DE28528C - Neuerungen an dem unter Patent Nr. 19401 geschützten Waschapparat zur Trennung des Bleiweifs von unangegriffenem Blei. (Abhängig von Patent Nr. 19401.) - Google Patents

Neuerungen an dem unter Patent Nr. 19401 geschützten Waschapparat zur Trennung des Bleiweifs von unangegriffenem Blei. (Abhängig von Patent Nr. 19401.)

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DE28528C
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H. KIRBERG in Hilden bei Düsseldorf
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/14Compounds of lead
    • C09C1/16White lead

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Trennung des Bleiweifs von dem nicht oxydirten Blei bedient man sich der sogenannten Wasch- bezw. Schlemmtrommel, sowie auch neuerdings des Horn'schen Waschapparates (D. R. P. No. 19401). In diese Apparate bringt man unter beständiger Wasserzuführung die in ihre einzelnen Bestandteile zu trennende Oxydmasse.
Die Waschtrommel, als älterer Wachapparat, besteht aus einem rotirenden kupfernen oder auch wohl hölzernen Cylinder, dessen Kopfwände oder Mantel siebartig durchlöchert und der meistens auf der inneren Mantelfläche mit Stiften oder Stegen versehen ist; die Trennungsarbeit dieses Apparates ist jedoch eine zu langsame.
Der Horn'sche Waschapparat besteht aus einer feststehenden Trommel, in welcher eine mit einer Anzahl verzahnter Arme versehene Achse rotirt, wodurch ein schnelleres Trennen des Bleiweifs von dem metallischen Blei erzielt wird, als mittelst der rotirenden Waschtrommel. Das mit Oxyd gesättigte Bleiwasser tritt bei der Horn'schen Trommel durch ein am unteren Kopfende befindliches Sieb aus dem Apparat, wobei dieser Austritt durch ein hinter diesem Siebe sitzenden Hahn regulir- und absperrbar ist; jedoch hat die Anbringung dieses Siebes gerade am Trommelboden den grofsen Nachtheil im Gefolge, dafs aufser dem Bleiweifswasser auch kleinere, metallische Bleitheile das Sieb passiren, welche mit in die Schlemmbassins gehen und, aus diesen mit dem fein zu vermählenden Bleiweifs gemeinschaftlich auf die Nafsgänge gebracht, die Mühlsteine derselben bald verbleien und dadurch zum weiteren Vermählen untauglich machen, was ein zeitraubendes Auflegen und Mahlgerechtmachen der Mühlsteine veranlafst; auch setzt sich dieses sehr schwer zu reinigende Sieb durch Bleitheilchen leicht zu, wodurch eine Stockung der Wasch,-arbeit herbeigeführt wird; ebenfalls ist ein Verstopfen des Abflufshahnes, sowie des Rohres zwischen Hahn und Sieb vornehmlich durch Unterbrechung der Wascharbeit leicht zu befürchten.
Die an den oben erwähnten Apparaten bestehenden Uebelstände sollen bei dem nachfolgend näher beschriebenen und in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Waschapparate vermieden, sowie auch bei demselben durch Anwendung zweier mit Wurfschaufeln versehener, in einander arbeitender Haspeln, welche die Oxydmasse alternirend von Haspel zu Haspel werfen, eine noch intensivere Waschthätigkeit als bei der Horn'schen Waschtrommel und infolge dessen eine weitere Zeitersparnifs bei der Wascharbeit der Oxydmasse erzielt werden. Der auf den beiden Gufsfüfsen α aufgeschraubte, oben in der ganzen Länge und Breite mittelst Holzdeckels verschlossene kupferne Bottich b nimmt durch die an den Bottich angenieteten Trichter c die in ihre Bestandteile (Bleioxyd und reines metallisches Blei) zu trennende Oxydmasse, sowie die dazu nöthige Schlemmflüssigkeit auf. Die beiden mittelst Riemscheibe und zweier Zahnräder nach der Mitte des Apparates hin rotirenden
Haspeln d bewirken mittelst der auf die Längsleisten e der Haspeln aufgeschraubten Wurfschaufeln f ein intensives Durcheinanderwühlen und dadurch, ein schnelles Trennen der Oxydmasse in ihre einzelnen Bestandtheile, wobei die Intensität der Trennungsärbeit besonders dadurch befördert wird, dafs die Oxydmasse alternirend von den Wurfschaufeln des einen Haspels auf die der Oxydmasse entgegenkommenden Wurfschaufeln des anderen Haspels geworfen wird.
Die durchlöcherte muldenförmige Auswurfschaufel g, welche die von Oxyd befreiten Bleitheile vom Boden des Bottichs aufnimmt und in den Ausfalltrichter h wirft, ist an ihrem oberen Ende auf einem am Arme i festsitzenden Bolzen / (s. Fig. 3) drehbar, wogegen dieselbe am unteren Theile mittelst Schraube k, je nach der zu· benöthigenden Auswurfmenge, nach vorn oder hinten gestellt werden kann. Um ein langsames oder schnelles Waschen von hartem bezw. weichem Oxyd herbeizuführen, wird die Zahnkupplungshälfte / (s. Fig. 1 und 3), die auf einem Federkeil auf der Achse verschiebbar ist, so weit zurückgeschoben, dafs die Zähne derselben mit denen der Haspelkreuznabe aufser Eingriff sind, wodurch das Haspelkreuz m, da dasselbe lose auf der Achse sitzt, um einen Theil nach vorn bezw. nach hinten gedreht werden kann, so dafs dadurch die Haspelleisten e sowie die Wurfschaufelflächen (indem das auf derselben Achse sitzende zweite Haspelkreuz festgekeilt bleibt) in eine convergirende Stellung zur Längsrichtung des Apparates gebracht werden, welche Schrägstellung ein schnelleres bezw. langsameres Fortbewegen der Oxydmasse nach der Auswurfseite hervorbringt; nach der gewünschten Längsleistenverstellung wird die auf jeder der beiden Achsen sitzende Kuppelhälfte I wieder mit tn in Eingriff gebracht und Schraube η der Kuppelhälfte angezogen, um ein selbstthätiges Lösen der letzteren zu verhüten. Das mit Bleioxyd geschwängerte Waschwasser fliefst durch die in der Höhe des Flüssigkeitsniveaus liegenden Siebe ο in vorgenietete, mit Klappendeckel geschlossene Kästen durch die Rohre oder Rinnen q in die Schlemmbottiche ab. Die vor den Sieben 0 hängenden und behufs leichter Reinigung derselben leicht zu entfernenden, unten offenen Schutzkästen r verhindern ein Eindringen von kleinen metallischen Bleitheilen in die Siebe, indem die Bewegungsrichtung der Oxydmasse und somit auch etwa mitgerissene metallische Bleitheile an den Seitenwänden des Apparates nach unten gehen. Infolge der gröfseren specifischen Schwere der Bleitheile (die vornehmlich am Boden des Apparates und in der Mitte desselben zwischen den Haspeln sich aufhalten) können keine Bleitheile die hochstehenden Siebe passiren, so dafs kein Verstopfen derselben durch Bleitheile stattfinden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Apparat, bestehend aus einem oben (in der ganzen Länge und Breite desselben) offenen, jedoch mittelst eines leicht abnehmbaren Holzdeckels zu verschliefsenden horizontal liegenden Behälter, in welchem zwei nach der Mitte des Apparates hin rotirende, mit Wurfschaufeln besetzte Haspeln sich befinden, welche die Oxydmasse behufs schnellen Trennens des Bleiweiß von unoxydirtem Blei alternirend von einem Haspel zum anderen werfen.
    Die Verstellbarkeit der Haspel mittelst Zahnkupplung und Schraube behufs Regulirung der Fortbewegung der auf dem Boden des Apparates liegenden Bleitheile nach der Ausfallseite hin.
    Die Abführung des mit Oxyd gesättigten Bleiweifswassers durch an den Längsseiten befindliche Siebe, welche in der Höhe des Flüssigkeitsniveaus liegen und vor denen innerhalb des Behälters vorgehangene Blechkappen sich befinden, welche das Eindringen von kleinen metallischen Bleitheilen mit verhindern sollen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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