DE29026C - Vorfilter mit Ausnutzung von Retourdampf zu Dünn- und Dicksaft - Google Patents
Vorfilter mit Ausnutzung von Retourdampf zu Dünn- und DicksaftInfo
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- DE29026C DE29026C DENDAT29026D DE29026DC DE29026C DE 29026 C DE29026 C DE 29026C DE NDAT29026 D DENDAT29026 D DE NDAT29026D DE 29026D C DE29026D C DE 29026DC DE 29026 C DE29026 C DE 29026C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
- B01D24/007—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with multiple filtering elements in series connection
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- B01D24/02—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
- B01D24/04—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls
- B01D24/042—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls the filtering material being held in a flexible porous bag
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat, Fig. 1, besteht aus einem cylindrischen
Mantel a, in dessen Mitte der Boden b und an dessen Fufse der Boden c eingenietet
ist. In diese beiden Böden b und c sind Rohre d eingezogen, in welche wieder andere Rohre e,
die an ihren Enden auf einer Höhe von circa 200 mm durchlocht sind, eingesetzt werden.
Ein von Filterzeug angefertigter Beutel i wird in diese Rohre e eingehängt, um den Flantsch
derselben gelegt und, wie Fig. 2 zeigt, festgeklemmt. Das Festklemmen geschieht entweder:
ι. mittelst dreier schrägen Flächen /, auf einem Ring g befindlich, und entsprechender
Knaggen h, welche an dem Boden b angenietet sind; der Ring g hat an der Peripherie Aussparungen,
so dafs derselbe beim Auflegen an den Knaggen h vorbeigeführt werden kann,
und wird so auf den umgelegten Beutel i gelegt, dann mit einem entsprechenden Schlüssel,
welcher in die Schlitze k passend ist, gedreht, dafs die schrägen Flächen/" unter die Knaggen h
geführt werden und so der Ring g auf den Beutel i, letzterer auf den Flantsch des Rohres e
und dieser auf die Dichtung / geprefst wird; oder:
2. mittelst eines Deckels r, Blatt II, in welchen, entsprechend den sechs in den Flantsch
des Rohres e eingeschraubten Stiften s und t,
sechs Löcher gebohrt sind. Ist der Deckel r aufgesetzt, so werden die Keile u in die mit
Keillöchern versehenen, über den Deckel r hinausstehenden drei Stifte i geschlagen, sodann
werden die Rohre e mit dem entsprechenden Schlüssel in den Schlitzen k gefafst und -in die
Rohre d eingehängt. Zum Befestigen der -Rohre £ dienen, zwei mit ■ .Flügelmuttern ver-
HP at en.
sehehe Scharnierschrauben v, welche in zwei am Deckel r angebrachten Knaggen w eingeklappt
werden. Die beiden Scharnierschrauben υ sind in den Boden b eingeschraubt, so dafs
sich der Flantsch des Rohres e beim Anziehen der Flügelmuttern fest in den Dichtungsring /
einprefst und auf diese Art die Abdichtung erfolgt.
In den -oberen Raum χ des Apparates wird
der zu klärende Dünn- oder Dicksaft gelassen; derselbe geht durch die mit grober Knochenkohle
oder Kies gefüllten Beutel i und kommt dann gefiltert durch die am Boden und am
Ende des Rohres e befindlichen Löcher, sammelt sich im unteren Raum m des Cylinders
und wird dann durch das Ausgangsrohr η weiter geleitet. Durch den unter dem Boden b angebrachten
Rohrstutzen ο wird der zum Filtriren zu verwendende Retourdampf geleitet; dieser
vertheilt sich um die eingezogenen Rohre d, wodurch dieselben erwärmt werden und somit
ein gutes Klären erzielt wird, da der Saft immer gleiche Temperatur behält. Ist die Knochenkohle
oder der Kies, je nachdem was man zum Filtriren verwendet, verunreinigt, so wird der
Saft, welcher sich im Raum m befindet, durch den Hahn p entfernt, die Rohre e werden durch
Drehen der Ringe g wieder gelöst und die eingehängten Rohre e mittelst Schlüssel und der
an dieselben genieteten Winkel q herausgezogen, dann der Inhalt mit Beutel i entfernt, beides
gewaschen und wieder verwendet.
Der Apparat hat die grofsen Vortheile:
i. Die eigentlichen Filter werden eine viel längere Zeit sauber und leistungsfähiger erhalten,
601(i
Claims (3)
- da die gröbsten Unreinigkeiten vom Vorfilter genommen werden.
- 2. Das Vorfilter ist mit Retourdampf zu bedienen.
- 3. Der zu klärende Saft bleibt immer bei einer Temperatur.Patenτ-AnSprüche:i. Das Arrangement eines Rohrkessels, in welchem wieder andere am Ende durchlochte Rohre e befestigt werden, in denen mit Knochenkohle oder Kies gefüllte Beutel i eingehängt sind und bei welchem die eingezogenen Rohre d von Retourdampf umspült werden.Das Einhängen und Dichten der Rohre e vermittelst des Ringes g, auf welchem schräge Flächen/ angebracht sind, und der auf dem Boden b des Filters angenieteten Knaggen h, indem die Rohre e durch Drehen des Ringes g auf einem Dichtungsring / so angeprefst werden, dafs der Saft nicht durchdringen kann.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29026C true DE29026C (de) |
Family
ID=305234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29026D Active DE29026C (de) | Vorfilter mit Ausnutzung von Retourdampf zu Dünn- und Dicksaft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29026C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1256760B (de) * | 1966-03-26 | 1967-12-21 | Siemens Ag | Installationsgeraet, insbesondere elektrischer Schalter, mit am Isoliersockel gehalterter, nietartiger Lagerachse fuer ein Schwenk- oder Drehglied |
-
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- DE DENDAT29026D patent/DE29026C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1256760B (de) * | 1966-03-26 | 1967-12-21 | Siemens Ag | Installationsgeraet, insbesondere elektrischer Schalter, mit am Isoliersockel gehalterter, nietartiger Lagerachse fuer ein Schwenk- oder Drehglied |
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