DE290982C - - Google Patents
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
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- H01J13/04—Main electrodes; Auxiliary anodes
- H01J13/06—Cathodes
- H01J13/10—Containers for the liquid pool; Arrangements or mounting thereof
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- H01J2893/0074—Cathodic cups; Screens; Reflectors; Filters; Windows; Protection against mercury deposition; Returning condensed electrode material to the cathodic cup; Liquid electrode level control
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- H01J2893/0077—Cathodic cup construction; Cathodic spot control
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Edelgaslampen mit kathodisch verdampfender Metallelektrode ist es bekannt, das Eindringen
des Kathodenmetalles in den für den Lichtaustritt bestimmten Teil des Entladungsrohres
dadurch zu verhindern, daß ein fachwerk- oder düsenartiger Einbau zwischen Kathode
und Strahlrohr angeordnet ist, welcher die Dämpfe des Kathodenmetalles durch Pralloder
Schirmwirkung zurückhält. '
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Entladung gezwungen wird, beim Durchtritt
durch das Fachwerk oder beim Vorübergehen an der Mündung der Düse eine oder mehrere
Biegungen zu machen. Diese sind für die Stabilität der Entladung schädlich und führen leicht
zum Abreißen der Entladungsströmung durch Störung der Ionisation. Zudem wird der Spannungsverbrauch
an der Durchtrittsstelle vergrößert und durch die Metallablagerung das Licht der Lampe geschwächt, so daß der Wirkungsgrad
derselben sinkt.
Gemäß der Erfindung wird dieser Ubelstand dadurch behoben, daß in der Lampe zwischen
der dampfliefernden Kathode und dem Strahlrohr unter Fortlassung jedweden Einbaus künstlich
ein Dampfdruckgefälle geschaffen wird, derart, daß das am Eingang des Strahlrohres
in Dampfform ankommende Kathodenmetall nach dem Dämpfdruckgesetz gezwungen wird,
entgegen der von der Kathode nach der Anode gerichtet gedachten Entladung f ortzudestillieren
und sich in einem Kühlraum jenseits der Kathode niederzuschlagen. Die an der Eintrittsstelle in das Strahlrohr bei der Funktion der
Lampe auftretende Wärmemenge wird größer gemacht, als die an der Kathode entwickelte,
das Metall verdampfende Wärmemenge beträgt. Dadurch gelingt es, fortlaufend alles etwa an
die Eintrittsstelle des Strahlrohres gelangende Kathodenmetall über die' Kathode hinweg in
den Kühlraum hineinzudestillieren.
Ausführungsformen des Erfindungsgedankens sind in Fig. 1 und 2 veranschaulicht. Darin bedeuten
: ι das Strahlrohr der Lampe, 2 die Anode, 3 das in einem besonderen Behälter befindliche
Kathodenmetall, dem der Strom durch einen eintauchenden,- mit einer Isolierschicht
umkleideten, mit der Einschmelzöse 4 verbundenen Draht zugeführt wird. 5 ist der Kühlraum,
in welchen das kathodisch verdampfte, an die Eintrittsstelle des Strahlrohres 1 gelangende
Metall in der Richtung des gezogenen Pfeiles hineindestilliert.
Um nun das gewünschte Dampfdruckgefälle zu schaffen, ist es nur nötig, daß die Erwärmungsverhältnisse
so geregelt werden, daß ein Temperaturgefälle in der Pfeilrichtung hergestellt wird, derart, daß die Temperatur an
der Eintrittsstelle zum Strahlrohr so hoch wird, daß alles dort ankommende Metall in der Pfeilrichtung
fortzudampfen gezwungen ist. Dies kann gemäß Fig. 1 geschehen, indem das Rohr
bei 6 an der Eintrittsstelle zum Strahlrohr etwas verengt wird. Dadurch wird der Spannungsabfall,
d. h. der Leistungsverbrauch und die entwickelte Wärmemenge, bei 6 erhöht, woraus
sich eine entsprechende Temperaturerhöhung ergibt. Gemäß Fig. 2 wird der Zweck dadurch
erreicht, daß ein Teil des Vorschaltwiderstandes der Lampe in Windungen mit einigem Ab-
Claims (1)
- stand 7 um das zweckmäßig an dieser Stelle in seiner Wandung verdickte Rohr herumgelegt wird.Bei beiden Anordnungen wird erreicht, daß das Rohr bei 6 bzw. η infolge der dort herrschenden hohen Temperatur, welche alles Metall zum Fortdestillieren zwingt, durchsichtig bleibt und die Stabilität des Lichtbogens oder Glimmstromes nicht durch Richtungsänderungen oderίο Kantenwirkung beeinträchtigt wird. Der Zweck kann auch auf andere Weise erreicht werden, beispielsweise durch Anordnung eines konzentrischen Glasmantels an der 6 bzw. 7 entsprechenden Stelle und Evakuieren des Zwischenraumes, wodurch die Wärmeableitung dort verringert und die Temperatur gesteigert wird.Pat ε ν τ-Ans ρ ruch:Elektrische Vakuumlampe mit Edelgasfüllung und verdampfender Metallkathode, dadurch gekennzeichnet, daß unter Vermeidung von Prallflächen oder Düsen zwischen Kathode und Strahlrohr an der Eintrittsstelle zu letzterem ein der von der Kathode nach der Anode gerichtet gedachten Entladung entgegengesetztes Dampfdruckbzw. Temperaturgefälle hergestellt wird, derart, daß das an die Eintrittsstelle zum Strahlrohr gelangende Metall gezwungen wird, von ihr fort über die Kathode hinweg in einen Kühlraum hineinzudestillieren, so daß das Strahlrohr lichtdurchlässig bleibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290982C true DE290982C (de) |
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ID=545897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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|---|---|
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