DE2907308C2 - Geschoß mit mindestens einem ausstoßbaren Tochtergeschoß - Google Patents
Geschoß mit mindestens einem ausstoßbaren TochtergeschoßInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Geschoß der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art. Ein Geschoß
dieser Art bezieht sich nicht nur auf ein Geschoß, welches mit Hilfe einer Abfeuerungsvorrichtung abgefeuert
wird, sondern auch auf Bomben und dergleichen, welche z. B. vom Flugzeug aus abgeworfen werden.
Wenn bekannte Geschosse mehrere Tochtergeschosse enthalten, sind diese Tochtergeschosse meistens so
angeordnet, daß sie zur gleichen Zeit ausgestoßen werden, oder so, daß sie zu verschiedenen Zeitpunkten
relativ zueinander durch eine pyrotechnische Verzögerung oder durch Zeitzünder ausgestoßen werden. Die
Sprengladung des Tochtergeschosses ist über eine pyrotechnische Zündkette mit Verzögerung mit der
Ausstoßladung verbunden, welche das Tochtergeschoß aus dem Geschoß ausstößt. Solche Anordnungen haben
sich nicht immer als zuverlässig erwiesen, insbesondere, wenn das Geschoß lange Zeit gelagert worden ist.
Die Anordnung pyrotechnischer Zündketten — unabhängig davon, ob das Geschoß ein oder mehrere
Tochtergeschosse enthält — hat das Laden und Zusammenbauen des Geschosses auch schwieriger
gestaltet.
Bei einem bekannten Geschoß der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art (DE-OS 23 52 576) wird
beim Absprengen des Kopfelementes, genauer gesagt vor der eigentlichen Trennung des Kopfelementes vom
übrigen Geschoß eine Stoßwelle erzeugt, durch welche die beiden Anzündkörper der zweiten Zündeinrichtung
relativ zueinander bewegt werden und die zweite Zündeinrichtung gezündet wird. Diese apparativ und
funktionell relativ aufwendige und störungsanfällige Aktivierung der zweiten Zündeinrichtung ist noch
verbesserungsfähig.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Geschoß der in Frage stehenden Art zu
schaffen, bei welchem die Akivierung der Zündeinrichtung zur Zündung der Ausstoßladung zum Ausstoßen
eines Tochtergeschosses aus einem Tägergeschoß einfacher und zuverlässiger erfolgt.
Diese Aufgabe wird bei einem Geschoß gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 gemäß der Erfindung
durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst Bei dem erfindungsgemäßen Geschoß
wird das Ausstoßen eines Tochtergeschosses in einfacher und zuverlässiger Weise ausschließlich durch
die ohnehin vorhandenen Verzögerungskräfte verursacht, welche durch den Rückstoß beim Absprengen des
Kopfelementes (Anspruch 1) bzw. beim Ausstoßen eines Tochtergeschosses (Anspruch 2) auf einen Anzündkörper
der entsprechenden Zündeinrichtung wirken und diesen nach vorn in Richtung auf den anderen
Anzündkörper bewegen.
Im nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt
F i g. 1 einen axialen Querschnitt eines Geschosses mit zwei Tochtergeschossen gemäß der Erfindung,
K i g. 2 einen axialen Querschnitt des Zünders für das
vordere in F i g. 1 gezeigte Tochtergeschoß und
F i g. 3 einen axialen Querschnitt aes Zünders für das hintere in F i g. 1 gezeigte Tochtergeschoß.
F i g. 3 einen axialen Querschnitt aes Zünders für das hintere in F i g. 1 gezeigte Tochtergeschoß.
F i g. 1 zeigt ein Artilleriegeschoß 1 der Rotationsbauart. Die Erfindung ist jedoch nicht auf rotierende
Geschosse beschränkt. Das Geschoß 1 enthält ein vorderes Tochtergeschoß 2 und ein hinteres Tochtergeschoß
102, welche jeweils mit einem Zünder 3 und 103 versehen sind. Der Unterschied zwischen den Tochtergeschossen
2 und 102 betrifft im wesentlichen die Zünder (die Zünder 3 und 103 sind jeweils im einzelnen
in F i g. 2 und 3 gezeigt).
Daher wird im nachfolgenden nur der Aufbau eines der Tochtergeschosse, nämlich des Tochtergeschosses 2,
beschrieben. Die Bezugszeichen 2, 3 usw. des vorderen Tochtergeschosses 2 entsprechen hierbei den Bezugszeichen
102, 103 usw. des hinteren Tochtergeschosses 102.
Das Tochtergeschoß 2 besteht aus einem becherförmigem Metallelement 4, das eine Sprengladung 5 und im
vorderen Teil eine Splitterplatte 6 enthält, welche aus Kugelsplittern oder dergleichen besteht. Jedes Tochtergeschoß
hat seine eigene Ausstoßvorrichtung, ζ. Β. jeweils eine Ausstoßladung 7 und 107, welche in einer
weiter unten beschriebenen Weise angeordnet ist, um jeweils durch den Zünder 3 und 103 gezündet zu werden.
so Der vordere Teil des Geschosses 1 ist mit einem Nasen- bzw. Kopfelement 8 versehen, in dessen
vorderem Teil ein konventioneller Zünder (Zeit- oder Annäherungszünder) 9 untergebracht ist. Das Kopfelement
8 enthält eine Ausstoßladung 10, welche durch den Zünder 9 (erste Zündeinrichtung) gezündet werden
kann.
Der Zünder 3 ist im einzelnen in F i g. 2 gezeigt. Der
Zünder 3 besteht aus einem hinteren Abschnitt 11, rechts von der strichpunktierten Linie A-A, und einem
vorderen Abschnitt 12, links von der Linie A-A. Die Aufgabe des Abschnittes 11 besteht darin, die
Ausstoßladung 7 zu zünden, während die Aufgabe des Abschnittes 12 darin besteht, die Sprengladung 5 zu
zünden.
*>5 Der hintere Abschnitt des Zünders enthält eine axiale
Aussparung 13, in welcher ein erster, eine Verzögerungsabfühlvorrichtung bildender Anzündkörper in
Form eines Magnetbolzens 15, der mit einem Schlagbol-
zen 14 versehen ist, in Ruhestellung am hinteren Ende der Aussparung 13 (rechts in Fig. 2) durch eine
magnetische Verriegelung gehalten wird. Die magnetische Verriegelung ist so stark, daß sie durch die
normalen Verzögerungskräfte, welche auf das Geschoß auf seiner Flugbahn einwirken, nicht gelöst wird.
Darüber hinaus ist der Zünder 3 mit einem konventionellen Uhrwerk 16 versehen, welches derart angeordnet
ist, um nach einer vorbestimmten Entsicherungsverzögerung, welche z. B. von der Drehung des Geschosses
abhängig sein kann, einen schematisch dargestellten zweiten Anzündkörper 16a, z. B. ein Anzündhütchen,
dieser zweiten Zündeinrichtung in eine entsicherte Position in Ausrichtung mit dem Schlagbolzen 14 zu
drehen. Die Aussparung 13 wird konzentrisch von einer Ringladung 17 aus gepreßtem Treibladungspulver mit
radialen Kanälen 18 umgeben. Die Ladung 17 ist von einer Schwarzpulverladung 19 in Pulverform (vgl.
Fig. 1) umgeben.
Das Ausstoßen des Tochtergeschosses 2 irfolgt in der
nachfolgend beschriebenen Weise:
Wenn der Annäherungs- und/oder Zeitzünder 9 (vgl. Fig. 1) aktiviert wird, wird die Ladung 10 gezündet,
wodurch das Kopfelement 8 entfernt wird, hauptsächlich durch Abscheren der Schraubverbindung zwischen
dem Kopfelement und dem Gehäuse bzw. Geschoß. Diese Trennung bewirkt eine erste Verzögerungskraft
(in F i g. 2 nach rechts gerichtet), welche ein solches vorbestimmtes erstes Niveau erreicht, das die Verriegelungskraft
des Magnetbolzens 15 ausgeglichen wird, so wodurch der Magnetbolzen sich nach links in Fig. 2
bewegt, so daß der Schlagbolzen 14 in den Anzünder 16a in dem Uhrwerk vorspringt. Die Entsicherungsverzögerung
des Uhrwerks 16 wird derart gewählt, daß das Uhrwerk mit Gewißheit entsichert worden ist, bevor die j j
Bewegung des Magnetbolzens 15 beginnt. Die Zündung des Anzündkörpers 16a erzeugt einen Flammenstrahl,
welcher die Ladung 17 zündet. Über die Kanäle 18 in der Ladung 17 wild die Schwarzpulverladung 19 (vgl.
Fig. 1)gezündet, welche ihrerseits die Ausstoßladung 7
zündet, welche das Tochtergeschoß 2 aus dem Geschoß ausstößt.
Der hintere Teil 111 (vgl. F i g. 3) des Zünders 103 im
hinteren Tochtergeschoß 102 weist eine dritte Zündeinrichtung mit einem Bolzen 115 auf. der einen
Schlagbolzen 114 aufweist. Der Bolzen 115 ist jedoch kein Magnetbolzen, sondern wird durch eine kräftige
Spannfeder 115,4 vorgespannt. Die Feder 1154 ist
derart dimensioniert, daß die oben erwähnte Verzögerungskraft, welche durch das Ausstoßen des Kopfele- 5i»
ments 8 verursacht wird, den Schlagbolzen 114 nicht in Berührung mit einem weiteren Anzündkörper, z. B.
einem Anzündhütchen 116a dieser dritten Zündeinrichtung, schematisch im Uhrwerk 116 gezeigt, bringen bzw.
bewegen kann.
Das Ausstoßen des Tochtergeschosses 102 erfolgt in der nachfolgend beschriebenen Weise:
Beim Ausstoßen des Tochtergeschosses 2 wird das Geschoß einer Verzögerungskraft ausgesetzt, welche
ein vorbestimmtes zweites Niveau erreicht, welches ausreichend hoch ist, daß die Verzögerungskraft den
Bolzen 115 gegen die Wirkung der Feder 1154 bewegen
kann in einem ausreichenden Maße nach links in F i g. 3, um zu ermöglichen, daß der Schlagbolzen 114 das
Anzündhütchen 116a, welches im Uhrwerk 116 (wenn l"
dies in herkömmlicher Weise in eine entsicherte Position überführt worden ist) angeordnet ist. zündet,
welches seinerseits eine Ring'adung 117 aus gepreßtem
Treibladungspulver anzündet. Durch Kanaie 118 in der
Ladung 117 wird eine Schwarzpulverladung 119 (vgl. Fig. 1) in Pulverform, welche den Zünderabschnitt 111
umgibt, angezündet. Die Ladung 113 zündet ihrerseits
die Ausstoßladung 117 an, welche das Tochtergeschoß
102 aus dem Geschoß ausstößt. Durch das Trennen des
Kopfelementes 8 ergibt sich eine erste Verzögerungskraft, welche das erwähnte erste Niveau überschreitet,
aber nicht das erwähnte zweite Niveau. Wenn die erste
Verzögerungskraft beide erwähnten Niveaus überschreitet, welche im Prinzip die gleichen oder
verschiedenen Werte relativ zueinander aufweisen können, muß das zweite Tochtergeschoß 102 mit einer
geeigneten Sicherungsvorrichtung versehen sein, um ein gleichzeitiges Ausstoßen des Tochtergeschosses 102 mit
dem Ausstoßen des ersten Tochtergsschosses 2 zu verhindern. In diesem Falle sollte die Sicherungsvorrichtung
derart angeordnet sein, daß das Tochtergeschoss 102 nicht entsichert wird bis das Kopfelement 8
abgetrennt worden ist. Danach erfolgt das Ausstoßen des Tochtergeschosses 102 nach Abfühlen der Verzögerungskraft,
welche durch das Ausstoßen des Tochtergeschosses 2 verursacht wird. Da das Tochtergeschoß 102
in einer gesicherten Position während des Abtrennes des Kopfelements 8 ist, kann das erwähnte zweite
Niveau der Verzögerungskraft, welche durch das Ausstoßen des Tochtergeschosses 2 verursacht wird,
beliebig in bezug zum ersten Niveau der Verzögerungsl-.raft,
welche durch das Ausstoßen des Kopfelementes 8 verursacht wird, gewählt werden.
In dem im vorhergehenden beschriebenen Ausführungsbeispiel
sollte das zweite Niveau vorzugsweise so hoch gewählt werden, daß die Verzögerungskraft beim
Trennen des Kopfelements 8 dieses Niveau nicht erreicht. Hierdurch kann die erwähnte Sicherungsvorrichtung
für das Tochtergeschoß 102 wegfallen.
Die vorderen Abschnitte 12 und 112 der Zünder 3 und
103 sind im wesentlichen identisch. Daher wird im nachfolgenden nur der Abschnitt 12 beschrieben.
Der Zündabschnitt 12 (vgl. Fig.2) ist mit einer axialen Aussparung 20 versehen, in welcher eine
Anzündeinrichtung, wie z. B. ein Bolzen 21 unter bestimmten Bedingungen bewegbar ist.
Der hintere Teil des Bolzens 21 (in der Figur rechts) ist mit einer mittigen axialen Ausnehmung 22 und mit
Umfangsvertiefungen 23 versehen. Eine Druckfeder 24 stützt sich an einem Ende am Boden der Ausnehmung 22
und am anderen Ende an einer herkömmlichen Entsicherungseinrichtung ab, welche ein Entsicherungsuhrwerk
25 enthält, welches z. B. durch die Drehung des Geschosses angetrieben wird. Innerhalb der Feder 24 ist
koaxial ein Stift 26 angeordnet, der mit einem schematisch gezeigten Stoppelement 25a innerhalb des
Uhrwerks 25 in Berührung steht. Das Uhrwerk 25 entsichert vor dem Ausstoßen des Tochtergeschosses 2
und entfernt das erwähnte Stoppelement 25a, so daß sich der Stift 26 nach rechts in das Uhrwerk 25 bewegen
kann. Durch entsprechende Dimensionierung der Feder 24 kann eine gewünschte Zündzeit erzielt werden.
In den Umfangsvertiefungen ?3 sind Entsicherungseinrichtungen wie z. B. Kugeln 27 angeordnet, welche
eine Bewegung des Bolzens 21 nach links in Fig. 3 verhindern.
D°r vordere Teil des Bolzens 21 enthält einen axialen
Kanal 28, in welchem eine erste Sprengladung oder ein Detonator 30 mit einer Anzündeinrichtung wie z. B.
einem Anzünder 29 angeordnet ist. Der Bolzen 21 ist außerdem mit einem Kanal 31 versehen, welcher
rechtwinklig zum Kanal 28 verläuft, und in welchem eine zweite Sprengladung oder ein Detonator 32 angeordnet
ist. Der Kanal 28 steht mit dem Kanal 31 über eine Aussparung 33 in Verbindung, deren Mündung in den
Kanal 31 im wesentlichen im gleichen Abstand von dessen Enden angeordnet ist. Bei Detonation des
Detonators 30 wird eine Detonationswelle über die Aussparung 33 zum Detonator 32 übertragen. Hierdurch
verursacht der Detonator 32 zwei Detonationswellen, welche sich von der Mitte des Kanals 31 zu den
Enden des Kanals ausbreiten.
Im vorderen Teil der Aussparung 20 ist ein Anzündkörper wie z. B. ein Schlagbolzen 34 stationär
relativ zu einem Gehäuse 34a angeordnet.
Zwei ringförmige, relativ leicht entzündbare Sprengladungen 35 und 36 umgeben den vorderen Teil des
Zünderabschnittes 12. Die Ladungen 35 und 36 sollen die Zündung der weniger entzündbaren Hauptsprengladung
5 bewirken, welche nach ihrer Detonation die Splitterplatte 6 zersprengen soll.
Die Detonation der Sprengladung des Tochtergeschosses 2 erfolgt in der nachfolgend beschriebenen
Weise:
Beim Ausstoßen des Tochtergeschosses 2 aus dem Geschoß wird das Tochtergeschoß im Moment des
Ausstoßens einer starken Beschleunigungsbeanspru
chung unterworfen, welche den Bolzen 21 nach rückwärts bewegt (nach rechts in Fig. 2). Da sich der
Stift 26 auf dem Bolzen 21 abstützt, wird er durch den Bolzen gegen die Wirkung der Feder 24 rückwärts
gefördert. Das Uhrwerk 25 ist vorher in eine entsicherte Position gebracht worden, wodurch das erwähnte
Stoppelement in dem Uhrwerk entfernt worden ist, so daß der Stift 26 aufgrund der erwähnten Beschleunigungsbeanspruchung
weiter in das Uhrwerk vorspringt, wodurch die Kugeln 27 in radiale Aussparungen 37 in
dem Zünder gebracht werden. Sobald die Beschleunigungsbeanspruchung des Tochtergeschosses endet,
bewegt sich der Bolzen 21 teilweise aufgrund der durch den Luftwiderstand verursachten Verzögerung, teilweise
aufgrund der Wirkung der Feder 24 nach vorn. Durch eine geeignete Dimensionierung der Feder 24 kann die
Zündzeit daher verändert werden. Da die Kugeln 27 die Bewegung des Bolzens 21 nicht länger begrenzen, kann
sich der Bolzen bis zum Schlagbolzen 34 hin bewegen, welcher den Anzünder 29 zündet. Anschließend werden
kann der erste Detonator 30, der zweite Detonator 32, die Sprengladungen 35 und 36 und die Hauptsprengladung
5 gezündet.
Die Detonation des Tochtergeschosses 102 erfolgt in analoger Weise.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Geschoß mit einer ersten Zündeinrichtung, die in Abhängigkeit von einer vorbestimmten Position
der Flugbahn aktivierbar ist, einem Kopfelement,
das durch eine erste Ausstoßladung, die durch die erste Zündeinrichtung zündbar ist, von dem Geschoß
absprengbar ist, und mit mindestens einem Tochtergeschoß, daß durch eine zweite Ausstoßladung
ausstoßbar ist, die durch eine zweite Zündeinrichtung zündbar ist, welche aus zwei relativ
zueinander bewegbaren, im gesicherten Zustand festgelegten Anzündkörpern besteht und durch eine
durch das Absprengen des Kopfelementes verursachte Relativbewegung dieser Anzündkörper aktivierbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Zündeinrichtung (14, 15, 16a^ b-ei einem
vorbestimmten ersten Niveau von Verzögerungskräften aktivierbar ist, das beim Absprengen des
Kopfelementes (8) auftritt
2. Geschoß nach Anspruch 1 mit einem zweiten Tochtergeschoß, das durch eine dritte Ausstoßladung
ausstoßbar ist, die durch eine dritte Zündeinrichtung zündbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die dritte Zündeinrichtung (114,115,116a,) bei einem
vorbestimmten zweiten Niveau von Verzögerungskräften aktivierbar ist, das beim Ausstoßen des
ersten Tochtei geschosses (2) auftritt.
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