DE285080C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M7/00—Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
- H02M7/02—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
- H02M7/04—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
- H02M7/06—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode
- H02M7/08—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode arranged for operation in parallel
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- General Induction Heating (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft elektrische Verteilungssysteme, die von elektrischen Generatoren und
Gleichrichtern in Parallelschaltung gespeist werden. Es ist bekannt, daß Metalldampfgleichrichter
nicht so gut wie elektrische Generatoren geregelt werden können. Sie suchen
besonders bei Parallelarbeiten mit einem Generator konstanten Strom abzugeben. Nimmt
die Belastung ab, so will der Gleichrichter mehr Leistung abgeben, als verhältnismäßig auf
ihn käme, und es kann schließlich bei weiter fallender Last geschehen, daß 'der Generator
als Motor angetrieben wird. Ist der Generator als Doppelschlußmaschine oder Einankerumformer
ausgebildet, so ist das Parallelarbeiten desselben mit einem Gleichrichter geradezu ausgeschlossen.
Die beschriebene Wirkung, daß der Generator als Motor angetrieben wird,
äußert sich in dem Fall in der Weise, daß das Reihenfeld des Generators oder Einänkerumformers
entgegenarbeitet, und daß schließlich die Maschine eine gefährlich hohe Tourenzahl
annehmen will. Daraus kann oft ein Kurzschluß des Systems erwachsen.
Bei Anwachsen der Last will der Generator, seine Spannung konstant auf einem bestimmten
Wert erhalten, während die Spannung des Metalldampfgleichrichters herabsinken will. Daher
wird der Generator immer stärker belastet, da seine Spannung einen vorbestimmten Wert
beibehalten will, während die Spannung des Metalldampfgleichrichters abfallen will.
Durch die Erfindung soll ermöglicht werden, Metalldampfgleichrichter mit Generatoren auf
das gleiche Netz arbeiten zu lassen. Dabei sollen beide, Apparat und Generator, stets einen
verhältnismäßig gleichen Teil der Last bewältigen, gleichgültig, welche Größe diese besitzt.
Weiter soll durch die Erfindung bewirkt werden, daß der Anteil des Metalldampfgleichrichters
an der zu bewältigenden Last stets eine bestimmte verhältnismäßige Größe beibehält.
Die Erfindung besteht darin, daß in Reihe mit dem Gleichrichter ein Reaktanzapparat
derartig geschaltet wird, daß die Reaktanz desselben bei wachsender Belastung vermindert wird.
Dadurch übernimmt der Metalldampfapparat seinen Teil an der zu bewältigenden Last. Bei
abnehmender Belastung vollzieht sich der Vorgang in umgekehrter Weise. Durch die Erfindung
kann auch bewirkt werden, daß bis zu einer gewissen normalen Größe der Belastung
der Metalldampfapparat diese Belastung allein trägt, während beim Überschreiten dieser Belastungsgröße
der Generator den Überschuß an Belastung bewältigt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel. Mit ι ist ein Einphasentransformator bezeichnet,
mit 2 dessen Primär- und mit 3 dessen Se-
kundärwickhmg. Die letztere speist einen Gleichrichter 4 von großer Leistung. Die
Wicklung 3 ist an dessen Anoden 5, 6 angeschlossen. Die Gleichstromleitungen sind an
dem Mittelpunkt der Wicklung 3 und an die Kathode 7 des Gleichrichters angeschlossen.
Mit 8 ist ein Zündstromkreis bezeichnet. An Stelle des beschriebenen Einphasenumformers
könnte selbstverständlich auch ein Mehrphasenumformer (Gleichrichter) verwendet werden.
Die Belastung wird beispielsweise durch Nebenschlußmotoren 9 gebildet; 10, 11 sind die
Übertragungsleitungen. In deren eine (11) ist eine Spule 12 geschaltet. Parallel zum Gleitrichter
arbeitet ein Doppelschlußgenerator; 14 ist dessen Anker, 15 sein Nebenschluß- und
16 sein Reihenschlußfeld. Der Doppelschluß-. generator kann in beliebiger Weise angetrieben
werden. In Reihe mit dem Doppelschlußgenerator liegt eine Wicklung 17, die auf einem
Kern 13 aufgebracht ist, der auch der Spule 12 angehört. Die beiden Spulen dieses Reaktanzapparates
sind so gewickelt, daß der Kraftlinienfluß der einen dem der anderen entgegengesetzt
ist. Die Größe der Reaktanz wird also mit der Größe der Last verändert.
Der Kern 13 wird durch die Spule 12 mit einem
gleichgerichteten Fluß magnetisiert. Dieser pulsiert mit einer bestimmten Mindeststärke.
Die Spule 17 wird den Kern 13 ebenfalls mit
einem gleichgerichteten, dem der Spule 12 entgegengesetzten Fluß magnetisieren. Die A W
der Spulen werden so bemessen, daß einer gegebenen Last eine bestimmte Reaktanz entspricht
und eine bestimmte Regelung möglich ist. Der Metalldampfapparat sucht einen konstanten
Strom abzugeben. Bei abnehmender Belastung wird durch die Reaktanz die Spannung am Gleichrichter erniedrigt. Dies kommt
daher, daß der Generator mit der besseren Regulierung seinen Strom erniedrigt, und daß
dadurch die Induktion der Spule 17 sinkt. Der Fluß, der durch die Spule 12 im Kern 13 erzeugt
wird, sucht dementsprechend anzuwachsen, und die Spannung am Reaktanzapparat wird durch dieses Anwachsen der
Reaktanz vermehrt. Dies geschieht proportional der abnehmenden Belastung. Bei zunehmender
Belastung steigt die Wirkung der Spule 17 verhältnismäßig an, und der magnetische
Fluß im Kern 13 sucht die Reaktanz der Spule 12 zu vermindern. Es wird derart bei
sinkender Belastung auch eine Herabminderung der Stromstärke des Gleichrichters bewirkt und
verhindert, daß der Generator als Motor angetrieben wird. Gleichzeitig wird erreicht, daß
die Belastung, welche Größe sie auch hat, gleichmäßig auf Met alldampf apparat und Generator
verteilt ist.
Claims (3)
1. Einrichtung zur Parallelschaltung von Metalldampfgleichrichtern mit Generatoren,
wobei im Stromkreis des Gleichrichters eine Reaktanz angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Größe dieser Reaktanz umgekehrt proportional mit dem Belastungsstrom des gemeinsamen Stromverbrauches
geändert wird. ,
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktanz im Stromkreis
des Gleichrichters durch den Strom des bzw. der dem Gleichrichter parallel geschalteten Generatoren verändert wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder (2, ,75 gekennzeichnet durch Drosselspulen im
Stromkreis von Generatoren und Gleichrichtern mit zwei Spulen, deren eine vom Generatorstrom, deren andere vom Gleichrichterstrom
erregt wird, und die derart magnetisch verkettet sind, , daß bei anwachsender
Erregung der ersten Spule der Fluß der anderen vermindert wird, und umgekehrt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285080C true DE285080C (de) |
Family
ID=540488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285080D Active DE285080C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285080C (de) |
-
0
- DE DENDAT285080D patent/DE285080C/de active Active
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