DE286406C - - Google Patents
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- DE286406C DE286406C DENDAT286406D DE286406DA DE286406C DE 286406 C DE286406 C DE 286406C DE NDAT286406 D DENDAT286406 D DE NDAT286406D DE 286406D A DE286406D A DE 286406DA DE 286406 C DE286406 C DE 286406C
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K1/00—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
- G10K1/06—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
- G10K1/08—Details or accessories of general applicability
- G10K1/10—Sounding members; Mounting thereof; Clappers or other strikers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, einen Schallgeber für Unterwassersignale so anzubringen,
daß ein Grundton geschaffen wird, welcher irrt wesentlichen frei von Flageoletttönen
ist und eine größere Stärke als der der bisherigen Schallgeber besitzt.
Zu dem angegebenen Zwecke wird in an sich bekannter Weise eine Scheibe im Schwingungsknotenkreise
aufgehängt. Die Unter-Stützungsglieder für die Scheibe greifen an einen Rahmen an', an welchem der Anschlaghammer
sitzt, so daß letzterer stets an derselben Stelle der Scheibe anschlägt. Gemäß der Erfindung sind die Stützpunkte der Scheibe
gleichzeitig Tragpunkte für das Klöppelgestell. Sie werden zweckmäßig so nahe als möglich
an der Mittelebene der Scheibe vorgesehen, zum Zwecke, die Dämpfungen der Scheibe
auf ein Minimum zu beschränken.
Eine in Schwingung versetzte Glocke liefert eine große Menge ihrer Schwingungen dem in
der Glocke eingeschlossenen Wasser, wo die Schwingungen mehr oder weniger wirkungslos
sind. Bei einer Scheibe sind die wirkenden Flächen beide Seiten, und diese sind dem
offenen Wasser ausgesetzt, welches den Weg für die Schallwellen nach dem entfernten
Punkte bildet. Auf diese Weise ist die wirksame Fläche einer Scheibe größer als diejenige
einer Glocke von gleichem Gewicht.
Ein weiterer Vorteil eines Schallgebers der angegebenen Art ist der, daß die Scheibe
sehr leicht abzustimmen ist, da ihre Tonhöhe direkt proportional der Stärke und umgekehrt
proportional dem Quadrate ihres Durchmessers ist. Somit kann durch Verminderung des
Durchmessers der Scheibe oder ihrer Stärke die Tonhöhe je nach Wunsch verändert werden.
Auf den Zeichnungen ist der Erfmdungsgegenstand in den Fig. 1 bis 8 veranschaulicht.
In den Fig. 1 bis 6 bezeichnet A die Scheibe,
welche aus irgendeinem Materiale von guten Schwingungseigenschaften bestehen kann. Wie
dargestellt, besitzt die Scheibe drei Löcher a. Letztere sind zweckmäßig rechteckig und auf
jeder Seite der Scheibe versenkt ausgebildet. Die Flächen a1 der Löcher nähern sich einander
unweit der Mitte der Scheibe. Die Löcher befinden sich an Punkten zwischen dem Mittelpunkt und der Peripherie der
Scheibe und sind zweckmäßig in einer Entfernung gleich zwei Drittel des Scheibenradius
vom Mittelpunkte angeordnet. Diese Anordnung der Löcher zeitigt die besten Resultate,
weil dann bekanntlich beim Inschwingungversetzen der Platte ihr Grundton ohne Obertöne
ertönt, da nämlich die Schwingungsknoteh in dem Kreise liegen und die Schwingungen
durch die Unterstützung nicht gedämpft werden.
Zur Unterstützung der Scheibe kommen Rahmenkränze B, B1 zur Anwendung, welche
drei Bolzen b, δ1, δ2 besitzen. Jeder Bolzen
ist mit zwei Ringen δ3 versehen, gegen welche die Rahmenkränze B1B1 auf ruhen und durch
Muttern δ4 festgehalten werden. Zwei der Bolzen sind mit Vorrichtungen zum Aufhängen
des Apparates durch Seile C versehen.
Zur Unterstützung der Scheibe zwischen den Rahmenkränzen B, B1 kommen drei BoI-
zenpaare zur Anwendung, von denen jeder zweckmäßig aus zwei Teilen besteht. Der
eine Teil ist eine Stange d, die mit dem anderen Teile vernietet ist, welcher an seinem
äußeren Ende behufs Aufnahme einer Mutter d3 Gewinde besitzt. Das äußere Ende
einer jeden Stange d ist mit einem Kopfstück d2 versehen, welches schräge Flächen
aufweist, behufs Ineingrifftretens mit den
ίο inneren Wandungen a1 der öffnung α in der
Scheibe (Fig. 6). Wenn die Muttern aufgeschraubt werden, werden die Kopfstücke d2
nach entgegengesetzten Richtungen gezogen, so daß sie die Scheibe in einer Kreislinie festklemmen.
Auf die beschriebene Weise werden Stützpunkte an Stellen gebildet, welche nicht nur im gleichen Abstande von dem Mittelpunkt
der Scheibe stehen, sondern welche auch von der Mittelebene der Scheibe gleichmäßig entferrit
sind, so daß beim Inschwingungversetzen der Scheibe diese sehr wenig gedämpft wird.
Der Rahmenkranz B ist nicht vollständig
kreisförmig, sondern läuft in zwei Arme e aus, zwischen denen ein Kniehebel E schwingbar
angebracht ist, welcher einen Klöppel E1 trägt. Der horizontale Arm des Hebels E ist
mit einem Loche versehen behufs Aufnahme eines Seiles E2 o. dgl., mittels dessen der Hebel
von Hand aus beeinflußt werden kann.
Dies ist ein sehr einfaches Mittel, um den Klöppel in Bewegung zu setzen, wobei natürlich
auch andere Vorrichtungen zum Beeinflussen desselben zur Anwendung kommen können.
Um den Klöppel von der Scheibe entfernt zu halten, kommt eine Feder e1 zur Anwendung,
welche an dem Arme e des Rahmenkranzes angebracht ist. Die Feder ist genügend stark
ausgebildet, um den Klöppel zurückzudrücken, jedoch nicht so kräftig, daß die Beeinflussung
des Klöppels durch das Seil o. dgl. behindert werden sollte. In den Fig. 2 und 3 der Zeichnungen
sind die beiden Stellungen des Klöppels angegeben. In der Fig. 3 befindet sich der
Klöppel außer Eingriff und in Fig. 2 in Berührung mit der Scheibe.
In den Fig. 7 und 8 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, bei welcher die Scheibe A an dem Unterstützungsrahmen F durch Federn a1 angebracht
ist, so daß die Schwingungen der Scheibe so wenig als möglich gedämpft werden. Bei der Darstellung kommen zwei Federn
zur Anwendung, da der Rahmen so gestaltet ist, daß er nur an zwei Punkten mit der Scheibe verbunden wird. Die Punkte
liegen in einem kreisförmigen Schwingungsknoten. An dem oberen Teile des Rahmens
ist ein Hebel E schwingbar, welcher den Klöppel E1 aufweist, der ebenso wie vorher durch
ein Seil E2 ο. dgl. beeinflußt wird. Der Rahmen selbst besitzt einen Arm F1, welcher rechtwinklig
von dem Hauptteil des Rahmens verläuft und mit einem Seile C o. dgl. behufs Unterstützung der Scheibe versehen ist. Die
Länge des Armes und demzufolge die Lage der Unterstützungsglieder ist so, daß der
Rahmen als Ganzes im wesentlichen in einer senkrechten Ebene aufgehängt ist.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:x. Schallgeber für Unterwassersignale mit einer Metallscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützpunkte der Scheibe, welche in gleichen Abständen auf einer Knotenlinie gelegen sind, gleichzeitig Tragpunkte für das Klöppelgestell sind.
- 2. Schallgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützpunkte der Scheibe so nahe als möglich an die Mittelebene der Scheibe selbst gerückt sind.
- 3. Schallgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe und das Gestell durch Federn verbunden sind, um etwaige Schwingungen oder Stöße des Gesteiles aufzufangen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286406C true DE286406C (de) |
Family
ID=541731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286406D Active DE286406C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286406C (de) |
-
0
- DE DENDAT286406D patent/DE286406C/de active Active
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