DE2852640C2 - Verfahren zum Herstellen von Bohr- und Schneidwerkzeugen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Bohr- und Schneidwerkzeugen

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DE2852640C2
DE2852640C2 DE19782852640 DE2852640A DE2852640C2 DE 2852640 C2 DE2852640 C2 DE 2852640C2 DE 19782852640 DE19782852640 DE 19782852640 DE 2852640 A DE2852640 A DE 2852640A DE 2852640 C2 DE2852640 C2 DE 2852640C2
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Rolf-Friedrich von 5303 Bornheim Ahrentschildt
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SCHLEMMER, GEB. PORSCHEN, URSULA, 5430 MONTABAUR,
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Schlemmer Geb Porschen Ursula 5430 Montabaur
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/20Preliminary treatment of work or areas to be soldered, e.g. in respect of a galvanic coating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F7/00Manufacture of composite layers, workpieces, or articles, comprising metallic powder, by sintering the powder, with or without compacting wherein at least one part is obtained by sintering or compression
    • B22F7/06Manufacture of composite layers, workpieces, or articles, comprising metallic powder, by sintering the powder, with or without compacting wherein at least one part is obtained by sintering or compression of composite workpieces or articles from parts, e.g. to form tipped tools
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Bohr- und/oder Schneidwerkzeugen, bei dem auf einen Werkzeugträgerkörper aus Stahl Segmentkörper aus Sintermetall mit Diamantkörnungen aufgelötet werden und wobei zur StfJidzeit- vhöhung Aussparungen an den Segmentkörpern lusgeformt werden.
Bei dem Schneidwerkzeug nach &■■ · US-PS 30 16 661 sind die Segmentkörper an ihren seitlichen Außenflächen mit schräg zur Arbeitsfläche verlaufenden Vertiefungen versehen. Diese schlitzförmigen Vertiefungen sollen vom Werkstück abgetragenes Material aufnehmen und unter Zentrifugalwirkung aufgrund ihrer Schräglage zur Arbeitsfläche zurückführen, damit es in den Lücken zwischen zwei aufeinanderfolgenden Segmentkörpern durch Wasser ausgetragen werden kann.
Die Absicht, seitlichen Verschleiß der Segmente, insbesondere im Bereich der Lötflächen, zu vermeiden, wird jedoch nicht verwirklicht, denn das zur Arbeitsfläche zurückgeführte Gemisch aus Abrieb des Werkzeugs und abgespantem Material des Werkstücks verschleißt das Werkzeug stärker als es der Fall wäre, wenn Abrieb und zerspantes Material sofort abgeführt wurden.
Bei dem Werkzeug nach der US-PS 30 69 816 wird ebenfalls das Problem angesprochen, den seitlichen Verschleiß im Fußbereich der Segmentkörper, insbesondere im Bereich der Auflötfläche, zu verringern, um frühzeitigen Bruch durch Zerstörung der Lötverbindung zu vermeiden. Die Segmentkörper dieses Werkzeuges haben zu diesem Zweck an wenigstens einer Stelle ihrer Länge einen Querschnittsbereich, bei dem sich Sintermetall mit Diamantkörnungen bis in die Lötfläche hinein erstreckt.
Mit all diesen Maßnahmen wird jedoch der Verschleiß an der Arbeitsfläche selbst nicht beeinflußt. Es kann nicht verhindert werden, daß sich die Außenecken der Segmentkörper abrunden, weil sich der größte Verschleiß immer an den Außenkanten einstellt. Es bildet sich eine Verrundung der Arbeitsfläche, und Werkzeuge mit solchen Arbeitsflächen schneiden nicht mehr exakt Sie verlaufen im Schnitt, schneiden schräg, und der Grund eines Schnittes ist nicht genau geformt, sondern unsauber. Diese Erscheinung tritt unabhängig vom Material, das bearbeitet wird, ob Stein oder Beton, auf.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem Verfahren der eingangs genannten Art die Gestaltung der Segmentkörper so zu beeinflussen, daß die Standfestigkeit der Schneidkonturen ve-bessert, insbesondere die Abrundung vermieden wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich das einleitend genannte Verfahren erfindungsgemäß dadurch, daß die Segmentkörper in ihrer Mitte mit in Segmentkörperlängsrichiung orientierten, senkrecht zur Auflötfläche und zur Arbeitsfläche verlaufenden Schlitzen versehen werden.
Wenn die Segmentkörper mit einem Fuß ausgebildet werden, dann kann der Schlitz gemäß Anspruch 2 bis in den Fuß reichen bzw, bis in die Auflötfläche hineingeführt werden. Diese Maßnahme sichert auch bei dieser Segmentkörperart Formtreue bis zuletzt.
Die Schlitze können mit vergleichsweise weichem Material, wie etwa Graphit, ausgefüllt werden.
Nach Anspruch 3 sind die Schlitze unten, & h. an der der Arbeitsfläche abgekehrten Seite offen. Diese Maßnahme erweist sich als besonders vorteilhaft, denn sie gestattet es. Wasser in die Mitte der Arbeitsfläche heranzuführen. Wasser ist für Schneidvorgänge von besonderer Bedeutung, weil es zur Kühlung, insbesondere aber zum sofortigen Abtransport des abgespanten Materiales dient und damit die Standzeit der Werkzeuge verlängert
Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäß hergestellten Segmentkörpern für Bohr- und/oder Schneidwerkzeuge sind in den Zeichnungen dargestellt Es zeigt
F i g. 1 — die Seitenansicht eines erfindungsgemäß hergestellten Segmentkörpers,
Fig. 2 — die Ansicht der Arbeitsfläche des Segmentkörpers gemäß F i g. 1,
Fig.3 — die Seitenansicht eines anderen, unterschiedlich hergestellten Segmentkörpers,
Fig.4 — die Ansicht der Arbeitsfläche des Segmentkörpers gemäß F i g. 3,
Fig.5 — die Seitenansicht eines weiteren, unterschiedlich hergestellten Segmentkörpers und
Fig.6 — eine Teilansicht eines erfindungsgemäß hergestellten Werkzeuges.
Wie die F i g. 1 und 5 zeigen, haben Segmentkörper 1, die aus Sintermetall rnit Diamantkörnungen bestehen, in der Regel einen Fuß 3, der aus Sintermetall ohne Diamantkörnungen besteht und dessen Unterseite zur Befestigung des Segmentkörpers an einer Auflötfläche dient, bzw. selbst zur Auflötfläche wird.
Die gezeigten Segmentkörper 1 haben in ihrer Mitte wenigstens einen Schlitz 2, der schmal ist, in Segmentkörperlängsrichtung verläuft und senkrecht zur Arbeitsfläche und Auflötfläche angeordnet ist Bei dem Beispiel gemäß F i g. 1 ist der Fuß 3 im Bereich des Schlitzes 2 seitlich ausgespart, das gleiche Prinzip zeigt die Fig.3 bei einem Segmentkörper 1 mit zwei Schlitzen 2. In Fig.5 ist ein Segmentkorper i gezeigt, bei dem die Schlitze 2 unten geschlossen sind, also nicht durch den Fuß 3 hindurchragen.
F i g. 6 zeigt die Teilseitenansicht einer Trennscheibe 5, auf die die gezeigten Segmentkorper 1 aufgelötet sind.
Wenn der Fuß seitlich im Bereich der Schlitze 2 ausgespart ist, ergeben sich Öffnungen 4, die zur Zufuhr
von Wasser dienen, um das Werkzeug zu kühlen und abgespantes Material schnell abzuführen. Die Schlitze 2 können aber auch mit Graphit gefüllt sein, wenn diese rasche Abführung von Material nicht im Vordergrand der Erhöhung der Konturenstandfestigkeit steht
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Bohr- und/oder Schneidwerkzeugen, bei dem auf einen Werkzeugträgerkörper aus Stahl Segmentkörper aus Sintermetall mit Diamantkörnungen aufgelötet werden und wobei zur Standzeiterhöhung Aussparungen an den Segmentkörpern ausgeformt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentkörper in ihrer Mitte mit in Segmentkörperlängsrichtung orientierten, senkrecht zur Auflötfläche und zur Arbeitsfläche verlaufenden Schlitzen versehen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Segmentkörpers aus Sintermetall ohne Diamantkörnungen als Fuß ausgebildet wird, daß die Auflötungsfläche am Fuß vorgesehen und die Schlitze durch den Fuß bis zur Auflötungsfläche geführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeieJlpet, daß die Schlitze bis durch den diamantfreien Fuß geführt werden und daß der Fuß in der Länge der Schlitze seitlich offen ausgebildet wird.
DE19782852640 1978-12-06 1978-12-06 Verfahren zum Herstellen von Bohr- und Schneidwerkzeugen Expired DE2852640C2 (de)

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