DE292780C - - Google Patents

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DE292780C
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grate bars
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/0052Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours with filtering elements moving during filtering operation
    • B01D46/0053Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours with filtering elements moving during filtering operation with vibrating filtering elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/42Auxiliary equipment or operation thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 292780 -KLASSE 12 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1914 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Rütteln der Roststäbe inGasentstaubungskammern.
Bei den seither bekannt gewordenen Vorrichtungen dieser Art werden die Roststäbe, welche die den Staub aufnehmenden Materialien, wie z. B. Schamottebrocken, tragen, mittels Hand bewegt, was nicht allein sehr zeitraubend und unvollkommen war, sondern
ίο auch dauernd eine entsprechende Bedienung erforderte. Außerdem gelangte bei dieser Art der Schüttelung Luft in die Entstaubungskammer, was aber unter allen Umständen vermieden werden muß, weil die durch die Kammer ziehenden Gase durch den Lufteintritt verdünnt werden. Diese Nachteile werden durch die Vorliegende Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die zum Rütteln der Roststäbe dienende, mechanisch bewegte Vorrichtung in einem von der Außenluft abgeschlossenen Räume angeordnet ist. Sie besteht weiter darin, daß die Roststäbe senkrecht angehoben und fallen gelassen werden, wodurch der zwisehen und an den Roststäben sich ansetzende Staub gründlich beseitigt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Entstaubungskammer mit der neuen Vorrichtung zum selbsttätigen Rütteln der Roststäbe in beispielsweiser Ausführungsform näher veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Entstaubungskammer,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Lagerstelle der Roststäbe mit der mechanisch bewegten Rüttelvorrichtung.
In der Kämmer α ist der Rost δ, welcher die staubäbnehmenden Materialien, wie beispielsweise Schamottebrocken, aufnimmt, gelagert. Zu beiden Enden der Roststäbe ist in den für diese in der Kammer α vorgesehenen Lagerstellen, welche durch kastenartige, nach außen luftdicht verschließbare Gehäuse c gebildet sind, ein endloses Zugorgan d (Kette, Seil'Ό. dgl.) geführt. Letzteres läuft über Scheiben oder Räder e, die in beliebiger Weise von einer Stelle aus angetrieben werden. In das Zugorgan d sind ein oder mehrere keilförmige Glieder f geschaltet, welche während der Bewegung des Zugorganes d unter den Enden der Roststäbe entlang gleiten, hierbei die Roststäbe senkrecht anheben und plötzlich freigeben, so daß die Roststäbe plötzlich auf ihre Lagerstelle niederfallen. Infolgedessen werden die Roststäbe in eine stark rüttelnde Bewegung versetzt, wodurch der sich auf diese ablagernde Staub gelöst und gezwungen wird, herabzufallen.
Die in das endlose Zugorgan d eingeschalteten keilförmigen Glieder f sind zweckmäßig mit Rollen g versehen und mit diesen auf Schienen h geführt. Die keilförmigen Glieder f können so angeordnet sein, daß sie nicht gleichzeitig an beiden Enden des gleichen bzw. der gleichen Roststäbe zur Wirkung gelangen, sondern nacheinander. Die
(2. Auflage, ausgegeben am g. August igi6.)
Rüttelglieder f können zu mehreren in beliebigen Abständen voneinander in die endlosen Zugorgane eingeschaltet sein.
Anstatt von keilförmigen Rüttelgliedern, wie auf der Zeichnung dargestellt, können selbstverständlich auch andere beliebig gestaltete Rüttelglieder Anwendung finden.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ίο i. Vorrichtung zum Rütteln· der Roststäbe in Entstaubungskammern für Gase, dadurch gekennzeichnet, daß die die Roststäbe mechanisch rüttelnde Vorrichtung in einem von der Außenluft abgeschlossenen Räume liegt, um das Zutreten der Außenluft in die Staubkammer zu vermeiden.
  2. 2. Rüttelvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein oder mehrere unter den Roststäben sich fortbewegende und mit einer schiefen Ebene ausgerüstete Glieder (/"), welche die Roststäbe senkrecht anheben und fallen lassen.
  3. 3. Rüttelvorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Anordnung der GHeder {f) in der Weise, daß sie wechselweise an den Enden der gleichen Roststäbe zur Wirkung gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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