DE2909626A1 - Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinen - Google Patents
Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinenInfo
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Description
2909628
κ. 5 3 4 9
6.2.1979 Su/Kö
ROBERT BOSCH GMBH, 7OOO Stuttgart 1.
Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoffeinspritzpumpe
nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bei einer bekannten Kraftstoffeinspritzpumpe dieser Art arbeitet
der Regler mit einem Fliehkraftversteller, welcher eine
axial feststehende jedoch mit rotierende Welle aufweist, auf welcher das Stellglied mit einer Mittelbohrung axial
verschiebbar angeordnet ist. Die als Führungsvorrichtung dienende Welle ist über ein Kugellager, welches an der
Welle durch eine Mutter befestigt ist, in einer Sackbohrung des Gehäusedeckels gelagert. In einem vergrößerten
Abschnitt dieser Sackbohrung ist das Federwiderlager
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der Federeinheit fest angeordnet. Der willkürliche Eingriff in den Regler erfolgt über ein von dem Stellglied
angelenkten Hebelsystem, welches mit mit Kraftstoffmengensteuerglied
verbunden ist. Montage sowie Demontage dieses bekannten Reglers ist verhältnismäßig umständlich,
da außer dem Gehäusedeckel die Mutter und das Kugellager zusätzliche Montagezeiten erfordern. Außerdem
ist ein Eingriff zur Änderung der Pederspannung von der Gehäusedeckelseite her fast unmöglich. Bei diesem bekannten
Regler ist zudem offensichtlich für jede andere Federeinheit eine besondere Ausgestaltung des Stellgliedes
erforderlich, wobei die Federeinheit kaum als in sich zusammenhängendes Federpaket montierbar ist, sondern es müssen die verschiedenen Federn aufgereiht und
dann für die Montage zusammengepreßt werden, was nicht ohne Aufwand möglich ist.
Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzpumpe mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß abgesehen von einer sehr präzisen
Zuordnung von den regelwirksamen Teilen wie drehzahlabhängige Kraft, Stellglied und Federkräften eine sehr
einfache Montage und Demontage der Federeinheit erfolgen kann. So ist es möglich, entsprechend den unterschiedlichen
Forderungen der Brennkraftmaschinenhersteller bei derselben Pumpe lediglich die Federeinheit unterschiedlich
zu gestalten, so daß der Regler als Verstellregler oder als Leerlaufendregier arbeiten kann und wobei die
Federeinheit als zusammenhängendes Paket aufschiebbar ist.
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Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Ein Pumpenkolben 1 einer Kraftstoffeinspritzpumpe wird
durch einen nicht dargestellten Nockentrieb in eine hin- und hergehende und gleichzeitig rotierende Bewegung versetzt.
Die in bekannter Art als Verteilerpumpe ausgebildete Einspritzpumpe hat einen Entlastungskanal 2 des
Pumpenarbeitsraumes, dessen Mündung 3 durch einen Ringschieber 4 während des Druckhubs zur Beendigung der Einspritzung
aufgesteuert wird. Der abgesteuerte Kraftstoff strömt dann in einen Saugraum 5 der Einspritzpumpe, aus
dem auch durch nicht dargestellte Kanäle während des Saughubs des Pumpenkolbens 1 der Pumpenarbeitsraum mit
Kraftstoff versorgt wird. Der Ringschieber 4 wird über einen bei 6 gelagerten Regelhebel durch ein Stellglied
des Drehzahlreglers der Einspritzpumpe verstellt. Das Stellglied 7 ist in einer Buchse 8 axial verschiebbar
gelagert, welche ihrerseits in dem Pumpengehäuse 9 befestigt ist. Dieses Stellglied 7 ist auf der dem Reglerhebel
10 zugewandten Seite vom im Saugraum. 5 herrschenden Kraftstoffdruck beaufschlagt entgegen der Kraft
einer Federeinheit 11, die als Federpaket auf einem Dorn 12 des Stellgliedes 7 angeordnet ist. Das Federpaket
11 stützt sich mit einer hutförmigen Kappe 13 auf der Buchse 8 ab, wodurch die untere Ausgangslage der
Kappe bestimmt ist. Auf der dem Stellglied abgewandten
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Seite stützt sich die Federeinheit 11 an einem Mitnähmeglied
14 ab, welches als verstellbares Federwiderlager dient. Dieses Mitnahmeglied 14 ist durch eine Welle 15,
welche über einen Verstellhebel 16 verdrehbar ist, axial verschiebbar. Hierzu dient ein nicht näher dargestelltes
Getriebe 17, welches bezüglich des Mitnahmegliedes 14 eine Zahnreihe und bezüglich der Welle 15 einen mit
der Zahnreihe zusammenwirkenden Zahnkranz aufweist. Mitnahmeglied Ik, Welle 15 und Getriebe 17 sind in einem
Deckel 18 des Kraftstoffeinspritzpumpengehäuses 9 angeordnet. Ist der Deckel 18 vom Gehäuse 9 entfernt, steht
ein unmittelbarer Zugang zur Federeinheit 11, d.h., die den Regler bestimmende Federeinheit 11 kann bei sonst
gleich gebautem Regler unterschiedlich gewählt wei>den,
um den unterschiedlichen Regelfunktionen des Brennkraftmaschinenherstellers gerecht zu werden.
Als Beispiel wurde hier die Federeinheit eines Verstellreglers gewählt, mit einer Startfeder 20, Leerlauffeder
21 und Regelfeder 22. Der Stellgliedkolben 7 gleitet beim Starten von einer weiteren unten gelegenen Stellung
in die dargestellte Lage, wobei er die Startfeder 20 zusammenschiebt. Hierdurch wird der Ringschieber 4 von
einer weiter oben gelegenen Stellung in die dargestellte Stellung geschoben, die Vollast entspricht. Sobald nun
bei der gezeigten entspannten Federlage und Ringschieberlage
die Drehzahl steigt, wird das Stellglied 7 weiter nach oben und der Ringschieber 4 weiter nach unten
in die Leerlaufstellung geschoben. Hierbei wird die Leerlauffeder
21 zusammengepreßt, bis sie zu dem im Saugraum 5 herrschenden Leerlaufdruck ein Gleichgewicht darstellt. Sobald nun über den Verstellhebel 16 und die
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Welle 15 das Mitnahmeglied 14 entgegen der Kraft der Regelfeder 22 verschoben wird, wird auch das Stellglied 7
nach unten geschoben bis sich für die jeweilige Stellung und der damit steigenden Drehzahl bzw. dem steigenden Druck im Saugraum 5 wieder eine neue Gleichgewichtsstellung ergibt. So entspricht jeder Verstellhebellage
l6 eine Drehzahl, die durch die Regelfeder 22 und der
entsprechenden.Stellung des Stellgliedes 7 bzw. des Ringschiebers H eingestellt wird. Durch andere Ausgestaltung des Federpakets 11 kann der gleiche Regler als Leerlaufendregler dienen oder es kann durch Zuschaltung einer
weiteren Feder eine Angleichung der Kraftstoffeinspritzmenge an die Drehzahl oder an die Last erfolgen.
nach unten geschoben bis sich für die jeweilige Stellung und der damit steigenden Drehzahl bzw. dem steigenden Druck im Saugraum 5 wieder eine neue Gleichgewichtsstellung ergibt. So entspricht jeder Verstellhebellage
l6 eine Drehzahl, die durch die Regelfeder 22 und der
entsprechenden.Stellung des Stellgliedes 7 bzw. des Ringschiebers H eingestellt wird. Durch andere Ausgestaltung des Federpakets 11 kann der gleiche Regler als Leerlaufendregler dienen oder es kann durch Zuschaltung einer
weiteren Feder eine Angleichung der Kraftstoffeinspritzmenge an die Drehzahl oder an die Last erfolgen.
030038/0321
Claims (1)
- κ. 53 4 96.2.1979 Su/KöROBERT BOSCH GMBH, 7OOO Stuttgart 1AnsprüchelJ Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit einem Drehzahlregler, an dessen das Kraftstoffmengensteuerglied der Pumpe betätigenden und in ein.er mit dem Pumpengehäuse ortsfesten Führungsvorrichtung axial geführten
Stellglied eine drehzahlabhängige Verstellkraft entgegen einer mindestens eine Feder aufweisenden Federeinheit angreift, deren dem Stellglied abgewandte Seite sich an
einem Widerlager abstützt, welches in einem Gehäusedekkel angeordnet, axial demontierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung (8, 9) von Widerlager (14) und Gehäusedeckel (18) räumlich getrennt ist und daß das Stellglied (7) zum Gehäusedeckel (l8) hinein freies Ende (12) aufweist, auf dem die Federeinheit (11) axial abziehbar angeordnet ist.2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Federwiderlager als Mitnahmeglied (14) ausgebildet ist, dessen axiale Lage durch eine ins-030038/0321besondere willkürlich zu betätigende Verstellvorrichtung (15, 17) änderbar ist.3. Kraftstoffeinspritzdüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (15, 17) mit einem willkürlich betätigbaren Verstellhebel (16) gekoppelt ist.4. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung des Verstellhebels(16) über ein als Verstellvorrichtung dienendes Getriebe(17) in die Axialbewegung des Mitnahmegliedes (14) gewandelt wird.5. Kraftstoffeinspritzpumpe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (14) und/oder Getriebe (17) in dem Gehäusedeckel (18) angeordnet sind.6. Kraftstoffeinspritzpumpe nach einem der Ansprüche 4 oder 5j dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (17) eine in einer Bohrung geführte kolbenförmige Zahnstange aufweist, in die ein mit der Welle (15) des Verstellhebels (16) gekoppeltes Ritzel greift.030038/03217. Kraftstoffeinspritzpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche j dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (7) kolbenförmig ausgebildet ist und daß es durch unter drehzahlabhängigem Druck stehende als Verstellkraft dienende Flüssigkeit beaufschlagt ist.8. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 75 dadurch gekennzeichnet, daß der Stellgliedkolben (7) radial und dichtend im Gehäuse (9) der Einspritzpumpe geführt ist.9. Kraftstoffeinspritzpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinheit (11) als durch Buchsen und Teller ineinander verknüpftes Federpaket ausgebildet ist.0300 38/0 3 21
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| FR8005337A FR2451465A1 (fr) | 1979-03-10 | 1980-03-10 | Pompe d'injection de carburant pour moteurs a combustion interne |
| JP2983380A JPS55125328A (en) | 1979-03-12 | 1980-03-11 | Fuel injection pump for internal combustion engine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792909626 DE2909626A1 (de) | 1979-03-12 | 1979-03-12 | Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2909626A1 true DE2909626A1 (de) | 1980-09-18 |
Family
ID=6065136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792909626 Withdrawn DE2909626A1 (de) | 1979-03-10 | 1979-03-12 | Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS55125328A (de) |
| DE (1) | DE2909626A1 (de) |
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1979
- 1979-03-12 DE DE19792909626 patent/DE2909626A1/de not_active Withdrawn
-
1980
- 1980-03-11 JP JP2983380A patent/JPS55125328A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS55125328A (en) | 1980-09-27 |
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