DE258191C - - Google Patents

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DE258191C
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Germany
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electrode
spark gap
gas jet
electrodes
air
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T9/00Spark gaps specially adapted for generating oscillations

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a. GRUPPE .66.
FELICE JACOVIELLO in PARMA, Italien.
Verfahren zur Erzeugung oszillierender Ströme hoher Frequenz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1910 ab.
Zur Erzielung einer besonders hohen Frequenz oszillierender Ströme hat man den Lichtbogen von der Außenluft abgeschlossen und ihn in einer Atmosphäre von Wasserstoff 5 oder anderen sauerstofffreien Gasen brennen lassen. Diese Atmosphäre wurde nach Maßgabe ihres Verbrauches zu- und abgeführt; sie wurde also ohne Rücksicht auf die inneren Bewegungsvorgänge als Ganzes in langsamer
ίο Bewegung über die Lichtbogenstrecke bewegt. Das angeführte Ziel wird durch die Erfindung dadurch erreicht, daß man in eine Funkenstrecke hoher Spannung einen Luftoder Gasstrahl so einbläst, daß seine MoIeküle sich mit der praktisch erreichbaren größtmöglichen Annäherung in den elektrischen Kraftlinien bewegen.
Mit diesem Verfahren wird eine sehr hohe Frequenz der oszillierenden Ströme erzielt, eine große Elektrodenentfernung überwunden, und selbst bei großem Elektrodenabstand stellt sich die Funkenstrecke ohne vorherige Annäherung der Elektroden her. Bei Anwendung von Luft als Strahlmittel ist dieses Verfahren sehr billig.
Vorrichtungen zur Anwendung der Erfindung sind in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Diese alle dienen dem Zweck, einen Luft- oder Gasstrahl in die Wege der elektrischen Kraftlinien der Funkenstrecke in deren Bewegungsrichtung zu blasen.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 sind die beiden Elektroden B und B1 je mit so viel Spiel in ein Rohr A und A1 eingesetzt, daß durch den verbleibenden Ringspalt der einen Elektrode Luft oder Gas in den Ringspalt der anderen Elektrode eingeblasen werden kann.
Die beiden Elektrodenköpfe können zum Schutz gegen mechanische Störungen durch Strömungen der Außenluft in ein gemeinsames, gegen die Elektroden isoliertes Gehäuse C eingeschlossen werden.
Die von dem in der Funkenstrecke erhitzten Gas getroffene Elektrode B1, A1 wird zweckmäßig, beispielsweise durch Wasser, gekühlt.
Der Erfindung gemäß wird der Strahl unter solchem Druck zwischen den Elektroden hindurchgetrieben, daß er seinen ringzylindrischen Querschnitt an allen Stellen zwischen den beiden Elektroden unverändert behält.
Bei Ausführung des Verfahrens mit dieser Vorrichtung beispielsweise zum Telegraphieren mittels Funken schließt man die eine Elektrode an eine Antenne und die andere an den Erdboden an, sendet einen elektrischen Strom hoher Spannung durch die in üblicher Weise mit Kondensatoren verbundenen Elektroden und treibt mittels eines Kompressors unter geeigneten Druck gebrachte Luft von der einen Elektrode zur anderen.
Die Luftmoleküle bewegen sich dabei im Wege der elektrischen Kraftlinien.
Die Funkenstrecke stellt sich dabei auch bei verhältnismäßig großem Elektrodenabstand ohne vorherige Annäherung der Elektroden aneinander von selbst her.
Das zentrische Mittelstück B der einen Elektrode kann fortgelassen werden, wenn die
andere Elektrode als Draht ausgebildet ist. Die erstere Elektrode wird dann unter Fortfall eines besonderen Rohres in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise mit einer zentrischen öffnung ausgebildet. In diesem Falle bindet sich der Lichtbogen an den Gasstrahl, der mit zylindrischem Querschnitt aus dem Loch D hervorkommt und diesen Querschnitt unverändert bis zur gegenüberliegenden Elektrode j
behält. j
Statt des einen Ringschlitzes können gemäß j
Fig. 3 deren mehrere (a a) konzentrisch zu- j
einander angebracht werden. j
Um eine genügende Anzahl Öffnungen zu erhalten, kann man eine große Öffnung durch ein siebartiges Gitter oder durch eine mit ' Schlitzen versehene Wand oder in ähnlicher Weise abschließen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Erzeugung oszillierender Ströme hoher Frequenz, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Funkenstrecke hoher Spannung ein Gasstrahl so eingeblasen wird, daß seine Moleküle sich mit möglichster Annäherung in den elektrischen Kraftlinien bewegen und über das Ende der Funkenstrecke hinaus die mit Schlitzen oder einer achsialen Durchbohrung versehene, dem Gasstrahl entgegengerichtete Elektrode durchdringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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