DE2852640C2 - Verfahren zum Herstellen von Bohr- und Schneidwerkzeugen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Bohr- und SchneidwerkzeugenInfo
- Publication number
- DE2852640C2 DE2852640C2 DE19782852640 DE2852640A DE2852640C2 DE 2852640 C2 DE2852640 C2 DE 2852640C2 DE 19782852640 DE19782852640 DE 19782852640 DE 2852640 A DE2852640 A DE 2852640A DE 2852640 C2 DE2852640 C2 DE 2852640C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- foot
- segment body
- slots
- segment
- cutting tools
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K1/00—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
- B23K1/20—Preliminary treatment of work or areas to be soldered, e.g. in respect of a galvanic coating
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22F—WORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
- B22F7/00—Manufacture of composite layers, workpieces, or articles, comprising metallic powder, by sintering the powder, with or without compacting wherein at least one part is obtained by sintering or compression
- B22F7/06—Manufacture of composite layers, workpieces, or articles, comprising metallic powder, by sintering the powder, with or without compacting wherein at least one part is obtained by sintering or compression of composite workpieces or articles from parts, e.g. to form tipped tools
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K31/00—Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00
- B23K31/02—Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00 relating to soldering or welding
- B23K31/025—Connecting cutting edges or the like to tools; Attaching reinforcements to workpieces, e.g. wear-resisting zones to tableware
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D5/00—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
- B24D5/12—Cut-off wheels
- B24D5/123—Cut-off wheels having different cutting segments
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28D—WORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/02—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
- B28D1/12—Saw-blades or saw-discs specially adapted for working stone
- B28D1/121—Circular saw blades
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Composite Materials (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Bohr- und/oder Schneidwerkzeugen, bei dem auf
einen Werkzeugträgerkörper aus Stahl Segmentkörper aus Sintermetall mit Diamantkörnungen aufgelötet
werden und wobei zur StfJidzeit- vhöhung Aussparungen
an den Segmentkörpern lusgeformt werden.
Bei dem Schneidwerkzeug nach &■■ · US-PS 30 16 661
sind die Segmentkörper an ihren seitlichen Außenflächen mit schräg zur Arbeitsfläche verlaufenden
Vertiefungen versehen. Diese schlitzförmigen Vertiefungen sollen vom Werkstück abgetragenes Material
aufnehmen und unter Zentrifugalwirkung aufgrund ihrer Schräglage zur Arbeitsfläche zurückführen, damit
es in den Lücken zwischen zwei aufeinanderfolgenden Segmentkörpern durch Wasser ausgetragen werden
kann.
Die Absicht, seitlichen Verschleiß der Segmente, insbesondere im Bereich der Lötflächen, zu vermeiden,
wird jedoch nicht verwirklicht, denn das zur Arbeitsfläche zurückgeführte Gemisch aus Abrieb des Werkzeugs
und abgespantem Material des Werkstücks verschleißt das Werkzeug stärker als es der Fall wäre, wenn Abrieb
und zerspantes Material sofort abgeführt wurden.
Bei dem Werkzeug nach der US-PS 30 69 816 wird ebenfalls das Problem angesprochen, den seitlichen
Verschleiß im Fußbereich der Segmentkörper, insbesondere im Bereich der Auflötfläche, zu verringern, um
frühzeitigen Bruch durch Zerstörung der Lötverbindung zu vermeiden. Die Segmentkörper dieses Werkzeuges
haben zu diesem Zweck an wenigstens einer Stelle ihrer Länge einen Querschnittsbereich, bei dem sich Sintermetall
mit Diamantkörnungen bis in die Lötfläche hinein erstreckt.
Mit all diesen Maßnahmen wird jedoch der Verschleiß an der Arbeitsfläche selbst nicht beeinflußt.
Es kann nicht verhindert werden, daß sich die Außenecken der Segmentkörper abrunden, weil sich der
größte Verschleiß immer an den Außenkanten einstellt. Es bildet sich eine Verrundung der Arbeitsfläche, und
Werkzeuge mit solchen Arbeitsflächen schneiden nicht mehr exakt Sie verlaufen im Schnitt, schneiden schräg,
und der Grund eines Schnittes ist nicht genau geformt, sondern unsauber. Diese Erscheinung tritt unabhängig
vom Material, das bearbeitet wird, ob Stein oder Beton,
auf.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem Verfahren der eingangs genannten Art die
Gestaltung der Segmentkörper so zu beeinflussen, daß die Standfestigkeit der Schneidkonturen ve-bessert,
insbesondere die Abrundung vermieden wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich das einleitend genannte Verfahren erfindungsgemäß dadurch,
daß die Segmentkörper in ihrer Mitte mit in Segmentkörperlängsrichiung orientierten, senkrecht
zur Auflötfläche und zur Arbeitsfläche verlaufenden Schlitzen versehen werden.
Wenn die Segmentkörper mit einem Fuß ausgebildet werden, dann kann der Schlitz gemäß Anspruch 2 bis in
den Fuß reichen bzw, bis in die Auflötfläche hineingeführt werden. Diese Maßnahme sichert auch bei
dieser Segmentkörperart Formtreue bis zuletzt.
Die Schlitze können mit vergleichsweise weichem Material, wie etwa Graphit, ausgefüllt werden.
Nach Anspruch 3 sind die Schlitze unten, & h. an der der Arbeitsfläche abgekehrten Seite offen. Diese
Maßnahme erweist sich als besonders vorteilhaft, denn sie gestattet es. Wasser in die Mitte der Arbeitsfläche
heranzuführen. Wasser ist für Schneidvorgänge von besonderer Bedeutung, weil es zur Kühlung, insbesondere
aber zum sofortigen Abtransport des abgespanten Materiales dient und damit die Standzeit der Werkzeuge
verlängert
Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäß hergestellten Segmentkörpern für Bohr- und/oder Schneidwerkzeuge
sind in den Zeichnungen dargestellt Es zeigt
F i g. 1 — die Seitenansicht eines erfindungsgemäß hergestellten Segmentkörpers,
Fig. 2 — die Ansicht der Arbeitsfläche des Segmentkörpers gemäß F i g. 1,
Fig.3 — die Seitenansicht eines anderen, unterschiedlich
hergestellten Segmentkörpers,
Fig.4 — die Ansicht der Arbeitsfläche des
Segmentkörpers gemäß F i g. 3,
Fig.5 — die Seitenansicht eines weiteren, unterschiedlich
hergestellten Segmentkörpers und
Fig.6 — eine Teilansicht eines erfindungsgemäß
hergestellten Werkzeuges.
Wie die F i g. 1 und 5 zeigen, haben Segmentkörper 1, die aus Sintermetall rnit Diamantkörnungen bestehen, in
der Regel einen Fuß 3, der aus Sintermetall ohne Diamantkörnungen besteht und dessen Unterseite zur
Befestigung des Segmentkörpers an einer Auflötfläche dient, bzw. selbst zur Auflötfläche wird.
Die gezeigten Segmentkörper 1 haben in ihrer Mitte wenigstens einen Schlitz 2, der schmal ist, in
Segmentkörperlängsrichtung verläuft und senkrecht zur Arbeitsfläche und Auflötfläche angeordnet ist Bei dem
Beispiel gemäß F i g. 1 ist der Fuß 3 im Bereich des Schlitzes 2 seitlich ausgespart, das gleiche Prinzip zeigt
die Fig.3 bei einem Segmentkörper 1 mit zwei Schlitzen 2. In Fig.5 ist ein Segmentkorper i gezeigt,
bei dem die Schlitze 2 unten geschlossen sind, also nicht durch den Fuß 3 hindurchragen.
F i g. 6 zeigt die Teilseitenansicht einer Trennscheibe 5, auf die die gezeigten Segmentkorper 1 aufgelötet sind.
Wenn der Fuß seitlich im Bereich der Schlitze 2 ausgespart ist, ergeben sich Öffnungen 4, die zur Zufuhr
von Wasser dienen, um das Werkzeug zu kühlen und abgespantes Material schnell abzuführen. Die Schlitze 2
können aber auch mit Graphit gefüllt sein, wenn diese rasche Abführung von Material nicht im Vordergrand
der Erhöhung der Konturenstandfestigkeit steht
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zum Herstellen von Bohr- und/oder Schneidwerkzeugen, bei dem auf einen Werkzeugträgerkörper
aus Stahl Segmentkörper aus Sintermetall mit Diamantkörnungen aufgelötet werden und wobei zur Standzeiterhöhung Aussparungen an
den Segmentkörpern ausgeformt werden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Segmentkörper in ihrer Mitte mit in Segmentkörperlängsrichtung
orientierten, senkrecht zur Auflötfläche und zur Arbeitsfläche verlaufenden Schlitzen versehen
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil des Segmentkörpers aus Sintermetall ohne Diamantkörnungen als Fuß
ausgebildet wird, daß die Auflötungsfläche am Fuß vorgesehen und die Schlitze durch den Fuß bis zur
Auflötungsfläche geführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeieJlpet, daß die Schlitze bis durch den
diamantfreien Fuß geführt werden und daß der Fuß in der Länge der Schlitze seitlich offen ausgebildet
wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782852640 DE2852640C2 (de) | 1978-12-06 | 1978-12-06 | Verfahren zum Herstellen von Bohr- und Schneidwerkzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782852640 DE2852640C2 (de) | 1978-12-06 | 1978-12-06 | Verfahren zum Herstellen von Bohr- und Schneidwerkzeugen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2852640A1 DE2852640A1 (de) | 1980-06-19 |
| DE2852640C2 true DE2852640C2 (de) | 1983-08-25 |
Family
ID=6056386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782852640 Expired DE2852640C2 (de) | 1978-12-06 | 1978-12-06 | Verfahren zum Herstellen von Bohr- und Schneidwerkzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2852640C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9106366U1 (de) * | 1991-05-23 | 1991-08-08 | Friedrich Busse Diamantwerkzeuge GmbH + Co., 8540 Schwabach | Werkzeug zur Stein- oder Betonbearbeitung |
| DE10224596C1 (de) * | 2002-06-04 | 2003-11-20 | Krebs & Riedel Schleifscheiben | Diamant-Segment für eine Trennscheibe und Trennscheibe zum Bearbeiten von Naturstein, Kunststein und/oder Feuerfest-Materialien |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3069816A (en) * | 1959-04-22 | 1962-12-25 | Vanguard Abrasive Corp | Abrasive cut-off disks |
| US3016661A (en) * | 1959-11-02 | 1962-01-16 | Waldemar C Nidlsen | Cutting device |
-
1978
- 1978-12-06 DE DE19782852640 patent/DE2852640C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2852640A1 (de) | 1980-06-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4324411B4 (de) | Sägeblatt für das Metallschneiden | |
| DE2106998C3 (de) | Schneidklinge zum Schneiden von Flachmaterial | |
| DE3718731C2 (de) | ||
| DE2516147A1 (de) | Schneideneinsatz fuer ein gesteinsschneidwerkzeug | |
| DE2810824A1 (de) | Schneideinsatz | |
| DE2058468A1 (de) | Trennschleifsaegeblatt | |
| CH620391A5 (de) | ||
| EP0287847A2 (de) | Schneidwerkzeug | |
| DE3114687A1 (de) | Schneidblatt | |
| DE2525902C2 (de) | Schneideinsatz mit Spanbrecher | |
| DE2852640C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Bohr- und Schneidwerkzeugen | |
| DE877531C (de) | Schneidwerkzeug, insbesondere Walzenfraeser mit eingesetzter Hartmetallschneide | |
| DE3007036A1 (de) | Rotierendes, diamantiertes instrument fuer knochenchirurgische eingriffe | |
| EP0033562A2 (de) | Bearbeitungskörper für das Gleitschleifverfahren | |
| DE4216329C1 (de) | ||
| EP0530528B1 (de) | Schleifwerkzeug | |
| DE3336593C1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines zahnrad-,zahnstangen- oder schneckenfoermigen Werkzeugs zum Feinbearbeiten der Zahnflanken von insbesondere gehaerteten Zahnraedern | |
| DE2922776A1 (de) | Honstein | |
| DE10224596C1 (de) | Diamant-Segment für eine Trennscheibe und Trennscheibe zum Bearbeiten von Naturstein, Kunststein und/oder Feuerfest-Materialien | |
| EP0085040A2 (de) | Messerwelle zur Herstellung von flächigen Holzspänen | |
| DE8804035U1 (de) | Schneidwerkzeug | |
| DE202019103574U1 (de) | Klemmhalter | |
| DE20109636U1 (de) | Trennscheibe | |
| DE2155498A1 (de) | Schneidzähne mit Hartmetallspitzen | |
| DE1947295A1 (de) | Hartmetallbestueckte Kreissaege |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SCHLEMMER, GEB. PORSCHEN, URSULA, 5431 GIROD, DE |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SCHLEMMER, GEB. PORSCHEN, URSULA, 5430 MONTABAUR, |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |