DE285779C - - Google Patents

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DE285779C
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00—Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/05—Parts, details or accessories of beds
    • A61G7/065—Rests specially adapted therefor
    • A61G7/075—Rests specially adapted therefor for the limbs
    • A61G7/0755—Rests specially adapted therefor for the limbs for the legs or feet

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der nachstehend beschriebenen Bein-
und Fußstütze sind gegenüber.derjenigen des Hauptpatentes v.erschiedene Verbesserungen angebracht worden, welche eine praktischere Handhabung derselben gestatten.
Auf , der Zeichnung ist eine Ausführungsform der verbesserten Bein- und Fußstütze dargestellt, und es zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht mit teilweisem Längsschnitt,
Fig. 2 die Draufsicht zu Fig. 1 bei senkrecht stehendem Stützbrett,
Fig. 3 einen teilweisen wagerechten Schnitt nach a-a der Fig. 1 bei senkrecht stehendem Stützbrett,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt nach b-b der Fig. 2,
Fig. 5 einen teilweisen senkrechten Schnitt nach c-c der Fig. 1 mit einer Einzelheit, und
Fig. 6 eine weitere Einzelheit.
In den Nuten 3 der Seitenteile 1 und 2 des Rahmens ist der Steg 4 geführt, an dem das Stützbrett 5 angelenkt ist, das innerhalb der in Fig- I strichpunktiert gezeichneten Endas Stellungen beliebig eingestellt werden kann. Am Stützbrett sind zwei Schilde 6 befestigt, an denen je bei 7 eine Stütze 8 angelenkt ist. Jede Stütze 8 trägt unten einen beweglichen Gleitschuh 9, und ein Querstab 10, der in Schlitzen 6' der Schilde 6 geführt ist, verbindet beide Stützen. Letztere können mittels auf die Enden des Querstabes aufgeschraubter Muttern 11 in einer gegebenen Stellung fest an die Schilde 6 angepreßt werden, wobei die Gleitschuhe 9 auf den an den Rahmenteilen 1 und 2 befestigten Zahnstangen 12 ruhen. In letztere greifen zwei Zahnkölbchen 13, die auf einer Welle 14 befestigt sind, welche auf dem Steg 4 drehbar gelagert ist und mittels Handräder 15 gedreht werden kann. Hierdurch kann der Steg 4 im Rahmen verschoben werden. Um ihn in einer gegebenen Stellung festzuhalten, sind in auf dem Steg befestigten Führungen 17 und 18 (Fig.4) zwei Riegel 16 gehalten, welche durch nicht gezeichnete Federn für ge\vöhnlich in Lücken der Zahnstangen 12 vorgeschoben sind (Fig. 3). Deren abgebogene, als Handgriffe dienende Enden ragen dabei durch Schlitze 18' der Führungen 18 (Fig. 4 und 6) nach oben. Um die Riegel 16 vor Verschiebung des Steges 4 auszulösen, faßt man deren Handgriffe mit einer Hand und zieht sie gegeneinander, bis sie aus den Schlitzen 18' herausgetreten sind und,' wie Fig. 6 strichpunktiert zeigt, an die. Stirnseiten der Führungen 18 umgelegt «'erden können.
An beiden Schmalseiten des Stützbrettes 5 sind Halter 19 und 20 befestigt. In den Haltern 19 sind Stäbe 21 festgemacht, die durch die Augen der Halter 20 ragen. In letzteren und auf den Stäben 21 sind die hohlen Sehen-
kel eines U-förmigen Bügels 22 geführt, die mittels Stellschrauben 23 in einer gegebenen Stellung (Fig. 1) an den Stäben 21 festgeklemmt werden können. Der Steg des Bügels 22 dient bei dessen ausgezogener Stellung als Träger für die Bettdecke, um die Füße eines Kranken von letzterer zu entlasten. Die Leiste 24, welche durch Stangen 25 am Rahmen verschiebbar gehalten ist und mittels Stellschrauben 26 festgestellt werden kann, trägt das Polster 27, welches mit der Leiste 24 durch zwei Gelenkstützen 28 verbunden ist. Die beweglichen Teile der letzteren sind an ihrer Verbindungsstelle an Muttern 29 angelenkt, die auf einer mit Links- und Rechtsgewinde versehenen Spindel 30 sitzen, welche durch Handräder 33 gedreht werden kann, wenn das Polster höher oder niedriger gestellt werden soll. Damit die Spindel sich nicht in ihrer Längsrichtung verschiebt, ist sie an einer Eindrehung von' zwei gegabelten Führungsstangen 31 und 32 gehalten, die lose aneinander liegen und an der Leiste 24 und dem Polster 27 befestigt sind.
Soll die beschriebene Vorrichtung nur als Fußstütze verwendet werden, so nimmt man das Polster 27 mit Leiste 24 und Stangen 25 vom Rahmen weg.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bein- und Fußstütze für bettlägerige Kranke nach Patent 280654, dadurch gekennzeichnet, daß am Stützbrett (5) ein an dessen Schmalseiten geführter und feststellbarer U-förmiger Bügel (22) angebracht ist, daß der das Stützbrett tragende Steg (4) mittels in Zahnstangen (12) eingreifender Zahnkölbchen (13) im Rahmen (1,2) verschiebbar und mittels in die Zahnstangen eingreifender Riegel (16) feststellbar ist, daß die Stützen (8) des Stützbrettes an Schilden (6) feststellbar angelenkt sind und mit beweglichen Gleitschuhen (9) auf den Zahnstangen (12) ruhen, und daß das in der Höhenrichtung verstellbare Polster (27) von Gelenkstützen (28) getragen wird, deren bewegliche Teile an den Verbindungsstellen an Muttern (29) angelenkt sind, welche auf einer drehbaren, aber nicht verschiebbaren, mit Links- und Rechtsgewinde versehenen Spindel (30) sitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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