DE28547C - Bodenkonstruktion für Filter - Google Patents

Bodenkonstruktion für Filter

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DE28547C
DE28547C DENDAT28547D DE28547DC DE28547C DE 28547 C DE28547 C DE 28547C DE NDAT28547 D DENDAT28547 D DE NDAT28547D DE 28547D C DE28547D C DE 28547DC DE 28547 C DE28547 C DE 28547C
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DENDAT28547D
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J. W. HyATT in Newark, Staat New-Jersey, V. St. A
Publication of DE28547C publication Critical patent/DE28547C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/02Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/20Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being provided in an open container
    • B01D24/22Downward filtration, the filter material being supported by pervious surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/46Regenerating the filtering material in the filter
    • B01D24/4631Counter-current flushing, e.g. by air

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Bodenconstruction für Filter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1884 ab.
Bei Filtern von grofsem Umfange liefs sich bisher die Filtermasse nur schwer reinigen, und zwar theilweise deshalb, weil das hierzu verwendete Wasser unter den gewöhnlichen Umständen einen oder mehrere Durchgänge durch die Filtrirmasse fand und die übrigen Theile derselben ungelockert und ungereinigt liefs. Dies gilt beispielsweise von Filtern, deren Filtermasse eine grofse Flächenansdehnung bei etwa ι Fufs Tiefe, und von solchen, bei denen die Filtrirmasse 5, 8 oder mehr Fufs Tiefe hat. Bei Filtern von der in Fig. 6 gezeigten Gestalt ist diese Schwierigkeit vollkommen beseitigt und jeder Theil der Filtrirmasse läfst sich gehörig lockern, durchspülen und reinigen.
In der Zeichnung bezeichnet A einen Behälter, der für die Zwecke dieser Beschreibung rechtwinkelig gedacht und mit einem Einlafsrohr B und einem Auslafsrohr C versehen ist, und am besten eine Filtrirmasse von körniger oder gepulverter Beschaffenheit von ca. 1 Fufs Dicke enthält. Diese Filtrirmasse D ruht auf einer Platte E aus Siebblech oder Drahtgewebe oder sonstigem geeigneten Material, welches das Wasser durchläfst, ohne die Filtrirmasse ebenfalls durchzulassen. Diese Siebplatte E liegt auf Stützen auf der oberen Fläche F des hohlen Bodens G; in F sind in regelmäfsigen Zwischenräumen Löcher üT angebracht, und zwar so, dafs etwa unter jedem Quadratfufs Filtrirmasse sich ein Loch befindet. Der hohle Boden G steht mit einem Einlafsrohr / in Verbindung, durch welches das zum Reinigen der Filtermasse zu benutzende Wasser in den Apparat eingebracht wird.
Das Wasser tritt durch das Einlafsrohr B ein, strömt durch die Filtrirmasse und tritt in gereinigtem Zustande durch das Rohr C aus. Ist die Filtrirmasse durch Ablagerung von Schlamm und sonstigen Unreinigkeiten des Filtrirwassers schmutzig geworden, so wird der Zuflufs des zu filtrirenden Wassers abgeschnitten und Wasser durch das Rohr / in den hohlen Boden, und von da durch die Oeffnungen H und die Siebplatte E in die Filtrirmasse hineingeprefst. Der Zweck, weshalb das Wasser durch die wie beschrieben angeordneten Löcher H eingeführt wird, ist der, jeden Theil der Filtrirmasse gehörig zu durchspülen, aufzulockern und zu reinigen; das hierzu benutzte Wasser steigt bis zur Ueberlaufrinne und fiiefst aus deren Mundstück J ab.
Liefse man das bei / eintretende Wasser mit ungehemmter Kraft durch den hohlen Boden G strömen, so würde dasselbe zweifelsohne nur durch die an seinem Austrittsende gelegenen Oeffnungen H mit starker Strömung durch die Filtrirmasse brechen, um, ohne däfs der gewünschte Zweck erreicht worden wäre, wieder abzufliefsen. Um nun das durch / einströmende Wasser am besten auszunutzen, werden die Oeffnungen H so grofs genommen, dafs ihr . Gesammtquerschnitt kleiner ist, als der des Rohres /, infolge dessen dem eintretenden Wasserstrom ein Widerstand geboten wird, der ihn zwingt, jede der Oeffnungen H zu
passiren, d. h. in anderen Worten, das Wasser tritt unter einem stärkeren Druck in den hohlen Boden ein, als der beim Durchströmen der Einlafsöffnungen zum Filtrirbehälter entwickelte Widerstand beträgt. Es hat sich als praktisch erwiesen, einen Widerstand von ca. 4 bis 5 Pfund pro Quadratzoll im hohlen Boden G vorherrschen zu lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Art dem gezeichneten Filtrirapparate die Anordnung des, wie beschrieben, regelmäfsig durchlöcherten Bodens F zwischen dem das Filtrirmaterial tragenden Siebboden E und dem Raum H, in welchen das Waschwasser eintritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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