DE285111C - - Google Patents

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DE285111C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/08Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor
    • B01J19/087Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy
    • B01J19/088Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy giving rise to electric discharges

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12 Ä. -GRUPPE-4.
in MÜNCHEN.
Zusatz zum Patent 284341.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1913 ab. Längste Dauer: 16.März 1926.
Gegenstand des Hauptpätents bildet ein Verfahren zur Durchführung chemischer Gasreaktionen (vorwiegend Luftverbrennung) mit Hilfe eines verbreiterten Lichtbogens, welches sich dadurch gekennzeichnet, daß ein Lichtbogen durch mechanische Verblasung in zwei oder mehrere zickzackförmige Teile zerlegt wird, welche unter der Einwirkung eines magnetischen Kraftfeldes in eine Fläche ausgebreitet werden, derart, daß die Ausbreitung, unabhängig von der jeweiligen Stromrichtung des Lichtbogens, stets praktisch den gleichen Raum einnimmt, wobei die zur Reaktion dienenden Gase oder Gasgemische durch diesen Raum hindurchgeleitet oder quer durch die Lichtbogenausbreitung geführt werden.
Man kann gemäß dem Gegenstand des vorliegenden Zusatzpatents die Zerlegung des Lichtbogens über eine zickzackförmige, spitzwinkelige Bahn auch noch mit anderen Mitteln erreichen.
Es ist z. B. in manchen Fällen zweckmäßig, den Lichtbogen anstatt mit gewöhnlicher Luft mit stark oder auch schwach ionisierter Luft oder anderen Gasen, Dämpfen usw. anzublasen.
Man kann auch die Überführung der Entladung in eine spitzwinkelige Bahn in der Weise erreichen, daß beispielsweise je ein dünner Strahl leitender oder brennbarer Gase, Dämpfe, Flüssigkeiten usw. von den Elektrodenenden b und c aus in der Richtung b-f und c-f geführt wird.
Man kann die Elektrodenenden oberhalb b und c auch schwach hörnerartig gestalten.
Man kann sich bei der Ausübung des Verfahrens der Erfindung auch einer neutralen Hilfselektrode m bedienen, die in der Richtung von k nach f angeordnet ist, wie aus der beiliegenden Zeichnung hervorgeht, und etwa bis zur Stelle f in den Reaktionsraum ragt. Man kann auch durch Gabelung des unteren Teiles dieser Hilfselektrode und weiteres Einführen derselben in den Reaktionsraum bis unmittelbar über den Stellen b und c die Anordnung so treffen, daß die kürzeste Luftstrecke von δ nach c über die Enden dieser gestellten Hilfselektrode führt und die magnetische Kraftlinienrichtung durchqueren würde.
Man kann die Elektroden a, b und c, d auch röhrenförmig ausbilden und in Bohrungen der
Magnetpole g, h achsial anordnen, derart, daß sich die Enden b und c mit einem entsprechenden, von der angewendeten Spannung leicht zu überbrückenden Abstande gegenüberstehen. Natürlich wird auch in diesem Falle nur dann die Flammenausbreitung im Sinne der Erfindung erfolgen können, wenn durch die angegebenen Mittel der Lichtbogen unmittelbar nach der Zündung die unbedingt
ίο notwendige spitzwinkelige oder zickzackförmige Form erhält, während im änderen Falle, also bei normalem Stromausgleich, zwischen den Elektrodenenden nur ein Kurzschluß entsteht.
Bei dieser Elektrodenanordnung kann man die Luft durch beide Elektroden hindurchleiten, derart, daß die beiden Luftströme zwischen den Elektrodenenden b und c aufeinandertreffen ; hierbei wird die Entladung ebenfalls in zwei Teile zerlegt und dann elektrodynamisch zu einer Scheibe verbreitert.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Durchführung chemischer ■ Gasreaktionen (vorwiegend Luftverbrennung) rriit Hilfe eines verbreiterten Lichtbogens nach Patent 284341, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Elektrodenenden (b, c), deren Verbindungslinie parallel oder annähernd parallel zur Achse des Magnetfeldes liegt, gebildete Lichtbogen mit ionisierter Luft (Gasen, Dämpfen usw.) angeblasen wird.
    .2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer symmetrisch in bezug auf die Elektrodenenden angeordneten Zwischenelektrode.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden oberhalb der entsprechenden Enden (b, c) ein kurzes Stück in an sich bekannter Weise hörnerartig gestaltet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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