DE288693C - - Google Patents

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DE288693C
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    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
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    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
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    • H01J2893/0056Parts inside tubes brought to incandescence by the discharge
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    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0088Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
Elektrische Dampflampe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. November 1913 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Dampflampe mit einer aus verdampfbarem Metall bestehenden Kathode derjenigen Art, bei welcher der Metalldampf durch einen Glühmantel geführt ist, der als Leuchtkörper dient.
Es ist bei diesen Lampen bereits bekannt; einerseits diesen die Form einer in der Hängelage brennenden Glühlampe zu geben, und an- dererseits zur Zündung eine Hilfsanode zu verwenden, welche in die Kathode taucht.
Demgemäß besteht die vorliegende Erfindung darin, daß der Glühmantel von der als Träger ausgebildeten Anode und der ebenfalls als Träger ausgebildeten Hilfsanode getragen wird, welch letztere ringförmig ausgebildet ist und in der Bahn der in einer Ausbauchung der Birne angeordneten Kathode liegt, so daß die Zündung der Lampe durch eine kleine seitliehe Ausschwingung der Lampe aus der Hängelage bewirkt werden kann. Um eine Berührung des sich auf der Anode kondensierenden Metalls mit dem Glühmantel zu vermeiden, ist die Anode gegen den Kathodenraum zu konkav ausgebildet und auf einem zentralen Tragkörper der Birne angeordnet, der zum Zurückführen des sich auf der Anode kondensierenden Metalls dient.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Dampflampe in sebematischem Längsschnitt dargestellt.
Die Dampflampe besitzt die Form einer walzenförmigen Glühlampe mit einem Edisonsockel, die von der nicht dargestellten Lampenfassung vertikal abwärts hängend getragen wird.
Die Lampe weist einen Kathodenraum 1 auf, welcher durch eine Ausbauchung 2 des Kopfteiles der luftleeren oder mit einem indifferenten Gas gefüllten Glasbirne 3 gebildet wird, welche eine Schale 4 aus feuerfestem Stoff aufnimmt. In der Schale 4 befindet sich die Kathode 5 aus verdampfbarem Metall, z. B. Quecksilber. In die Kathode 5 taucht das blanke Ende 6' der negativen Stromzuleitung 6, welches aus dem zentralen Tragkörper 7 der Lampe vorsteht. Der aus demselben Material wie die Birne 3, im vorliegenden Falle aus Glas bestehende Tragkörper 7 bildet ein unten geschlossenes Rohr, welches an seinem oberen, offenen Ende von einem in die Glasbirne 3 eingeschmolzenen Sockel 8 getragen wird. Die in dem unteren Ende des Tragkörpers 7 eingeschmolzene negative Stromzuleitung 6 führt von dieser Stelle aus, in ihrer ganzen Länge vorteilhaft mit einem feuerfesten Isoliermaterial isoliert, durch den Tragkörper 7 zu dem Mittelkontakt 9 des Edisonsockels 10, dessen Schraubenkontakt 9' durch die positive Leitung 12 mit der Anode 11 verbunden ist. Die Anode 11 besteht aus einem schwer schmelzbaren Stoff, z. B. Kohle, Wolfram usw., und bildet eine den Tragkörper konzentrisch umgebende Kappe, welche über dem Kathodenraum 1 liegt und im Durchmesser größer als dieser gehalten ist. Die kappenförmige Anode 11 ist vorteilhaft gegen den Kathodenraum 1 konkav gewölbt ausge-
bildet, um das sich auf derselben kondensierende Metall gegen den Tragkörper 7 abzulei-' ten, auf welchem es in den Kathodenraum 1 zurückfließt. Der ringsum laufende Rand 13 der Anode 11 trägt eine Anzahl von kurzen Stäben 15, welche als Träger für das obere Ende des kegelstumpfförmigen Glühmantels 14 dienen. Der Glühmantel umschließt den Strahlraum α zwischen der Kathode 5 und der Anode 11 und ist kegelstumpfförmig ausgebildet. An seinem unteren Ende wird der Glühmantel von einem Ring 17 getragen, welcher eine Anzahl von kurzen Stäben 16 besitzt. Der aus leitendem Material bestehende Ring 17 wird mittels eines Quersteges 18 unter Zwischenschaltung einer Isolierung 17 von dem Ende 6' der negativen Stromzuleitung 6 so getragen, daß er diese konzentrisch umgibt und in der Bahn der Kathode liegt, so daß er beim Ausschwingen der Lampe aus der Hängelage in Kontakt mit der Kathode 5 kommen kann. Der Ring 17 dient als Hilfsanode zum Zünden der Lampe und steht zu diesem Zwecke durch eine Leitung 20 von hohem spezifischen Widerstand, z. B. aus Nikelin, mit der positiven Stromzuleitung 12 in Verbindung. Die Leitung 20 ist zweckmäßig in sich nicht berührenden Windungen auf der Isolierung der negativen Stromzuleitung 6 gewickelt und besitzt einen Widerstand, der größer als derjenige des zwischen der Kathode 5 und der Anode ix sich bildenden Lichtbogens bemessen sein muß.
Beim Einschalten der vorbeschriebenen Dampflampe in die Lichtleitung wird die Dampfbildung im Kathodenraum 1 durch die Hilfsanode 17 eingeleitet, welche beim Ausschwingen der Lampe aus der Hängelage in Kontakt mit der Kathode 5 kommt und demnach die Rückleitung des in dieser durch die Leitung 6 eingeleiteten Stromes übernimmt. Die Hilfsanode 17 unterhält sodann in so lange die Dampfbildung im Kathodenraum 1, bis der an der Kathode 5 gebildete und durch den Glühmantel 14 zur Anode 11 geführte Metalldampf in Kontakt mit dieser kommt, so daß er die leitende Verbindung zwischen den Elektroden herstellt und damit dem Strom einen Weg von geringem Widerstand bietet. Der Strom wird demgemäß durch den Metalldampf fließen und damit die Hilfsanode 17 stromlos machen. Das in Dampfform auf der Anode 11 auftrefferide Kathodenmetall wird sich in bekannter Weise auf deren Oberfläche kondensieren und längs des Tragkörpers 7 in den Kathodenraum 1 zurückfließen. Durch den glühenden Metalldampf wird dabei der Glühmantel 14 so stark erhitzt, daß er in helle Glut gerät und sohin als Leuchtkörper dient.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrische Dampflampe mit einer aus verdampfbarem Metall bestehenden Kathode, bei welcher der Metalldampf durch einen Glühmantel, geführt wird, weleher als Leuchtkörper dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Glühmantel (14) einerseits von der als Träger ausgebildeten Anode (11), andererseits von der ebenfalls als Träger ausgebildeten Hilfsanode (17) getragen wird, welch letztere ringförmig ausgebildet ist und in der Bahn der in einer Ausbauchung (2) der Birne (3) angeordneten Kathode (5) so liegt, daß die 1 Zündung der Lampe durch eine kleine Aus-Schwingung der Lampe aus der Hängelage bewirkt werden kann.
2. Dampflampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode (11) von einem achsialen Tragkörper (7) der Birne (3) getragen wird, der zum Zurückführen des sich auf der Oberfläche der Anode (11) kondensierenden Metalls in den Kathodenraum (1) dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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