DE2838947C2 - Stetigförderer - Google Patents

Stetigförderer

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DE2838947C2
DE2838947C2 DE19782838947 DE2838947A DE2838947C2 DE 2838947 C2 DE2838947 C2 DE 2838947C2 DE 19782838947 DE19782838947 DE 19782838947 DE 2838947 A DE2838947 A DE 2838947A DE 2838947 C2 DE2838947 C2 DE 2838947C2
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    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/12Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising a series of individual load-carriers fixed, or normally fixed, relative to traction element
    • B65G17/123Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising a series of individual load-carriers fixed, or normally fixed, relative to traction element arranged to keep the load-carriers horizontally during at least a part of the conveyor run
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Stetigförderer für kontinuierliche Förderung eines großen Sehüugutvolumens mit im horizontalen Forderstreckenbereich direkt hintereinander angeordneten, schalenförmigen Behältern zur Aufnahme und Förderung losen Schüttguts und zwei Paar endloser Ketten, an denen die Behälter mit ihrem Vorderbereich bzw. ihrem Hinterbereich jeweils schwenkbar befestigt sind, sowie mit einer Anzahl von in Umlaufrichtung hintereinander angeordneten Umlenkstationen mit Kettenrädern zur Umlenkung des Verlaufs der Ketten von etwa horizontaler in etwa vertikale Richtung oder umgekehrt, wobei an der Umlenkstation, nach der die Behälter mit Schüttgut befüllbar sind, und an der Umlcnkstalion, in deren Bereich das Schüttgut cnileerbar ist, sowie an den Umlenkstationen, an denen die Bewegungsrichtung der Ketten lediglich um 90" geändert wird, beide Kettenpaare jeweils gleichachsig umgelenkt werden, während die an den Umlenkstationen, an denen 'inter Beibehaltung der Horizontalstellung der Behälter die Bewegungsrichtung der Ketten von etwa horizontaler in etwa vertikale Richtung oder umgekehrt geändert wird, vorgesehenen Kettenräder des einen Kettenpaars in Abstand von den Kettenrädern des anderen Kcttenpaars angeordnet sind.
Eine Anordnung dieser Art ist aus der FR-OS 22 02 020 bekannt. Bei der aus der genannten FR-OS 22 02 020 bekannten Anordnung werden die Behälter im Bereich der Entlecrstation einfach umgekippt. Hierbei kann es vorkommen, daß ein Teil der Füllung im Behälter zurückbleibt. Diese Gefahr ist insbesondere dann gegeben, wenn das transportierte Material dazu
jo ncigi, an den Behälterwandungen festzubacken bzw. hängenzubleiben und sich hieran anzulagern, was bei vielen Schüttgütern, z. B. Zement, zu befürchten ist. Besonders nachteilig kann es sich in diesem Zusammenhang auswirken, wenn ein sehr großer Höhenunter-
j5 schied zu überbrücken ist, so daß sich eine verhältnismäßig lange Förderzeit ergibt, innerhalb welcher das transportierte Material mit den Behälterwandungen zusammenbacken kann. Eine unvollständige Entleerung der Behälter erhöht jedoch das Eigengewicht und vermindert das Fassungsvermögen und kann daher nicht nur zu Betriebsstörungen führen, sondern ergibt insgesamt auch eine schlechte Wirtschaftlichkeit.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Stetigförderer gattungsgemäßer Art mit einfachen und daher kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, daß eine vollständige Entleerung der schalenförmigcn Behälter und damit eine Laslcnaufnahmefähigkcit und eine große Förderhöhe gewährleistet sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Bereich der Umlcnkstation, in welcher die Behälter entleert werden, eine zu den gleichachsig nebeneinander angeordneten inneren und äußeren Kettenrädern koaxiale, zwischen den inneren Kettenrädern angcordnetc ballenförmige Rolle vorgesehen ist, auf welche die schalenförmigcn Behälter jeweils mit ihrem Boden auflaufen, und daß der Boden aus einem federnd biegsamen Material mit gutem Rücksiellvcrmögen besteht.
Diese Maßnahmen ergeben in vorteilhafter Weise ei-
bo ne zuverlässige Entlecreinrichtung. Die mit den schalenförmigcn Behältern zum Eingriff kommende Rolle stellt ein vergleichsweise einfaches Bauteil dar. das in vorteilhafter Weise stationär angeordnet sein kann, was eine weitere Vereinfachung ergibt. Infolge des Abrollvermö-
b5 gcns der Rolle ergibt sieh gleichzeitig eine schonende Betriebsweise. Dennoch ist jedoch ein praktisch formschlüssiger Arbeitseingriff /wischen der Rolle und den hiermit zusammenwirkenden Behältern gewährleistet.
«as eine zuverlässige Arbeitsweise sicherstellt. Da die Rolle im Umlenkbereich der Behalte,- koaxial zu den Umlenkrollen angeordnet ist, ergibt sich eine Durchwalkung der Behälterböden, wodurch das in den Behältern enthaltene Schüttgut zuverlässig von den Behälterwandungen gelöst und ausgeworfen wird. Dit erfindungsgemäße Bodenausbildung stellt sicher, daß die durchgewalkten Böden automatisch in ihre Ursprungsform zurückkehren, sobald der betreffende Behälter außer Eingriff mit der genannten Rolle kommt. Die erfindungsgemäßen Maßnanmen zeichnen sich demnach insbesondere durch eine hohe Einfachheit bei ausgezeichneter Robustheit aus. Dadurch, daß die Behälter auf zuverlässige Weise vollständig entleert werden, wird das Eigengewicht auf ein Minimum reduziert, was sich positiv auf das Lastaufnahmevermögen und die Höhe des überbrückbaren Unterschieds auswirkt. Unterstützend wirkt sieb in dieser Hinsicht die seitliche Versetzung der Ketten bzw. Kettenräder aus, da hierdurch die Verwendung ebener Kettenglieder gewährleistet wird, die ausschließlich durch Kettenlängkräfte beansprucht werden und keiner Momentbelastung unterworfen sind, und daher verhältnismäßig leicht ausgeführt werden können.
Die DE-AS 12 38 843 zeigt zwar einen Höhenförderer zum Be- und Entladen von Hochregalen, bei dem sogenannte Lastträger vorgesehen sind, die mit ihren vier Ecken an vier seitlich gegeneinander versetzten Ketten befestigt und dabei so nach einer Seite abgestützt sind, daß sie normalerweise nachgiebig sind, jedoch starr werden, wenn Ware hierauf abgestellt wird. Die genannten Lastträger bestehen dabei zwar aus mehreren beweglich miteinander verbundenen Leisten, deren Nachgiebigkeit jedoch offenbar lediglich dazu benötigt wird, um die Kurvengängigkeit zu verbessern. Für die Frage der Entleerung der Plattform spielt deren Nachgiebigkeit ersichtlich keine Rolle.
Die AT-PS 2 72 940 zeigt einen endlosen Kettenförderer mit von zwei Kettenpaaren aufgenommenen Plattformen. Diese sind jedoch zur Bewerkstclligung einer ausreichenden Kurvengängigkeit nur mit einem Kettenpaar fest und mit dem anderen Kettenpaar auskuppelbar verbunden. Bei Verwendung dieser Lehre wäre es praktisch unmöglich, die Behälterböden im Bereich der Entleerstation mit Hilfe einer stationär angeordneten Rolle durchzuwalken, da hierbei ein Ausweichen der Behälter möglich wäre.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der übergeordneten Maßnahmen können die aus federnd biegsamen Material mit gutem Rückstellvcrmögcn hergestellten Böden der schalenförmigen Behälter jeweils längs ihrer Längskanten durch einerseits umgebogene Bereiche der unteren Randbereiche der Seitenwandungen der Behälter und andererseits mit diesen zusammenwirkende Druckelemente bzw. Druckplatten gehalten sein. Diese Maßnahmen ermöglichen eine einfache Verbundbauweise, wobei für die Behälterboden anderes Material als für die Behälterseitenwandungen Verwendung finden kann, und gewährleisten dabei dennoch eine hohe Festigkeit und Tragfähigkeit. Zweckmäßig können dabei die Behälterböden durch jeweils eine aus Gummi bestehende Platte gebildet werden, die an den aus Blech bestehenden Behälterseitenwandungen auf oben umrissene Weise festlegbar ist. Die Verwendung eines Gummibodens erlaubt in vorteilhafter Weise auch eine gute Absorption metallischer Geräusche.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der übergeordneten Maßnahmen kann iin Bereich der Umlenkstation, in deren Bereich das Schüttgut aus den schalenför
migen Behältern entleerbar ist, eine Einrichtung zur Aufbringung von Vibration auf den Körper eines jeden passierenden Behälters vorgesehen sein. Hierdurch ergibt sich in vorteilhafter Weise auch noch bei feuchtem 5 und klebrigem Schüttgut eine zuverlässige Behälterentleerung. In einfacher Weise genügt es hierzu, die im Bereich der Entleer-Umlenkstation vorgesehene, mit den Behälterboden zusammenwirkende Rolle im Bereich ihres Umfangs mit entsprechenden Unebenheiten ίο zu versehen.
Nachstehend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung rein beispielsweise beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 in schematischer Darstellung eine Seitenanis sieht eines erfindungsgemäßen Stetigförderers,
F i g. 2 eine Draufsicht auf den Stetigförderer gemäß Fig. 1,
F i g. 3 Stirnansichten der Anordnungen der einzelnen Bauteile an den Umlenkstationen A. B. C und D gemäß F i g. 1 bei entfernten Tragketten,
F i g. 4 in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht auf einen in dem Stetigförderer nach der Erfindung verwandten Förderbehälter,
Fig. 5 eine Darstellung eines Längsschnitts durch den Behälter gemäß Fig. 4,
F i g. b einen Querschnitt durch den Behälter gemäß Fig.4 und 5 in einem Zustand, in welchem der Bodenbereich des Behälters durch eine Einrichtung zur Erleichterung der Schüttgutabgabe nach oben angehoben JO ist,
F i g. 7 eine Draufsicht auf einen Teil der Kettenzüge
mit aufeinanderfolgenden Behältern in gegenüber den Darstellungen gemäß F i g. 4 bis 6 kleinerem Maßstab zur Darstellung der Art der Verbindung der Behälter mit deren Tragketten,
F i g. 8 eine Seitenansicht der in F i g. 7 dargestellten Anordnung von Behältern und sie tragenden Ketten,
F i g. 9 in dem Maßstab der F i g. 7 und 8 entsprechendem Maßstab eine Seitenansicht des Mechanismus im Bereich der Umlenkstation Dgemäß Fi g. I.
F i g. 1 ist eine schematische Seitenansicht des Fördermechanismus des Stetigförderers nach der Erfindung, während F i g. 2 die zugehörige Draufsicht darstellt. Die unterhalb eines Bandförderers Fangeordnete Umlenkstation C weist eine Achse 4 und ein Paar innerer Kettenräder 2, 2 sowie ein Paar äußerer Kettenräder 2', 2' auf, die jeweils endseitig auf der Achse 4 angeordnet sind, wie in F i g. 3 gezeigt, und beide freien Enden dieser Achse 4 sind in Drehlagern 3, 3 abgestützt, welche am Gehäuse 14 festgelegt sind.
Die Umlenkstation C'weist gleiche Ausgestaltung auf wie diese soeben beschriebene Umlenkstation C. Die Umlenkstation C'weist gleichfalls im wesentlichen gleiche Ausbildung auf, wie die Umlenkstation C, jedoch sind in dieser Umlenkstation C" Ausnehmungen zwischen den Zähnen der inneren Kettenräder vorgesehen, so daß die Verbindungsglieder, welche die äußeren endlosen Ketten Γ und die Behälter E verbinden, nicht mit den Zähnen des jeweiligen inneren Kettenrades in Konbo flikt geraten können, wenn das betreffende Verbindungsglied die Umlenkstation C"passiert.
Die Umlenkstation D ist gleichfalls im wesentlichen in gleicher Weise ausgeführt wie die Umlenkstation C, jedoch ist in dieser Umlenkstation ein Antriebskettenrad b5 2" an einem Ende des jetzt als Welle ausgebildeten Bauteils 4 drehfest festgelegt und über ein (nicht gezeigtes) Rcduzicrungsgetriebe und einen Kettenzug mit einem Antriebsmotor M verbunden. Im mittleren Bereich die-
ser Welle 4 ist eine durch eine ballige Rolle 13 gebildete Einrichtung zur Erleichterung der Schüttgutabgabe vorgesehen, wobei diese Einrichtung so ausgebildet und angeordnet ist, daß sie gegen den Boden der Behälter E anstößt, um diesem jeweils einen Kraftimpuls zu vcrmit- ■> teln, welcher den Behälterboden nach oben stößt bzw. durchdrückt, so daß das in diesem enthaltene Schüttgutmaterial einerseits gelockert und andererseits ausgestoßen wird.
Die Einrichtung zur Erleichterung der Schüttgutabgäbe weist, wie am besten in F i g. 6 gezeigt, eine ballige Rolle 13 auf, die auf einer Achse oder Welle angeordnet ist. Zur Verbesserung der Entleerungswirkung wird im übrigen weiterhin empfohlen, Unebenheiten auf der Oberfläche vorzusehen, urn eine Art Vibration /.υ crzcu· ·,*, gen. F i g. 6 und 9 zeigen den deformierten Zustand der Bodenplatte der Behälter E während des Vcrschwcnkungsvorganges an der Umlenkstation D.
Die Umlenkstation A besteht aus einem Paar Achsen 4', 4' und einem Paar äußerer Kettenräder 2', 2', welche jeweils auf diesen im übrigen nach Art von Achsstummeln freifliegend in entsprechenden Lagern 3, 3 gelagerten Achsen 4', 4' angeordnet sind. Die Umlenkstation B weist gleichfalls ein Paar Achsen 4", 4" auf, auf denen jeweüs die inneren Kettenräder 2, 2 befestigt sind, wobei auch diese Achsen 4", 4" nach Art von Achsstummeln freifliegend in entsprechenden Lagern 3, 3 gelagert sind. Die Umlenkstation A' weist die gleiche Ausbildung auf wie die Umlenkstation A, wobei gleiches für die Umlenkstation ß'gilt, welche die gleiche Ausbildung besitzt wie die Umlenkstation B. Es ist aus den Zeichnungen ohne weiteres zu entnehmen, daß der Abstand zwischen den Umlenkstationen A und B sowie zwischen den Umlenkstationen A' und B' gleich dem Abstand zwischen den Achsen 10 und 10' ist, welche etwa in Horizontalrichtung quer über die Behälter E hinweggeführt sind (F i g. 7 und 8).
Bei dem Fördersystem nach der Erfindung sind die beschriebenen Umlenkstationen C, A, B, A'. B'. D, C" und C jeweüs an vorbestimmten Positionen angcordnet, die in F i g. 1 gezeigt sind, und die inneren endlosen Ketten 1 sind um die Umlenkstationen C. B. B', D. C" und C geführt, während die äußeren endlosen Ketten Γ um die Umlenkstationen C, A, A', D, C" und C" geführt sind. Weiterhin sind beide Seiten des Vorderbereiches eines jeden Förderbehälters E mit zwei Zügen innerer Ketten 1, 1 mittels Verbindungsgliedern 5 verbunden, während beide Seiten des Hinterbercichcs eines jeden Behälters £ jeweils mit einem von zwei Zügen äußerer endloser Ketten Γ, Γ über Verbindungsgelemente 5' verbunden sind, wodurch eine Anordnung einer Vielzahl von Behältern Enach Art eines Zuges zwischen den parallelen Strängen der endlosen Ketten geschaffen wird. Aufgrund der oben beschriebenen Anordnung der jeweiligen Umlenkstationen und der zugehörigen Kettenführungen der um sie herumgeführten Ketten ist den nach Art eines Zuges angeordneten Förderbchältern E die Möglichkeit gegeben, im Bereich jeder horizontalen Förderstrecke des Stetigförderers eine horizontale Bewegung in stets horizontaler Stellung durchzumachen, bo und in jeder vertikalen Förderstrecke des Stetigförderers sich in Vertikalrichtung nach oben oder auch abwärts zu bewegen, wobei die Förderbehältcr E einerseits in gleichem Abstand zueinander gehalten sind und andererseits gleichfalls stets ihre horizontale Stellung b5 beibehalten.
Fig.4 bis 8 verdeutlichen schematisch die Verbindung der Förderbehälter E mit den inneren und äußeren Ketten 1 bzw. Γ. Der Behälter E weist beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine aus biegsamen Gummimaterial hergestellte Platte 15 auf, welche sich zwischen beiden Seitenwandungen erstreckt, wobei die beiden Randbcrcichc dieser biegsamen Platte 15 sicher zwischen umgebogenen Bereichen 16,16 und Druckplatten 17, 17 eingespannt gehalten sind, so daß der Bodenbereich 9 des Behälters Eschiffartige Form erhält. Im oberen Bereich beider Scitenwandungen des Behälters E sind einerseits vordere Vorsprünge 8 vorgesehen, welche durch Schraubbol/.cn 18 schwenkbar gehalten sind, während andererseits hintere Vorsprünge 8' durch beispielsweise Schweißen starr und fest mit der Behälterscitenwandung verbunden sind. In den Zeichnungen bezeichnen 7 und T in den jeweiligen Vorsprüngen 8 bzw. 8' cingcformtc Durchstecklöchcr für die Achsen 10,10', und 6 ist ein aus Gummimalcrial gefertigtes Überlappungsteil, das durch Ankleben. Verschraubung oder in anderer geeigneter Weise am Vorderbereich des Behälterkörpers 9 festgelegt ist. Dieses Übcrbrückungsteil 6 hat die Aufgabe, den Zwischenraum zwischen dem eigenen Behälter E und dem benachbarten zu überbrükken und abzudecken.
Nunmehr wird unter besonderer Bezugnahme auf F i g. 1 die Wirkungsweise des crfindungsgemäßeri Stetigförderers beschrieben. Wenn der Antriebsmotor M zum Anlaufen gebracht ist, so daß die inneren und äußeren endlosen Ketten 1, Γ sich in Richtung der Pfeile bewegen, bewegen sich die nach Art eines Zuges angeordneten Behälter E horizontal in Richtung des Pfeiles auf dem unteren, horizontalen Förderweg. Auf dem vertikalen Förderweg machen die Behälter E. da die inneren endlosen Ketten 1 in den Umlenkstationen ßund B' um die inneren Kettenräder 2 und die äußeren endlosen Kelten Γ in den Umlcnkstationen A und A' um die äußeren Kettenräder 2' herumgeführt sind, eine Aufwärtsbcwegung durch, während derer sie in vertikalem Absland zueinander gehalten sind und dabei ihre eigene Horizontalstcllung beibehalten, und bei Erreichen des Gipfels des aufsteigenden Förderweges wird jeder Behälter Ein den Umlenkstationcn Λ'und B'um90c relativ zu seinen Tragketten verschwenkt, so daß er sich in Horizontalrichtung gemäß dem dargestellten Pfeil weiterbewegt, dabei jedoch seine eigene Horizontalstellung beibehält. Danach wird jeder Behälter E in der Umlenkstation D so umgestülpt, daß er nach Verlassen dieser Umlcnkstation D sich in Überkopfstellung horizontal weiterbewegt, und wird dann weiterhin in der Umlenkstation C" so um weitere 90° verschwenkt, daß er sich in der in F i g. 1 der Zeichnungen dargestellten Sieüüiig nach unten bewegt, und nach Erreichen der Umlenkstation C wird jeder Behälter E weiterhin um 90" so verschwenkt, daß er sich gleichfalls in Überkopfstellung zur Umlenkstation C hinbewegt Wenn der Behälter Ein der Umlenkstation Dumgewendet wird, wird das in ihm enthaltene Schüttgut in perfekter Weise entladen, wobei keinerlei Schüttgutrückstände im Behälter verbleiben, und zwar dies aufgrund der mittels der balligen Rolle 13 bewirkten Durchbiegung der aus einem federnd biegsamen Material mit gutem Rückstellvermögcn bestehenden Böden der Behälter E, wobei das entladene Schüttgut chargenweise aufeinanderfolgend auf einen Bandförderer G fällt, welcher unterhalb der Umlcnkstation D angeordnet ist.
Die Böden der zum Einsatz kommenden Behälter E können durch Gummiplatten, Schichtplattcn, die durch Haftverbindung eines dünnen biegsamen Metallbleches mit der Unterseite der Gummiplatte gebildet werden.
7 8 V
Platten aus einem elastischen Kunststoffmaterial mit if
guten Rückstelleigenschaften oder elastischen Platten |;
gebildet werden, die mit einer die Rückstellkraft auf- J'i
bringenden Beschichtung auf ihrer Oberfläche versehen 'k
sind. Die Verwendung solcher Behälterplatten erlaubt 5 jft
die Absorption jeglicher metallischen Geräusche, wel- %
ehe während des Betriebes des Förderers erzeugt wer- i|;
den könnten. Aufgrund der WasserabstoOungseigen- ri;
schäften solcher Behälterplaiten können im übrigen so- P
gar feuchte Schüttgüter in perfekter Weise aus dem ίο ·ΐι
Behälter entladen werden, ohne daß es /.u einer Adhä- ?!
sion des Schüttgutes an den Behälterwandungen käme. f?
Weiterhin wird das Schüttgut während der Bewegung jj|
des Behälters zwangsweise dazu gebracht, sich im Zen- P
trum des schifiörmigen Behälters zu sammeln, ohne an is jg
den Behälterwandungen zu haften, und wenn der Behäl- 1
ter ir. der Umlenkstation D umgewendet wird, wird das §
Schüttgut unter der Wirkung der Einrichtung zur Er- B
leichierung der Schüttgutabgabe in perfekter Weise if
entleert, ohne daß es zu einem Anhaften am Behälterbo- 20 «:
den käme. ΐ
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
J5
50
55
bO
65

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Stetigförderer für kontinuierliche Förderung eines großen SchOttgutvolumens mit im horizontalen Förderstreckenbereich direkt hintereinander angeordneten schalenförmigen Behältern (E) v.m Aufnahme und Förderung losen Schüttgutes und zwei Paar endloser Ketten (1,1'). an denen die Behälter (E) mti ihrem Vorderbereich bzw. ihrem Hinterbereich jeweils schwenkbar befestigt sind, sowie mit einer Anzahl von irr. Umlaufrichtung hintereinander angeordneten Umlenkstationen (A, B; A', B'; D; C"; C; C) mit Kettenrädern (2") zur Umlenkung des Verlaufs der Ketten (1 bzw. V) von etwa horizontaler in etwa vertikaler Richtung oder umgekehrt, wobei an der Umlenksta'ion (C), nach der aie Behälter (E) mit Schüttgut befüllbar sind, und an der Umlenkstation (D), in deren Bereich das Schüttgut entleerbar ist. sowie an den Umlenkstationen (C" bzw. C), an denen die Bewegungsrichtung der Ketten (1,1') lediglich um 90° geändert wird, beide Kettenpaare (1,1') jeweils gleichachsig umgelenkt werden, während die an den Umlenkstationen (A, B bzw. A', B'), an denen unter Beibehaltung der Horizontalstcllung der Behälter (E) die Bewegungsrichtung der Ketten (1, V) von etwa horizontaler in etwa vertikale Richtung oder umgekehrt geändert wird, vorgesehenen Kettenrädern (2) des einen Kcttenpaars in Abstand von den Kettenrädern (2') des anderen Kcttenpaars angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Umlenkstation (D), in welcher die Behälter (E) entleert werden, eine /u den gleichachsig nebeneinander angeordneten inneren und äußeren Kettenrädern (2) angeordnete ballenförmige Rolle (13) vorgesehen ist, auf welche die schalenförmigen Behälter (E) jeweils mit ihrem Boden auflaufen, und daß der Boden aus einem federnd biegsamen Material mit gutem Rückstcllvcrmögen besieht.
2. Stetigförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus federnd biegsamen Material mit gutem Rückstellvermögen hergestellten Böden der schalenförmigcn Behälter (E) jeweils längs ihrer Längskanten durch einerseits umgebogene Bereiche (16) der unteren Randberciche der Seitenwandungen der Behälter (E) und andererseits mit diesen zusammenwirkende Druckclementc bzw. Druckplatten (17) gehalten sind.
3. Stetigförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (E) jeweils einen durch eine aus Gummi bestehende Platte (IS) gebildeten Boden aufweisen.
4. Stetigförderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Umlenkstation (D), in deren Bereich das Schüttgut aus den schalenförmigen Behältern (E) entleerbar ist, eine Einrichtung zur Aufbringung von Vibration auf den Körper eines jeden passierenden schalenförmigen Behälters (E) vorgesehen ist.
5. Stetigförderer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (13), auf welche die Behälterboden auflaufen, mit im Bereich ihres Umfangs angeordneten Unebenheiten versehen ist.
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