DE288245C - - Google Patents

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DE288245C
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pipe
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pipes
heating tube
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/06Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes
    • F22G7/065Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes for locomotive boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - JVl 288245 KLASSE 13^. GRUPPE
-Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1914 ab.
Die Erfindung betrifft einen Heizrohrüberhitzer, bei welchem jedes in einem Heizrohr befindliche Element aus mehreren parallel geschalteten Rohrschleifen besteht. Diese EIemente, die einen großen Dampfquerschnitt aufweisen, haben aber den Nachteil, daß die Heißdampf führenden linden den schon abgekühlten Heizgasen eine zu große Fläche darbieten und dadurch eine Wärmeabgabe des
ίο Heißdampfes an die Heizgase je nach deren Temperatur ermöglichen. *
Gemäß der Erfindung ist dieser Nachteil ohne Verringerung des notwendigen Dampfquerschnittes dadurch vermieden, daß die parallelen Rohrstränge auf der Heißdampfseite in ein gemeinsames-Sammelrohr mit beiden Rohren entsprechendem Querschnitt einmünden. Dureh geeignete Verlegung der Verbindungsstelle innerhalb des Heizrohres ist auch
ao die Möglichkeit geboten, in bestimmten Grenzen die Überhitzung des Dampfes, von der Endtemperatur der Heizgase unabhängig zu machen, da durch die entsprechende Verringerung der Berührungsfläche der Wärmeübergang sehr gering gehalten wird. Um auch die Anzähl der Anschlußstellen der Elemente an dem Dampfsammeikasten zu verkleinern bzw. auf der Heiß- und Naß dampf sei te gleichmäßig zu gestalten, können auch die parallel geschalteten Rohrschleifen eines Elementes an dem Naßdampfende an ein gemeinsames Zuleitungsrohr mit entsprechendem Querschnitt angeschlossen sein.
Ausführungsformen der Erfindung sind auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt schematisch eine bekannte Anordnung eines aus-zwei parallel geschalteten Rohrschleifen bestehenden Überhitzerelemen- ; tes. Fig. 2 und 3 zeigen zwei Ausführungsformen der Erfindung in scliematiseher Dar- stellung. Fig. 4 ist ein senkrechter Längsschnitt durch ein Heizrohr mit einem darin befindlichen Element, Fig. 5 eine Vorderansicht der Fig. 4, Fig. 6 ein Schnitt nach 6-6 und Fig. 7 ein Schnitt nach J-J der Fig. 4. Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung im Längsschnitt.
Bei der bekannten Anordnung nach Fig. 1, bei der zwei parallele U-förrnige Rohrschleifen α Und b in dem Heizrohr c vorgesehen sind, wird der zu überhitzende Dampf einmal in dem Heizgasstrom hin und zurück geführt; im Gegenstrom zu den Heizgasen tritt der Dampf in das Element ein und im Gleichstrom wieder heraus. Die Wärmeaufnahme ist in dem-ersten Teil der Elemente sehr groß, weil auch die Differenz der Heizgas- und Näßdampf temperatur sehr groß ist. Dagegen findet in dem letzten -Teil der Elemente keine Wärmeaufnahme mehr statt, ja es kann sogar der Fall eintreten, daß der überhitzte Dampf an die Heizgase wieder Wärme abgibt, weil
(2. Auflage, autgegeben am 23. Juni 1920J
die Heizgase beim Austritt aus den Heizrohren schon unter die Temperatur des überhitzten Dampfes abgekühlt sind. Unter der Annahme, daß die Temperatur der Heizgase beim Austritt in die Rauchkammer etwa 3000, die des Dampfes auf der Naßdampfseite des Elementes etwa 190°, auf der Heißdampfseite etwa 3500 ist, so findet in dem mittleren Teil 'des Elementes auf der Heißdampfseite .fast keine Wärmeaufnahme mehr statt, da die Temperaturdifferen/. zwischen Heizgasen und Dampf an dieser Stelle nur noch 200 beträgt. Gegen das Austrittsende des Elementes hin findet nicht nur keine Überhitzung mehr statt, sondern der überhitzte Dampf gibt sogar wieder Wärme an die Heizgase ab. Bei einer noch höheren Überhitzung, etwa 4000, würde dieser Übelstand hoch mehr in Erscheinung treten.
Außerdem hat diese Anordnung noch den Nachteil, daß die große Anzahl der aus den Heizrohren herausragenden Überhitzerrohrenden ihre Befestigung an den Sammelkästen sehr erschweren.
Bei den in Fig. 2 und 3 dargestellten Elementen gemäß der Erfindung sind diese Nachteile vermieden. Ein Element gemäß Fig. 2 besteht aus zwei parallel geschalteten U-förmigen Rohrschleifen d und e, welche hinter der Umkehrstelle g an ein gemeinsames Sämmelrohr f. angeschlossen sind, dessen Querschnitt der Summe der beiden Rohrquerschnitte entspricht. Die Verbindungsstelle h liegt innerhalb des Heizrohres c.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 sind auch die Naßdampf führenden Enden der beiden Rohrschleifen / und k an ein gemeinsames Rohr m angeschlossen, durch welches die Zuleitung des Naßdampfes erfolgt. Die Verbindungsstelle η der Naßdampfenden mit dem Zuführungsrohr m befindet sich am Austrittsende des Heizrohres in die Rauchkammer, um auch die Wärme der abziehenden Heizgase durch eine möglichst große Heizfläche in günstigster Weise nutzbar zu machen. Die Verbindungsstelle der Naßdampfenden mit dem Anschlußrohr kann zweckmäßigerweise außerhalb des Heizrohres und soweit wie möglich in die Rauchkammer verlegt sein, damit auf der Naßdampfseite alle Rohrstränge der •Schleifen auch von den Heizgasen in der Rauchkammer bestrichen werden können. Die den Heißdampf führenden Rohrstränge sind kürzer, so daß ihr Sammelrohr 0 in das Heizrohr auf eine kürzere oder längere Strecke je nach der Temperatur der abziehenden Heizgase an der Austrittsstelle hineinreicht. Dadurch wird die wärmeabgebende Fläche verkleinert. Auch ist durch diese Form der EIemente der Vorteil erreicht, daß trotz der vier Rohrstränge innerhalb des Heizrohres jedes Element nur zwei Anschlußstellen besitzt. Da das Heißdampfende eines Elementes gemäß der Erfindung innerhalb des Heizrohres geringeren Raum beansprucht, als dem Dampfqüerschnitt bei parallel geschalteten Schleifen entspricht, so kann man die eventuelle Wärmeabgabe des Heißdampfes dadurch weiter ver- ' mindern, daß man das Heißdampf führende Anschlußrohr mit einer Wärmeisolierung umgibt.
Ein solches Element kann nun derart ausgebildet sein, daß jede der Schleifen j, k in einer Horizontalebene im Heizrohr c angeordnet ist, wie dies aus Fig. 4 bis 7 ersichtlich ist. In diesem Falle liegen auch die beiden Anschlußrohre m und 0 an der Austrittsstelle aus dem Heizrohr in einer wagerechten Ebene. Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform, bei der die beiden Schleifen r und ä in zwei parallelen Vertikalebenen vorgesehen sind. Die Anschlußrohre m, ο liegen dabei untereinander. Die einzelnen parallel geschalteten Rohrstränge können auch aus mehreren Schlangen windungen bestehen, von denen je eine in ein Heizrohr eingesetzt ist. Der Anschluß des Ableitungsrohres erfolgt hierbei an die letzte Windung.
Die Vereinigung der beiden Rohrstränge mit den Anschlußrohren an der Heiß- und Naßdampfseite kann entweder durch Verschweißen oder durch besondere Verbindungsstücke erfolgen, welch letztere etwa die in der deutschen Patentschrift 274603 beschriebene Form haben können.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Aus mehreren parallel geschalteten Schleifen bestehendes Element für Heizrohrüberhitzer, dadurch gekennzeichnet, daß die Heißdampf führenden Rohrstränge der Schleifen in ein gemeinsames Ableitungsrohr von zweckmäßig gleichem Dampfquerschnitt ausmünden, dessen Anschlußstelle hinter den Umkehrstellen der Schleifen liegt.
2. Element für Heizrohrüberhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Naßdampf führenden Rohrstränge der Schleifen an ein gemeinsames Zuleitungs- ' rohr angeschlossen sind. :
3. Element für Heizrohrüberhitzer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vereinigung der Rohrstränge mit dem Zu- bzw. Ableitungsrohr durch
• Verbindungsglieder erfolgt.
4. Heizrohrüberhitzef mit nach Anspruch ι oder 1 und 2 ausgebildeten Elementen, dadurch gekennzeichnet, daß die iao
Anschlußstellen der Ableitungsrohre in dieHeizrohre verlegt sind, während zweckmäßig die Anschlußstellen der Zuleitungsrohre an die Naßdampf führenden Rohrstränge außerhalb der Heizrohre in der Rauchkammer liegen.
5. Heizrohrüberhitzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel geschalteten Rohrstränge mit mehreren Schlangenwinduhgen versehen sind, von denen je eine in einem Heizrohr sich befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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