DE288552C - - Google Patents

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DE288552C
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Germany
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bracket
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cut
wire
clay strand
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
    • B28B11/163Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVe 288552 KLASSE 80«. GRUPPE
NILS FREDRIKSSON in SVEDALA, Schweden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. November 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abschneiden von Ziegelsteinen u. dgl. aus einem laufenden Strang mittels in einen Bügel 0. dgl. eingespannten Drahtes. Vorrichtungen dieser Art, bei denen der Bügel pendelähnlich an einem Drehstern aufgehängt ist, sind zwar bereits bekannt, dort muß aber bei jeder Umdrehung des Drehsternes der Bügel einmal nach oben und außen im Sinne der Sterndrehung herumgeworfen werden, und es muß infolgedessen die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung verhältnismäßig niedrig gehalten werden.
Gemäß der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß unterhalb der Aufhängungsstelle ein Durchschwingraum freigehalten ist und somit der Schneiddraht während der gesamten Umdrehung der Kurbel oder des Drehsternes sich unterhalb des Aufhängepunktes des Bügels befindet. Diese Einrichtung ist wesentlich einfacher als die bekannte und arbeitet bei weitem ruhiger und sicherer, kann daher mit größerer Geschwindigkeit betrieben werden und ist dementsprechend leistungsfähiger.
Die Zeichnungen zeigen als Beispiel ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar in
Fig. ι in einer Seitenansicht, in
Fig. 2 in einer Vorderansicht und in
Fig. 3 in einer Oberansicht.
Der aus der Presse kommende Tonstrang 1 wird in üblicher Weise von einem Riemen 2 getragen, der über Rollen 3 und 4 läuft, deren eine (3) mittels einer selbsttätigen Reibungskupplung 0. dgl. mit einer Triebwelle derart verbunden ist, daß die Geschwindigkeit der Rolle stets der des Tonstranges entspricht. Nach dem Verlassen des Riemens 2 wird der Tonstrang von einer Gleitbahn, einer Platte o. dgl. 5 getragen. Oberhalb dieser befindet sich die Schneidvorrichtung, und vor der Platte 5 bewegt sich ein Förderriemen 6 mit größerer Geschwindigkeit als der des Riemens 2.
Die Schneidvorrichtung besteht aus einem oder mehreren Bügeln 7, welche mit je einem in üblicher Weise eingespannten Schneiddraht 8 versehen sind und lose drehbar auf Zapfen oder Wellen 9 hängen, die an einer umlaufenden Scheibe 10 befestigt sind. Letztere wird mittels Kette, Zahnradübersetzung o. dgl. von der Rolle 3 aus angetrieben, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die zu der des Riemens 2 bzw. des Stranges 1 in gleichbleibendem Verhältnis steht. Will man rechtwinklige Ziegelsteine herstellen, so sind die Welle 11 der Scheibe 10, die an der Scheibe befestigten Wellen 9 und die Schneiddrähte 8 zueinander parallel und liegen quer zur Bewegungsrichtung des Tonstranges. Der Abstand zwischen den Wellen 9 ist so bemessen, daß die
Bügel je für sich unbehindert rings um ihre Wellen schwingen können. Unter dem Einfluß ihres Eigengewichtes hängen die Bügel 7 von den Wellen 9 stets annähernd lotrecht herab und behalten diese Lage auch während der Drehung der Scheibe 10. Die Schneidvorrichtung ist gegenüber dem Tonstrang derart angeordnet, daß die in den Bügeln gespannten Drähte 8 bei dieser Bewegung den Tonstrang durchschneiden. Damit der Schnitt immer sicher in der erwünschten Richtung verläuft, werden die unteren Enden der Bügel und somit auch die Drähte 8 bei der Abwärtsbewegung durch eine zweckdienlich gestaltete Führung 12 gelenkt. Die Drähte schneiden daher dicht an der Kante der Platte 5, welche infolgedessen den Schneiddraht verhindert, den Tonstrang an der Unterseite zu zerfetzen. Sobald der Tonstrang durchschnitten worden
ao ist, kommt der abgeschnittene Ziegelstein auf den Riemen 6 zu ruhen. Da dieser sich, wie erwähnt, mit größerer Geschwindigkeit bewegt als der Tonstrang, entfernt er sofort den abgeschnittenen Stein vom Strang. In dem somit entstehenden Zwischenraum zwischen dem eben abgeschnittenen Ziegelstein und dem Tonstrang hat der Schneiddraht 8 Platz genug, sich bei der fortgesetzten Drehung der Scheibe 10 und des Bügels 7 wieder aufwärts zu bewegen, ohne den Tonstrang oder den abgeschnittenen Ziegelstein zu berühren. Der Bügel 7 wird dabei durch die Führung 13 gelenkt.
Nachdem der Draht wieder über dem Tonstrang angelangt ist, hängt der Bügel frei herab und bewegt sich bei der fortgesetzten Drehung der Scheibe 10 zurück in die Ausgangslage, um dann wieder zu schneiden. Für den Fall aber, daß der Bügel aus irgendeinem Grunde sich nicht lose genug bewegen würde, um infolge seines Gewichtes gerade herabzuhängen, und auch zwecks Verhinderung von unnötigen Schwingungen ist oben, außerhalb der Bahn der Wellen 9, ein federndes Blech 14 o. dgl. befestigt, das mit Vorsprüngen 15 der Bügel in Berührung kommt und dadurch diese zwingt, rechtzeitig gegen die Führung 12 hin zu schwingen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Abschneiden von Ziegelsteinen u. dgl. aus einem laufenden Strang mittels in einen an einer Kurbel oder einem Drehstern pendelartig aufgehängten Bügel o. dgl. eingespannten Drahtes, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Aufhängungsstelle ein Durchschwihgraum freigehalten ist und somit der Draht (8) während der gesamten Umdrehung der Kurbel oder des Drehsternes sich unterhalb des Aufhängungspunktes des Bügels befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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