DE286284C - - Google Patents

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DE286284C
DE286284C DENDAT286284D DE286284DA DE286284C DE 286284 C DE286284 C DE 286284C DE NDAT286284 D DENDAT286284 D DE NDAT286284D DE 286284D A DE286284D A DE 286284DA DE 286284 C DE286284 C DE 286284C
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sleeve
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/08Devices for holding exposed material; Devices for supporting exposed material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'"·-'te 286284--KLASSE 57c. GRUPPE
HORACE WYMAN in WORCESTER, V. St.: A.
Entwicklungsbüchse zur Aufnahme eines flachen biegsamen Films.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Entwicklungsbüchse, die in geschlossenem Zustande das Licht ausschließt und in die der zu entwickelnde biegsame Film flach hineingelegt wird. Die Büchse hat solche Form, daß sich der Film darin ohne besondere Mittel in Lage hält. Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin, die Entwicklungsbüchse so zu gestalten, daß sie in geschlossenem Zustande
ίο dem Licht den Zutritt zu der lichtempfindlichen Schicht sperrt, dem Entwickler jedoch einen ungehinderten Ein- und Durchtritt durch das Innere der Büchse und eine Bespülung des Inhalts gestattet. Mit dieser Entwicklungsbüchse kann die Entwicklungsarbeit bei Tageslicht vorgenommen werden.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf die geschlossene Entwicklungsbüchse. Fig. 2 ist ein in der Richtung des Pfeiles a
ao der Fig. 1 gesehener Schnitt nach der Linie 2-2; der Film ist punktiert eingezeichnet.
Fig. 3 zeigt die Entwicklungsbüchse nach Fig. ι in geöffnetem Zustande, und
Fig. 4 ist ein in der Richtung des Pfeiles b der Fig. 3 gesehener Schnitt nach der Linie 4-4; die punktierte Linie zeigt, wie der zu entwickelnde Film in die Büchse eingelegt wird.
Die Entwicklungsbüchse
Hälften 1 und 2, die an zwei
durch Scharniere miteinander verbunden sind und sich nach vorn keilartig verjüngen. An der Büchsenhälfte 1 ist der Anschlag 3 vorgesehen, der die Öffnungsbewegung der beiden Büchsenhälften in der in Fig. 4 angedeuteten
besteht aus zwei Längsseiten Weise begrenzt. Drei Seitenwände der einen Büchsenhälfte 2 sind verdoppelt und stehen so weit voneinander ab, daß die entsprechenden Seitenwände der andern Büchsenhälfte beim Schließen der Büchse mit Spiel in den Zwischenraum 2' eintreten können. Der Zwischenraum ist aber an allen drei Seiten etwas tiefer als die dazwischentretende entsprechende Seitenwand der andern Büchsenhälfte, so daß ein Spielraum verbleibt, der einen Verbindungsweg mit dem Büchseninnern schafft. An der Büchsenhälfte ι ist an der vorderen Längswandung der Winkel 1' vorgesehen, der beim Öffnen der Büchse zum Anfassen dient. Ist der Film in der in Fig. 4 erläuterten Weise in die Büchse eingelegt, so stoßen seine Kanten gegen die Seitenwandungen der Büchsenhälften und werden auf diese Weise ohne weitere Mittel in Lage gehalten. Die Rückwandung 2" der Büchsenhälfte 2 überdeckt, wie das die Fig. 3 und 4 andeuten, die Scharniere an der Innenseite, c Die äußeren Seitenwände der Büchsenhälfte 2 werden in der Richtung nach der Rückwand zu etwas höher und haben am Ende eine Kröpfung erhalten, mit der sie sich an die entsprechenden Seitenwände der andern Büchsenhälfte anlegen (Fig. ι und 3).
Im Gebrauch wird die Büchse so weit, wie es der Anschlag 3 gestattet, geöffnet, der Film mit seiner lichtempfindlichen Schicht nach oben flach hineingelegt und die Büchse dann geschlossen. Im geschlossenen Zustande kann sie zur Vornahme der Entwicklung wieder ins Tageslicht gebracht werden. Der Ent-
wickler findet durch den Zwischenraum an drei Seitenwandungen der beiden Büchsenhälften Durchtritt in das Innere, wo er den Film bespülen kann. Da dieser Durchgang im Zickzack verläuft, so ist er den Lichtstrahlen nicht offen; etwa durch die Scharniere durchtretende Lichstrahlen können höchstens auf die undurchlässige Rückendeckung des Films treffen. Die lichtempfindliche Innenseite des Films bleibt davon unbeeinflußt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Entwicklungsbüchse zur Aufnahme eines flachen biegsamen Films, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Büchsen-' half ten (1 und 2) von ihren durch Scharniere miteinander verbundenen Wandflächen aus sich nach vorn keilartig verjungen, und daß drei der Seitenwände der einen Büchsenhälfte (2) verdoppelt sind und so weit voneinander abstehen, daß die entsprechenden Seitenwände der andern Büchsenhälfte (1) mit Spiel und ohne den Boden der ersten Hälfte zu berühren bei geschlossener Büchse dazwischentreten können. ,
  2. 2. Büchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der mit Doppelwänden ausgestatteten Hälfte die äußeren Querwände in der Richtung nach der Rückwand zu höher werden als die inneren Querwände und am Ende seitlich gegen das Kassetteninnere zu gekröpft sind, um sich dichter an die Querwände der andern Hälfte anzulegen, und daß die Rückenwandung mit einem Teil (2") die Scharniere innen überdeckt.
  3. 3. Büchse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückenwandung der einen Hälfte ein Anschlag (3) so angeordnet ist, daß die Büchse nur bis zu einem Winkel geöffnet werden kann, bei dem der lose auf die Böden beider Hälften gelegte Film nur an zwei entgegengesetzten Endkanten zur Auflage kommt und in der Mitte nach unten durchhängen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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