DE28616C - Neuerungen an Gliederkesseln - Google Patents

Neuerungen an Gliederkesseln

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DE28616C
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Germany
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DENDAT28616D
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K. A. HORN in Dehnitz bei Würzen
Publication of DE28616C publication Critical patent/DE28616C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/10Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler
    • F22B17/12Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler the sectional headers being in vertical or substantially-vertical arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in der Zeichnung dargestellte Dampfkessel besteht in der Hauptsache aus Gruppen von Röhren, welche einzeln auch während des Betriebes und ohne Störung desselben aus- und wieder eingeschaltet werden können. Neben rascher Verdampfung, bester Ausnutzung des Brennmaterials und Sicherheit gegen Explosionsgefahr bezwecken die Neuerungen die Beseitigung der Betriebsstörungen und der Nachtheile, welche bei den gebräuchlichen Wasserröhrenkesseln aus der Erzeugung von sogen, nassen Dampf und aus geringem Wasserinhalt entspringen.
Von dem Rost R, Fig. i, aus nehmen die Feuergase den durch eingezeichnete Pfeile, ersichtlich gemachten Weg, bestreichen die verticalen Röhren und gelangen durch den Fuchs F1 in den Schornstein. Fig. 2 zeigt ein Kesselelement, aus vier verticalen Röhren r bestehend, welche durch an beiden Rohrenden aufgeschraubte Kappen unten mit dem Wassersammeirohr W und oben mittelst der elastisch biegsamen Kupferrohre i mit dem Dampffänger d verbunden sind. Die bis zum normalen Wasserstand mit Wasser gefüllten Rohre r senden getrennt den in ihnen entwickelten Dampf durch die Rohre i nach dem gemeinsamen Dampfabsperrventil V1 und durch dieses nach dem Dampffänger d, welcher mit dem Dampfsammler D verbunden ist. Die Wassersammeirohre W stehen durch Wasserabstellhähne h w mit einem gemeinsamen Schlammsammler >S in Verbindung, in welchen direct oder indirect gespeist wird.
Die Kappen an beiden Seitegssder verticalen Rohre sind mit viej»aki^!rnTaus Figi 3 ersicht-
dafs
dieselben die Feuerzüge des ganzen Kessels nach oben sowohl, wie nach unten vollständig abschliefsen. Hierdurch werden die sämmtlichen Rohre an beiden Seiten und an allen Flantschenverbindungen während des Betriebes zugänglich.
Die Züge im Feuerraum werden durch die Klappen K gebildet, deren Drehachsen genau in der Mitte zwischen je zwei Röhren in der Ebene des Schnittes α b, Fig. 1, liegen. Durch ein Handrad (oder besser einen Schlüssel), von aufsen drehbares. Fig. 2), bilden dieselben für gewöhnlich eine horizontale oder geneigte Wand, von welcher durch Drehen der einzelnen Klappen in die Verticalebenen die Asche ohne die geringste Störung während des Betriebes entfernt werden kann. Zur Entfernung des Russes von däi Röhren dienen die seitlichen Reinigungslöcher O. Die geneigt stehenden Klappen K1 sollen eine gute Mischung der Heizgase auf deren Wege nach dem Schornstein hervorbringen. Die Kesselelemente werden im Ganzen durch die Rahmen η und nlt Fig. 2, oder durch Haken zusammengehalten.
Das Ventil V2, Fig. 1, ist das Rückschlag-Speiseventil, der Hahn H der Schlammabblasehahn. Mit einem der Wassersammeirohre 'W, Fig. 2, einerseits und mit dem Dampfrohr d anderseits ist das weite Rohr w mit den Apparaten zur Erkennung des Wasserstandes verbunden.
Ist ein Rohr r schadhaft geworden, so wird durch Schliefsen des entsprechenden Ventiles F1 und Hahnes h w das ganze Kesselelement ausgeschaltet. Aus dem Wasserablafshahn h läfst man das in demselben befindliche heifse Wasser
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ab, schraubt das schadhafte Rohr unten und oben von den Verbindungsflantschen ab und zieht dasselbe nach oben heraus, um es durch ein neues Reserverohr sofort zu ersetzen. Ist die Hitze lästig, so kann mit dem Feuern einige Minuten ausgesetzt werden. Die betreffenden Klappen K werden hierbei vertical gedreht und die Flantschen der unteren Kappen sind so viel kleiner, dafs dieselben an den vertical gestellten Klappen vorbeigehen. Kleine Schieber s, Fig. ι und 2, schliefsen die zwischen den unteren Kappen entstehenden Spalten.
Bei nicht ganz regelmäfsiger Dampfentnahme oder einer nicht sehr sorgfaltigen Bedienung machen sich bei den gewöhnlichen Kesseln mit kleinem Wasserinhalt Mifsstände durch schnelle und sich in weiten Grenzen bewegende Schwankungen der Dampfspannung und des Wasserstandes bemerkbar. Um diesen Uebelständen abzuhelfen und den Kesselanlagen gewissermafsen ein »Schwungrad« zu geben, ohne einen Nachtheil in der verminderten Sicherheit gegen Explosion mit in den Kauf nehmen zu müssen, ist die in Fig. 1 und 3 punktirt eingezeichnete Anordnung getroffen worden.
Auf der durch die Vorfeuerung sich ergebenden Terrasse ist ein möglichst wärmedicht verkleidetes Heifswässergefäfs Y aufgestellt, welches durch das Rohr t direct mit dem Schlammsammler S communicirt. Das Kesselspeisewasser tritt bei ζ ein; die Hähne α und b sind durch eine Zugstange derart verbunden, dafs der eine Hahn stets offen steht, wenn der andere Hahn geschlossen ist. Für gewöhnlich ist nun α offen und b geschlossen; es tritt das Speisewasser durch α in den ebenfalls aus schmiedeisernen Röhren bestehenden Vorwärmer C und, nachdem es hierin vorgewärmt ist, durch das zweite Speiseventil Vz in das Gefäfs Y, von wo aus es durch t in den Kessel gelangt.
Sobald der Röhrenvorwärmer schadhaft werden sollte, schaltet man die Hähne α und b um, wodurch der Vorwärmer sofort aufser Betrieb gesetzt ist, um reparirt werden zu können.
Das Gefäfs Y bildet nun einen Regulator, indem es einen Vorrath von Wasser wie von Wärme in sich schliefst, welcher dem Kessel jederzeit zu Gute kommt. Die Anwendung von Betriebsabdampf einer Dampfmaschine ist bei diesem Vorwärmer keineswegs ausgeschlossen, indem ein solcher Vorwärmer das Speisewasser schon vorgewärmt nach ζ liefern kann.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel der Verbindung mehrerer solcher Kessel mit einander. Der erwähnte Regulator läfst sich hier auch liegend anordnen.

Claims (3)

  1. Pat ent-Ansprüche:
    ι. Die Anwendung von umklappbaren Wandungen K (Aschenklappen) zur Bildung der Züge behufs leichter Entfernung der abgelagerten Asche, zur Regulirung der Feuergasströmung und zur eventuellen Bildung auch des oberen Abschlusses der (oberen) Rohrenden, wodurch das Reinigen der Röhren von Rufs ebenfalls erleichtert wird.
  2. 2. Die Verbindung eines aufserhalb des Kesselmauerwerks aufgestellten, oben mit dem Dampfrohr D, unten mit dem Wasserrohr S communicirenden Wasservorrathsbehälters Y mit einem oberhalb des Rostes untergebrachten Vorwärmer.
  3. 3. Die Schieber s, welche den Abschlufs des Kesselofens nach oben oder unten mittelst Klappen erleichtern und damit einen bequemen Zugang zu den Rohrverbindungen unterhalb oder oberhalb des Röhrenkessels ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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