DE3390176C2 - Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers und Verfahren f}r deren Betrieb - Google Patents
Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers und Verfahren f}r deren BetriebInfo
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Description
Technisches Gebiet
Diese Erfindung bezieht sich auf die Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers, die bei der Behandlung
eines Produkts, z. B. einer Gewebebahn eingesetzt wird und auf ein Verfahren für den Betrieb.
Hintergrund der Erfindung
Viele Verfahren zur Behandlung von Textilien beinhalten die Einwirkung des heißer Luft auf Textilgewebe,
um das Gewebe luftzutroekncn, um das Gewebe zu
konsolidieren und in vielen Fällen um Chemikalien zu härten mit denen das Gewebe möglicherweise behandelt
worden ist. Solche Verfahren resultieren oft in verunreinigter Luft, die von der Bearbeitungsanlage in die
Atmosphäre entlassen wird und Umweltprobleme erzeugt, die teilweise aufgrund von Regierungsverordnungen
erlassenen Regeln ein immer größer werdendes Besorgnis geworden sind.
Es ist bekannt, daß durch das Anheben der Temperatur
der durch die Bearbeitungsanlage abzulassenden Luft auf einen hohen Wert, z.B. 427°C die meisten,
wenn nicht alle Verunreinigungen in der Luft verbrannt oder verascht werden, wodurch ihre Giftigkeit zerstört
wird. Dies erfordert jedoch das Wiedererhitzen der abgelassenen Luft, um die notwendige hohe Temperatur
zu erreichen, was zusätzlichen Energieverbrauch zur Folge hai, der in vielen Fällen mehr als doppelt so hoch
ist, wie der Energiebedarf, der für die Behandlung des Produkts alleine benötigt wird.
Es ist versucht worden, einen Teil der Wärme, die für die Veraschung von Verunreinigungen in verunreinigte
Luft verwendet wird, zurückzugewinnen, so daß sie bei der Behandlung des Produkts verwendet werden kann.
Bei solchen Versuchen wurden Wärmetauscher eingesetzt, was insgesamt nicht erfolgreich war infolge der
Wärmeverluste beim Transport verunreinigter Abluft von der Bearbeitungsanlage in einen Rauchverascher
und dann wieder zurück in die Bearbeitungsanlage oder einen Wärmetauscher.
Es ist deshalb ein Ziel meiner Erfindung, eine Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers und ein
Verfahren zum Betreiben desselben zur Behandlung eines Produkts zu schaffen, wobei ein Minimum an Energie,
die notwendig ist, um die gewünschte Luftbehandlungstemperatur einzuhalten, verbraucht wird, während
gleichzeitig die höheren Temperaturen, die notwendig sind, um eine komplette Veraschung aller Verunreinigungen
zu gewährleisten, vorhanden sind.
Beschreibung der Erfindung
Generell weist eine Kombination eines Ofens und eines
Rauchveraschers gemäß meiner Erfindung ein abgeschlossenes Gehäuse auf, worin mindestens ein Produktbearbehungsbereich
ist, durch welchen das Produkt durch Produktbewegungsmittel bewegt wird, so
daß das Produkt durch eine Produkteingangs-Wand in das Gehäuse kommt und das Gehäuse durch eine Produktausgangs-Wand
verlaßt. Eine Brennkammer ist in dem Gehäuse eingeschlossen und bildet einen Verascher
ebenso wie sie eine Wärmequelle für den Ofen schafft. Ein Wärmerückgewinnungskanal erstreckt sich
in dem Gehäuse von der Brennkammer zu einem Bearbeitungsbereich. Eiii Kaltlufteinlaßkanal erstreckt sich
in dem Gehäuse von dem Bearbeitungsbereich zu der Brennkammer und steht in direktem thermischem Kontakt
mit dem Wärmerückgewinnungskanal. Gebläse sind vorhanden um die Luft von dem Bearbeitungsbereich
in den Kaltluft-Einlaßkanal, dann in die Verbrennungskammer, dann in den Heißluft-Wiedergewinnungskanal
und zurück in den Bearbeitungsbereich umzuwälzen. Auf diese Art wird die Wärme der Heißluft in
dem Heißluftwiedergewinnungskanal direkt in die kühlere Luft übertragen, die in die Brennkammer kommt
ohne daß ein Wärmetauscher durchlaufen wird, wodurch der F.nergieverbraixh vermindert wird.
Die Vorrichtung weist auch ein in dem Kaltluft-EinlaOkanal
angeordnetes Gasgebläse auf für das Abziehen eines Teils der Luft in dem Kanal zu einem Punkt außerhalb
des Gehäuses. Der verbleibende Teil der Luft in dem Einlaßkanal wird durch das Gebläse in die Brennkammer
zurückgefördert. Frischluft zum Ersatz der abgesaugten Luft wird in das Gehäuse durch Schlitze in
der Produktseingangs- und -ausgangs-Einfassung, durch welche sich das Produkt erstreckt, angesaugt.
Vorzugsweise weist jeder Bearbeitungsbereich eine darin liegende gelochte Trommel auf, über die das Produkt
geführt werden kann. Jeder Trommel ist ein Gebläse zugeordnet, dessen Eingang mit einem Verteilerkanal
in Verbindung steht, der sich von dem Heißluft-Wärmerückgewinnungskanal
her erstreckt und dessen Ausgang mit dem Äußeren der Trommel in Verbindung steht. Auf diese Weise strömt Heißluft aus dem Wärme-Rückgewinnungskanal
durch das Produkt, welches von der Trommeloberfläche getragen wird, um es zu behandeln.
Die Vorrichtung kann mehrere Bearbeitungsbereiche aufweisen. In diesem Fall können die «erteilungskanäle
mit Dämpfungsmitteln versehen sein, un. die Heißluftströmung in die verschiedenen Bearbeitungsbereiche zu
regulieren, während die Wärme-Rückgewinnungskanäle mit steuerbaren Auslaßöffnungen versehen sein können,
um überschüssige Heißluft in den Lufteinlaßkanal zurückkehren zu lassen.
Vorzugsweise weist eine erfindungsgemäße Vorrichtung auch ein Brennergebläse auf zum Einblasen von
Luft in die Brennkammer von einem Lufteinlaßkanal, der durch das Abgasgebläse nicht abgesaugt wird. Dieses
weitere Rückführen von Luft in die Brennkammer gewährleistet eine komplette Veraschung jeglicher
Schadstoffe, die während des vorhergehenden Durchlaufs durch die Brennkammer zufällig unverbrannt geblieben
sind.
Das Abgasgebiäse ist vorzugsweise in der Nähe des Produkteingangsendes des Gehäuses angeordnet, denn
in vielen Fällen ist das Produkt an diesem Ende kühler, so daß weniger Verunreinigungen von dem behandelten
Produkt abgegeben werden und irgendwelche abgegebenen Verunreinigungen werden mit Wasserdampf vermischt,
wodurch ihre Konzentration und dadurch ihre Giftigkeit vermindert wird. Dies gilt insbesondere dann,
wenn ein erster Bearbeitungsbereich als Trocknungsbereich verwendet wird, ein zweiter Bereich sowohl als
Trocknungs- als auch Härtungsbereich und weitere Bereiche für die Härtung verwendet werden. Es sind die
zuletzt genannten Bereiche, in denen kleine, partikelförmige Schadstoffe von dem behandelten Produkt gelöst
so werden, welche nichv in die Atmosphäre entlassen werden dürfen. Die Anordung des Ofenabsauggebläses,
dort wo die Prozeßluft am saubersten ist, reduziert die Luftmenge, die der Rauchverascher zu verarbeiten hat,
wodurch der Gesamtenergieverbrauch reduziert wird.
In einigen Verfahren zur Behandlung eines Produktes lösen sich Schadstoffe von dem Produkt während seines
Eintritts in den Ofen. In diesen Fällen ist eine Kombination eines Ofens unr* eines Rauchveraschers erfindungsgemäß
so aufgebaut, daß die Brennkammer in der Nähe
6ö des Produktseingangsendes des abgeschlossenen Gehäuses
angeordnet ist und das Abgasgeblpse ist in der Nähe des produktsausgangsendes des abgeschlossenen
Gehäuses angeordnet, wo weniger Schadstoffe in die Atmosphäre abgegeWn werden wurden. Der Aufbau
β; der Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers
würde für die beiden Verfahren im wesentlichen derselbe sein in Ausnahme der Umkehrung der Lageanordnung
der Brennkammer und des Absauggebläses.
Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Einsatz einer Kombination eines Ofens und eines
Rauchveraschers, um ein Produkt zu behandeln. Der Ofen und der Verascher für die Ausführung des Verfahrens
hat ein abgeschlossenes Gehäuse, eine Brennkammer die einen Rauchverascher und eine Wärmequelle
für den Ofen bildet, eine Vielzahl von Bearbeitungsbereichen in dem Gehäuse, einen Kaltlufteingangskanal
der sich von den Bearbeitungsbereichen zu der Brennkammer erstreckt, einen Heißluftkanal, der sich von der
Brennkammer zu den Bearbeitungsbereichen erstreckt, und Gebläsemittel zum Umwälzen der Luft durch die
Brennkammer in den Heißluftkanal, dann durch den Bearbeitungsbereich,
dann zu dem Kaltlufteinlaßkana! und
schließlich zurück in die Brennkammer. Das erfindungsgemäße Verfahren beinhaltet den Schritt des Absaugens
eines Teils der Luft aus dem Kaltlufteinlaßkanal in die Atmosphäre und den Schritt des gleichzeitigen
Rückführens der verbleibenden Luft zurück durch die Brennkammer. Das Verfahren kann auch den zusätzlichen
Schritt des Absaugens von Luft aus dem Kaltlufteinlaßkanal, der am wenigsten mit Schadstoffen verunreinigt
ist, beinhalten.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
F i g. 1 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht
einer Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers entsprechend der Erfindung,
F i g. 2 ist eine teilweise im Schnitt dargestellt Draufsicht auf den Ofen und den Rauchverascher nach Fig. I1.
F i g. 3 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht entlang der Linie 3-3 in F i g. 2,
Fig.4 ist eine Schnittansicht der Fig.3 entlang der
Linie 4-4.
Fig. 5 ist eine geschnittene Endansicht entlang der Linie 5-5 in F i g. 1, und
Fig.6 ist eine geschnittene Endansicht entlang der
Linie 6-6 der F i g. 3.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführung
In den Zeichnungen ist eine erfindungsgemäße Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers dargestellt
mit einem abgeschlossenen Gehäuse 1 welches eine Deckenwand 2, Bodenwand 3, Vorderwand 4,
Rückwand 5, Produkteingangs-Endwand 6 und Produktsausgangs-Endwand 7 aufweist, die vorzugsweise
alle isoliert sind.
Das zu behandelnde Produkt P tritt in das Gehäuse 1
durch einen Schlitz 8 in der Produkteingangs-Endwand 6 ein und verläßt das Gehäuse durch einen Schlitz 8 in
der Produktausgangs-Endwand 7.
Das Gehäuse ist in eine Vielzahl von Bearbeitungsbereichen 15 bis 20 unterteilt, die wiederum, wie in F i g. 1
gezeigt, in Sektionen I, Il und HI angeordnet sind, in denen das Produkt durch Heißluft behandelt wird, um es
zu trocknen und um Chemikalien, z. B. Harze, zu härten,
mit welchen das Produkt vor dem Eintritt in das Gehäuse 1 behandelt worden sein mag.
Jeder Bearbeitungsbereich weist vorzugsweise eine gelochte Trommel 25 auf. über die das Produkt läuft und
die durch nicht dargestellte Antriebsmittel in Drehung versetzt ist, so daß die Trommel ein Mittel zum Bewegen
des Produktes durch das Gehäuse bildet.
Ein Brenner 30 ist in der Decke des Gehäuses angeordnet zusammen mit einer Brennkammer 31. in der
Schadstoffe verascht werden können und welche gleichzeitig Wärme für den durch das Gehäuse 1 gebildeten
Ofen bereitstellt. Ein Wärmerückgewinnnngskanal 32 erstreckt sich von der Brennkammer in der Nähe einer
Endwand 7 in dem oberen Teil des Gehäuses zu der anderen Endwand 6, um erwärmte Luft in die verschiedenen
Bearbeitungsbereiche 15 bis 20 zu liefern, wie das im folgenden mehr detailliert beschrieben ist.
Der Raum zwischen dem Wärmerückgewinnungskanal 32 und der oberen Wand 2 bildet einen Kaltlufteinlaßkanal
33, der sich über die Länge des Gehäuses erstreckt und zu dem Einlaß eines Brennergebläses 35
führt, welches zur Unterstützung der Verbrennung Luft in den Brenner 30 und die Brennkammer 31 führt. Wie
dargestellt, ist der Kcißluftkanal 32 in direktem Kontakt
mit dem Lufteinlaßkanal 33. so daß zwischen den beiden ein direkter Wärmetausch stattfindet, ohne die Zwischenschaltung
eines getrennten Wärmetauschers.
Jeder Bearbeituhgsbereich ist mit einem Gebläse 40 versehen, dessen Einlaß wie in F i g. 3 dargestellt, in Verbindung
mit einem Verteilerkanal 41 steht, der sich von dem Wärmerückgewinnungskanal 32 nach unten erstreckt.
Der Auslaß eines jeden Gebläses 40 führt zu einer Druckkammer 43 aus im wesentlichen halbzylindrischen
Endplatten 44, die konzentrisch und in leichtem Abstand von einer zugehörigen Trommel verlaufen, in
einer Weise, die detaillierter in dem US-Patent Nr. 3 5?! 411 beschrieben ist. Jede Platte 44 ist mit einer
Vielzahl von Düsenschlitzen 45, wie in F i g. 1 dargestellt, versehen, von denen die Heißluft von dem Ausgang
des Gebläses 40 gegen d?s Produkt P geblasen wird, durch die mit Löchern versehene Trommel und
dann durch die gegenüberliegende Seite der Trommel hinaus, wo die Luft dann nach oben in die Kaltlufteinlaßpassage
33 im oberen Teil des Gehäuses fließt, in der in F i g. 1 durch Pfeile gekennzeichneten Richtung.
Jeder Verteilerkanal 41 weist ein Dämpfungsmittel 50 auf, durch welches die Strömung erwärmter Luft in jede
der Bearbeitungsbereiche reguliert werden kann. Die Regulierung jedes Dämpfers kann über einen Servomotor
51, in F i g. 6 dargestellt, gesteuert werden, der wiederum auf einen Wärmesensor ansprechbar sein kann,
der in einem individuellen Bearbeitungsbereich enthalten ist.
In einer Wand des Wärmerückgewinnungskanals 32 steuerbare Wärmeaustrittsöffnungen 55 vorgesehen,
die direkt zu dem Kaltlufteinlaßkanal 33 führen, so daß irgendwelche Heißluft, die möglicherweise nicht benötigt
wird, zur Behandlung des Produkts direkt in die Brennkammer zurückgeführt werden kann.
so In der Nähe der Produkteingangs-Enwand 6 .;:t ein
Abgasgebläse 60, wie in Fig. 1 dargestellt, angeordnet;
es dient dazu, einen Teil der für die Behandlung verwendeten Luft aus dem Gehäuse direkt in die Atmosphäre
abzusaugen, wobei der in dem Einlaßkanal 33 verbleibende Teil der Luft zurück in die Brennkammer geführt
wird. Frischluft, die notwendig ist, um die abgesaugte Luft zu ersetzen, tritt in das Gehäuse durch den Produkteingangsschlitz
8 und den Produktausgangsschliiz 9. Zusätzlich können nicht dargestellte steuerbare Klappen
in den Gehäusewänden vorgesehen sein als weitere Maßnahme zur Kontrolle der in dem Gehäuse umgewälzten
Luft.
Ein Vorteil der Anordnung des Abgasgebläses benachbart der Produkteingangs-Endwand 6 liegt darin,
daß Rauch, der aus den anfänglichen Bearbeitungsbereichen 15 und 16 kommt, die in Sektion I enthalten sind,
weniger mit Schadstoffen verunreinigt ist als der Rauch in den Bearbeitungsbereichen, die in den Sektionen II
und III enthalten sind. Dies ist darauf zurückzuführen,
daß das Produkt, welches in das Gehäuse eintritt, in den anfänglichen Bearbeitungsbereichen der Sektion I relativ
kalt ist und ungehärtete Chemikalien enthält, die erst nach ihrer Erhitzung Schadstoffe abgeben und weil die
anfänglichen Bearbeitungsbereiche als Trocknungsbereiche wirken, die Feuchtigkeit aus dem Produkt holen,
welche die Neigung hat, die Konzentration jedweder Schadstoffe zu reduzieren, die von dem Produkt auch
während dieses Stadiums gelöst werden. Die Anordnung des Abgasgebläses so, daß der Vorteil ausgenützt
wird, daß es weniger verunreinigten Rauch aus dem Gehäuse absaugt, reduziert die gesamte Luftmenge, die
durch den Rauchverascher bewegt werden muß, wodurch der Gesamtenergiebedarf weiter reduziert wird.
Weiterhin führt diese Anordnung und der Umstand, daß nur ein Teil des Rauchs oder der Luft, die durch den
l.i.ifieinlaßknnnl 33 kommen, abgesaugt wird, dazu, daß
ein Hauptieil des Rauches wieder durch die Brennkammer zurückgeführt wird. Dieses Rückführen gewährleistet
darüber hinaus, daß irgendwelche Schadstoffe in dem Rauch, die möglicherweise während eines früheren
Durchgangs durch die Brennkammer nicht verbrannt wurden, schließlich bei einem späteren Durchgang
durch den Verascher vollständig verascht werden.
Die Verwendung des kombinierten Ofens und Rauchveraschers ist im wesentlichen wie folgt. Das Produkt P
tritt in das Gehäuse in den Bearbeitungsbereichen 15 und 16 ein, die in der Sektion I enthalten sind, wo das
Prodi 'et einem Trocknungsprozeß ausgesetzt ist, durch den Feuchtigkeit entfernt wird und möglicherweise kleine
Mengen von Schadstoffen, die aufgrund der Anwesenheit der Feuchtigkeit in verdünnter Form vorliegen.
Das Produkt bewegt sich anschließend in die Bearbeitungsbereiche 17 und 18 der Sektion II, wo es sowohl
einem Trocknungs- wie einem Härtungsprozeß ausgesetzt ist, und schließlich in die Bearbeitungsbereiche 19
und 20 der Sektion III, wo es nur einem Härtungsprozeß
ausgesetzt ist. Mit fortschreitendem Aushärten wird Rauch, der eine größere Konzentration von Schadstoffen
enthält, abgegeben. Das Abgasgebläse saugt eine Menge des relativ wenig verunreinigten Rauches und
der Feuchtigkeit ab. während der zurückbleibende Teil des Rauches und der meiste Rauch, der größere Anteile
von Schadstoffen enthält, in die Brennkammer zurückgeführt wird unter gleichzeitiger Erwärmung durch die
Luft in dem Wärmerückgewinnungskanal.
Die Menge mit hoher Temperatur, die durch das Gebläse 40 geliefert wird, wird durch Dämpfer 50 gesteuert,
um die Prozeßlufttemperatur in den verschiedenen Bereichen zu steuern, wie dies für eine ordnungsgemäße
Behandlung des Produkts erforderlich sein kann. Um den Aufbau excessiver Wärme in dem Wärme-Rückgewinnungskanal
32 zu verhindern und eine adäquate Zufuhr von Luft und Sauerstoff in die Brennkammer zu
gewährleisten, können Düsen 55 kontrolliert werden, um ungenutzte erwärmte Luft in die Brennkammer zurückzuführen.
Ich habe herausgefunden, daß in einer typischen Installation des in den Zeichnungen dargestellten Typs
etwa 10% der Gesamtmenge der in dem Gehäuse durch das Gebläse 40 umgewälzten Luft zu dem Lufteinlaßkanal
33 strömt und daß etwa 3% von dieser Luft durch das Absauggebläse 60 abgesaugt wird, wobei die verbleibende
Luft zu der Brennkammer zurückgeführt wird. Weiter habe ich herausgefunden, daß die Luft in
dem Kanal 33 121°C aufweist und daß diese Luft, wenn sie zu der Brennkammer zurückgeführt wird, auf 427° C
wieder erwärmt werden muß für die Veraschung der Schadstoffe und für die Bereitstellung der notwendigen
Prozeßwärme in dem Wärmerückgewinnungskanal 32.
In den Fällen, in denen das Produkt, das zu behandeln ist. Schadstoffe aufweist, die zu Beginn der Behandlung
abgegeben werden, ist es wünschenswert, die Anordnung des Abgasgebläses zu verändern, so daß es benachbart
zu denjenigen Bearbeitungsbereichen ist, die nahe einer Produktausgangswand liegen, anstelle der in
den Zeichnungen dargestellten Anordnung. In einem solchen Fall würde die Anordnung der Brennkammer,
die den Verascher bildet, näher zu den denjenigen Bearbeitungsbereichen gerückt werden, die eine größere
Menge von Rauchschadstoffen aufweisen, nämlich in die Nähe der Produkteingangswand des Gehäuses.
Während die in den Zeichnungen dargestellte Anordnung einen Verascher aufweist, der in dem Gehäuse
angeordnet ist zur Erzielung des Vorteils einer direkten Wärmeübertragung zwischen dem Einlaßkanal und dem
Wärmerückgewinnungskanal, kann die Erfindung auch die Anordnung des Abgasgebläses, wie oben beschrieben,
in der Nähe von Bereichen mit geringerer Rauchverunreitiigung enthalten, welche nicht von der Anordnung
des Veraschers abhängig ist.
In umgekehrter Weise sind die Vorteile, die, zur Erhaltung eines wirksamen Wärmetransportes, auf einer
Anordnung des Veraschers in dem Gehäuse beruhen, nicht abhängig von der Anordnung des Abgasgebläses.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers für die Behandlung eines Produkts, die ein
abgeschlossenes Gehäuse aufweist mit einer Produkteingangswand, durch welche ein Produkt in das
Gehäuse gelangt und eine Produktausgangswand, durch weiche ein Produkt das Gehäuse verläßt, Mittel
zum Bewegen eines Produkts durch das Gehäuse, mindestens einem Produktbearbeitungsbereich in
dem Gehäuse zur Behandlung eines Produkts, einer Brennkammer in dem Gehäuse benachbart einer
Wand, wobei ein Rauchverascher gebildet und eine Wärmequelle für den Ofen bereitgestellt ist, einem
Wärme-Rückgewinnungskanal innerhalb des Gehäuses, der sich von der Brennkammer in Richtung
zu der anderen Wand zu jedem Bearbeitungsbereich erstreckt, ind einen Kaltlufteinlaßkanal innerhalb
des Gehäuüs, der sich von jedem Bearbeitungsbereich
zu der Brennkammer erstreckt in direktem thermischem Kontakt mit dem Wärme-Rückgewinnungskanal,
wobei Kaltluft in dem Einlaßkanal vorgewärmt wird durch heiße Luft in dem Rückgewinnungskanal
vor ihrem Eintritt in die Brennkammer, und einem Gebläse zum Umwälzen der Luft in dem
Gehäuse durch den Kaltlufteinlaßkanal, die Brennkammer, den Wärme-Rückgcwinnungskanal und jeden
Bearbeitungsbereich.
2. Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers nach Anspruch 1 mit einem zusätzlichen Absauggebläse,
welches Sieben t<:r anderen Endwand
angeordnet ist zum Absaugen eines Teils der Luft aus dem Kaltlufteinlaßkanal wo'...ei die verbleibende
Luft in dem Kanal in die Brennkammer zurückgeführt wird
3. Kombination eines Ofens und eines Rauchverachers nach Anspruch 2, bei dem Frischluft in das
Gehäuse tritt durch einen Produktseingangsschlitz in der Produkteingangswand und einen Produktaus- 40·
gangsschlitz in der Produktausgangswand.
4. Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers nach Anspruch 2, die zusätzlich eine gelochte
Trommel in jedem Bearbeitungsbereich aufweist, über die das Produkt läuft, ein jeder Trommel zügeordnetes
Gebläse und einer jeder Trommel zugeordneter Verteilerkanal, der sich von dem Wärme-Rückgewinnungskanal
zu dem Einlaß jedes der Gebläse erstreckt mit dem Auslaß jedes der Gebläse mit dem Äußeren einer Trommel in Verbindung stehend,
wobei Luft durch eine Trommel in den Bearbeitungsbereich strömt.
5. Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers nach Anspruch 4, der eine Vielzahl von Bearbeitungsbereichen
aufweist.
6. Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers nach Anspruch 5, wobei die Brennkammer
der Produktsausgangswand benachbart ist und das Abgasgebläse in der Nähe der Produkteingangswand
angeordnet ist.
7. Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers nach Anspruch 6, die zusätzlich Dämpfungsmittel
in jedem Verteilerkanal aufweist für die Regulierung der Strömung erwärmter Luft in jeden Bearbeitungsbereich.
8. Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers nach Anspruch 5 oder 6, die zusätzlich einstellbare
Düsen in dem Wärme-Rückgewinnungskanal aufweist für die steuerbare Rückführung heißer
Luft von diesem Kanal in den Einlaßkanal.
9. Kombination eines Ofens und eines Rauchveraschers nach Anspruch 2, die zusätzlich ein der
Brennkammer zugehöriges Verbrennungsgebläse aufweist für das Umwälzen rückgeführter Luft von
dem Einlaßkanal in die Brennkammer.
10. Kombination eines Ofens und eines Riüch veraschers
für die Behandlung eines Produkts, welche ein abgeschlossenes Gehäuse mit Mitteln zum Bewegen
des Produkts durch das Gehäuse aufweist, mehrere Bearbeitungsbereiche in dem Gehäuse für
die Behandlung des Produkts, eine Brennkammer, die einen Rauchverascher bildet sowie eine Wärmequelle
für den Ofen, Frischlufteinlaßmittel, die sich in das Gehäuse erstrecken, einen Kaltlufteinlaßkanal in
dem Gehäuse, der sich zu der Brennkammer erstreckt, einen Heißluftauslaß, der sich von der
Brennkammer zu den Bearbeitungsbereichen erstreckt, einem Gebläse zum Umwälzen von Luft innerhalb
des Gehäuses durch die Bearbeitungsbereiche in den Lufteinlaßkanal, eine Brennkammer, den
Heißluftauslaß und zurück zu den Bearbeitungsbereichen, und ein Abgasgebläse zum Absaugen eines
Teils der Luft aus dem Kaltlufteinlaß an einer Stelle, wo die Luft am wenigsten mit Rauch verunreinigt ist
zu dem Äußeren des Gehäuses, wobei die nicht abgesaugte Luft durch Gebläse zu der Brennkammer
zurückgeführt wird.
11. Verfahren zum Betrieb einer Kombination eines
Ofens und Rauchveraschers zur Behandlung eines Produktes, nach einem der Ansprüche 1 bis 10
welche ein abgeschlossenes Gehäuse aufweist, eine Brennkammer, die einen Rauchverascher bildet und
eine Wärmequelle für den Ofen, eine Vielzahl von Produktbearbeitungsbereichen in dem Gehäuse, einen
Kaltlufteinlaßkanal, der sich von den Bearbeitungsbereichen zu der Kammer erstreckt, einen
Heißluftkanal, der sich von der Brennkammer zu den Bearbeitungsbereichen erstreckt und Gebläse zum
Umwälzen von Luft in dem Gehäuse durch die Brennkammer in den Heißluftkanal zu den Bearbeitungsbereichen
und von den Bearbeitungsbereichen zu dem Lufteinlaßkanal und weiter zu der Brennkammer,
welches die Schritte des Absaugens eines Teils der Luft, die durch den Kaltlufteinlaßkanal
fließt, zu einem Punkt außerhalb des Gehäuses beinhaltet und den Schritt des simultanen Zurückführens
der verbleibenden Luft in dem Kaltlufteinlaßkanal durch die Brennkammer.
12. Verfahren nach Anspruch 11, worin der Schritt
des Absaugens eines Teils der Luft ein Absaugen von Luft in dem Kaltlufteinlaßkanal beinhaltet, die
am geringsten mit Rauch verunreinigt ist.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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