DE2909024C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Ausspülen eines sehr engen Spalts - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ausspülen eines sehr engen Spalts

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausspülen eines sehr engen, am einen Ende geschlossenen Spalts zwischen einem ersten Bauteil mit einer Bohrung und einem zweiten Bauteil, der unter Befestigung in die Bohrung eingesetzt ist.
Bei vielen Geräten und Vorrichtungen bilden häufig Ewei miteinander verbundene Elemente zwischen sich einen Spalt oder Zwischenraum, in den im Normalbetrieb des Geräts sehr oft mikrofeine Staubteilchen oder andere Stoffe eindringen. Wenn diese Stoffe /u einer r> Korrosion führen können und daher für die Bauteile schädlich sind, müssen die Fremdstoffe periodisch entfernt werden, um das Innere des Zwischenraums sauberzuhalten.
Wenn der Spalt oder Zwischenraum jedoch sehr eng vi ist und eine kleine öffnung besitzt, erwies sich die Austreibung der Schadstoffe, beispielsweise durch Ausspülen, bisher als äußerst schwierig.
Bei einem Wärmetauscher mit Mantel und Rohren ist beispielsweise der eine Endteil jedes Wärmetauscher- v< rohrs in eine Bohrung in einem dicken Rohrboden eingesetzt und unter Abdichtung an letzterem befestigt. Diese fliehte Abringung des Rohrs am Rohrboden erfolgt im allgemeinen durch Aufweiten oder Anschweißen des Rohrendes, wobei ein sehr enger,- tiefer Spalt mi pder Zwischenraum zwischen dem Rohr und dem Rohrboden entsteht,
Normalerweise werden dem über die Außenseiten der Wärmelauscherröhre fließenden Strömungsmittel (normalerweise SekUndärströmungsmitteli ti,- h* Wasser im Fall eines Dampferzeuger o, dgl.) verschiedene Chemikalien als Rostschutzmittel öder als KcssclspÜlmitlel zugesetzt
Diese Chemikalien können dabei in den Spult eindringen und darin stagnieren und kondensieren. Andererseits kann auch bei der Strömung des Strömungsmittels entstehender Sehlamm und dgl. in den Spalt eindringen und sich darin absetzen.
Da das Wärmetauscherrohr im Hinblick auf den Wärmeaustauschwirkungsgrad und dgl. sehr dünnwandig ist, besteht die Gefahr für einen Rohrbruch unter der Korrosionswirkung der kondensierten Chemikalien, des Schlamms o. dgl. im Spalt
Bei einem Wärmetauscher, bei dem das Vermischen eines die Rohre durchströmenden Primärströmungsmittels mit einem durch eine Trommel oder einen Kessel an der Außenseite der Wärmetauscherrohre fließenden Sekundärströmungsmittel sehr ungünstig ist, beispielsweise im Fall eines Druckwasserreaktor-Kernkraftwerks, bei dem ein Eindringen des Primärkühlwassers in das Sekundärwasser unbedingt verhindert werden muß, ist es zur Verhinderung eines Wärmetauscherrohrbruchs durch Korrosionswirkung erforderlich, das Innere des Spalts auszuspülen und diesen Spalt sauber, d. h. frei von Ablagerungen und dgl. zu halten. Bisher ist jedoch kein Verfahren und keine Vorrichtung bekannt, die im Hinblick auf Arbeitszeit- und Kostenaufwand als zufriedenstellend angesehen werden könnten.
Aufgabe der Ei findung ist damit die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zum wirksamen und wirtschaftlichen Ausspülen von z. B. Schadstoffen aus einem solchen Spalt oder Zwischenraum mit einem Mindestmaß an Zeitaufwand.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Spalt mit einem mit einer Spülflüssigkeit gefüllten Raum in Verbindung gebracht wird, daß die Spülflüssigkeit unter Druck gesetzt wird und daß das geschlossene Ende des Spalts örtlich erwärmt w ird.
In einer vorteilhaften Ausführungsform kennzeichnet sich dieses Verfahren ueiterh,.! dadurch, daß die Verdampfungsphase der Spülflüssigkeit durch Druckverringerung beeinflußt wird.
In weilerer Ausgestaltung kennzeichnet sich das erfindungsgemäße Verfahren dadurch, daß während der örtlichen Erwärmung des geschlossenen Spaltendes die Spülflüssigkeit abwechselnd unter Druck gesetzt und im Druck reduziert wird, um die Spülwirkung zu verbessern.
Die Erfindung sieht auch die Schaffung einer Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens vor. die gekennzeichnet ist durch einen mit dem Spalt in Verbindung stehenden oder bringbaren Behälter zur Aufnahme einer Spülflüssigkeit, durch eine Einrichtung zur örtlichen Erwärmung des geschlossenen Endes des Spalts, durch eine an den Behälter angeschlossene Einrichtung, um die Spülflüssigkeit unter Druck zu setzen, und durch eine Einrichtung zum Umwälzen der Spülflüssigkeit.
Da bei dem vorstehend umrissenen Verfahren die Spülflüssigkeit ausreichend tief in den sehr engen Zwischenraum, in dem sich Schadstoffe abgesetzt haben, eindringen kann und das verschlossene Ende des Zwischenraums erwannt wird, so daß die Temperatur der Spülflüssigkeit in diesem Zwischenraum ansteigt und Dampfblaseri entstehen, wird durch die Aüsdelv hung der Spülflüssigkeit Und die Dampfblasen eine Austreibwirkung auf die Fremdstoffe ausgeübt, wäh^ rend die Spülflüssigkeit aufgrund des Austritts der Dämpfbläsen durch ficüc, frische Spülflüssigkeit ersetzt wird, so daß das Innere des erigeri Spalts wirksam von
Schad- und Fremdstoffen befreit werden kann.
Da bei diesem Verfahren zudem ggf. der Druck der unter Druck gesetzten Spülflüssigkeit verringert wird, wodurch das vorstehend geschilderte Verhalten der Spülflüssigkeit im Spalt oJer Zwischenraum begünstigt wird und sich der Blasenentstehungspunkt im Spalt von einer tiefgelegenen Stelle zur Öffnung hin verlagert, läßt sich nicht nur das Ausspulen des Zwischenraums vollständiger und in kürzerer Zeit durchführen, vielmehr kann auch der Heizenergieaufwand verringert werden, in woraus sich eine Kostensenkung für den Spülvorgang ergibt
Die oben umrissene Vorrichtung erweist sich für die praktische Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens als äußerst zweckmäßig. Ii
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische, teilweise weggebrochene Schnittansicht eines Dampferzeugers mit U-förn-igcn _>n Wärmetauscherrohren in Verbindung mit «.iner schematischen Darstellung einer Vorrichtung zum Ausspülen der sehr engen Zwischenräume zwischen den Wärmetauscherrohren und einem Rohrboden des Dampferzeugers und
F i g. 2 eine in stark vergrößertem Maßstab gehaltene Teildarstellung des in Fig. 1 von der Linie A umschlossenen Bereichs.
Gemäß Fig. 1 sind die beiden Enden mehrerer lotrecht verlaufender, (umgekehrt) U-förmiger Wärme- jo tauscher-Rohre 1 so in Bohrungen in einem Rohrboden 2 eingesetzt, daß sie in Wasserkammern 4 und 5 einmünden, die durch den Rohrboden 2 und eine Stirnplatte 3 festgelegt werden.
Die Wasserkammern 4 und 5 sind durch eine » Abschirm- oder Trennplatte 6 voneinander getrennt, wobei sie mit einem Einlaß und einem Auslaß (nicht dargestellt) für Primärflüssigkeit in Verbindung stehen.
Ein Mantel 7 mit einem nicht dargestellten Einlaß für Sekundärflüssigkeit, d. h. Speisewasser, ist mit seinem unteren Ende wasserdicht am Rohrboden 2 so befestigt, «laß er die Wärmetauscher-Rohre 1 umschließt. Außerdem ist der Mantel 7 an seinem oberen Ende mit einem Dampfauslaß 8 versehen.
Während der Auslaß 8 des Mantels 7 mit einer nicht dargestellten Turbine verbunden ist, wird er bei dem noch näher zu erläuternden Spülvorgang mitiels eines nicht dargestellten Elements verschlossen.
Die Relativanordnung zwischen dem Rohr 1 und dem Rohrboden 2 ist in vergrößertem Maßstab in Fig. 2 dargestellt, die einen Endabschnitt 11 des Rohrs 1 zeigt, der aufgeweitet und unter Abdichtung im Rohrboden 2 befestigt ist.
Zwischen dem Rohrboden 2 und dem Wärmetaulcher-Rohr 1 ist ein sehr enger Spalt bzw. Zwischenraum 10 festgelegt.
Wenn die Weite des Spalts 10 mit </und die Dicke des Rohrbodens 2 mit /bezeichnet werden, beläuft sich das Verhältnis lld häufig auf etwa 2000. An der Unterseite .des Rohrbodens 2 ist in der Nahe des Endabschnitts 11 "ides Rohrs 1 eine Heizeinheit 12 angeordnet.
An den Auslaß 8 des Mantels 7 ist eine Druckerzeu^ gungseinrichtung in Form eines Luftverdichters 13 über eine Leitung J5 mit einem Umschaltventil 14 angeschlossen. Die Leitung 15 steht über ein Ablaßventil $6 mit der Außenluft in Verbindung, wobei das Abläßventil 16 und das Umschaltventil 14 an eine Umschaltsteuer^ vorrichtung 17 angekoppelt sind,
Die Primärflüssigkeit im Wärmetauscher-Rohr.' und in den Wasserkammern 4 und 5 sowie das Speisewasser (Sekundärflüssigkeit) im Mantel 7 werden, wie erwähnt, vollständig abgeführt, während die im Spalt 10 eingeschlossene Flüssigkeit nicht entweichen kann und im Spalt verbleibt.
Beim Spülen wird anstelle des Rostschutzmittels und dgl. enthaltenden Speisewassers Frischwasser 18, das keine schädlichen Stoffe enthält, z. B. gereinigtes (pure) Wasser, in einer vorbestimmten Menge in den Mantel 7 eingeführt Anstelle von Frischwasser (18) kann selbstverständlich auch eine andere Spülflüssigkeit, etwa ein organisches Lösungsmittel benutzt werden, sofern dieses keine schädlichen Wirkungen, wie Korrosion, hervorruft
In bevorzugter Ausführungsfonn wird zum Ausspulen des Inneren des Spalts 10 das Frischwasser 18, das anstelle des Speisewassers in den Mantel 7 eingeführt worden ist, unter einen vorbesti· -:iten Druck von z. B. 3 bar gesetzt, was mittels des LufivcJichiers ί3 durch öffnen des Umschaltventils 14 erfolgen kann. Während dieser Druckbeaufschlagung ist das Ablaßventil IG geschlossen.
D.' das Frischwasser 18 auf diese Weise unter Druck gesetzt ist, tritt es in den Spalt 10 ein. Infolgedessen füllt sich der Innenraum des Spalts 10 mit kondensierten Rostschutzmitteln oder /Cesselspülmitteln (im folgenden einfach als »Kondensat« bezeichnet), mit Schlamm o. dgl. Stoffen, die sich im Betrieb im Spalt 10 abgesetzt haben, sowie mit dem Frischwasser 18.
Unter Aufrechterhaltung des Drucks wird die Heizeinrichtung 12 betätigt, um das geschlossene untere Ende des Spalts 10 zu erwärmen.
Da die Erwärmung örtiich, d. h. nur am Bodenbereich des Spalts 10 erfolgt, ist die Flüssigkeitstemperatur ersichtlicherweise im Bodenbereich des Spalts am höchsten und an höher gelegenen Stellen niedi ;ger.
Aufgrund des Temperaturanstiegs im Spalt 10 dehnt sich das darin eingeschlossene Kondensat in seinem Volumen aus, um zum Teil über das offene obere Ende des Spalts 10 zur Oberseite des Rohrbodens 2 auszutreten und sich sodann im Frischwasser 18 zu verteilen.
Bei weiterer Erwärmung erreicht das Kondensat am Boden des Spalts 10 eine Sältigungstemperatur entsprechend einem Sättigungsdruck von 3 bar, wenn es zu sieden beginnt. Das im oberen Bereich des Spalts 10 befindliche Kondensat wird in einer Menge entsprechend dem Volumen der entstehenden Gasblasen, ähnlich wie beim vorstehend beschriebenen Austritt von Kondensat, ausgetrieben, um sich im Frischwasser 18 zu vneilen.
Da die Gasblasen außerdem hochsteigen, wird durch die Gasblasen Hne Strömung eingeleitet, durch welche Kondensat, Schlamm und dgl. aus dem Spalt 10 ausgetrieben und im Frischwasser 18 dispergiert werden.
Mit dem Ausritt der Gasblasen aus dem Spalt 10 tritt Frischwasser 18 in einem äquivalenten Volumen in den Spalt 10 ein, wodurch das Kondensat verdünnt wird.
Auf diese Weise kann mit fortgesetzter Erwärmung das Innere des Spalts 10 Vollständig ausgespült werden. Obgleich die Menge des Frischwassers 18 vorzugsweise so groß sein sollte, daß nach dem vollständigen Austreiben von Kondensat aus dem Spalt die resultierende Verunreinigungskonzentration des Frischwassers VernächiäSSigbäf niedrig ist, läßt sich darin, wenn eine ausreichende Frischwassermenge nicht auf einmal in
den Mantel 7 eingeführt werden kann, der angegebene Zweck auch dann zufriedenstellend erreichen, wenn ein Teil des Frischwassers 18 mittels einer nicht dargestellten Wasscfzüfuhf/äbfuhfcinrichlUng' ersetzt öder das Frischwasser durch Fremdkörpertrenneinrichlüngen, wie Filter oder eine lonenaustauschharzschicht, zur Erhöhung der Diffusionsgcschwihdigkcit Umgewälzt wird.
Auch wenn eine ausreichend große Frischwassermcnge zur Verfügung sieht, sollte das Frischwässer 18 mittels einer nicht dargestellten Umwälzcinrichlung iin Mantel 7 umgewälzt werden, um die genannte Diffusion zu begünstigen·.
Zur wirksamen Durchführung des Durchspülcns des Spalls 10 niillcls der Vorrichtung nach Fig. I wird die Temperatur am Boden des Spalts 10 auf eine vöibcslimmlc Größe von z. B. 1200C erhöht, worauf die ».»γ Γ~\Κη·-«ηΙΙ Anf Unnlni.. H nnlltitllAn/i ΓΛ»·· >r«L I» I Tt «Κ*»·#ιΚ
Öffnen des Ablaßventils 16 unter der Steuerung der Umschaltstcuervorrichtung 17 zur Außeriiuft entlassen und dadurch der innendruck des Mantels 7, d.h. der Druck des Frischwassers 18, erniedrigt wird. Durch diese Drucksenkung wird auch der Druck des Konzentrats im Spalt gesenkt. Da der Sättigungsdruck für eine Temperatur von I2O°C bei 2 bar liegt, beginnt bei einer Druckabnahme auf diesen Wert die Flüssigkeil am Boden des Spalts 10 zu sieden, wodurch Dampfblasen entstehen.
Hei weiterer Di ucksenkung verschiebt sich der Punkt, an wck-liem das Konzentrat den Siedepunkt erreicht, innerhalb des Spalls 10 weiter aufwärts.
Die geschilderte Ausireibwirkung wird also durch die volumcmnäßigc Ausdehnung des Frischwassers mit Erzeugung von Danipfblascn, die Frischwasserslröinling aufgrund der hochsteigenden Därnpfbläsen, den Austausch zwischen Frischwasser 18 und Konzenlraf aufgrund des Enlwciehcns von Dampfblaseh Und die Aktivierung der Sifömting durch Verschiebung der Siedeposition hcrbeigeführl; diese Wirkungen tragen gemeinsam zii einem einwandfreiem Durchspülen d'es Spalls 10 bei. Durch abwechselnde: Wiederholung der beschriebenen Druckbelüfluhg und Drucksenkung durch abwechselndes Öffnen und Schließen des
In Unischaltveniils 14 und des Ablaßventils 16 unler der Steuerung der Umsehältstelicrvorrichtutig 17 kann darüber hinaus der Spalt 10 innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne wirkungsvoll gespült werden.
Obgleich sich die beschriebene Ausführungsform auf
Ii einen Verlikaldampferzeuger bezieht, ist das beschriebene Verfahren gleichermaßen auf einen Horizontaldampferzeuger, bei dem die Wärmetauscherrohre im iuneitnlliolipn u/nnoprpplit nnrl c\nr J2n))rKrkrlr>n nrnlfticpii ··—·- ο ι
lotrecht angeordnet sind, anwendbar, weil in dem 2ij zwischen dem betreffenden Wärmelauscherrohr und dem Rohrboden gebildeten Spalt durch Temperaturerhöhung und Dampfblasenerzeugung aufgrund der Erwärmung ebenfalls eine Volumenvergrößerung der Flüssigkeit gewährleistet wird.
2j Da bei der beschriebenen Ausführüngsform der zwischen einein Rohrboden und einem Wärmetauscher-Rohr gebildete Spall 10 gespült werden soll, wird der Mantel 7 des Wärmetauschers als Behälter zur Aufnahme des Frischwassers 18 benutzt. Zum Spülen ji) eines sehr engen Spalls bei einer Vorrichtung, die einen solchen Behälter nicht aufweist, braucht andererseits eine Spülflüssigkeit, wie Frischwasser, lediglich in einem getrennten Behälter vorgesehen zu werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Ausspulen eines sehr engen, am einen Ende geschlossenen Spalts zwischen einem ersten Bauteii mit einer Bohrung und einem zweiten ϊ Bauteil, der unter Befestigung in die Bohrung eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spalt mit einem mit einer Spülflüssigkeit gefüllten Raum in Verbindung gebracht wird,
daß die Spülflüssigkeit unter Druck gesetzt wird und κι daß das geschlossene Ende des Spalts örtlich erwärmt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampfungsphase der Spülflüssigkeit durch Druckverringerung beeinflußt wird. i>
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß während der örtlichen Erwärmung des geschlossenen Spaltendes die Spülflüssigkeit abwechselnu unter Druck gesetzt und im Druck reduziert wird, um die Spülwirkung zu verbessern. :a
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen mit dem Spalt (10) in Verbindung stehenden cder bringbaren Behälter (7) zur Aufnahme einer Spülflüssigkeit (18), durch eine η Einrichtung (12) zur örtlichen Erwärmung des geschlossenen Fndcs (11) des Spalts (10), durch eine an den Behälter (7) angeschlossene Einrichtung (13), um die Spülflüssigkeit unter Druck zu setzen, und durch einr. Einrichtung (14—17) zum Umwälzen der in Spülflüssigkeit.
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