DE28428C - Repetirvorrichtung an Gewehren mit Revolvermagazin - Google Patents

Repetirvorrichtung an Gewehren mit Revolvermagazin

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DE28428C
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OESTERREICHISCHE WAPFENFABRIKS-GeSELLSCHAFT in Steyr
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/73Drum magazines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/24Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element
    • F41A9/26Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element using a revolving drum magazine
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    • F41A9/52Arrangements for changing from automatic or magazine-loading to hand-loading

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Februar 1884 ab.
Gegenstand des Patentes ist die eigenthümliche Art der Bewegung der Revolver- oder Patronentrommel, bewirkt durch ein Steuerungsrad und eine zahnförmige Erhöhung an der Verschlufskammer gegenüber der Kammerleitschiene, welche so viel vorsteht, um in die Zähne des Steuerrades eingreifen zu können, und welche gleichzeitig dem Verschlufs eine bedeutendere Stabilität sichert, indem die Erhöhung sich an eine in der Hülse linksseitig befindliche Ausfräsung anlehnt und auf diese Weise den Rückstofs der abgeschossenen Patrone aufnimmt, die einseitige Anlehnung der Kammer aber vollständig aufhebt.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Gewehr für neun Patronen im Magazin dar, und zeigt:
Fig. ι die Haupttheile des Verschlusses im Längenschnitt, auf Repetition gestellt. T ist die Revolver- oder Patronentrommel, R das Steuerrad, 2 der Zahn bezw. die Erhöhung an der Kammer, der die Trommel T, welche lose auf der Achse α steckt, beim Schliefsen des Verschlusses nach links dreht und durch diese Bewegung die Patrone an die Kammer K anlegt; wird der Verschlufs geöffnet und zurückgezogen, so wirkt der Drücker d auf das Schaltrad S, welches auf dem Steuerrad rückwärts ersichtlich ist, so viel nach links, dafs die Patrone in die Ladebahn gebracht wird, um dieselbe beim Schliefsen des Verschlusses in den Lauf einzuführen; dies wiederholt sich beim Schliefsen jedesmal, bis sämmtliche Patronen eingeführt sind.
Bei dieser Manipulation steht der Absperrhebel H mit seinem geriffelten Ende nach vorwärts, Stellung 1, Fig. 1.
Um das Magazin nachzuladen, werden die Patronen in die leere Ladebahn gelegt und durch einen Druck des Daumens die Trommel nach rechts gedreht, bis wieder eine leere Ladebahn der Trommel erscheint, und wird dies so oft wiederholt, bis das Magazin gefüllt ist.
Durch die umgekehrte Bewegung der Trommel ist es möglich, jede abgeschossene Patrone sofort zu ergänzen, ohne den Vorrath an Patronen im Magazin zu vermindern.
Soll nun das Gewehr als Einzellader in Verwendung kommen, so wird der Hebel H, der an der rechten Seite der Hülse angeschraubt ist, mit dem Daumen nach rückwärts gedrückt, Stellung 2, Fig. 1; dieser greift durch diese Bewegung mit seinem unteren Ende derart zwischen die Zähne des Schaltrades 61 ein, dafs die Trommel festgehalten wird und dafs das Gewehr als Einzellader eingestellt ist; es bilden in diesem Falle die beiden oben liegenden Patronen die Ladebahn, in welche die Patrone beim Einzelfeuer gelegt wird.
Um nun wieder repetiren zu können, genügt ein Druck des Daumens der rechten Hand auf den Hebel H nach vorn, worauf das Gewehr zum Repetiren fertiggestellt ist.
Indem der Hebel H vom Verschlufs vollständig unabhängig ist, kann derselbe stets entweder bei geöffnetem oder geschlossenem Verschlufs beliebig in die Stellungen 1 und 2 gebracht werden; durch diese Anordnung ist es auch jederzeit ersichtlich, ob das Gewehr bezw. der Repetirmechanismus functionirt, da durch einmalige Bewegung des Hebels H der Drücker d mit seinem unteren Ende gehoben wird, welches
letztere zu diesem Zweck frei liegt, um sofort jede Störung anzuzeigen.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Hülse und zeigt die Kammer K mit dem Eingriffszahn ζ und ihrer Erhöhung, gleichzeitig zur Anlehnung an die Ausfräsung in der Hülse bei 3.
Fig. 3 ist ein Querschnitt des rückwärtigen Theiles mit dem Schaltrad S, dem Steuerrad R, Absperrhebel H und Drücker d, welcher auf das Schaltrad S wirkt, um die Patrone an die Kammer anzudrücken und die Patronentrommel in der Mittellage zu erhalten.
Fig. 4 ist die Kammer K mit dem Zahn ζ und der Erhöhung für die Anlehnung an die Hülse zum Zweck des sicheren Verschlusses.
Fig. 5 ist das Steuerrad R, das Schaltrad 5 und die Revolver- oder Patronentrommel T mit den Ladebahnen, deren Fächer nur bis zum Ende der Patronenhülse reichen, so dafs das Geschofs vollkommen frei liegt, um beim Einführen desselben in den Lauf leicht über das vordere, ausgerundete Ende der Trommel gleiten zu können. Diese Construction verhindert jede Deformation des Geschosses.
Fig. 6 zeigt den Absperrhebel H.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. An der Trommel T, Fig. 5, die Anordnung des Schaltrades R und des Sperrrades S in Verbindung mit dem am Verschlufscylinder angebrachten Zahn ζ, welcher in R eingreift, und dem federnden Sperrzahn d, welcher in S eingreift.
2. In Verbindung mit der unter 1. genannten Vorrichtung der Hebel H zum Feststellen des Sperrrades S bei Verwendung des Gewehres als Einzellader.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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