DE28730C - Zimmer-Signalapparat - Google Patents

Zimmer-Signalapparat

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DE28730C
DE28730C DENDAT28730D DE28730DA DE28730C DE 28730 C DE28730 C DE 28730C DE NDAT28730 D DENDAT28730 D DE NDAT28730D DE 28730D A DE28730D A DE 28730DA DE 28730 C DE28730 C DE 28730C
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DE
Germany
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door
bell
room
wake
special use
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Active
Application number
DENDAT28730D
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English (en)
Original Assignee
A. WOHL-FARTH in Leipzig
Publication of DE28730C publication Critical patent/DE28730C/de
Active legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B7/00Signalling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00; Personal calling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00
    • G08B7/02Signalling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00; Personal calling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00 using mechanical transmission

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74: Signalwesen.
A. WOHLFARTH in LEIPZIG. Zimmer-Signalapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. November 1883 ab.
An der Thür jedes Logirzimmers ist inwendig eine Glocke A angebracht, die durch einen auswendig befindlichen Drücker B gerührt werden kann.
Hinter einer Glasscheibe C, damit keine unberufene Hand die Wünsche von aufsen verstellen kann, befindet sich eine Scheibe D mit einem Ausschnitt E, Fig. 1 und 2. Zwischen der Scheibe D und der Thür sind, concentrisch mit ersterer, drei fernere, sich so überragende Scheiben FF' F" angebracht, dafs die auf ihren Rändern vorhandenen Inschriften lesbar werden, soweit sie in der Oeffnung E sichtbar sind.
Entsprechend diesen Scheiben befinden sich congruente an der Innenseite der Thür und sind die entsprechenden Scheiben an über einander gesteckten Büchsen b b1 b", die unabhängig von einander drehbar und von der Glockenachse α getragen werden, fest verbunden, so dafs jedes Scheibenpaar für sich beweglich ist, und zwar tragen das innere und äufsere zu erwartende Begehren des Gastes und das mittlere die Zeiteintheilung.
Stellt nun derselbe von seinem Zimmer aus, an einer der Oefrhung E an der Scheibe D entsprechenden Stelle, auf der obersten Scheibe »Wecken« ein, auf der mittleren 6 bis 7 und auf der untersten »Barbier«, so liest der Hausdiener dasselbe in der Oeffnung E an der Aufseriseite der Thür zur Bestimmung für seine weiteren Besorgungen ab.
In den Fig. 3 und 4 ist eine Zeitscheibe und ein Zeigerpaar beweglich, während die Wunschscheiben an der Innen- und Aufsenseite der Thür fest sind, so dafs man mit dem Zeiger sein Verlangen auf den Wunschscheiben bezeichnet und durch gleichzeitiges Einstellen der Stunde an der Zeitscheibe auf dem Zeiger auch die erwünschte Zeit des Auftrages. Es läfst dies indessen nur eine Bestellung zu, wogegen in den Fig. 5 und 6 mehrere Zeiger in verschiedenen Längen mit diesen entsprechenden Zeitscheiben angebracht sind, so dafs sich verschiedene Bestimmungen, zu ganz verschiedenen Zeiten erwünscht, einstellen lassen.
Die Fig. 7 und 8 stellen eine Anordnung dar, bei der das Zeitblätterpaar GG' an den beiden Thürseiten fest ist. Die sämmtlich gleich langen Zeigerpaare HH H" sind jedes für sich, unabhängig von den anderen, an über einander gesteckten Büchsen drehbar. Die Zeiger sind rückwärts in der Art verlängert, dafs sich, auf dieser Verlängerung ein Wunsch anbringen läfst, dafs aber, wenn sämmtliche Zeiger auf einander stehen, trotzdem alle Wünsche ablesbar sind, d. h. die dahinterliegende Zeigerverlängerung ist immer um eine Schrifthöhe weiter vom Mittelpunkt entfernt als die vorige.
Die Zeiger mit Inschriften, welche man nicht brauchen will, stellt man nun sämmtlich auf Null ein, während man die anderen Zeiger auf die Stunden placirt, wo man das an jedem einzelnen bezeichnete Verlangen ausgeführt haben möchte; z. B. man will um 5 Uhr geheizt haben, um Y26 Uhr geweckt sein und um 8 Uhr mit dem Wirth abrechnen und unter Begleitung eines Geschäftsführers mit Privatgeschirr abreisen, so stellt man den Zeiger mit »Heizen« beschrieben auf 5 Uhr, den mit »Wecken« auf '/26 Uhr und den mit »Wirth«, »Geschäftsführer« und »Geschirr« auf 8 Uhr.

Claims (2)

Der Hausdiener findet die gleichen Stellungen an der Aufsenseite und man hat seine Befehle sicher gegeben, ohne ein Wort dabei nöthig gehabt zu haben. Bei den in den Fig. 3 bis 8 dargestellten Anordnungen empfiehlt es sich, die Glocke A anderweit anzubringen. Auch läfst sich zum Zwecke der Unterhaltung mit den gewünschten Personen, ohne dafs dieselben das Zimmer betreten, ein Sprachrohr J, Fig. 7 und 8, in der Thür anbringen, was für weibliche Reisende von besonderer Annehmlichkeit ist. Es lassen sich natürlich bei dieser Einrichtung die allerverschiedensten Combinationen bezüglich der Construction, wie solche durch die vorhandenen Verhältnisse bedingt sind, herstellen. Es läfst sich, namentlich wenn die Schonung ■der Thür, wie hier durch möglichste Einschränkung der Bohrung geschehen ist, weniger berücksichtigt werden soll, eine noch vereinfachtere Einrichtung in der Weise treffen, dafs man, wie bei einem immerwährenden Kalender, Streifen mit beliebigen Aufschriften anbringt, welche von innen den zum Ausdruck zu bringenden Wünschen entsprechend gestellt sind und sichtbar gemacht werden können, was durch Schlitze oder entsprechend grofse Oeffnungen in der Wand oder Thür ermöglicht wird. Die Functionirung der Weck- wie der Wunscheinrichtung kann nicht allein durch directe Wirkung von Hand, sondern auch mit Hülfe von mechanischen Mitteln fortgepflanzt dargestellt werden. Pate ν t-An Sprüche:
1. An Zimmerthüren die Anbringung eines Läutewerkes A B in Verbindung mit einem System von stellbaren Zeigern, mit deren Hülfe der Zimmerbewohner vom Innern des Zimmers aus auf der Aufsenseite der Thür Wünsche anzeigen kann und mittelst des Läutewerkes ein für Nachbarzimmer nicht störendes Wecken ausgeführt werden kann.
2. Zum Zweck sinnlicher Darstellung auszuführender Aufträge die specielle Anwendung einer festen Scheibe D mit Ausschnitt E in Combination mit wunsch- und zeitangebenden drehbaren Scheiben, Fig. ι und 2, oder die specielle Anwendung einer festen Wunsch- und einer oder mehrerer drehbaren Zeitscheiben und Zeiger, wie Fig. 3 bis 6, oder die specielle Anwendung fester Zeitscheiben G G' mit Wunschzeigern HH' H" H'" in Combination mit einer Weckglocke A und einem Sprachrohr J, Fig. 7 und 8.
Hierzu \ Blntt Zeichnungen.
DENDAT28730D Zimmer-Signalapparat Active DE28730C (de)

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