DE2905415C2 - Diffusionszündbrenner - Google Patents
DiffusionszündbrennerInfo
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Description
Ji)
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Diffusionszündbrenner gemäß dem Oberbegriff des >
> Hauptanspruchs.
Ein solcher Diffusionszündbrenner mit metastabiler Flamme ist aus der DE-OS 22 38 931 für ein
gasbeheiztes Gerät bekanntgeworden, wobei der Diffusionszündbrenner mit einem Zündbrennstoffzu- jo
fuhrrohr mit düsenartigem Ende und einem oberhalb des Endes vorgesehenen Leitteil zum Ablenken der
Zündflamme bes..iht. Dieses Leitteil ist so ausgeformt,
daß sich eine Bremswirkung eipctellt, so daß sich die
Ausströmgeschwindigkeit bis in die Nähe der Verbren- s> nungsgeschwindigkeit herabminder* In diesem Grenzbereich
ist die Zünd- und Steuerflamme des Diffusionszündbrenners metastabil und hebt beim Abnehmen des
Luftsauerstoffgehaltes oder bei einer Zunahme der Inertgaskonzentration ab und erlischt zeitlich vor der -to
Flamme des Hauptbrenners.
Diffusions Zündbrenner sind Zündbrenner, die ohne Primär- Luftzumischung zum Brenngas arbeiten. Die
Verbrennungsluft tritt ausschließlich allseitig von außen an die Flamme heran. Ist der Sauerstoffgehalt der *>
Verbrennungsluft für einen Diffusions-Zündbrenner zu klein, neigt die Flamme zum Abheben und ist nicht mehr
im Stande, das ihr zugeordnete Thermoelement ordnungsgemäß zu beheizen.
Weiterhin ist aus der DEAS 1143 955 ein als >n
Wachbrenner dienender Zündbrenner bekanntgeworden, dessen Brennrohr über eine Frischluftklappe
Frischluft insoweit zugemischt wird, um den Sauerstoffgehalt des Brenngemisches entsprechend einzustellen.
Unterhalb der Zündflamme befindet sich ein Fühler ίϊ eines Thermostaten und oberhalb der Brennflamme
befindet sich eine Ansaugöffnung für verbranntes Abgas, das über ein Rohr, in dem eine weitere Klappe
vorgesehen ist. dem Zündbrennerrohr an dessen Eingang wieder zugeführt wird. Über das Absaugrohr t>o
kann demgemäß nur verbranntes Abgas, nicht Verbrennungsluft
dem Zündbrenner zugeführt werden.
Schließlich ist aus der US-PS 27 61 497 ein Bunsenzündbrenner bekanntgeworden, der aus einem Brennstoffrohr
mit einem düsenartigen Ende besteht, das in t>5 eine Kammer mündet, an die sich eine Venturiengstelle
anschließt. Die Ventundüse erweitert sich zu einem zweiten Raum, der von einer querstehenden, mit einer
Durchgangsöffnung versehenen Platte begrenzt ist. Oberhalb der Platte schließt sich ein weiterer Raum an,
der zylinderförmig gestaltet ist, wobei vom Zylindermantel Brennöffnungen abgehen. Ober den Brennöffnungen
ist eine Abdeckplatte angeordnet, die die an den Brennöffnungen entstehenden Brennflammen nach
unten drückt. An der Außenseite des zylindrischen Rohres, das die beiden Räume mit der dazwischen
liegenden Venturidüse bildet, führt ein Kanal, der vom Bereich unterhalb der Ablenkplatte ausgeht und zu dem
ersten Raum zwischen dem düsenartigen Ende des Brennstoffzufuhrrohres und der Venturidüsenengstelle
führt. Dieser Kanal dient dazu, das aus dem düsenartigen Ende des Brennstoffzufuhrrohres ausströmende
Gas mit Verbrennungsluft zu mischen und zwar derart, daß durch die Abschirmwirkung der Flammen keine
staub- und Schmutzpartikel in den Innenraum des Zündbrenners gelangen können, die sich an der Düse
oder der Engstelle der Venturi oder an den Brennflammenaustrittsöffnungen absetzen können und so ein
Zusetzen des Brenners bewirken. Der Frischluftzuleitkanal wird nur mit Frischluft gespeist, er wird nicht mit
Verbi-ennungsprodukten beaufschlagt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den von der Zündflamme eines Diffusionszündbrenners
bestrichenen Bereich unter von einer fremden Druckmittelquelle erzeugten Unterdruck zu
stellen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die aus dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs hervorgehenden
Merkmale.
Eine weitere Ausgestaltung des Hauptanspruchs ist Gegenstand des Unteranspruchs.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß an der Unterseite des Leitteils des Zündbrenners Verbrennungsluft
füi den Zündbrennstoff abgesaugt wird, so daß der gesamte Flammenbereich des Zündbrenners unter
einem Unterdruck gegenüber der ihn umgebenden Atmosphäre steht. Durch diesen Unterdruck wird die
Zündflamme abgelenkt, so daß sie weniger auf Umgebungserscheinungen, wie zum Beispiel Zugluft,
reagiert und daß die Hauptabhängigkeit der Flammenausbildung von dem Sauerstoffgehalt der Umgebungsluft verstärkt wird.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung liegt darin, daß man zur Luftabsaugung an der Unterseite des
Zündbrenners Fremdenergie nicht benötigt, da man hier die Strömungsenergie des Hauptgases einsetzen kann.
Die Verbrennungsluft-Absaugung an der Unterseite des Zündbrenners reicht aus, da die Oberseite des
Zündbrenners durch das Leitblech abgedeckt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Ein nicht weiter dargestelltes gasbeheiztes Gerät, wie
Heizofen oder Gaswasserheizer, das seine Verbrennungsluft aus dem Aufstellungsraum erhält und die
Abgase in ihn abgibt, weist einen Hauptbrenner 1 auf. der als Bunsen- oder Vormisch-Brenner ausgebildet ist.
Der Brenner 1 besteht aus einzelnen Brennkammern 2, die von einem Gas-Verteilungsrohr 3 gespeist sind, in
das eine Vielzahl paralleler Mischrohre 4 mündet, die je eine Ventüri-EngStelle 5 aufweisen. Die einzelnen
Mischrohre 4 werden über Gasdüsen 6 gespeist, die Gas von einem Zufuhrrohr 7 beziehen.
Das Gaszufuhrrohr 7 mündet zu einem Gasanschluß 8, an dem ein Tragblech 9 befestigt ist. Im Tragblech 9 ist
eine Halterung 10 für ein Thermoelement 21 vorgesehen sowie eins Durchführung 11 für ein Absaugrohr 12,
das im Bereich der Engstelle der Venturidüse 5 mit seinem einen Ende 13 angeschlossen ist. während das
andere Ende 14 unterhalb eines als Leitblech ausgebildeten Leitteiles 15 eines Zündbrenners 16 mündet
Der Züridbrenner 16 besteht aus einem Zündgaszufuhrrohr
17. das an seinem Ende mit einer Zündgasdüse 18 versehen ist. Das letzte Ende des Tragbiechs 9 weist
einen abgewinkelten Ansatz 19 auf, an dem mittels einer Schraube 20 das Leitblech Ϋ5 befestigt ist. Das Leitblech
15 ist so ausgestaltet, daß es die aus der Zündgasdüse 18 austretende Flamme am Abheben nach oben hindert,
die Flamme mithin nach unten ablenkt. Durch diese Ablenkung ist sichergestellt, daß die Zündflamme gegen
den Kopf des Thermoelementes gerichtet ist. Unterhalb der Unterseite 22 des Leitblechs 15 mündet das Ende 14
des Absaugrohres 12.
Die eben beschriebene Anordnung weist folgende Funktionen auf:
Wird das nicht dargestellte Zündgasventil geöffnet, so wird das Zündgaszufuhrrohr 17 mit Zündgas gespeist.
Diesem Zündgas ist Luft oder Sauerstoff nicht beigemischt, der Zündbrenner 16 arbeitet als Diffusions-Zündbrenner.
Das bedeutet, daß die gesamte Verbrennungsluft der Luft unterhalb der Unterseite 22 des
Leitblechs 15 entnommen werden muß. Die Zündflamme wird durch einen nicht dargestellten Zünder, der an
der Austrittsseite der Zündgasdüse 18 vorgesehen ist, entzündet. Die Zündgasflamme brennt an der Unterseite
22 des Leitblechs 15 und ist gegen den Kopf des Thermoelementes 21 geneigt. Tritt nun der Hauptbrenner
in Betrieb, beispielsweise durch Öffnen eines nicht weiter dargestellten Hauptgasventils, so tritt Hauptgas,
ebenfalls noch ohne Frischluftbeimischung, über den Gasanschluß 8 in das Gaszufuhrrohr 7 ein. Durch eine
Öffnung zwischen der Außenseite der Düse 6 und der. Mischrohren 4 wird Primär-Luft eingesaugt und in die
Venturi-Engsteüe 5 mitgerissen. Es findet eine Intensivvermischung
des Gases mit der Frischluft im Zuge der Mischrohre 4 statt. Das Gasluftgemisch durchsetzt das
Gasverteilungsrohr 3 und tritt in die Brennkammern 2 ein. wobei es dort an der Oberseite der Brennkammer
durch Schlitze hindurch tritt und an der Oberseite der Brennkammern verbrennt, indem es vom Zündbrenner
entzündet wird. Im Bereich der Engstelle der Venturidüse
5 entsteht ein starker Unterdruck, durch diesen Unterdruck wird Luft am Ende 14 des Absaugrohres 12
angesaugt und so an der Unterseite der Zündgasflamme entfernt. Die Folge davon ist, daß etwaige Anreicherungen
der Verbrennungsluft, die dem Zündbrenner zur Verfugung steht, besonders stark auf die Charakteristik
der Zündflamme Einfluß nehmen. Bei einer Anreicherung der Verbrennungsluft mit Brenngasprodukten, die
ja schlußendlich vom Hauptbrenner A^rrühren, falls der
Aufstellungsraum nicht ausreichend .nit Frischluft versorgt wird, neigt die Zündflamme verstärkt zum
Abheben und beheizt nicht mehr das Thermoelement 21. Beim Abkühlen des Thermoelementes wird das von
ihm gereiste Magnetventil im Zuge des Gasanschlusses
8 nicht mehr ausreichend beaufschlagt, so daß das Magnetventil unter der Wirkung einer Schließfeder die
weitere Gaszufuhr zum Hauptbrenner absperrt. Die Folge hiervon ist ein Verlöschen des Hauptbrenners.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Diffusionszündbrenner zum Oberwachen des
Sauerstoffgehalts der Verbrennungsluft mit einem Zündbrennstoffzufuhrrohr mit einem düsenartigen
Ende und einem oberhalb des Endes angeordneten Leitteil zum Ablenken der Zündflamme und mit
einem von der Zündflamme beheizbaren Thermoelement, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb
des Leitteils (15) ein unter einem Unterdruck stehendes Rohr (12) mündet, das mit seinem anderen
Ende an die Engstelle (5) einer Venturidüse eines dem Zündbrenner (16) zugeordneten Hauptbrenners
(1) angeschlossen ist.
2. Diffusionszündbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse des unter
Unterdruck stehenden Rohres (12) sowie die Längsachse der Zündgasdüse (18) einen spitzen
Winkel zueinander bilden.
Priority Applications (1)
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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| US2761497A (en) * | 1953-08-27 | 1956-09-04 | Aubrey C Munn | Pilot burner |
| DE1143955B (de) * | 1956-06-15 | 1963-02-21 | Fr D Incandescence Par Le Gaz | Am Zuendflammen-Hilfsbrenner eines Hauptbrenners eingesetzte Sicherheitsvorrichtung |
| DE2238931A1 (de) * | 1972-08-08 | 1974-02-28 | Junkers & Co | Vorrichtung zum zuenden und ueberwachen von brennern gasbeheizter geraete |
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1979
- 1979-02-10 DE DE19792905415 patent/DE2905415C2/de not_active Expired
Also Published As
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