DE284875C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE284875C DE284875C DENDAT284875D DE284875DA DE284875C DE 284875 C DE284875 C DE 284875C DE NDAT284875 D DENDAT284875 D DE NDAT284875D DE 284875D A DE284875D A DE 284875DA DE 284875 C DE284875 C DE 284875C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cooling
- elements
- exhaust gases
- lamellar
- individual
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 17
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 11
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 7
- 241000446313 Lamella Species 0.000 claims 1
- 238000011084 recovery Methods 0.000 claims 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 4
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 3
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 3
- 239000002826 coolant Substances 0.000 description 2
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 2
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 2
- 230000004580 weight loss Effects 0.000 description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- 241000031711 Cytophagaceae Species 0.000 description 1
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- GRYLNZFGIOXLOG-UHFFFAOYSA-N Nitric acid Chemical compound O[N+]([O-])=O GRYLNZFGIOXLOG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 229910017604 nitric acid Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 239000004071 soot Substances 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
- B64B1/58—Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Exhaust Silencers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 284875 -KLASSE
77 h. GRUPPE
Bei Luftschiffen tritt während der Fahrt ! durch den dauernden Brennstoffverbrauch
(ioo kg und mehr in einer Stunde) infolge des hiermit verbundenen Gewichtsverlustes ein erheblicher
Mehrauftrieb ein, dem jetzt nur durch dynamischen Ausgleich vermittels des Höhensteuers
und in größeren Grenzen durch Ablassen von Wasserstoffgas entgegengewirkt werden
kann. Erstere Maßnahme erfordert einen bedeutenden Kraftaufwand seitens des Motors
infolge des erhöhten Stirnwiderstandes, was durch die Schräglage des Höhensteuers bzw. des
Luftschiffes verursacht wird. Das Ablassen von Gas bedeutet immer ein Opfer, da die Erhaltung
χ 5 der; Gasfüllung im Interesse des Aktionsradius
von großer Bedeutung ist. . ^
Das Bestreben, den Gleichgewichtszustand zwischen Gewicht und Auftrieb des Luftschiffes
während der Fahrt zu erhalten und unabhängig zu machen von dem Verbrauch an Brennstoff,
hat zu dem Gedanken geführt, aus den Auspuffgasen durch Kühlung das Verbrennungswasser
abzuscheiden und das so gewonnene Kondensat als Ballastwasser zu sammeln. Dieser Gedanke
erscheint sehr einfach, wirklich aber stehen der praktischen Ausführung von zu diesem Zwecke
dienenden Vorrichtungen; die als »Ballastwassergewinner« bezeichnet werden, außerordentliche
Schwierigkeiten gegenüber, wie sich aus folgenden Betrachtungen ergibt:
Zur Gewinnung einer dem Gewichtsverlust durch den verbrauchten Brennstoff entsprechenden
Menge Ballastwasser ist eine Abkühlung der Auspuffgase von 700 ° C auf 300C erforderlich.
Da die Mitnahme besonderer Kühlmittel, z. B. solche chemischer Art, und die hierzu erforderlichen
Einrichtungen eine bedeutende Mehrbelastung des Luftschiffes mit sich bringen würde, steht zur Erzielung dieser bedeutenden
Abkühlung als Kühlmittel nur die Luft zur Verfügung, die infolge ihrer geringen Wärmeaufnahmefähigkeit
eine bedeutende Kühlfläche verlangt. Auf der anderen Seite ist es im Interesse des geringen Gewichtes und Stirnwiderstandes
geboten, leichte, feingliederige Apparate zu verwenden, welche bei ausreichendem Querschnitt
für die Auspuffgase so gestaltet sein müssen, daß ihre große Kühlfläche der durchstreichenden
Luft einen möglichst geringen Widerstand entgegenstellt. Aus diesem Grunde scheiden Rohrschlangen,
Rippenrohre und dergleichen Elemente, wie sie heute für Kühlzwecke allgemein gebräuchlich sind, von vornherein aus. Auch
in der Auswahl der Metalle für die Kühlflächen ist man beschränkt, einmal wegen des spezifischen
Gewichtes derselben und dann mit Rücksicht auf die Korrodierbarkeit der Metalle durch die Salpetersäure, welche in den Auspuffgasen
enthalten ist. Schwierig ist ferner die Versteifung der" Kühlelemente, die einerseits
dem starken Auspuff- und Luftstrom ausgesetzt sind, auf der anderen Seite jedoch mit Rücksicht
auf das Gewicht nur sehr dünne Wandstärken zulassen. Eine Versteifung durch Streben und
Rippen muß nach Möglichkeit vermieden werden, da diese zu dem Stirnwiderstand erheb-
lieh beitragen. Durch die Ablagerung von Verbrennungsrückständen,
wie öl und Ruß, innerhalb der Kühlelemente ergeben sich weitere Schwierigkeiten. Der Apparat muß entweder
zu reinigen sein oder die Kühlelemente müssen sich so billig herstellen lassen, daß sie ohne erhebliche
Kosten und Zeitaufwand gegen neue ausgetauscht werden können. Bei der Herstellung
der Ballastwassergewinner sind die bei
ίο Oberflächenapparaten gebräuchlichen Methoden,
wie Einwalzen, Löten, Schweißen u. dgl., zur Erzielung von festen und dichten Verbindungen
wegen der dünnen Wandstärken nicht ohne weiteres anwendbar.
Wie sich aus diesen Erwägungen ergibt, können nur ganz besondere Konstruktionsgrundsätze
allen diesen Anforderungen Rechnung tragen, und es ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung,
der diese Anforderungen in hohem Maße erfüllt.
Der größtmögliche Wirkungsgrad bei kleinstem Stirnwiderstand wird dadurch erzielt, daß
der Abgasstrom durch Lamellenkörper in dünne breite Strähne zerlegt wird, die mit dem hindurchtretenden
Luftstrom sich kreuzen. Der Forderung größter Leichtigkeit und geringsten Gewichts ebenfalls bei geringem Stirnwiderstand
wird durch die nachstehend beschriebene Konstruktion Rechnung getragen, die ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung darstellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den Ballastgewinner in zwei Ansichten.
Der Auspuff tritt durch den Stutzen b in den Apparat ein, strömt durch die schmalen Kammern
der einzelnen Elemente, die ihn in dünne Streifen zerteilen, während die Luft die
Außenfläche der Kühlelemente im Querstrom in wirksamster Weise bestreicht, und verläßt
den Apparat durch den Stutzen a. Auf dem Wege durch die Elemente scheidet sich infolge
der Abkühlung aus dem Auspuff Verbrennungswasser ab. Am unteren Ende der einzelnen
Elemente sind Löcher angeordnet, durch die es in die Sammelrinne d und von da durch den
Stutzen e nach einem Vorratsbehälter gelangt. Die Fig. 3 und 4 zeigen ein Element in Schnitt
und Ansicht. Dieses wird gebildet durch zwei längliche Blechstreifen, die an den Enden mit
Durchgängen i versehen sind. Solche Blechstreifen werden in einem gewissen gegenseitigen
Abstand mit zugekehrten Außenflächen miteinander vereinigt, derart, daß die Ränder der
Durchgangsöffnungen g durch Falz (Fig. 5), Schweißung oder in sonst bekannter Weise dicht
miteinander verbunden werden. Reiht man solche Elemente aneinander, so daß sie sich mit
den Flanschrändern g berühren, und verbindet dieselben durch Zugstangen und Muttern wie bei
dem Ausführungsbeispiel, so entsteht die in Fig. ι und 2 dargestellte Vorrichtung. Die Verbindungsstellen
der einzelnen Elemente bilden dann gemeinsame Durchgängskanäle, die durch
die Kühlelemente miteinander in Verbindung stehen. Die Kühlung geschieht durch den Luftstrom., welcher zwischen den einander zugekehr-
ten Flächen der einzelnen Elemente hindurchstreicht.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 5 und 6 sind diese Flächen wellenförmig gestaltet, um so eine
größere Steifigkeit der Elemente zu erzielen.
Bei Apparaten, die in der beschriebenen Weise aus einzelnen Elementen zusammengesetzt sind,
kann es leicht vorkommen, daß die Flanschränder zweier anstoßender Elemente sich nicht
am .ganzen Umfang berühren, so daß undichte Stellen entstehen, durch die der Auspuff entweicht.
Dies kann verhindert werden durch Spiralfedern oder sonstige Mittel zur gegenseitigen
Abstützung der Flanschränder eines Elementes, die zwischen die Flanschränder eines
Elementes gelegt werden und die sich über den ganzen Umfang erstrecken. Ein weiteres Mittel,
um zu verhüten, daß Auspuffgase durch etwa auftretende undichte Stellen entweichen, besteht
darin, daß die Auspuffgase aus dem Apparat ausgesaugt werden. Hierdurch entsteht
ein Unterdruck im Innern des Apparates, der außerdem zu einer guten Abdichtung beiträgt,
indem der äußere Überdruck die anliegenden Flanschränder gegeneinanderpreßt.
Die Apparate können ohne Schwierigkeiten gereinigt werden, da nach dem Lösen der Zugstangen
die vom Auspuff berührten Flächen leicht zugänglich sind. Dadurch, daß die einzelnen
Elemente des Apparates in einfacher Weise gestanzt, gepreßt und untereinander verbunden
werden können, gestaltet sich die Herstellung so billig, daß man unter Umständen
auf die Reinigung des Apparates verzichten und die tinbrauchbar gewordenen Elemente
durch neue ersetzen kann. In diesem Falle ist es zweckmäßig, die Flanschränder der benachbarten
Elemente fest zu verbinden, und dies kann in bekannter Weise durch Falz, Lötung,
Schweißung o. dgl. geschehen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Vorrichtung zur Gewinnung von Ballast für Luftschiffe durch das bei der Abkühlung der Auspuffgase der Motoren in Oberflächenapparaten sich ausscheidende Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kühlelemente aus zwei in gegenseitigem Abstande miteinander verbundenen Blechen bestehen, die an ihren Verbindungsstellen mit Durchgängen versehen und derart vertieft sind, daß nach Aneinanderreihung der Elemente die äußeren Flächen der Bleche die Begrenzung der Gasführung bilden, währendzwischen den inneren, einander zugekehrten Flächen die Kühlluft hindurchstreicht.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwischen die Lamellen des einzelnen Elementes eingelegte Spiralfedern, die durch Aneinanderpressen der Lamellenränder ein Klaffen derselben verhindern.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenbleche mit im Querschnitt wellenartigen Wölbungen versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284875C true DE284875C (de) |
Family
ID=540303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284875D Active DE284875C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284875C (de) |
-
0
- DE DENDAT284875D patent/DE284875C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1816425B1 (de) | Abgaswärmetauscher in einer abgasrückführungsanordnung | |
| DE69419197T2 (de) | Wärmetauscher | |
| DE19543234C2 (de) | Lamellen-Wärmetauscher | |
| DE2952736C2 (de) | ||
| DE102015209130A1 (de) | Wärmeübertrager | |
| EP0023041A1 (de) | Aussengehäuse für einen Abgasschalldämpfer für Brennkraftmaschinen | |
| DE3341390A1 (de) | Wasserkasten mit einem entlueftungsdurchgang und einem solchen wasserkasten umfassender waermetauscher | |
| DE102006022445A1 (de) | Wärmetauscher, insbesondere Ölkühler | |
| EP0285920B1 (de) | Kernreaktorbrennelement | |
| DE284875C (de) | ||
| DE102020204845A1 (de) | Indirekter Ladeluftkühler | |
| DE112015003901B4 (de) | Sammelkammer für einen Wärmetauscher, Verbindungssystem und Wärmetauscher | |
| DE729339C (de) | Waermeaustauscher fuer unter Druck stehende Waermeaustauschmittel zur Durchfuehrung chemischer Prozesse | |
| DE290101C (de) | ||
| DE464941C (de) | Mit Kreuzstrom arbeitender Luftvorwaermer | |
| DE2623632C3 (de) | Heizkessel mit horizontal angeordneten Kesselgliedern | |
| DE354633C (de) | Vorrichtung zum Abscheiden von Fluessigkeiten und Verunreinigungen aus Gasen oder Daempfen | |
| DE415042C (de) | Mit Rippenrohren ausgestatteter Kuehler, insbesondere zum Kuehlen des Kuehlmittels fuer elektrische Maschinen | |
| DE69210726T2 (de) | Wasserkasten mit Ausdehnungsgefäss für einen Wärmetauscher mit vertikalem Rohrbündel und Wärmetauscher mit einer derartigen Vorrichtung | |
| DE437828C (de) | Kondensatoranlage fuer Lokomotiven | |
| DE100577C (de) | ||
| DE329360C (de) | Kondensator fuer Dampfmaschinen, bei dem die Kuehlelemente mittels ihre Aussenflaeche bestreichender Luft gekuehlt werden | |
| DE2805912A1 (de) | Plattenwaermetauscher | |
| DE461933C (de) | Pressluft-Feuchtigkeitsabscheider | |
| DE408433C (de) | Lokomotivkondensator mit luftgekuehlten Rohrelementen |