DE285397C - - Google Patents

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DE285397C
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underlay strip
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/67Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for web or tape-like material
    • B65D85/671Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for web or tape-like material wound in flat spiral form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 285397 KLASSE 81 c. GRUPPE
SAMUEL HURWITZ in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Dezember 1912 ab.
Es ist bekannt, Blattmetall in Verpackungsrollen unterzubringen, bei welchen ein Tragstreifen für das Blattmetall verwendet wird, welcher auf derjenigen Seite, die das Blattmetall trägt, verhältnismäßig rauh ist, während die andere, also die Unterseite, glatt ist. Dabei hat sich aber der Übelstand gezeigt, daß ein vollständiges Austreiben der Luft zwischen dem Blattmetall und der rauhen
ίο Seite des Unterlagsstreifens durch den Andruck der glatten Papierseite beim Aufwickeln nicht möglich ist. An den Stellen aber, wo die Luft nicht vollständig ausgetrieben ist, kann die Rauhigkeit des Unterlagsstreifens nicht zur Geltung kommen. Die Folge davon ist, daß hier ein Anhaften auf der rauhen Seite des Unterlagsstreifens nicht mit Sicherheit stattfindet, so daß beim Abwickeln vielfach das Blattmetall an diesen Stellen an der glatten Seite des Unterlagsstreifens hängenbleibt.
Andererseits ist es schon bekannt, einen Unterlagsstreifen zu verwenden, welcher auf der für das Tragen des Blattmetalls bestimmten Seite durch Wachsen o. dgl. zum Festhalten des Blattmetalls geeignet gemacht ist, während die Unterseite dieses Streifens durch Bestreuen mit Talkum o. dgl. gegen das Anhaften unempfindlich gemacht ist. Dabei
hat sich aber der Übelstand gezeigt, daß es schwierig ist, das Wachs in der richtigen Menge auf den Unterlagsstreifen aufzutragen.
Die Ursache dafür ist, daß bei einer gewissen Wachshärte ein gleichmäßiges Aufbringen nur bei ganz bestimmten Temperaturen gelingt. Härtegrad des Wachses und Temperatur müssen also zusammenstimmen. Gelangt zu wenig Wachs auf den Unterlagsstreifen, so hält er das Blattmetall nicht genügend fest, gelangt aber zu viel Wachs auf den Unterlagsstreifen, so klebt das Blattmetall zu fest am Unterlagsstreifen.
Diese Übelstände zu vermeiden, ist das Ziel der vorliegenden Erfindung. Sie besteht darin, daß das Blattmetall von einem auf beiden Seiten gleicherweise rauhen Unterlagsstreifen getragen wird, welcher auf der Unterseite durch Talkum o. dgl. gegen das Anhaften unempfindlich gemacht ist. Das Festhalten des Blattmetalls auf dem Unterlagsstreifen soll in der an sich bekannten Weise dadurch erzielt werden, daß der Unterlagsstreifen auf der betreffenden Seite rauh ist. Da aber auch die andere Seite des Unterlagsstreifens ebenfalls rauh ist. gelingt es durch den beim Aufrollen entstehenden und gegebenenfalls künstlich verstärkten Druck, die Luft vollkommen zwischen dem Blattmetall und dem Unterlagsstreifen auszutreiben. Das wird deshalb möglich, weil sich die Rauhigkeiten der beiden unter Zwischennahme des Blattmetalls aufeinandertreffenden Papierseiten gegenseitig ergänzen. Es können also die auf der einen Papierseite befindlichen kleinen Er-
höhungen, welche die Rauhigkeiten ausmachen, in die auf der anderen Papierseite vorhandenen kleinen Vertiefungen eindringen. Ist das aber der Fall, so wird sämtliche Luft ausgetrieben. Beim Abrollen wird dann das Blattmetall auf der nicht mit Talkum o. dgl. bearbeiteten rauhen Seite des Unterlagsstreifens haftenbleiben, während die Bearbeitung der anderen Seite mit Talkum mit Sicherheit ίο ein Ablösen des Streifens gewährleistet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verpackungsrolle für Blattmetall, bei welcher der Blattmetallstreifen von einem Tragstreifen getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragstreifen auf beiden Seiten gleicherweise rauh ist und auf der Seite, an welcher das Blattmetall nicht haften soll, in der an sich bekannten Weise mit Talkum bestäubt ist.
DENDAT285397D Active DE285397C (de)

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DE (1) DE285397C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5829935A (en) * 1997-05-12 1998-11-03 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Fastening arrangement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5829935A (en) * 1997-05-12 1998-11-03 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Fastening arrangement

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