DE2839554B2 - Batteriebetriebenes Uhrwerk - Google Patents
Batteriebetriebenes UhrwerkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein batteriebetriebenes Uhrwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein solches Uhrwerk ist aus der DE-AS 24 03 289 bekannt. Dort ist vorgesehen, den komplett montierten
und samt Räderwerk zu einer Baueinheit zusammengefaßten Motor direkt auf die Leiterplatte zu montieren
und außerdem unmittelbar auf die Leiterplatte in Form von aufgeweiteten Leiterbahnbereichen aufkaschierte
U1Ui u! C
Anschlußpole einer Serienschaltung zweier Batterien direkt aufgesetzt werden, wobei diese Batterien
offenbar in einem die Leiterplatte aufnehmenden Uhrengehäuse gehaltert und elektrisch in Serie
geschaltet sind. Außerdem ist auf der Leiterplatte ein Unterbrecherschalter, zum Scharfstellen bzw. Abstellen
eines Weckers, in Form eines Schiebeschalters ausgebildet, wobei eine Kontaktbrücke in der Ebene der
Leiterplattenkaschierung verschiebbar aber nicht von der Leiterplatte selbst geführt, sondern im Gehäuse zu
haltern ist
Nachteilig an dieser Ausbildung der Leiterplatte samt Schiebeschalter und Batterieanschlußelementen für ein
batteriebetriebenes Uhrwerk ist insbesondere, daß die elektrisch wie mechanisch miteinander zusammenwirkenden
Teile teilweise auf der Leiterplatte und teilweise am Gehäuse, das die Leiterplatte aufnimmt, ausgebildet
bzw. angeordnet oder geführt sind. Das erfordert die Einhaltung kritischer Fertigungstoleranzen und erhöht
μ damit die Herstellungskosten und die Störanfälligkeit.
Aus der DE-AS 23 42 544 ist eine elektrische Unbekannt,
deren Räderwerk zwischen zwei mittels Pfeilern auf Distanz gehaltenen Platinen aufgebaut ist,
wobei die eine Platine das Zifferblatt und die andere Platine zum Räderwerk hin den Stator eines Motors und
auf der gegenüberliegenden Fläche eine Leiterplatte für die zeitha!tende Schaltung der Uhr trägt Dieser
herkömmliche Brückenaufbau eines Uhrwerkes ist fertigungskritisch und montageaufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein batteriebetriebenes Uhrwerk gattungsgemäßer Art
derart auszugestalten, daß es sich als trotz hoher Funktionssicherheit preiswert fertigbares Massenprodukt
auszeichnet.
Ji Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem
Uhrwerk eingangs zitierter Art dadurch gelöst, daß es zusätzlich durch die Merkmale des kennzeichnenden
Teils des Anspruches 1 ausgestaltet ist
Bei dieser Lösung dient die elastisch gegen eine Leiterbahn der Leiterplatte anliegende Minuskontakt-Feder
zugleich dem elektrischen Anschluß der Schaltung, also der Stromeinspeisung von der Batterie in die
gedruckte Schaltung, wie auch der mechanischen Festlegung der schon mit sämtlichen miteinander
elektrisch zu verbindenden Komponenten bestückten Leiterplatte im Gehäuse, wobei wegen der elastischen
Kontaktierung und Arretierung weder beim Zusammenbau noch bei der bestimmungsgemäßen Funktion
kritische Fertigungstoleranzen zu Störungen führen können.
Die Messerkontaktausbildung gemäß der Weiterbildung nach Anspruch 2 erhöht den spezifischen Auflagedruck
auf die zugeordnete Leiterbahn und vergrößert damit die Sicherheit der Ohm'schen Kontaktierung;
Funktionsstörungen durch den hohen Kontaktdruck sind nicht zu befürchten, da die Gleitbewegung des
Messerkontaktes auf der Kaschierung nur einmal, nämlich im Zuge des Einsetzens der Leiterplatte beim
Komplettieren des Uhrwerks, auftritt.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 3 weist den zusätzlichen Vorteil auf, daß auch der Anschluß des
anderen Batterie-Poles nicht mittelbar auf die Leiterplatten-Kaschierung
erfolgt, daß also Verschleißerscheinungen und somit Stromkreisunterbrechungen aufgrund häufigen Batteriewechsels vermieden sind.
Außerdem gewährleistet diese frei vorragende Platte die erforderliche Elastizität, um sicherzustellen, daß
durch den AnschluB-Kontaktdruck kein«* unzulässige
Biegebeanspruchung der Leiterplatte selbst auftritt, die
Anlaß zur Ausbildung von Haarrissen in der Leiterplattenkaschierung
und damit von schwer aufzuspürenden Funktionsstörungen im elektrischen Teil dsr Uhr sein
könnte.
Die Batterie-Anschlußplatte wird zweckmäßigerweise ebenso wie die übrigen elektrischen Komponenten
auf der Leiterplatte befestigt, so daß hierfür kein zusätzlicher Montage-Arbeitsgang erforderlich ist
Die Weiterbildung nach Anspruch 5 weist den ι ο
besonderen zusätzlichen Vorteil auf, für Betrieb des Uhrwerks mit Batterien unterschiedlichen Durchmessers
keine Änderungen bei der Leiterplatten-Bestükkung vornehmen zu müssen. Die Batterie (Stabbatterie)
kleineren Durchmessers wird einfach längs der schräg verlaufenden Einprägung tiefer in den Batterieraum
eingesenkt, wobei die örtliche Festlegung beispielsweise durch ein Einsatzteil gefördert werden kann.
Die Schiebeschalter-Ausbildung gemäß Anspruch 6 erweist sich als überaus preisgünstig montierbar und
dabei hochfunktionssicher. Denn das klammerartige, U-förmig abgewinkelte Blechstanzteil braucht lediglich
auf die zugeordnete Stirnkante der Leiterplatte aufgesetzt zu werden, wonach Schiebeführung und
Ohm'sche Kontaktierung gleichermaßen sichergestellt sind.
Eine Rastung erhöht die Funktionstüchtigst und Bedienungsfreundlichkeit. Für die Betätigung reicht
eine Handhabe durch einen Schlitz im Gehäuse hindurch, ohne daß das Gehäuse selbst Führungsfun'i- }0
tionen für den Schiebeschalter ausüben muß, also ohne daß es hinsichtlich der Funktion des Schiebeschalters
auf kritische Toleranzen im Aufbau des Gehäuses bzw. beim Einbau der Leiterplatte ankäme.
In der nachstehenden Beschreibung eines in der )5
Zeichnung unter Beschränkung auf das Wesentliche aber angenähert maßstäblich dargestellten bevorzugten
Austuhrungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ansicht eines Uhrwerkes
F i g. 2 eine weitere Ansicht des in F i g. 1 dargestellten Uhrwerkes, bei dem das rückwärtige Gehäuseteil
angenommen ist,
F i g. 3 eine Ansicht des vorderen Gehäuseteil des in
F i g. 1 dargestellten Uhrwerkes
F i g. 4 einen Schnitt durch das in F i g. 3 dargestellte vordere Gehäuseteil gemäß der dort eingezeichneten
Linie IV-IV
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Batteriekontaktelement
F i g. 6 eine Seitenansicht des in F i g. 5 dargestellten Batteriekontaktelementes
F i g. 7 eine Vorderansicht des in F i g. 1 dargestellten rückwärtigen Gehäuseteils
F i g. 8 eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen " Einschubmoduls
F i g. 9 eine Draufsicht auf den in F i g. 8 dargestellten Einschubmodul
Fig. 10 eine nur teilweise dargestellte Rückansicht
des in F i g. 8 dargestellten Einschubmoduls b0
F i g. 11 eine weitere, teilweise dargestellte Rückansicht
des in F i g. 8 gezeigten Einschubmoduls
F i g. 12 eine Draufsicht auf die statischen Teile eines im Uhrwerk verwendeten Schrittmotors
Fig. 13 einen Schnitt durch den in F i g. 12 dargestell- b5
ten Schrittmotor entlang der dort eingezeichneten Schnittlinie XIII-XIII.
Ö2s in ύ^ρ. Figuren dargestellte Uhrwerk besitzt ^in
vorderes Gehäuseteil 1 und ein rückwärtiges Gehäuseteil 2, die beide als Kunststoff spritzteile ausgebildet und
mittels an sie angeformter Rastnasen bzw. -Vertiefungen form- und kraftschlüssig, jedoch lösbar miteinander
verbunden sind. Darüber hinaus besteht das Uhrwerk aus folgenden, im Gehäuse angeordneten Komponenten,
nämlich einer Batterie 3, einer Minuskontaktfeder 4, einer Pluskontaktplatte 5, einer Leiterplatte 6 mit einer
elektronischen Schaltungsanordnung 7, einem Schrittmotor 8, einem Räderwerk 9, einer Zwischenplatte 10
und einer Zeigerstelleinrichtung 11.
Die Batterie 3 ist im vorderen Gehäuseteil 1 und dort in einem abgeteilten Batterieraum 12 eingesetzt. Die
elektrische Verbindung vom Minuspol 13 der Batterie zu einer zugehörigen Leiterbahn 14 (Fig. 10) der
Leiterplatte 6 ist dabei durch die Minuskontaktfeder 4 hergestellt während die Verbindung vom Pluspol 15 der
Batterie zur zugehörigen Leiterbahn 16 der Leiterplatte 6 (Fig. 10 und 11) mittels der Pluskontaktplatte 5
bewerkstelligt ist.
Der Schrittmotor besteht, wie im Detail in Fig. 12 und 13 gezeigt, aus einer Spule 17, zwei Statorblechpaketen
18 und einem Rotor 19. Die Spule wiederum besitzt einen, eine Wicklung 20 tragenden Spulenkörper
21 aus Kunststoff, der eine Durchgangsbohrung 22 zur Aufnahme der beiden Statorblechpakete 18 und an
seinen beiden seitlichen Flanschen Vorsprünge 23 mit
Spulenanschlußstiften 24 aufweist. Jedes Statorblechpaket 18 besteht aus zwei Statorblechen mit unterschiedlich
langen Fixierungsarmen 25 bzw. 26, die in die Durchgangsbohrung 22 des Spulenkörpers 21 eintauchen
und dort auf Umschlag montiert sind, wobei eine in der Durchgangsbohrunu' 22 radial vorspringende
Druckleiste 27 deren exakte Führung in Dickenrichtung ermöglicht. Darüber hinaus sind sowohl am Spulenkörper
21 als auch an den Statorblechen seitlich vorspringende Fixierungsnasen 28 bzw. 29 angeformt,
die zur Lagefixierung dienen. In den Statorblechen sind außerdem noch verschiedene Löcher 30 angeformt, die
ebenfalls zur Lagefixierung dienen.
Nachstehend ist anhand von F i g. 2 das die nicht dargestellten Zeiger antreibende Räderwerk beschrieben.
Mit dem Ritzel 31 des Rotors steht ein Zwischenrad 32 in Eingriff, dessen Ritzel 33 wiederum mit dem
Sekundenrad 34 getrieblich verbunden ist. Ein am Sekundenrad 34 angeordnetes Ritzel 35 greift in die
Verzahnung eines Kleinbodenrades 36 ein.
Diese Getriebeglieder 32—36 sind im Raum zwischen dem rückwärtigen Gehäuseteil 2 und der Zwischenplatte
10 angeordnet.
Ein Ritzel 37 des Kleinbodenrades 36 kämmt mit der Verzahnung eines Minutenrades 38, dessen Ritzel 39 in
ein Wechselrad 40 eingreift, welches mit seinem Ritzel 41 schließlich mit einem Stundenrad 42 zusammenwirkt.
Ein weiteres Getrieberad, nämlich ein Stellrad 43 als Teil der Zeiterstelleinrichtung greift in das Ritzel 39 des
Minutenrades 38 ein. Das Minutenrad 38 und das Ritzel 39 sind mittels einer Frikiionskupplung miteinander
verbunden, so daß bei einem Zeigerstellvorgang eine Relativbewegung zwischen beiden Getriebeteilen möglich
ist. Das Stellrad 43 ist mit einem Ritzel in Eingriff bringbar, das an einer axial verschiebbaren Zeigerstellwelle
44 angeformt ist. Letztere ist auf einem am vorderen Gehäuseteil 1 angeformten Lagerbolzen 45
(Fig.3) gelagert und durchdringt sowohl Bohrungen der Zwischenplatte 10 als auch des rückwärtigen
Gehäuseteils 2. so daß sie von außerhalb des Gehäuses
manuell betätigbar ist.
Die Getriebeteile 37 bis 43 sind alle im Raum zwischen der Zwischenplatte 10 und dem vorderen
Gehäuseteil 1 angeordnet.
Zur Lagerung des Räderwerks sind Lagerstein sowohl an beiden Gehäuseteilen 1 und 2 als auch der
Zwischenplatte 10 vorgesehen. Die Zwischenplalte selbst ruht auf Pfeilern 46 (Fig.3), die am vorderen
Gehäuseteil 1 angeformt sind. Die axiale Festlegung der Zwischenplatte 10 erfolgt durch federnde Rastpfeiler 47
(Fig.3), die ebenfalls am vorderen Gehäuseteil 1 angeformt sind und mit seitlichen vorspringenden
Rastnasen Rastkanten der Zwischenplatte hintergreifen — siehe F i g. 2 —.
Um eine lagemäßig exakte Zuordnung der Lagerstel-Ie des vorderen Gehäuseteiles 1 bzw. der Zwischenplatte
10 zu jenen des rückwärtigen Gehäuseteiles 2 zu gewährleisten, sind in letzterem Lageraugen 48 (F i g. 7)
angeformt, in welchen Zapfen der die Zwischenplatte 10 tragenden Pfeiler 46 hineinragen.
Die Leiterplatte ist einseitig kaschiert und trägt an ihrer nichtkaschierten Seite die Teile der elektronischen
Schaltungsanordnung 7, die die zeithaltenden Impulse zum Antrieb des Schrittmotors 8 liefert. Im einzelnen
besteht diese Schaltungsanordnung 7 — wie insbesondere aus F i g. 8 ersichtlich — aus einem Schwingquarz
49, einem Festkondensator 50, einem Trimmerkondensator 51 und einem IC 52. Die Anschlußelemente dieser
Teile sind durch Bohrungen der Leiterplatte 6 hindurchgeführt und mit den zugehörigen Leiterbahnen
auf deren kaschierter Seite verlötet.
Erfindungsgemäß sind nun an der Leiterplatte 6 außer den Teilen der elektronischen Schaltungsanordnung 7
weitere Bauteile des Uhrwerkes einschließlich der statischen Teile des Schrittmotors angeordnet. Diese
weiteren Teile und jene der Schaltungsanordnung bilden zusammen mit der Leiterplatte 6 einen extern
vormontierbaren Einschubmodul, der ins Gehäuse in entsprechend ausgebildete Aufnahmeelemente einschiebbar
ist.
Bei diesen außer der Schaltungsanordnung 7 an der Leiterplatte 6 zu befestigenden Bauteilen handelt es sich
um die Spule 17 und die beiden Statorblechpakete 18 des Schrittmotors 8, ferner um die Pluskontaktplatte 5
und einen Schiebeschalter 53. Letzterer dient zur Aus- bzw. Einschaltung der Impulszuführung vom IC 52 zur
Spule 17 des Schrittmotors 8. Der Schiebeschalter 53 ist als Blechstanz- und -biegeteil ausgebildet und entlang
einer Kante der Leiterplatte 6 in wenigstens zwei verschiedene Positionen, die die Ein- bzw. Ausschaltstellung
markieren, verschiebbar; zu seiner Führung stützt er sich mit mehreren Führungselementen 54 sowohl an
der Kante der Leiterplatte 6 als auch an deren nicht kaschierter Seite ab; eine Klemmwirkung wird erzielt
durch an der kaschierten Seite der Leiterplatte angreifende federnde Kontaktarme 55; letztere wirken
mit zwei Leiterbahnen der Leiterplatte zusammen. Fig. 10 zeigt die Position des Schiebeschalters, in der
dem Schrittmotor Impulse zugeführt werden, während bei der Stellung desselben gemäß F i g. 11 die beiden
Leiterbahnen kurzgeschlossen bzw. überbrückt sind und somit die Impulszuführung vom IC zum Schrittmotor
unterbrochen ist Die Rastung des Schiebeschalters 53 erfolgt mittels eines angeformten Nippels 56, der je
nach Stellung desselben in eine von zwei Bohrungen 57 der Leiterplatte 6 einrastet Die manuelle Betätigung
des Schiebeschalters erfolgt mittels einer an ihm angeformten Handhabe 58, die durch einen Schlitz 59
(Fig. 1 und 7) des rückwärtigen Gehäuseteils 2 hindurchragt.
Die Pluskontaktplatte 5 besteht ebenfalls aus einem Metallstanz- und -biegeteil; sie ist mittels zweier
Abbiegungen 60, die Bohrungen der Leiterplatte 6 durchdringen und mit der Leiterbahn 16 sowie einer
weiteren Leiterbahn verlötet sind, sowohl elektrisch als auch mechanisch verbunden. Darüber hinaus besitzt die
Pluskontaktplatte 5 eine Einprägung 61, die als schräg
ίο verlaufende Nut ausgebildet ist und ein Lager für den
axial vorspringenden Pluspol 15 der Batterie 3 bildet (siehe F i g. 2). Die schräge Ausbildung der Einprägung
61 hat den Zweck, daß bei Verwendung einer Batterie mit kleinerem Durchmesser praktisch nur die Form des
Batterieraumes 12 im vorderen Gehäuseteil 1 geändert werden muß. alle anderen Teile jedoch unverändert
übernommen werden können.
Für die lagemäßige Fixierung der Spule 17 und der beiden Statorblechpakete 18 an der Leiterplatte 6 sind
in dieser zwei Durchbrüche 62 (Fig. 10 und 11) mit
rechteckigem Querschnitt sowie darüber zwei Bohrungen 63 zur Hindurchführung der Spulenanschlußstifte 24
vorgesehen. Die Durchbrüche 62 werden von den an der Spule und den beiden Statorblechpaketen angeformten
r> Fixierungsnasen 28 bzw. 29 durchdrungen. Die Befestigung der Spule und der darin lose vormontierten
Statorblechpakete erfolgt durch die Anlötung der Spulenanschlußstifte an die zugehörigen Leiterbahnen
Nach dieser Maßnahme sind die Statorblechpakete
J» unverlierbar, jedoch mit Spiel an der Leiterplatte 6
befestigt.
Die mit allen an ihr befestigten Uhrwerksteilen einen Einschubmodul bildende Leiterplatte 6 ist wie insbesondere
aus Fig. 2 ersichtlich parallel zur Zeigerachse im
sr> Gehäuseteil 1 angeordnet; die Leiterplatte 6 ist dabei im
vorderen Gehäuseteil 1 durch verschiedene Aufnahmelemente gehalten; sie ist durch eine Führungsnut 64
und eine Stirnfläche 65 (F i g. 3) einer den Batterieraum 12 abgrenzenden Wand 66 seitlich geführt. Im Bereich
■»'■> der Pluskontaktplatte 5 stützt sie sich an Druckrippen
67 ab, die an einer Wand 68 des vorderen Gehäuseteils 1 angeformt sind. Die Sicherung der Leiterplatte in derer
Längsrichtung erfolgt durch einen Quersteg 69 arr Boden des vorderen Gehäuseteils 1, der in eine ar
·<"' diesen angepaßte Ausnehmung 70 (Fig.8) der Leiterplatte
6 ragt.
Die kraftschlüssige Befestigung der Leiterplatte f erfolgt durch die Minuskontaktfeder 4, die im Detail ir
den F i g. 5 und 6 dargestellt ist. Diese besteht aus einerr Blechstanz- und -biegeteil und besitzt zwei an einei
Leitschiene 71 angeordnete Abbiegungen, die eine erste Kontaktzunge 72 und eine zweite Kontaktzunge 73
bilden. In der Leitschiene 71 sind Durchbrüche 74 vorgesehen, die von am Boden des vorderen Gehäuseteils
1 und dort im Batterieraum angeformter Befestigungszapfen 75 zur Arretierung der Minuskontaktfeder
4 durchdrungen werden. Die erste Kontaktzunge 72 liegt am Minuspol der Batterie an un^4 stützi
sich außerdem an einer Wand 76 des vorderer
M Gehäuseteils 1 ab. Die zweite Kontaktzunge 73 isi
S-förmig gebogen und stützt sich mit ihren Teilen 77 ar der Wand 68 des vorderen Gehäuseteiles 1 und mi'
ihrem Teil 78 an der Leiterbahn 14 der Leiterplatte 6 ab Diese Teile der zweiten Kontaktzunge 73 bilden einer
b5 Messerkontakt und werden bei Einschieben dei
Leiterplatte ins Gehäuseteil 1 derart deformiert, dat.
eine ausreichende Kraftkomponente zwischen Wand 6J und Leiterplatte 6 einerseits sowie zwischen Leiterplat
te 6 und der Stirnfläche 65 an der Wand 66 andererseits erhalten ist.
Beim Einschieben der Leiterplatte 6 ins vordere Gehäuseteil 1 werden gleichzeitig auch die zunächst nur
lose an ihr vormontierten Statorblechpakete 18 mittels deren Löcher 30 durchdringender Fixierungszapfen 79
(F i g. 3) in richtige Lage zueinander sowie zum Rotor 19 gebracht. Diese Fixierungszapfen sind, wie insbesondere
auch in F i g. 4 gezeigt, an Pfeilern 80 angeordnet, die am vorderen Gehäuseteil 1 angeformt sind und
außerdem Auflageflächen 81 für die axiale Abstützung der aufliegenden Statorblechpakete 18 besitzen. Ein
weiterer Pfeiler 82 (F i g. 3), der ebenfalls am vorderen
Gehäuseteil 1 angeformt ist, besitzt ein Lagerelement für den Rotor 19.
Obschon die Leiterplatte 6 kraftschlüssig im vorderen Gehäuseteil 1 sowie die Statorblechpakete mit leichter
Friktion auf den Fixierungszapfen 79 der Pfeiler ruhen, sind zur Sicherung dieser Elemente im rückwärtigen
Gehäuseteil 2 Konterelemente 83 (F i g. 7) vorgesehen.
Schließlich sind im vorderen Gehäuseteil auch noch diverse Durchbrüche 84 (Fig.3) vorgesehen, die die
Einführung eines Aufwurfwerkzeuges zur einfachen Demontage der Leiterplatte und der daran angeordneten
Uhrwerksteile ermöglichen.
Hierzu 3 Blatt zeichnungen
Claims (8)
1. Batteriebetriebenes Uhrwerk mit Anordnung eines Motors mit Räderwerk, einer Leiterplatte und
wenigstens einer mit ihren Polen gegen die Leiterplatte anliegenden Batterie in einem Gehäuse,
wobei auf der Leiterplatte aufkaschierte Batterieanschlußelemente und Kontaktslemente für einen
Schiebeschalter ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Minuskontakt-Feder
(4), unter elastischer Anlage gegen eines der Batterieanschlußelemente in Form einer Leiterbahn
(14) der in ein Teil (1) des Gehäuses bestückt eingesetzten Leiterplatte (6), am Gehäuseteil (1)
gehaltert und der Schiebeschalter (53) verschiebbar auf einer Kante der Leiterplatte (6) gehalten «st
2. Uhrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Minuskontakt-Feder (4) mit einer
messerkontaktförmig ausgebildeten Kontaktzunge (73) gegen die Leiterbahn (14) anliegt.
3. Uhrwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer Batterie-Kontaktzunge
(72) der Minuskontakt-Feder (4) und einem über den Rand der Leiterplatte (6) hinaus in
einen Batterieraum (12) am Gehäuseteil (1) hinein vorragenden Teil einer an dem weiteren Batterie-Anschlußelement
befestigten Pluskontakt-Platte (5) eine Batterie (3) halterbar ist.
A. Uhrwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pluskontakt-Platte (5) mittels
Abbiegungen (60) elektrisch und mechanisch mit dem Batterieanschlußelement in Form von Leiterbahnen
auf der Leiterplatte (6) verbunden ist.
5. Uhrwerk nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Batterieraum (12)
vorragende Teil der Pluskontakt-Platte (5) eine schräg verlaufende Einprägung (61) aufweist.
6. Uhrwerk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebeschalter
(53) abgewinkelte Führungselemente (54, 55) aufweist, die den Leiterplatten-Randbereich
dreiseitig umfassen und von denen eines als federnder Kontaktarm (55) zum Überbrücken
einander benachbarter Leiterbahnen ausgebildet ist.
7. Uhrwerk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Schiebeschalter
(53) ein Rast-Nippel (56) ausgebildet ist, der schalterstellungsabhängig in Leiterplattenbohrungen
(57) eingreift.
8. Uhrwerk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine am
Schiebeschalter (53) parallel zur Leiterplatten-Ebene ausgebildete Handhabe (58) in einen Längsschlitz
(59) im rückwärtigen Teil des Gehäuses, dieses durchgreifend, hineinragt.
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