DE4135963C2 - Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug - Google Patents
Kombinationsinstrument für ein FahrzeugInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kombinationsinstrument für
ein Fahrzeug gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 und
6.
Allgemein befaßt sich die Erfindung mit einem integrierenden
Streckenmesser für ein Fahrzeug, insbesondere mit einem inte
grierenden Streckenmesser für ein Fahrzeug, welcher einen Weg
streckenzähler einschließt, der eine Mehrzahl von Ziffernräder
bzw. Ziffernscheiben hat, die nebeneinanderliegend drehbar in
einem Rahmen gelagert und derart ausgelegt sind, daß der Weg
streckenzähler auf eine nicht rücksetzbare Weise die von dem
Fahrzeug zurückgelegte Wegstrecke aufaddiert und anzeigt. Fer
ner umfaßt ein entsprechender Streckenmesser einen Tageskilome
terzähler, welcher eine Mehrzahl von Ziffernblättern hat, die
nebeneinanderliegend drehbar an einem Rahmen gelagert sind, wo
bei der Zähler derart ausgelegt ist, daß er die vom Fahrzeug
zurückgelegte Wegstrecke auf eine rücksetzbare Weise aufaddiert
und anzeigt.
Aus der GB A 21 96 434 ist derartiges Kombinationsinstrument
bekannt, bei welchem ein Zählerrollensatz eines Tageskilometer
zählers und der Zählerrollensatz eines Gesamtstreckenmessers in
einen gemeinsamen Grundrahmen eingesetzt und in diesem drehbar
gehaltert sind.
Aus der DE OS 24 11 305 ist ein Kombinationsinstrument bekannt,
bei welchem ein Tageskilometerzählwerk über einen Getriebeme
chanismus direkt mit einem Untersetzungsritzel eines Ge
samtstreckenzählwerkes in Eingriff steht.
Bei einem weiteren herkömmlichen Kombinationsinstrument für ein
Fahrzeug ist ebenfalls ein Wegstreckenmesser mit einer Anzahl
von Ziffernrädern, welche in einem Rahmen drehbar nebeneinan
derliegend gelagert und ausgelegt sind, daß die vom Fahrzeug
zurückgelegte Wegstrecke angezeigt wird, sowie ein Analogzähler
zur Anzeige einer gemessenen Fahrzeuggeschwindigkeit oder der
gleichen mittels eines Zeigers, welcher elektrisch angetrieben
ist, vorgesehen. Dieser Zeiger zeigt gemeinsam mit einer Skala,
welche auf einer fest mit dem Rahmen des Wegstreckenmessers
verbundenen Scheibe ausgebildet ist, einen Meßwert an.
Im allgemeinen ist ein Fahrzeuginstrument wie jenes, das
in der Vorderansicht in Fig. 6 gezeigt ist, in einem
Fahrzeug vorgesehen. In der Zeichnung sind Fensteröffnungen
2a und 2b jeweils in einer Scheibe 2 eines Tachometers zur
Anzeige der Fahrzeuggeschwindigkeit in Verbindung mit einem
Zeiger 1 vorgesehen, wobei eines der Fenster oberhalb und
das andere unterhalb des Zeigers 1 angeordnet ist, wie dies
in Fig. 6 gezeigt ist. Die vom Fahrzeug zurückgelegte Weg
strecke wird mittels eines Wegstreckenzählers auf nichtrück
setzbare Weise aufaddiert und über die Fensteröffnung 2a
angezeigt, während die vom Fahrzeug zurückgelegte Wegstrecke
aufaddiert mittels eines Tageskilometerzählers auf eine rück
setzbare Weise über die Fensteröffnung 2b angezeigt wird.
Das Bezugszeichen 3 bezieht sich auf einen Rücksetzknopf zum
Zurücksetzen der Anzeige für die Streckenangabe des Tageskilo
meterzählers.
Als ein aufintegrierend arbeitender Streckenmesser,welcher
hinter der Scheibe nach Fig. 6 zur Anzeige einer aufinte
grierten Wegstrecke angeordnet ist, ist ein solcher vorgese
hen, welcher eine Auslegung hat, die in Fig. 7 in einer Drauf
sicht, in Fig. 8 in einer Seitenansicht und in Fig. 9 in ei
ner Schnittansicht gezeigt ist.
Wie in der Zeichnung gezeigt ist, ist der integrierende Weg
streckenmesser für ein Fahrzeug derart ausgelegt, daß zwei
Tragwellen 21a und 22a an einem einzigen Rahmen 10 parallel
zueinander in einem vorbestimmten Abstand entsprechend dem
Abstand zwischen den Fensteröffnungen 2a und 2b der Scheibe 2
gelagert sind, und daß Ziffernräder 21b eines Wegstreckenzäh
lers 22 drehbar nebeneinanderliegend an der anderen Tragwelle
22a gelagert sind. Zusätzlich ist ein Schrittmotor 23 zum An
treiben der beiden Ziffernradanordnungen 21b und 22a angeord
net und fest mit dem gleichen Rahmen 10 verbunden.
Bei dem integrierenden Streckenmesser mit der voranstehend
beschriebenen Auslegungsform ist der Schrittmotor 23 elek
trisch mit einer gedruckten Schaltungsplatte (HPC) 24 ver
bunden, auf welcher mehrere unterschiedliche elektronische
Komponenten vorgesehen sind, welche eine elektrische Schal
tung für die Erzeugung eines Treibersignales zum Antreiben
des Schrittmotors 23 bilden. Wenn der Schrittmotor 23 nach
Maßgabe der Fahrtstrecke des Fahrzeugs angetrieben wird, wer
den der Wegstreckenzähler 21 und der Tageskilometerzähler 22
derart betrieben, daß die vom Fahrzeug zurückgelegte Weg
strecke aufaddiert und angezeigt wird.
Mit der Bezugsziffer 25 ist eine Bewegung der Kreuzspulen
art bezeichnet, welche eine Drehwelle 25a hat, an deren dista
lem Ende ein Zeiger 1 fest angebracht ist, wobei die Bewegung
25 derart gewählt ist, daß der Zeiger 1 angetrieben wird und
hierdurch die Geschwindigkeit angezeigt wird. Diese Bewegung
25 bzw. diese Bewegungseinrichtung 25 wird in einem Raum auf
genommen und ist dort festgelegt, welche in dem Rahmen 10 un
terhalb der Ziffernräder 21b und 22b gebildet wird.
Fig. 9 zeigt eine Querschnittsansicht eines derartigen Kombi
nationsanzeigeinstruments. Fig. 9 ist eine Schnittansicht
längs der Linie A-A in Fig. 6.
In der Zeichnung ist die Bewegungseinrichtung 25 der Quer
spulenbauart zum Antreiben des Zeigers des Tachometers nach
Maßgabe einer Meßgröße sowie des Wegstreckenzählers 21 und
des Tageskilometerzählers 22, welche eine integrierende
Streckenmeßeinrichtung 20 bilden, unter der Scheibe 1 ange
ordnet.
Die Bewegungseinrichtung 25 der Kreuzspulenbauart hat einen
Spulenkörper 101, ein Paar von Spulen 102, welche um den äuße
ren Umfang des Spulenkörpers 1 senkrecht zueinander gewickelt
sind und einen Magnetrotor 104, welcher drehbeweglich in
einem Hohlraum 103 gelagert ist, welcher in dem Spulenkör
per 101 ausgebildet ist, wobei die Drehwelle 105 des Magnet
rotors 104 ein Ende hat, das aus dem Spulenkörper 101 vor
steht. Dank dieser Auslegungsform kann ein elektrischer Strom
entsprechend der Meßgröße an dem Spulenpaar 102 durchgehen,
so daß in entsprechender Weise Magnetfelder senkrecht zuein
ander erzeugt werden. Als Folge hiervon werden der Magnetro
tor 104 und seine Drehwelle 25a derart gedreht, daß die Rich
tung eines synthetischen Magnetfeldes, das man durch die Syn
thetisierung der senkrechten Magnetfelder und der Richtung
der Nordpol, Südpol-Pole des Magnetrotors 104 erhält, in Über
einstimmung miteinander gebracht ist.
Ferner sind der Wegstreckenzähler 21 und der Tageskilometer
zähler 22 derart ausgelegt, daß die Ziffernräder 21b und 22b
jeweils drehbeweglich auf den Tragwellen 21a und 22a angeord
net sind, welche an dem gemeinsamen Rahmen 10 gelagert sind,
und ein die höheren Stellen tragendes Rad wird um eine
zehntel Umdrehung einer Umdrehung eines Ziffernrades mit der
niedrigeren Ziffer angetrieben, um die Anzeige zu bewerkstel
ligen. Die Scheibe 1 ist fest mit dem gemeinsamen Rahmen 10
mit Hilfe von Schrauben o. dgl. verbunden, wobei die Scheibe 1
über einer lichtdurchlässigen Platte 30 angeordnet ist.
Die Bewegungseinrichtung 25, welche die vorstehend beschrie
bene Auslegungsform hat, ist mit Hilfe von Stellschrauben
fest angebracht, welche als Anschlüsse für die HPC 24 dienen,
auf welcher die elektrischen Komponenten, wie die gedruckten
Schaltungsplatten und Widerstände angebracht sind, welche
eine Schaltung zum Erzeugen eines Signales bilden, welches ei
nen elektrischen Strom entsprechend einer Meßgröße erzeugt,
wobei dieser Strom an dem Spulenpaar 102 fließt. Da die HPC
24, an welcher die Bewegungseinrichtung 25 auf die so be
schriebene Weise fest angebracht ist, mit Hilfe von Schrauben
32 o. dgl. fest am Rahmen 10 angebracht ist, ist die Bewegungs
einrichtung 25 in einem Hohlraum 202 aufgenommen und dort
festgelegt, welcher zwischen dem Wegstreckenzähler 21 und dem
Tageskilometerzähler 22 gebildet wird. Auf diese Weise sind
die Bewegungseinrichtung 25 und der integrierende Streckenmes
ser 20 integral miteinander ausgelegt.
Die Drehwelle 25a der Bewegungseinrichtung 25, welche auf die
vorstehend beschriebene Weise fest mit dem gemeinsamen Rahmen
10 über die HPC 24 verbunden ist, ragt durch die Vorderseite
der Scheibe 2 über die Öffnungen 201a, 30a und 2d vor, welche
jeweils im Rahmen 10, der lichtdurchlässigen Platte 30 und
der Scheibe 2 vorgesehen sind. Der Zeiger 1 ist mittels eines
Preßsitzes fest am vorstehenden Ende angebracht. Zusätzlich
zeigen die Ziffernräder 21b des Wegstreckenzählers 21 und die
Ziffernräder 22b des Tageskilometerzählers 22 zu den Fenster
öffnungen 2a und 2b der Scheibe 2.
Bei dem vorstehend angegebenen, üblichen, integrierenden
Streckenmesser sind zahlreiche Schwierigkeiten aufgetreten,
da der Wegstreckenzähler 21 und der Tageskilometerzähler 22
in dem einzigen, gemeinsamen Rahmen 10 montiert sind.
Beispielsweise gibt es eine Vielzahl von Tageskilometerzählern
22, deren Anzahl von Stellen und Auslegungsformen derselben
in Abhängigkeit von dem Fahrzeugtyp und der Ausstattung des
selben unterschiedlich sind. Aus diesem Grunde sind integrie
rende Streckenmesser für Fahrzeuge, bei denen unterschiedliche
Tageskilometerzähler 22 selektiv in Kombination mit einer Art
des Streckenmessers 21 verknüpft sind, erforderlich.
Wenn in einem solchen Fall die vorstehend beschriebene übli
che Auslegungsform 111 zur Anwendung kommt, ist es vor der Fest
legung der Spezifikationen des Tageskilometerzählers 22 mög
lich, eine Vielzahl unterschiedlicher Wegstreckenzähler 21 im
vorhinein herzustellen, ohne daß der Tageskilometerzähler 22
hierbei eingebaut ist. Es ist jedoch notwendig, die nicht
fertiggestellten, integrierenden Streckenmesser, welche je
weils einen großen Rahmen 10 haben, vorrätig zu halten, was
im Hinblick auf den hierfür erforderlichen Raum und des Ver
waltungsaufwandes ungünstig ist. Ferner ist ein Nachteil da
rin zu sehen, daß, wenn Bauteile, die einen Tageskilometer
zähler 22 bilden und die erforderlichen Spezifikationen er
füllen, passend an dem Rahmen 10 angebracht werden, ein großes,
nicht fertiggestelltes Erzeugnis gehandhabt werden muß,
wodurch die Leistung beim Montagevorgang ungünstig wird.
Ferner sind integrierende Streckenmesser, welche nur jeweils
mit einem Streckenmesser 21 versehen sind, in einigen Fällen
erwünscht. In diesen Fällen jedoch ist es notwendig, speziell
ausgelegte integrierende Streckenmesser auf neuartige Weise
auszulegen und herzustellen, wodurch die Anzahl von unter
schiedlich herzustellenden Erzeugnissen zunimmt, was im Hin
blick auf die Verwaltungskosten ungünstig ist.
Wie vorstehend angegeben ist, sind der Bewegungsmesser 25
und der integrierende Streckenmesser 20 auf übliche Art und
Weise als integrale Einheit durch Befestigen an der HPC 24
ausgelegt, an welcher die Bewegungseinrichtung 25 der Kreuz
spulenbauart fest angebracht ist und diese wiederum an dem
Rahmen 10 angebracht ist, welcher gemeinsam für den Weg
streckenzähler 21 und den Tageskilometerzähler 22 vorgesehen
ist, welche den integrierenden Streckenmesser bilden.
Wenn daher sowohl hinsichtlich der Befestigung der Bewegungs
einrichtung 25 an der HPC 24 als auch bei der Befestigung der
HPC 24 an dem gemeinsamen Rahmen 10 Abänderungen vorgenommen
werden und wenn sich diese Abänderungen derart überlappen,
daß sie sich miteinander addieren, wird die Positionierung
der Bewegungseinrichtung 25 bezüglich des gemeinsamen Rahmens
10 beträchtlich ungenau, so daß die Drehwelle 25a der Bewe
gungseinrichtung 25 nicht mehr in der Mitte einer Öffnung
1d zu liegen kommt, welche in die Scheibe 2 gebohrt ist.
Wenn dies der Fall ist, tritt eine Schwierigkeit dahingehend
auf, daß der Zeiger 1, welcher fest mit dem vorderen Ende der
Drehwelle 25a verbunden ist, zu der vorbestimmten Position
auf der Scheibe versetzt ist, woraus resultiert, daß die Zu
ordnung zwischen dem Zeiger 1 und den Fensteröffnungen 2a und
2b und die Zuordnung zwischen dem Zeiger 1 und einer Skala 1a
ungenau werden.
Da zusätzlich bei dem vorstehend beschriebenen, üblichen Kom
binationsinstrument eine Montageweise zur Anwendung kommt,
bei der die HPC 24, welche einteilig mit der Bewegungseinrich
tung 25 ausgelegt ist, an dem bereits vormontierten, inte
grierenden Streckenmesser 20 anzubringen ist, ist es erforder
lich, die HPC 24 zu handhaben, welche einteilig mit der Be
wegungseinrichtung 25 ausgelegt ist. Daher ist eine solche
Auslegung nicht zweckmäßig bei einer effektiven automatischen
bzw. automatisierten Montage.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kombinationsin
strument für ein Fahrzeug zu schaffen, welches unter ferti
gungstechnischen Gesichtspunkten sowie unter montagetechnischen
Gesichtspunkten einfach und preiswert herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den Patentan
sprüchen 1 und 6 angegebene Merkmalskombinationen gelöst.
Nach der Erfindung wird hierzu ein integrierender Strecken
messer für ein Fahrzeug gemäß einer ersten bevorzugten Ausfüh
rungsform nach der Erfindung bereitgestellt, welcher sich
durch folgendes auszeichnet: Einen Wegstreckenzähler, der eine
Mehrzahl von Ziffernräder hat, welche nebeneinanderliegend
drehbar an einem Wegstreckenzählerrahmen gelagert und derart
ausgelegt sind, daß mit ihnen eine vom Fahrzeug zurückgelegte
Wegstrecke auf eine nichtrücksetzbare Weise aufaddiert und an
gezeigt werden kann; einen Tageskilometerzähler, welcher eine
Mehrzahl von Ziffernräder hat, die drehbar nebeneinanderliegend
in einem Tageskilometerzählerrahmen gelagert und derart ausge
legt sind, daß sie die vom Fahrzeug zurückgelegte Wegstrecke
auf eine rücksetzbare Weise aufaddieren und anzeigen; und eine
Kopplungseinrichtung zum integralen Verbinden des Wegstrecken
zählers und des Tageskilometerzählers, nachdem die Rahmen re
lativ zueinander positioniert sind.
Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform nach der Er
findung wird ein integrierender Streckenmesser für ein Fahr
zeug bereitgestellt, welcher sich durch folgendes auszeichnet:
Eine Antriebsquelle, die im Wegstreckenzählerrahmen vorgesehen
und derart ausgelegt ist, daß sie die Ziffernräder nach Maßgabe
der Fahrstrecke des Fahrzeuges antreibt, wobei die Antriebs
quelle ebenfalls auch derart ausgelegt ist, daß sie die Ziffern
räder des Tageskilometerzählers antreiben kann.
Bei der vorstehend angegebenen Auslegungsform sind der Weg
streckenzählerrahmen, an welchem die Ziffernräder des Weg
streckenzählers nebeneinanderliegend angeordnet sind, und der
Tageskilometerzählerrahmen, an welchem die Ziffernräder des
Tageskilometerzählers nebeneinanderliegend angeordnet sind, und sie
lassen sich mit Hilfe der Kupplungseinrichtung, welche an
diesen Rahmen vorgesehen ist, derart miteinander verbinden,
daß nach ihrer relativen Positionierung zueinander diese
eine Einheit bilden. Daher läßt sich der Wegstreckenzähler
im vorhinein gesondert von dem Tageskilometerzähler montie
ren, und eine Bauform von unterschiedlichen Arten von Tages
kilometerzählern, welche gesondert von dem Wegstreckenzähler
zusammenmontiert sind, läßt sich dann später auswählen und
mit dem Wegstreckenzähler zur Herstellung einer Wirkverbin
dung verbinden, so daß man einen integrierten Streckenmesser
erhält, welcher sowohl einen Wegstreckenzähler als auch einen
Tageskilometerzähler umfaßt.
Da zusätzlich die Antriebsquelle in dem Wegstreckenzählerrah
men zum Antreiben der Ziffernräder nach Maßgabe des Bewegungs
weges des Fahrzeuges und zum Antreiben der Ziffernräder des
Tageskilometerzählers vorgesehen ist, kann der Streckenmesser
gesondert von dem Tageskilometerzähler als eine einzige Ein
heit den integrierenden Streckenmesser bilden.
Gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform nach der Er
findung wird ein Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug be
reitgestellt, welches sich durch folgendes auszeichnet: Einen
integrierenden Streckenmesser, welcher eine Mehrzahl von Zif
fernräder hat, die drehbeweglich nebeneinanderliegend an ei
nem Rahmen gelagert sind und derart ausgelegt sind, daß sie ei
ne vom Fahrzeug zurückgelegte Wegstrecke anzeigen können: und
einen Analogzähler zum Anzeigen einer gemessenen Fahrzeugge
schwindigkeit o. dgl. mit Hilfe eines Zeigers, welcher von ei
ner elektrisch betriebenen Bewegungseinrichtung, wie einer
Bewegungseinrichtung der Kreuzspulenbauart, angetrieben wird
und eine Skala auf einer Scheibe umfaßt, die fest mit einem
Rahmen des integrierenden Streckenmessers verbunden ist, wo
bei die elektrisch betriebene Bewegungseinrichtung direkt an
dem Rahmen des integrierenden Streckenmessers angeordnet und
fest mit diesem verbunden ist.
Ferner wird nach der Erfindung ein Kombinationsinstrument
für ein Fahrzeug gemäß einer vierten bevorzugten Ausführungs
form angegeben, welches sich durch folgendes auszeichnet:
Einen integrierenden Streckenmesser, welche eine Mehrzahl von
Ziffernrädern hat, die nebeneinanderliegend an einem Rahmen
angeordnet und derart ausgelegt sind, daß sie eine vom Fahr
zeug zurückgelegte Wegstrecke anzeigen; und einen Analogzähler
zum Anzeigen einer gemessenen Fahrzeuggeschwindigkeit o. dgl.
mit Hilfe eines Zeigers, welcher mittels einer elektrisch be
triebenen Antriebseinrichtung, wie einer Auslegungsform mit
einer Kreuzspulenbauart angetrieben ist und eine Skala einer
Scheibe hat, welche fest mit dem Rahmen des integrierenden
Streckenmessers verbunden ist, wobei eine Paßöffnung und ein
Eingriffsabschnitt in der elektrisch betriebenen Bewegungs
einrichtung vorgesehen sind, ein Positionierstift in die
Paßöffnung paßt, und ein federnd nachgiebiges Eingriffsstück
zum Zusammenarbeiten mit dem Eingriffsabschnitt in dem Rah
men des integrierenden Streckenmessers angeordnet ist, und
wobei die elektrisch betriebene Bewegungseinrichtung direkt
an dem Rahmen des integrierenden Streckenmessers angeordnet
und fest an diesem dadurch angebracht ist, daß bewirkt wird,
daß der Positionierstift des integrierenden Streckenmessers
passend zu der Paßöffnung der elektrisch betriebenen Bewe
gungseinrichtung vorgesehen wird, und daß bewirkt wird, daß
das federnd nachgiebige Eingriffsstück des integrierenden
Streckenmessers mit dem Eingriffsstück der Bewegungseinrich
tung zusammenarbeiten kann.
Da bei der vorstehend beschriebenen Auslegungsform die elek
trisch betriebene Bewegungseinrichtung direkt am Rahmen
des integrierenden Streckenmessers angeordnet und fest mit
diesem verbunden ist, läßt sich die Positionierung der elek
trisch betriebenen Bewegungseinrichtung bezüglich des inte
grierenden Streckenmessers auf effektive Weise genau vorneh
men, und die positionsmäßige Zuordnung zwischen der Skala der
Scheibe, welche fest mit dem Rahmen des integrierenden Strecken
messers verbunden ist, und des direkt von der elektrisch
betriebenen Bewegungseinrichtung angetriebenen Zeigers läßt
sich so wählen, daß eine nennenswerte Versetzung vermieden
wird.
Darüber hinaus ist die Auslegung ferner derart getroffen, daß
die Positionierstifte des integrierenden Streckenmessers pas
send zu den Paßöffnungen in der elektrisch betriebenen Bewe
gungseinrichtung angeordnet sind, und daß das federnd nach
giebige Eingriffsstück des integrierenden Streckenmessers
in Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt der elektrisch betrie
benen Bewegungseinrichtung derart kommt, daß ermöglicht wird,
daß die elektrisch betriebene Bewegungseinrichtung direkt an
dem Rahmen des integrierenden Streckenmessers angeordnet und
fest mit diesem verbunden werden kann. Daher ist die Positio
nierung der elektrisch betriebenen Bewegungseinrichtung be
züglich des integrierenden Streckenmessers auf wirksame Weise
genau, und die positionsmäßige Zuordnung zwischen der Skala
der Scheibe, welche fest mit dem Rahmen des integrierenden
Streckenmessers verbunden ist, und des durch die elektrisch
betriebene Bewegungseinrichtung angetriebenen Zeigers derart
beschaffen, daß eine nennenswerte Versetzung vermieden wird.
Zusätzlich werden die Arbeitsgänge zur Montage vereinfacht.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung er
geben sich aus der nachstehenden Beschreibung von bevorzugten
Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeich
nung. Darin zeigt
Fig. 1 eine perspektivische, auseinandergezogene
Darstellung einer bevorzugten Ausführungs
form eines integrierenden Distanzmessers
für ein Fahrzeug nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die bevorzugte Ausfüh
rungsform nach der Erfindung,
Fig. 3 eine rechte Seitenansicht der bevorzugten
Ausführungsform nach der Erfindung,
Fig. 4 eine Unteransicht der bevorzugten Ausführungs
form nach der Erfindung,
Fig. 5 eine Teilschnittansicht der bevorzugten Aus
führungsform nach der Erfindung,
Fig. 6 eine vordere Seitenansicht eines üblichen,
integrierenden Streckenmessers, und
Fig. 7, 8 und 9 Schnittansichten zur Verdeutlichung eines
Beispiels eines üblichen integrierenden
Streckenmessers für ein Fahrzeug.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 5 erfolgt nunmehr eine
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform nach der Er
findung.
Die Fig. 1 bis 5 verdeutlichen eine bevorzugte Ausführungs
form eines integrierenden Streckenmessers nach der Erfindung.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform ist der integrierende
Streckenmesser als integrierende Baueinheit mit einem Tacho
meter verdeutlicht.
In der Zeichnung ist eine Bewegungseinrichtung 50 der Quer
spulenbauart zum Antreiben des Zeigers des Tachometers in
Abhängigkeit von einer Meßgröße auf die nachstehend beschrie
bene Weise angeordnet und ausgelegt. Ein Spulenkörper 502 mit
einem Paar von Spulen 501, welche um den Außenumfang senk
recht zueinander gewickelt sind, ist in einem kappenförmigen
Schutzgehäuse 503 untergebracht, ein Paar von Anschlußhalte
abschnitten 502a, welche einteilig mit dem Spulenkörper 502
ausgebildet sind, ist auf der äußeren Seite des Schutzge
häuses 503 an symmetrischen Positionen derart vorgesehen, daß
sie von diesem vorstehen, und ein Paar von Relaisanschlüssen
504 zur Zuleitung eines Treibersignals an die beiden Spulen
501 ist jeweils an den Anschlußhalteabschnitten 502a vorge
sehen. Das kappenförmige Schutzgehäuse 503 hat eine Öffnung,
deren Rand nach außen zur Bildung eines Flansches 503a gebo
gen ist, und eine runde Paßöffnung 502b ist an einem der An
schlußhalteabschnitte 502a ausgebildet, während eine längli
che Paßöffnung 502c am anderen Abschnitt ausgebildet ist. Es
ist noch zu erwähnen, daß ein nicht dargestellter Zeiger fest
mit einem distalen Ende einer Drehwelle 505 verbunden ist.
Ferner ist ein integrierender Streckenmesser 60 für ein Fahr
zeug derart ausgelegt, daß ein Wegstreckenzähler 61 und ein
Tageskilometerzähler 62 zu einer Einheit vereint sind, welche
unter Verwendung von gesonderten Rahmen vorgesehen sind. Der
Wegstreckenzähler 61 weist die folgenden Bauteile auf: Einen
Wegstreckenzählerrahmen 611, eine Tragwelle 612, auf welche
ein gegenüberliegendes Stück 611a des Wegstreckenzählerrah
mens 611 gelagert ist; Ziffernräder 613 für sechs Stellen,
welche drehbeweglich auf der Tragwelle 612 gelagert sind;
einen Schrittmotor 614, welcher fest mit dem Wegstreckenzähler
rahmen 611 verbunden und derart ausgelegt ist, daß er sich
um einen vorbestimmten Winkel jedesmal dreht, wenn das Fahr
zeug eine vorbestimmte Strecke zurücklegt; und ein Übertra
gungsgetriebe 616, welches drehbar an dem Wegstreckenzähler
rahmen 611 gelagert ist, in Kämmeingriff mit einem Schnecken
rad 615 ist, welches auf der Drehwelle des Schrittmotors 614
vorgesehen ist, und derart ausgelegt ist, daß die Drehbewe
gung des Schneckenrades 615 auf ein eingangsseitiges Zahnrad
613 übertragen werden kann, welches einteilig mit dem Ziffern
rad 613 für die niedrigste Stelle ausgebildet ist.
Es ist noch zu erwähnen, daß das Bezugszeichen 617 sich auf
ein Tragritzel bezieht.
Ein Raum 611b zur Aufnahme der vorstehend genannten Bewegungs
einrichtung 50 der Querspulenbauart wird in dem Wegstrecken
zählerrahmen 611 gebildet. An einem Rahmenabschnitt, welcher
den Raum 611b begrenzt, ist ein Paar von Positionierstiften
611c vorgesehen, deren Enden als Spitze ausgebildet sind
und die jeweils in die Paßöffnungen 502b und 502c passen, wel
che in dem Anschlußhalteabschnitt 502a der Bewegungseinrich
tung 50 ausgebildet sind, und es ist ein federnd nachgiebiges
Eingriffsstück 611d vorgesehen, welches mit dem Flansch
503a zusammenarbeitet, welcher als ein Eingriffsabschnitt
dient, der an dem Schutzgehäuse 503 der Bewegungseinrichtung
50 ausgebildet ist, und in welchem der Raum 611b vorgesehen ist.
In diesem Raum ist die Bewegungseinrichtung 50 an Ort und
Stelle festgelegt.
Ein Positioniervorsprung 611e und ein Paar von Eingriffsfüh
rungsabschnitten 611f, die zum Verbinden und Festlegen des
Tageskilometerzählers 62 genutzt werden (welcher nachstehend
noch näher beschrieben wird) sind so vorgesehen, daß dieser
fest mit dem Wegstreckenzähler 61 derart verbunden werden kann,
daß man zwei Zähler in einer Einheit hat, welche an linken und
rechten äußeren Wandflächen des Wegstreckenzählerrahmens 611
jeweils vorgesehen sind.
Der Tageskilometerzähler 62 weist einen Tageskilometerzähler
rahmen 621, eine Tragwelle 622, welche an einem Paar von ge
genüberliegenden Teilen 621a des Tageskilometerzählerrahmens
621 gelagert sind, und Ziffernräder 623 für vier Stellen auf,
welche drehbeweglich an der Tragwelle 622 gelagert sind. Ein
eingangsseitiges Zahnrad 623 ist integral mit dem Ziffernrad
623 für die niedrigste Stelle ausgebildet.
Eine Eingriffsausnehmung 621b, mit dem der Positioniervor
sprung 611e, welcher an dem Rahmen 611 des vorstehend be
schriebenen Wegstreckenzählers 61 ausgebildet ist, arbeitet
passend zur Bildung des Tageskilometerzählers 62 und des
Wegstreckenzählers 61 zur Verknüpfung der beiden als eine
Einheit zusammen, und ein Paar von federnd nachgiebigen
Eingriffsstücken 621d ist vorgesehen, welche jeweils eine
Eingriffsklaue 621c zum Zusammenarbeiten mit den jeweiligen
beiden Eingriffsführungsabschnitten 611f haben, sind derart
vorgesehen, daß diese zwischen die beiden Eingriffsführungs
abschnitte 611f einführbar sind, die am Rahmen 611 ausgelegt
sind und die jeweils auf den linken und rechten inneren
Wandflächen des Tageskilometerzählerrahmens 621 vorgesehen
sind.
Ferner ist eine Verbindungsplatte 621e zum Verbinden der ge
genüberliegenden Stücke 621a einteilig an dem Tageskilometer
zählerrahmen 621 ausgebildet. Eine runde Öffnung 621f, in de
ren Mitte die Drehwelle 505 der Bewegungseinrichtung 50 ange
ordnet ist, ist in der Verbindungsplatte 621e ausgebildet. Ein
Paar von Öffnungen 621g ist auf den gegenüberliegenden Seiten
der unteren Öffnung 621f vorgesehen, und Schrauben gehen je
weils durch dieselben derart, daß sie in ein Paar von mit Ge
winde versehenen Öffnungen 611g passen, die in dem Wegstrecken
zählerrahmen 611 des Wegstreckenzählers 61 ausgebildet sind.
Wenn bei dem Wegstreckenzähler 61 und dem Tageskilometerzähler
62 der vorstehend genannten Auslegungsform der Tageskilometer
zählerrahmen 621 durch Drücken der Positioniervorsprünge 611e
des Wegstreckenzählers 611 und durch Ineingriffbringen mit den
Eingriffsausnehmungen 621b in dem Tageskilometerzählerrahmen
621 (die perspektivische Ansicht nach Fig. 1) angeordnet sind,
sind sie zueinander ausgerichtet, und jedes Paar von federnd
nachgiebigen Eingriffsstücken 621d tritt zwischen dem jewei
ligen Paar von Eingriffsführungsabschnitten 611f unter Verfor
mung ein. Wenn dann ein Abschnitt 621h des Tageskilometer
zählerrahmens 621 gegen die oberen Enden der Eingriffsfüh
rungsabschnitte 611f anliegt, können die Eingriffsklauen
621c zurückfedern, nachdem sie an den Eingriffsführungsab
schnitten 611f vorbeigegangen sind, und sie kommen in Ein
griff mit den unteren Enden der Eingriffsführungsabschnitte
611f.
Als Folge hiervon ergibt sich somit eine Auslegung, bei der
der Eingriffszustand der Eingriffsklauen 621 nicht aufgeho
ben werden kann und die Rahmen 611 und 621 können sich nicht
relativ zueinander in Andrückrichtung und in Gegenrichtung
hierzu bewegen. Da zusätzlich die äußere Wandfläche des Weg
streckenzählers 611, an welchem die Positioniervorsprünge
611e ausgebildet sind, mit der inneren Wandfläche des Tages
kilometerzählerrahmens 621 zusammenarbeiten, in welchem die
Eingriffsausnehmung 621b ausgebildet ist, wird die Relativ
bewegung der Rahmen 611 und 621 in Längsrichtung der Trag
wellen 612 und 622 begrenzt. Da ferner der Positioniervor
sprung 611e mit der Führungsausnehmung 621b zusammenarbeitet,
ist auch die Relativbewegung der beiden Rahmen 611 und 621 in
einer Richtung senkrecht zu den Tragwellen 612 und 622 be
grenzt. Die beiden Zähler 61 und 62 bilden auf diese Weise
eine Einheit.
Wenn die beiden Zähler 61 und 62 auf diese Weise zu einer Ein
heit vereinigt sind, ist das eingangsseitige Zahnrad 623a des
Tageskilometerzählers 62 in Kämmeingriff mit dem Getriebezahn
rad 616 des Wegstreckenzählers 62, so daß ermöglicht wird, daß
die Antriebskraft von dem Schrittmotor 614 auf den Tageskilo
meterzähler 62 übertragen wird.
Bei dem integrierenden Streckenmesser 60, welcher auf diese
Weise integral ausgelegt ist, ist die Bewegungseinrichtung
50 in dem Raum 611b aufgenommen und festgelegt, welcher in dem
Wegstreckenzählerrahmen ausgebildet ist, und hierzu sind
die Paßöffnungen 502b und 502c in den Anschlußhalteabschnit
ten 502a der Bewegungseinrichtung 50 zu den Positionier
stiften 611 ausgerichtet, und die Bewegungseinrichtung 50
wird von unten gegen den Wegstreckenzählerrahmen 611 ge
drückt. Durch diese Bewegung der Bewegungseinrichtung 50
werden die federnd nachgiebigen Eingriffsstücke 611d durch
den Flansch 503a des Schutzgehäuses 503 ausgelenkt und ver
formt und wenn die jeweiligen Anschlußhalteabschnitte 502a
gegen einen Abschnitt des Wegstreckenzählerrahmens 611 zur
Anlage kommen, bewirkt der Flansch 503a nach dem Passieren
der federnd nachgiebigen Eingriffsstücke 611d, daß die fe
dernd nachgiebigen Eingriffsstücke 611d sich zurückstellen
können. Somit ist der Flansch 503a in Eingriff mit dem fe
dernd nachgiebigen Eingriffsstück 611d.
Solange der Eingriffszustand des federnd nachgiebigen Ein
griffsstückes 611d nicht aufgehoben ist, sind der Wegstrecken
zählerrahmen 611 und die Bewegungseinrichtung 50 in einer
Relativbewegung zueinander in der vorstehend angegebenen An
drückrichtung und in Gegenrichtung hierzu gehindert. Durch
die Paßverbindung der Positionierstifte 611c mit den Paßöff
nungen 502b und 502c wird zusätzlich erreicht, daß die Bewe
gungseinrichtung 50 bezüglich des Wegstreckenzählerrahmens
611 auf effektive Weise genau positioniert ist, und der in
tegrierende Streckenmesser 60 und die Bewegungseinrichtung
50 bilden auf diese Weise eine Einheit.
Für die Bewegungseinrichtung 50, welche in dem Raum 611b in
dem Wegstreckenzählerrahmen 611 aufgenommen und dort festge
legt ist, ist passend eine harte gedruckte Schaltungsplatte
(HPC) 70 von unten her in den Wegstreckenzählerrahmen 611
eingesetzt, auf welcher elektronische Bauteile vorgesehen
sind, die eine Schaltung zum Anlegen eines Signales zum Be
treiben der Bewegungseinrichtung 50 und des Schrittmotors
614 hat. Wenn Schrauben durch die vier Schraubeneinsatz
öffnungen 70a in der HPC 70 durchgeführt und in die mit
Gewinde versehenen Anschlußstücke 611h geschraubt sind,
welche an dem Wegstreckenzählerrahmen 611 vorgesehen sind,
sind der Wegstreckenzählerrahmen 611 und die HPC 70 zu einer
Einheit verbunden, wie dies in einer Seitenansicht in Fig. 3
und in einer Unteransicht in Fig. 4 gezeigt ist.
Da bei der vorstehend beschriebenen Auslegungsform die Trag
welle 612, die Ziffernräder 613, der Schrittmotor 614, das
Getriebezahnrad 616, die HPC u. dgl. an dem Rahmen 611 des
Wegstreckenzählers 61 angebracht sind, kann der Wegstrecken
zähler 61 als eine einzige Einheit einen integrierenden Strecken
messer bilden. Auch wenn man eine beliebige Art eines Ta
geskilometerzählers 62 auswählt und diesen mit dem Wegstrecken
zähler 61 verbindet, ist es möglich, einen integrierenden
Streckenmesser bereitzustellen, welcher sowohl einen Weg
streckenzähler als auch einen Tageskilometerzähler hat.
Wenn der Wegstreckenzähler 61, der Tageskilometerzähler 62
und die Bewegungseinrichtung 50 zu einer Einheit gemäß der
voranstehend beschriebenen Auslegungsform zusammengefaßt
sind, werden eine Scheibe und eine lichtdurchlässige Platte
(beide sind nicht gezeigt) übereinander angeordnet und passend
sowie fest auf den beiden Zählern angebracht. Dies wird da
durch bewerkstelligt, daß Schrauben in die Schraubeneinfüh
rungsöffnungen in der Scheibe und der lichtdurchlässigen Plat
te und in die Schraubeneinführungsöffnungen 621g und der
Verbindungsplatte 621e des Tageskilometerzählers 621 eingesetzt
werden, und daß die Schrauben in die mit Gewinde versehenen
Öffnungen 611g in den Wegstreckenzählerrahmen 611 geschraubt
werden. Wenn diese Schrauben eingeschraubt sind, erhält man
eine wirksame feste Verbindung der beiden Rahmen 611 und 621
unter Bildung einer Einheit.
Es ist noch zu erwähnen, daß, wenn die HPC 70 fest mit dem
Wegstreckenzählerrahmen 611 auf die vorstehend beschriebene
Weise verbunden ist, das Schutzgehäuse 503 der Bewegungs
einrichtung 50 passend mit einer Öffnung 70b versehen ist,
welche in der HPC 70 vorgesehen ist, und daß die HPC 70
gegen den abgestuften Abschnitt 503a des Schutzgehäuses 503
anliegt und dieses derart mit einer Druckkraft beaufschlagt,
daß die Bewegungseinrichtung 50 an dem Wegstreckenzählerrah
men 611 festgehalten werden kann.
Zusätzlich ist eine Rücksetzeinrichtung, welche nicht gezeigt
ist, zum Zurücksetzen des Tageskilometerzählers 62 in dem
Tageskilometerzählerrahmen 621 vorgesehen.
Dank der vorstehend beschriebenen Auslegungsform läßt sich
die Anordnung der Bewegungseinrichtung 50 an dem integrie
renden Streckenmesser, welcher einen Wegstreckenzähler 61
und einen Tageskilometerzähler 62 aufweist, auf einfache Wei
se dadurch gestalten, daß die Bewegungseinrichtung 50 in den
Raum 611b, welcher in dem Wegstreckenzählerrahmen 611 des
Wegstreckenzählers 61 ausgebildet ist, von dem Wegstrecken
zählerrahmen 611 von unten her gesehen gedrückt wird. Bei die
sem Montageschritt werden die Positionierstifte 611c des Weg
streckenzählerrahmens 611 passend in die Paßöffnungen 502b
eingeführt, welche in den Anschlußhalteabschnitten 502a aus
gebildet sind, und das federnd nachgiebige Eingriffsstück 611d
ist in Eingriff mit dem Flansch 503a des Schutzgehäuses 503,
so daß die Bewegungseinrichtung 50 in den Raum 611b durch
Pressen in entsprechender Weise angeordnet und in einer vorbe
stimmten Position in dem Wegstreckenzählerrahmen 611 fest
gelegt ist. Auf diese Weise läßt sich die Positionierung
des Bewegungseinrichtung 50 bezüglich des Wegstreckenzähler
rahmens 611 festlegen. Auf diese Weise läßt sich die
Positionierung der Bewegungseinrichtung 50 bezüglich des
Wegstreckenzählerrahmens 611 auf effektive Weise unter Ge
währleistung einer minimalen Versetzung positionieren.
Da zusätzlich die HPC 70, welche die Schaltung zur Erzeugung
eines Treibersignales für die Bewegungseinrichtung 50 hat, sich
unabhängig an dem Wegstreckenzählerrahmen 611 passend vorse
hen läßt, nachdem die Bewegungseinrichtung 50 an dem Wegstrecken
zählerrahmen 611 montiert ist, lassen sich die Montagevorgänge
hinsichtlich ihrer Effizienz verbessern.
Da ferner die Rahmen für den Wegstreckenzähler 61 und den Ta
geskilometerzähler 62 gesondert vorgesehen sind und die Zähler
unabhängig voneinander bei der Montage angeordnet werden kön
nen, können die Zähler unabhängig voneinander vormontiert wer
den, so daß man Vorteile hinsichtlich der Bauteileorganisa
tion und der Herstellungsorganisation erhält.
Da entsprechend den voranstehenden Ausführungsformen bei der
Erfindung der Wegstreckenzähler gesondert von dem Tageskilo
meterzähler vormontiert wird, und irgendeine beliebige Bauart
des Tageskilometerzählers anschließend gesondert zu dem Weg
streckenzähler ausgewählt und mit dem Wegstreckenzähler ver
bunden werden kann, erhält man einen integrierenden Strecken
messer, welcher sowohl einen Wegstreckenzähler als auch einen
Tageskilometerzähler hat, wobei man durch diese Weise eine
universelle Verknüpfung von unterschiedlichen Bauarten von
Tageskilometerzählern erreichen kann.
Ferner ist es möglich, nur einen integrierenden Streckenmesser
vorzusehen, welcher nur einen Wegstreckenzähler gesondert von
dem Tageskilometerzähler hat, ohne daß man hierzu die bereitzu
haltende Anzahl von Erzeugnissen vergrößern muß.
Auch wird ein Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug bereit
gestellt, bei dem ein integrierender Streckenmesser und eine
analoge Meßeinrichtung zur Anzeige einer gemessenen Fahrzeug
geschwindigkeit o. dgl. mit Hilfe eines Zeigers kombiniert
sind, welcher mittels einer elektrisch betriebenen Bewe
gungseinrichtung angetrieben ist und wobei eine Skala auf
einer Scheibe vorgesehen ist, die fest mit dem Rahmen des
integrierenden Streckenmessers verbunden ist, wobei die
Auslegung hierbei derart getroffen ist, daß die elektrisch
betriebene Bewegungseinrichtung direkt mit dem Rahmen des
integrierenden Streckenmessers fest verbunden und an diesem
angeordnet werden kann. Auf diese Weise läßt sich die elek
trisch betriebene Bewegungseinrichtung bezüglich des inte
grierenden Streckenmessers auf effektive Weise genau positio
nieren, und die positionsmäßige Zuordnung zwischen der Skala
der Scheibe, welche fest mit dem Rahmen des integrierenden
Streckenmessers verbunden ist, und des durch die elektrisch
betriebene Bewegungseinrichtung angetriebenen Zeigers läßt
sich derart wählen, daß man keine nennenswerte Versetzung
hat.
Ferner ist die Auslegung derart getroffen, daß die Positionier
stifte des integrierenden Streckenmessers passend in die Paß
öffnungen der elektrisch betriebenen Bewegungseinrichtung an
geordnet sind, und daß das federnd nachgiebige Eingriffsstück
des integrierenden Streckenmessers in Eingriff mit dem Ein
griffsabschnitt der elektrisch betriebenen Bewegungseinrichtung
ist, so daß ermöglicht wird, daß die elektrisch betriebene
Bewegungseinrichtung direkt an dem Rahmen des integrierenden
Streckenmessers angeordnet und fest mit diesem verbunden wer
den kann. Somit läßt sich die Positionierung der elektrisch
betriebenen Bewegungseinrichtung bezüglich des integrieren
den Streckenmessers auf effektive Weise genau gestalten, und
die positionsmäßige Zuordnung zwischen der Skala der Scheibe,
welche fest mit dem Rahmen des integrierenden Streckenmessers
verbunden ist, und des Zeigers, welcher durch die elektrisch
betriebene Bewegungseinrichtung angetrieben ist, läßt sich
derart auslegen, daß man keine nennenswerte Versetzung hat.
Zusätzlich werden daher die Montage- und Ausrichtarbeiten
vereinfacht, und man erhält ein Kombinationsinstrument für
ein Fahrzeug, welches für eine automatische Montage geeignet
ist.
Claims (15)
1. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug, mit
einer Zählereinrichtung (60) zum Anzeigen einer von dem Fahr zeug zurückgelegten Wegstrecke, die einen Rahmen (611, 621) und eine Anzahl von Ziffernrädern (613, 623) umfaßt, die ne beneinanderliegend drehbar an dem Rahmen (611, 621) gelagert sind, und
einer Antriebseinrichtung zum Antreiben eines Zeigers (1), zum Anzeigen eines Fahrzeugparameters,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (611, 621) eine an ihm befestigte Meßscheibe (2) aufweist, die eine Meßskala des Fahrzeugparameters anzeigt, und
daß eine Kupplungs- oder Verbindungseinrichtung vorgesehen ist, die einstückig mit dem Rahmen (611, 621) der Zählerein richtung (60) und der Antriebseinrichtung ausgebildet ist, um den Rahmen (611, 621) der Zählereinrichtung (60) mit der An triebseinrichtung zu einer Einheit fest zu verbinden.
einer Zählereinrichtung (60) zum Anzeigen einer von dem Fahr zeug zurückgelegten Wegstrecke, die einen Rahmen (611, 621) und eine Anzahl von Ziffernrädern (613, 623) umfaßt, die ne beneinanderliegend drehbar an dem Rahmen (611, 621) gelagert sind, und
einer Antriebseinrichtung zum Antreiben eines Zeigers (1), zum Anzeigen eines Fahrzeugparameters,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (611, 621) eine an ihm befestigte Meßscheibe (2) aufweist, die eine Meßskala des Fahrzeugparameters anzeigt, und
daß eine Kupplungs- oder Verbindungseinrichtung vorgesehen ist, die einstückig mit dem Rahmen (611, 621) der Zählerein richtung (60) und der Antriebseinrichtung ausgebildet ist, um den Rahmen (611, 621) der Zählereinrichtung (60) mit der An triebseinrichtung zu einer Einheit fest zu verbinden.
2. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung eine
elektrisch betriebene Bewegungseinrichtung (50) umfaßt.
3. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrich
tung eine Paßöffnung (502b, 502c) und einen Eingriffsabschnitt
(502a) umfaßt, welcher an der Antriebseinrichtung ausgebildet
ist, sowie einen Positionierstift (611c), der in die Paßöff
nung (502b, 502c) paßt, und ein federnd nachgiebiges Ein
griffsstück (611d) zum Zusammenarbeiten mit dem Eingriffsab
schnitt (502a), welcher an dem Rahmen (611, 621) der Zäh
lereinrichtung (60) ausgebildet ist.
4. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach einem der An
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gemessene
Fahrzeugparameter eine Fahrzeuggeschwindigkeit ist.
5. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach einem der An
sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählerein
richtung (60) einen Wegstreckenzähler (61) umfaßt.
6. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug mit einer ersten
Zählereinrichtung (61) zum Anzeigen einer von dem Fahrzeug
zurückgelegten Wegstrecke, welche eine Anzahl von Ziffernrä
dern (613) aufweist, die drehbeweglich nebeneinanderliegend
angeordnet sind, und einer zweiten Zählereinrichtung (62) zum
Anzeigen einer von dem Fahrzeug zurückgelegten Wegstrecke,
welche eine Anzahl von Ziffernrädern (623) aufweist, die
drehbeweglich nebeneinanderliegend angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Zählereinrichtung (61) einen
ersten Rahmen (611) zur Lagerung der Ziffernräder (613) um
faßt und daß die zweite Zählereinrichtung (62) einen zweiten
Rahmen (621) zur Lagerung der Ziffernräder (623) umfaßt und
daß die erste Zählereinrichtung (61) und die zweite Zäh
lereinrichtung (62) mit einer ersten Kupplungseinrichtung zur Herstellung
einer integralen Verbindung des ersten Rahmens (611)
der ersten Zählereinrichtung (61) mit dem zweiten Rahmen
(621) der zweiten Zählereinrichtung (62) versehen ist.
7. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kupplungseinrichtung
einen Positioniervorsprung (611e) und ein Paar von Eingriffsführungsabschnitten
(611f) umfaßt, die an den linken und
rechten Wänden des ersten Rahmens (611) der ersten Zählereinrichtung
(61) vorgesehen sind, und eine Eingriffsausnehmung (621) umfaßt,
die im Eingriff mit dem Positioniervorsprung (611e)
ist, sowie ein Paar von federnd nachgiebigen Eingriffsstücken
(621d) umfaßt, die jeweils eine Eingriffsklaue (621c) haben
und die in Eingriff mit dem jeweiligen Paar von Eingriffsführungsabschnitten
(611f) kommen, die auf den linken
und rechten, inneren Wandflächen des zweiten Rahmens (621) der zweiten
Zählereinrichtung (62) ausgebildet sind.
8. Kombinationsinstrumente für ein Fahrzeug nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß eine an dem ersten oder zweiten Rahmen (611, 621) befestigte
Meßscheibe (2), welche die Meßskala eines Fahrzeugparameters
anzeigt, eine Antriebseinrichtung zum Antreiben
eines Zeigers (1), der zusammen mit der Meßscheibe (2) den Fahrzeugparameter
anzeigt, und eine zweite Kupplungseinrichtung,
welche an der ersten Zählereinrichtung (61) und der Antriebseinrichtung
vorgesehen ist, zum Verbinden der Antriebseinrichtung
mit der ersten Zählereinrichtung (61) vorgesehen
sind.
9. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung eine
elektrisch betriebene Bewegungseinrichtung (25) umfaßt.
10. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach den Ansprüchen
8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kupplungs
einrichtung eine Paßöffnung (502b, 502c) und einen Eingriffs
abschnitt (502a), welcher an der Antriebseinrichtung ausge
bildet ist, sowie einen Positionierstift (611c) umfaßt, wel
cher in die Paßöffnung (502b, 502c) paßt, und ein federnd
nachgiebiges Eingriffsstück (611d) zum Zusammenarbeiten mit
dem Eingriffsabschnitt (502a) umfaßt, welcher am Rahmen (611)
der ersten Zählereinrichtung (61) ausgebildet ist.
11. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach Anspruch 6,
gekennzeichnet durch eine magnetische Antriebseinrich
tung, welche an der ersten Zählereinrichtung (61) zum Antrei
ben der Ziffernräder (613) entsprechend der Bewegung des
Fahrzeuges angeordnet ist.
12. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung die Zif
fernräder (623) der zweiten Zählereinrichtung (62) antreibt.
13. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung einen
Schrittmotor (614) umfaßt.
14. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach einem der
Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Zählereinrichtung ein Wegstreckenzähler (61) ist.
15. Kombinationsinstrument für ein Fahrzeug nach einem der
Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Zählereinrichtung (62) ein Tageskilometerzähler ist.
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