DE2921940C2 - Vorrichtung zum Verringern des Heißwasser-Wärmeverbrauchs eines Wohngebäudes mit Treppenhaus - Google Patents

Vorrichtung zum Verringern des Heißwasser-Wärmeverbrauchs eines Wohngebäudes mit Treppenhaus

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DE2921940C2
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Rudolf S. Dipl.-Ing. 6500 Mainz Kodron
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D11/00Central heating systems using heat accumulated in storage masses
    • F24D11/02Central heating systems using heat accumulated in storage masses using heat pumps
    • F24D11/0214Central heating systems using heat accumulated in storage masses using heat pumps water heating system
    • F24D11/0235Central heating systems using heat accumulated in storage masses using heat pumps water heating system with recuperation of waste energy
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    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
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    • Y02B30/52Heat recovery pumps, i.e. heat pump based systems or units able to transfer the thermal energy from one area of the premises or part of the facilities to a different one, improving the overall efficiency

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Description

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
— ein schallschluckender, aber luftdurchlässiger Luftfilter (1)
— in allen Türstürzen (3) der Wohn- bzw. Arbeitszimmertüren (5) sowie
— in den Türstürzen der zu den Wohn- bzw. Arbeitsraumeinheiten führenden Treppenhaustüren (5) eingebaut ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftfilter (1) aus einem Paket zur Normalen (1!) versetzt zueinander und dicht aneinander angeordneter Loci- oder Schlitzplatten (2) besteht.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verringern des Heißwasser-Wärmeverbrauchs eines Wohn- und/oder Arbeitsgebäudes mit Treppenhaus.
Es besteht das weltweite Bestreben, die für die Gebäudeheizung notwendige Wärmeenergie sparsam zu nutzen. Bei Wohn- und/oder Arbeitsgebäuden schlägt sich diese Bemühung vor allen Dingen darin nieder, daß die einzelnen Baukörper mit einer möglichst guten Wärmeisolierung versehen werden, damit möglichst wenig Heizenergie aus dem Gebäude nach außen abstrahlt.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß es sinnvoll und möglich ist, die für den Heizwasser- und Warmwasserkreislauf eingesetzte Wärmeenergie größtenteils wiederzugewinnen, um so den laufenden Gesamt-Wärmebedarf wesentlich zu verringern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei den diversen Heizvorgängen in einem Gebäude auftretenden Wärmeenergien zu sammeln und erneut in den Wärmekreislauf innerhalb des Gebäudes zurückzuführen.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß am oberen Ende des Treppenhauses eine Wärmepumpe angeordnet ist, die der dort zusammenströmenden warmen Abluft des gesamten Gebäudes die Wärme entzieht, die der warmen Abluft entzogene Wärme der zentralen Heißwasserversorgung des Gebäudes zuführt und die abgekühlte Abluft ins Freie bzw. in die Kellerräume ableitet.
Eine vorteilhafte zusätzliche erfindungsgemäße Vor
richtung besteht darin, daß ein schallschluckender, aber luftdurchlässiger Luftfilter in allen Türstürzen der Wohn- bzw. Arbeitszimmertüren sowie der zu den Wohn- bzw. Arbeitsraumeinheiten führenden Treppens haustüren eingebaut ist
Zweckmäßig besteht ein derartiger Luftfilter aus einem Paket zur Normalen versetzt zueinander und dicht aneinander angeordneter Loch- oder Schlitzplatten.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnung eine Ausführungsform der Erfindung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Ansicht einer Zimmertür mit einem im Türsturz eingebauten Luftfilter, und
Fi g. 2 einen Teilquerschnitt entlang Schnittlinie U-II in Fig. 1.
Gemäß der in der Zeichnung gegebenen Darstellung ist zweckmäßig in dem Türsturz 3 oberhalb einer Zimmertür 5 und unterhalb der Geschoßdecke 6 ein schallschluckender, aber luftdurchlässiger Luftfilter 1 eingebaut Durch diesen Luftfilter, der zweckmäßig aus einem Paket zur Normalen N versetzt zueinander und dicht aneinander angeordneter Loch- oder Schlitzplatten 2 besteht, dringt die warme verbrauchte Abluft in Richtung der Pfeile 4 kontinuierlich aus dem erwärmten Wohn- bzw. Arbeitsraum in das kühlere Treppenhaus. Dort steigt die wanne Abluft infolge ihres geringeren spezifischen Gewichtes selbsttätig bis zum oberen Ende des Treppenhauses, wo eine Wärmepumpe angeordnet ist, welche der warmen Abluft die Wärme entzieht und diese erneut der zentralen Heißwasserversorgung des Gebäudes zuführt
Die abgekühlte Abluft kann ins Freie abgelassen werden. Sie kann aber auch den Kellerräumen zugeleitet werden, da kühle Kellerräume allgemein erwünscht sind.
Die einzelnen Schlitzplatten 2 des Luftfilters i sind in der Weise zur Normalen N zueinander versetzt angeordnet, daß die warme Abluft entlang den Pfeilen 4
•to nur sehr langsam unter Überwindung vieler Krümmungen durch die einzelnen Schlitze 8 hindurchdringt
Die Vorrichtung bewirkt, daß ohne jede zeitliche Unterbrechung die in den einzelnen Räumen des Gebäudes entstehende warme und verbrauchte Abluft langsam durch die Wohn- bzw. Arbeitsraumeinheiten hindurchströmt und durch die Treppenhaustür sich schließlich im Treppenhaus ansammelt wo sie bis zum oberen Ende desselben aufsteigt. Die pausenlosen Wanderungsbeweguogen verschiedener kleiner Abluftströme bewirken also die Sammlung der gesamten warmen Abluft am oberen Ende des Treppenhauses, wo eine Wärmepumpe der Abluft die Wärme entzieht und erüeut der zentralen Heißwasserversorgung des Gebäudes zuführt
Die überraschende Nebenwirkung dieses Vorganges besteht darin, daß gleichzeitig in allen Räumen des Gebäudes für eine stetige, gesundheitsfördernde Frischluftzufuhr gesorgt wird, da zum Ausgleich für die ständig abströmende warme Abluft durch die verschiedensten großen und kleinen Gebäudeöffnungen Frischluft nachströmL
Hervorzuheben ist ferner der Vorteil, daß uuch Abwärme gesammelt und wieder verwendet wird, die nicht dem gebäudeeigenen Heizungssystem entstammt, sondern originären Wärmequellen, nämlich elektrischen Beleuchtungskörpern, Arbeitsmaschinen, offenem Kaminfeuer, menschlichen Körpern usw.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche;
1. Vorrichtung zum Verringern des Heißwasser-Wärmeverbrauchs eines Wohn- und/oder Arbeitsgebäudes mit Treppenhaus, dadurch gekennzeichnet, daß
— am oberen Ende des Treppenhauses
— eine Wärmepumpe angeordnet ist,
— die der dort zusammenströmenden wärmen Abluft (4) des gesamten Gebäudes die Wärme entzieht,
— die der warmen Abluft entzogene Wärme der zentralen Heißwasserversorgung des Gebäudes zuführt und
-- die abgekühlte Abluft in die Kellerräume oder ins Freie ableitet
DE2921940A 1979-05-30 1979-05-30 Vorrichtung zum Verringern des Heißwasser-Wärmeverbrauchs eines Wohngebäudes mit Treppenhaus Expired DE2921940C2 (de)

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DE2921940A1 DE2921940A1 (de) 1980-12-04
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