DE556641C - In einem Feuergaszug angeordnetes Schlangenrohrsystem - Google Patents

In einem Feuergaszug angeordnetes Schlangenrohrsystem

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DE556641C
DE556641C DE1930556641D DE556641DD DE556641C DE 556641 C DE556641 C DE 556641C DE 1930556641 D DE1930556641 D DE 1930556641D DE 556641D D DE556641D D DE 556641DD DE 556641 C DE556641 C DE 556641C
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DE
Germany
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spirals
pipe
gas flue
fire gas
fire
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Expired
Application number
DE1930556641D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Fritz Englert
Heinrich Seyfritz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Application granted granted Critical
Publication of DE556641C publication Critical patent/DE556641C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/22Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes of form other than straight or substantially straight
    • F22B21/28Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes of form other than straight or substantially straight bent spirally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • In einem Feuergaszug angeordnetes Schlangenrohrsystem Es ist bekannt, zur Dampferzeugung, Dampferhitzung u. dgl. quer im Gasstrom liegende Rohrschlangen zu verwenden, die aus mehreren im Feuergasschacht neben- oder übereinanderliegenden Windungen bestehen. Die einzelnen Windungen sind dabei vorteilhaft in Form rechteckiger Spiralen ausgeführt, um eine gute Ausnutzung des Gaszugquerschnittes zu ermöglichen, ohne scharfgekrümmte Bogenstücke von kleinem Halbmesser verwenden zu müssen. Solche Bogenstücke sind besonders dann zu vermeiden, wenn es sich um Hochdruckanlagen handelt.
  • Um aber in den spiralförmigen Rohrschlangen große Mengen des Arbeitsmittels hocherhitzen zu können, braucht man, um die nötige Heizfläche zu schaffen, weite Rohre, die in mehrfach hintereinanderliegenden Windungen gewickelt werden müssen. Für hohe Drücke und hohe Feuergastemperaturen, wie sie heutigen Tages z. B. bei Höchstdruckdampferzeugern üblich sind, sind weite Rohre aber nicht geeignet, weil ihre Wandstärke zu groß werden müßte. Außerdem haben die gebräuchlichen, in rechteckigen Spiralen oder in hin und her gehenden Windungen gewickelten Schlangen den Nachteil, daß, wenn man im Gegenstrom bei der Beheizung arbeitet, an den Stellen, wo das die Wärme aufnehmende, strömende Mittel schon am heißesten ist und nur noch wenig Wärme aufnehmen kann, die Strömungsgeschwindigkeit der Feuergase am größten, an den Stellen aber, an denen das die Wärme aufnehmende Mittel eingeführt wird, der Wärmeübergang also am besten sein sollte, die Strömungsgeschwindigkeit der bereits abgekühlten Heizgase am kleinsten ist, so daß der Wärmeübergang entsprechend verschlechtert wird.
  • Arbeitet man im Gleichstrom, so wird der Wärmeübergang in den Enden der Rohrschlangen noch schlechter.
  • Man ist daher, um den Wärmeübergang in den bereits abgekühlten Feuergaszonen zu verbessern, gezwungen, die Durchtrittsquerschnitte für die Gase in der Strömungsrichtung entweder durch Einziehen des Kanalquerschnittes oder durch engere Windungen der Spirale enger und enger werden zu lassen, um auf diese Weise die Strömungsgeschwindigkeit möglichst gleichmäßig zu erhalten. Dabei erzielt man zwar einen etwas besseren Wärmeübergang, doch ist das Verhältnis zwischen der Strömungsgeschwindigkeit der Gase einerseits und den Temperaturunterschieden zwischen den Feuergasen und den von ihnen zu beheizenden Arbeitsmitteln andererseits in den einzelnen Zonen immer noch kein gleichmäßiges.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, könnte man die Schlangenrohre in einer bei Wasserrohrkesseln bekannten Art als einfache U-förmige Rohrbogen ausbilden und in einem den Gasstrom kreuzenden Bündel so anordnen, daß sie einander umfassen, daß also die Schenkel des äußersten [)-Bogens das erste und das letzte, die Schenkel des nach innen nächstfolgenden Bogens das zweite und das vorletzte Rohr bilden usf., und daß die auf gleicher Seite der Krümmer liegenden Rohre jeweils an eine gemeinsame Kammer angeschlossen sind. Diese Anordnung ist aber in vielen Fällen z. B. für Hochdruckdampferzeuger, bei denen die Rohrschlangen in einem verhältnismäßig engen Feuergaszug, z. B. einem aufwärts geführten Schacht, angebracht werden sollen, nicht brauchbar, weil man in dem Feuergaszug quer zum Feuergasstrom verlaufende U-förmige Rohrbogen in der für die nötige Heizfläche erforderlichen Länge nicht unterbringen kann.
  • Man ist also mehr oder weniger auf die spiralförmig gewickelten Schlangensysteme angewiesen. Um aber die vorgenannten Nachteile der bekannten, quer im Schacht in Reihe liegenden Rohrspiralen zu vermeiden, lehnt sich die Erfindung an ein anderes Rohrschlangensystem an, das ebenfalls bei einem bekannten Heizsystem bereits Anwendung gefunden hat. Bei diesem System ist im Federungsraum eine Rohrschlange vorgesehen, die aus rechtwinklig gewickelten, in Richtung der Feuergasströmung verlaufenden Spiralen besteht. Die einzelnen Spiralen sind dabei in der Weise in einem einheitlichen Strang hintereinandergeschaltet, daß mit der auf der Eintrittsseite der Zuführungsleitung liegenden ersten Spirale eine zweite am entgegengesetzten Ende des Feuerungsraumes liegende Spirale durch eine quer dazu verlaufende Rohrstrecke verbunden ist. An diese zweite Spirale ist in gleicher Weise eine dritte angeschlossen, die wieder auf der Eintrittsseite neben der ersten Spirale liegt, während die an der dritten Spirale angeschlossene vierte wiederum auf der entgegengesetzten Seite neben der zweiten liegt usf.
  • Diese Ausbildung und Anordnung der Rohrschlangen ist jedoch unzweckmäßig. Die untersten Rohrstrecken der einzelnen Spiralen liegen mit ihren Rohrbögen alle in der heißesten Feuergaszone. Durch die das Ende der Schlangen bildenden Spiralen kann das Arbeitsmittel aber erst strömen, wenn es bereits hocherhitzt ist. Bei der bekannten Anordnung können also die in der Mitte liegenden Endspiralen nicht nur fast keine Wärme mehr aufnehmen, sondern die untersten Rohrstrecken und zugehörigen Rohrbögen, durch welche das schon sehr hocherhitzte Arbeitsmittel strömt, sind auch in der heißesten Feuergaszone stark gefährdet.
  • Auch in liegender Anordnung würde diese Schlange, besonders bei Höchstdruckanlagen, nicht brauchbar sein.
  • Durch die Erfindung werden alle Nachteile der vorgenannten Einrichtungen vermieden. Die Erfindung beruht auf der Überlegung, daß sich hohe Endtemperaturen mit besserem Wirkungsgrad der Einzelspiralen und ohne Gefahr für die Sicherheit der Schlange erzielen lassen, wenn man die Spiralen in beicannter Weise quer in den Feuergasstrom neben- oder übereinanderlegt und die Schlange im Sinne des vorgenannten, mit U-förmig verlaufenden Rohren ausgestatteten Heizsystems unterteilt. Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß die Windungen der im Feuergasschacht quer liegenden rechteckigen Spiralen, durch die das wärmeaufnehmende Mittel in bekannter Weise überwiegend im Kreuzstrom zu den Feuergasen geführt wird, paarweise zu Schlangen derart hintereinandergeschaltet sind, daß jeweils die erste der Reihe mit der letzten, die zweite mit der vorletzten usf. in Verbindung steht und alle so gebildeten Doppelspiralen einerseits an eine gemeinsame Zuführungsleitung und andererseits an eine gemeinsame Austrittsleitung angeschlossen sind.
  • Es wird auf diese Weise der Vorteil erreicht, daß die an die gemeinsamen Zu- und Abführungsleitungen angeschlossenen Doppelspiralen mit ihren Einzelwindungen im Feuergasstrom so verteilt liegen, daß in allen den Einzelwindungen entsprechenden Feuergaszonen ein wenigstens annähernd gleichmäßiges Verhältnis zwischen der Strömungsgeschwindigkeit der Gase einerseits und dem Unterschied zwischen der Temperatur der Gase und der Temperatur des Arbeitsmittels andererseits besteht. Dadurch wird erreicht, daß das in allen Doppelspiralen strömende Arbeitsmittel in den Einzelspiralen zwar verschiedene, in beiden zusammen aber annähernd gleiche Wärmemengen aufnimmt, so daß die Endtemperatur am Ende aller Doppelspiralen annähernd gleich ist. Dieser Ausgleich im Wärmeübergang wird also erzielt, ohne daß Änderungen in den Durchgangsquerschnitten für die Gase erforderlich sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem die Rohrspiralen quer in einem aufsteigenden Gaszugschacht liegen.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht einer Rohrschlange mit senkrechtem Schnitt- durch den Gaskanal und Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A-A der Abb. r.
  • Von den die Rohrschlange bildenden Einzelwindungen sind jeweils die drei untersten, a, b, c, an das gemeinsame Zuleitungsrohr d angeschlossen, während drei darüberliegende, e, f, g. an die gemeinsame Austrittsleitung lt angeschlossen sind. Von der untersten Windung a führt eine Steigleitung ä zur obersten Windung e, von der zweituntersten, b, eine Steigleitung b' zur zweitobersten, f, und von der dritten unteren Windung c eine Steigleitung c' zu der obersten Windung g.
  • Die Wirkungsweise der Rohrschlange ist aus der Zeichnung und den darin eingezeichneten Pfeilen sowie aus dem Vorstehenden ohne weiteres zu erkennen. Die durch den Pfeil i. angegebene Strömungsrichtung der Gase kann auch umgekehrt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In einem Feuergaszug angeordnetes, aus mehreren quer im Feuergaszug neben-oder übereinanderliegenden rechteckigen Spiralen bestehendes Schlangenrohrsystem, insbesondere für Hochdruckanlagen, dessen wärmeaufnehmendes Mittel überwiegend im Kreuzstrom zu den Feuergasen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrspiralen paarweise zu Schlangen derart hintereinandergeschaltet sind, daß die erste Rohrspirale (a) mit der letzten (e), die zweite (b) mit der vorletzten (f) in Verbindung steht usw. und alle Schlangen einerseits an eine gemeinsame Zuführungsleitung (d) und andererseits an eine gemeinsame Austrittsleitung (l:) angeschlossen sind.
DE1930556641D 1930-02-13 1930-02-13 In einem Feuergaszug angeordnetes Schlangenrohrsystem Expired DE556641C (de)

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DE1930556641D Expired DE556641C (de) 1930-02-13 1930-02-13 In einem Feuergaszug angeordnetes Schlangenrohrsystem

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DE (1) DE556641C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741418C (de) * 1941-04-22 1943-11-11 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Rohranordnung, insbesondere fuer UEberhitzer
DE924149C (de) * 1950-12-22 1955-02-28 Kohlenscheidungs Ges M B H Roehrenwaermeaustauscher, insbesondere Vorwaermer oder Vorverdampfer in Strahlungsdampferzeugern
DE976611C (de) * 1953-05-27 1964-01-02 C Aug Schmidt Soehne Hochdruck-Speisewasservorwaermer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741418C (de) * 1941-04-22 1943-11-11 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Rohranordnung, insbesondere fuer UEberhitzer
DE924149C (de) * 1950-12-22 1955-02-28 Kohlenscheidungs Ges M B H Roehrenwaermeaustauscher, insbesondere Vorwaermer oder Vorverdampfer in Strahlungsdampferzeugern
DE976611C (de) * 1953-05-27 1964-01-02 C Aug Schmidt Soehne Hochdruck-Speisewasservorwaermer

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