DE2838947C2 - Stetigförderer - Google Patents
StetigfördererInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stetigförderer für kontinuierliche Förderung eines großen Sehüugutvolumens
mit im horizontalen Forderstreckenbereich direkt hintereinander angeordneten, schalenförmigen Behältern
zur Aufnahme und Förderung losen Schüttguts und zwei Paar endloser Ketten, an denen die Behälter mit
ihrem Vorderbereich bzw. ihrem Hinterbereich jeweils schwenkbar befestigt sind, sowie mit einer Anzahl von
in Umlaufrichtung hintereinander angeordneten Umlenkstationen mit Kettenrädern zur Umlenkung des
Verlaufs der Ketten von etwa horizontaler in etwa vertikale Richtung oder umgekehrt, wobei an der Umlenkstation,
nach der die Behälter mit Schüttgut befüllbar sind, und an der Umlcnkstalion, in deren Bereich das
Schüttgut cnileerbar ist, sowie an den Umlenkstationen, an denen die Bewegungsrichtung der Ketten lediglich
um 90" geändert wird, beide Kettenpaare jeweils gleichachsig umgelenkt werden, während die an den Umlenkstationen,
an denen 'inter Beibehaltung der Horizontalstellung der Behälter die Bewegungsrichtung der Ketten
von etwa horizontaler in etwa vertikale Richtung oder umgekehrt geändert wird, vorgesehenen Kettenräder
des einen Kettenpaars in Abstand von den Kettenrädern des anderen Kcttenpaars angeordnet sind.
Eine Anordnung dieser Art ist aus der FR-OS
22 02 020 bekannt. Bei der aus der genannten FR-OS 22 02 020 bekannten Anordnung werden die Behälter
im Bereich der Entlecrstation einfach umgekippt. Hierbei kann es vorkommen, daß ein Teil der Füllung im
Behälter zurückbleibt. Diese Gefahr ist insbesondere dann gegeben, wenn das transportierte Material dazu
jo ncigi, an den Behälterwandungen festzubacken bzw.
hängenzubleiben und sich hieran anzulagern, was bei vielen Schüttgütern, z. B. Zement, zu befürchten ist. Besonders
nachteilig kann es sich in diesem Zusammenhang auswirken, wenn ein sehr großer Höhenunter-
j5 schied zu überbrücken ist, so daß sich eine verhältnismäßig
lange Förderzeit ergibt, innerhalb welcher das transportierte Material mit den Behälterwandungen zusammenbacken
kann. Eine unvollständige Entleerung der Behälter erhöht jedoch das Eigengewicht und vermindert
das Fassungsvermögen und kann daher nicht nur zu Betriebsstörungen führen, sondern ergibt insgesamt
auch eine schlechte Wirtschaftlichkeit.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen Stetigförderer gattungsgemäßer Art mit einfachen und daher kostengünstigen
Mitteln so zu verbessern, daß eine vollständige Entleerung der schalenförmigcn Behälter und damit eine Laslcnaufnahmefähigkcit
und eine große Förderhöhe gewährleistet sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Bereich der Umlcnkstation, in welcher die Behälter
entleert werden, eine zu den gleichachsig nebeneinander angeordneten inneren und äußeren Kettenrädern
koaxiale, zwischen den inneren Kettenrädern angcordnetc
ballenförmige Rolle vorgesehen ist, auf welche die schalenförmigcn Behälter jeweils mit ihrem Boden auflaufen,
und daß der Boden aus einem federnd biegsamen Material mit gutem Rücksiellvcrmögen besteht.
Diese Maßnahmen ergeben in vorteilhafter Weise ei-
Diese Maßnahmen ergeben in vorteilhafter Weise ei-
bo ne zuverlässige Entlecreinrichtung. Die mit den schalenförmigcn
Behältern zum Eingriff kommende Rolle stellt ein vergleichsweise einfaches Bauteil dar. das in vorteilhafter
Weise stationär angeordnet sein kann, was eine weitere Vereinfachung ergibt. Infolge des Abrollvermö-
b5 gcns der Rolle ergibt sieh gleichzeitig eine schonende
Betriebsweise. Dennoch ist jedoch ein praktisch formschlüssiger Arbeitseingriff /wischen der Rolle und den
hiermit zusammenwirkenden Behältern gewährleistet.
«as eine zuverlässige Arbeitsweise sicherstellt. Da die
Rolle im Umlenkbereich der Behalte,- koaxial zu den Umlenkrollen angeordnet ist, ergibt sich eine Durchwalkung
der Behälterböden, wodurch das in den Behältern enthaltene Schüttgut zuverlässig von den Behälterwandungen
gelöst und ausgeworfen wird. Dit erfindungsgemäße
Bodenausbildung stellt sicher, daß die durchgewalkten Böden automatisch in ihre Ursprungsform zurückkehren,
sobald der betreffende Behälter außer Eingriff mit der genannten Rolle kommt. Die erfindungsgemäßen
Maßnanmen zeichnen sich demnach insbesondere durch eine hohe Einfachheit bei ausgezeichneter Robustheit
aus. Dadurch, daß die Behälter auf zuverlässige Weise vollständig entleert werden, wird das Eigengewicht
auf ein Minimum reduziert, was sich positiv auf das Lastaufnahmevermögen und die Höhe des überbrückbaren
Unterschieds auswirkt. Unterstützend wirkt sieb in dieser Hinsicht die seitliche Versetzung der Ketten
bzw. Kettenräder aus, da hierdurch die Verwendung ebener Kettenglieder gewährleistet wird, die ausschließlich
durch Kettenlängkräfte beansprucht werden und keiner Momentbelastung unterworfen sind, und daher
verhältnismäßig leicht ausgeführt werden können.
Die DE-AS 12 38 843 zeigt zwar einen Höhenförderer zum Be- und Entladen von Hochregalen, bei dem
sogenannte Lastträger vorgesehen sind, die mit ihren vier Ecken an vier seitlich gegeneinander versetzten
Ketten befestigt und dabei so nach einer Seite abgestützt sind, daß sie normalerweise nachgiebig sind, jedoch
starr werden, wenn Ware hierauf abgestellt wird. Die genannten Lastträger bestehen dabei zwar aus
mehreren beweglich miteinander verbundenen Leisten, deren Nachgiebigkeit jedoch offenbar lediglich dazu benötigt
wird, um die Kurvengängigkeit zu verbessern. Für die Frage der Entleerung der Plattform spielt deren
Nachgiebigkeit ersichtlich keine Rolle.
Die AT-PS 2 72 940 zeigt einen endlosen Kettenförderer mit von zwei Kettenpaaren aufgenommenen
Plattformen. Diese sind jedoch zur Bewerkstclligung einer ausreichenden Kurvengängigkeit nur mit einem
Kettenpaar fest und mit dem anderen Kettenpaar auskuppelbar verbunden. Bei Verwendung dieser Lehre
wäre es praktisch unmöglich, die Behälterböden im Bereich der Entleerstation mit Hilfe einer stationär angeordneten
Rolle durchzuwalken, da hierbei ein Ausweichen der Behälter möglich wäre.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der übergeordneten
Maßnahmen können die aus federnd biegsamen Material mit gutem Rückstellvcrmögcn hergestellten Böden
der schalenförmigen Behälter jeweils längs ihrer Längskanten durch einerseits umgebogene Bereiche der unteren
Randbereiche der Seitenwandungen der Behälter und andererseits mit diesen zusammenwirkende Druckelemente
bzw. Druckplatten gehalten sein. Diese Maßnahmen ermöglichen eine einfache Verbundbauweise,
wobei für die Behälterboden anderes Material als für die Behälterseitenwandungen Verwendung finden kann,
und gewährleisten dabei dennoch eine hohe Festigkeit und Tragfähigkeit. Zweckmäßig können dabei die Behälterböden
durch jeweils eine aus Gummi bestehende Platte gebildet werden, die an den aus Blech bestehenden
Behälterseitenwandungen auf oben umrissene Weise festlegbar ist. Die Verwendung eines Gummibodens
erlaubt in vorteilhafter Weise auch eine gute Absorption metallischer Geräusche.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der übergeordneten
Maßnahmen kann iin Bereich der Umlenkstation,
in deren Bereich das Schüttgut aus den schalenför
migen Behältern entleerbar ist, eine Einrichtung zur Aufbringung von Vibration auf den Körper eines jeden
passierenden Behälters vorgesehen sein. Hierdurch ergibt sich in vorteilhafter Weise auch noch bei feuchtem
5 und klebrigem Schüttgut eine zuverlässige Behälterentleerung. In einfacher Weise genügt es hierzu, die im
Bereich der Entleer-Umlenkstation vorgesehene, mit den Behälterboden zusammenwirkende Rolle im Bereich
ihres Umfangs mit entsprechenden Unebenheiten ίο zu versehen.
Nachstehend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung rein beispielsweise
beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 in schematischer Darstellung eine Seitenanis sieht eines erfindungsgemäßen Stetigförderers,
F i g. 2 eine Draufsicht auf den Stetigförderer gemäß Fig. 1,
F i g. 3 Stirnansichten der Anordnungen der einzelnen Bauteile an den Umlenkstationen A. B. C und D gemäß
F i g. 1 bei entfernten Tragketten,
F i g. 4 in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht auf einen in dem Stetigförderer nach der Erfindung verwandten
Förderbehälter,
Fig. 5 eine Darstellung eines Längsschnitts durch den Behälter gemäß Fig. 4,
F i g. b einen Querschnitt durch den Behälter gemäß Fig.4 und 5 in einem Zustand, in welchem der Bodenbereich
des Behälters durch eine Einrichtung zur Erleichterung der Schüttgutabgabe nach oben angehoben
JO ist,
F i g. 7 eine Draufsicht auf einen Teil der Kettenzüge
mit aufeinanderfolgenden Behältern in gegenüber den Darstellungen gemäß F i g. 4 bis 6 kleinerem Maßstab
zur Darstellung der Art der Verbindung der Behälter mit deren Tragketten,
F i g. 8 eine Seitenansicht der in F i g. 7 dargestellten Anordnung von Behältern und sie tragenden Ketten,
F i g. 9 in dem Maßstab der F i g. 7 und 8 entsprechendem Maßstab eine Seitenansicht des Mechanismus im
Bereich der Umlenkstation Dgemäß Fi g. I.
F i g. 1 ist eine schematische Seitenansicht des Fördermechanismus
des Stetigförderers nach der Erfindung, während F i g. 2 die zugehörige Draufsicht darstellt.
Die unterhalb eines Bandförderers Fangeordnete Umlenkstation C weist eine Achse 4 und ein Paar innerer
Kettenräder 2, 2 sowie ein Paar äußerer Kettenräder 2', 2' auf, die jeweils endseitig auf der Achse 4 angeordnet
sind, wie in F i g. 3 gezeigt, und beide freien Enden dieser Achse 4 sind in Drehlagern 3, 3 abgestützt,
welche am Gehäuse 14 festgelegt sind.
Die Umlenkstation C'weist gleiche Ausgestaltung auf wie diese soeben beschriebene Umlenkstation C. Die
Umlenkstation C'weist gleichfalls im wesentlichen gleiche Ausbildung auf, wie die Umlenkstation C, jedoch
sind in dieser Umlenkstation C" Ausnehmungen zwischen den Zähnen der inneren Kettenräder vorgesehen,
so daß die Verbindungsglieder, welche die äußeren endlosen Ketten Γ und die Behälter E verbinden, nicht mit
den Zähnen des jeweiligen inneren Kettenrades in Konbo
flikt geraten können, wenn das betreffende Verbindungsglied die Umlenkstation C"passiert.
Die Umlenkstation D ist gleichfalls im wesentlichen in gleicher Weise ausgeführt wie die Umlenkstation C, jedoch
ist in dieser Umlenkstation ein Antriebskettenrad b5 2" an einem Ende des jetzt als Welle ausgebildeten Bauteils
4 drehfest festgelegt und über ein (nicht gezeigtes) Rcduzicrungsgetriebe und einen Kettenzug mit einem
Antriebsmotor M verbunden. Im mittleren Bereich die-
ser Welle 4 ist eine durch eine ballige Rolle 13 gebildete
Einrichtung zur Erleichterung der Schüttgutabgabe vorgesehen, wobei diese Einrichtung so ausgebildet und
angeordnet ist, daß sie gegen den Boden der Behälter E anstößt, um diesem jeweils einen Kraftimpuls zu vcrmit- ■>
teln, welcher den Behälterboden nach oben stößt bzw.
durchdrückt, so daß das in diesem enthaltene Schüttgutmaterial einerseits gelockert und andererseits ausgestoßen
wird.
Die Einrichtung zur Erleichterung der Schüttgutabgäbe
weist, wie am besten in F i g. 6 gezeigt, eine ballige Rolle 13 auf, die auf einer Achse oder Welle angeordnet
ist. Zur Verbesserung der Entleerungswirkung wird im übrigen weiterhin empfohlen, Unebenheiten auf der
Oberfläche vorzusehen, urn eine Art Vibration /.υ crzcu· ·,*,
gen. F i g. 6 und 9 zeigen den deformierten Zustand der Bodenplatte der Behälter E während des Vcrschwcnkungsvorganges
an der Umlenkstation D.
Die Umlenkstation A besteht aus einem Paar Achsen 4', 4' und einem Paar äußerer Kettenräder 2', 2', welche
jeweils auf diesen im übrigen nach Art von Achsstummeln freifliegend in entsprechenden Lagern 3, 3 gelagerten
Achsen 4', 4' angeordnet sind. Die Umlenkstation B weist gleichfalls ein Paar Achsen 4", 4" auf, auf
denen jeweüs die inneren Kettenräder 2, 2 befestigt sind, wobei auch diese Achsen 4", 4" nach Art von Achsstummeln freifliegend in entsprechenden Lagern 3, 3
gelagert sind. Die Umlenkstation A' weist die gleiche Ausbildung auf wie die Umlenkstation A, wobei gleiches
für die Umlenkstation ß'gilt, welche die gleiche Ausbildung besitzt wie die Umlenkstation B. Es ist aus den
Zeichnungen ohne weiteres zu entnehmen, daß der Abstand zwischen den Umlenkstationen A und B sowie
zwischen den Umlenkstationen A' und B' gleich dem Abstand zwischen den Achsen 10 und 10' ist, welche
etwa in Horizontalrichtung quer über die Behälter E hinweggeführt sind (F i g. 7 und 8).
Bei dem Fördersystem nach der Erfindung sind die beschriebenen Umlenkstationen C, A, B, A'. B'. D, C"
und C jeweüs an vorbestimmten Positionen angcordnet,
die in F i g. 1 gezeigt sind, und die inneren endlosen Ketten 1 sind um die Umlenkstationen C. B. B', D. C"
und C geführt, während die äußeren endlosen Ketten Γ um die Umlenkstationen C, A, A', D, C" und C" geführt
sind. Weiterhin sind beide Seiten des Vorderbereiches eines jeden Förderbehälters E mit zwei Zügen innerer
Ketten 1, 1 mittels Verbindungsgliedern 5 verbunden, während beide Seiten des Hinterbercichcs eines jeden
Behälters £ jeweils mit einem von zwei Zügen äußerer endloser Ketten Γ, Γ über Verbindungsgelemente 5'
verbunden sind, wodurch eine Anordnung einer Vielzahl von Behältern Enach Art eines Zuges zwischen den
parallelen Strängen der endlosen Ketten geschaffen wird. Aufgrund der oben beschriebenen Anordnung der
jeweiligen Umlenkstationen und der zugehörigen Kettenführungen der um sie herumgeführten Ketten ist den
nach Art eines Zuges angeordneten Förderbchältern E die Möglichkeit gegeben, im Bereich jeder horizontalen
Förderstrecke des Stetigförderers eine horizontale Bewegung
in stets horizontaler Stellung durchzumachen, bo und in jeder vertikalen Förderstrecke des Stetigförderers
sich in Vertikalrichtung nach oben oder auch abwärts zu bewegen, wobei die Förderbehältcr E einerseits
in gleichem Abstand zueinander gehalten sind und andererseits gleichfalls stets ihre horizontale Stellung b5
beibehalten.
Fig.4 bis 8 verdeutlichen schematisch die Verbindung
der Förderbehälter E mit den inneren und äußeren Ketten 1 bzw. Γ. Der Behälter E weist beim dargestellten
Ausführungsbeispiel eine aus biegsamen Gummimaterial hergestellte Platte 15 auf, welche sich zwischen
beiden Seitenwandungen erstreckt, wobei die beiden Randbcrcichc dieser biegsamen Platte 15 sicher zwischen
umgebogenen Bereichen 16,16 und Druckplatten 17, 17 eingespannt gehalten sind, so daß der Bodenbereich
9 des Behälters Eschiffartige Form erhält. Im oberen
Bereich beider Scitenwandungen des Behälters E sind einerseits vordere Vorsprünge 8 vorgesehen, welche
durch Schraubbol/.cn 18 schwenkbar gehalten sind,
während andererseits hintere Vorsprünge 8' durch beispielsweise Schweißen starr und fest mit der Behälterscitenwandung
verbunden sind. In den Zeichnungen bezeichnen
7 und T in den jeweiligen Vorsprüngen 8 bzw. 8' cingcformtc Durchstecklöchcr für die Achsen 10,10',
und 6 ist ein aus Gummimalcrial gefertigtes Überlappungsteil, das durch Ankleben. Verschraubung oder in
anderer geeigneter Weise am Vorderbereich des Behälterkörpers 9 festgelegt ist. Dieses Übcrbrückungsteil
6 hat die Aufgabe, den Zwischenraum zwischen dem eigenen Behälter E und dem benachbarten zu überbrükken
und abzudecken.
Nunmehr wird unter besonderer Bezugnahme auf F i g. 1 die Wirkungsweise des crfindungsgemäßeri Stetigförderers
beschrieben. Wenn der Antriebsmotor M zum Anlaufen gebracht ist, so daß die inneren und äußeren
endlosen Ketten 1, Γ sich in Richtung der Pfeile bewegen, bewegen sich die nach Art eines Zuges angeordneten
Behälter E horizontal in Richtung des Pfeiles auf dem unteren, horizontalen Förderweg. Auf dem vertikalen
Förderweg machen die Behälter E. da die inneren endlosen Ketten 1 in den Umlenkstationen ßund B'
um die inneren Kettenräder 2 und die äußeren endlosen Kelten Γ in den Umlcnkstationen A und A' um die
äußeren Kettenräder 2' herumgeführt sind, eine Aufwärtsbcwegung durch, während derer sie in vertikalem
Absland zueinander gehalten sind und dabei ihre eigene Horizontalstcllung beibehalten, und bei Erreichen des
Gipfels des aufsteigenden Förderweges wird jeder Behälter Ein den Umlenkstationcn Λ'und B'um90c relativ
zu seinen Tragketten verschwenkt, so daß er sich in Horizontalrichtung gemäß dem dargestellten Pfeil weiterbewegt,
dabei jedoch seine eigene Horizontalstellung beibehält. Danach wird jeder Behälter E in der
Umlenkstation D so umgestülpt, daß er nach Verlassen dieser Umlcnkstation D sich in Überkopfstellung horizontal
weiterbewegt, und wird dann weiterhin in der Umlenkstation C" so um weitere 90° verschwenkt, daß
er sich in der in F i g. 1 der Zeichnungen dargestellten Sieüüiig nach unten bewegt, und nach Erreichen der
Umlenkstation C wird jeder Behälter E weiterhin um 90" so verschwenkt, daß er sich gleichfalls in Überkopfstellung
zur Umlenkstation C hinbewegt Wenn der Behälter Ein der Umlenkstation Dumgewendet wird, wird
das in ihm enthaltene Schüttgut in perfekter Weise entladen, wobei keinerlei Schüttgutrückstände im Behälter
verbleiben, und zwar dies aufgrund der mittels der balligen Rolle 13 bewirkten Durchbiegung der aus einem
federnd biegsamen Material mit gutem Rückstellvermögcn
bestehenden Böden der Behälter E, wobei das entladene
Schüttgut chargenweise aufeinanderfolgend auf einen Bandförderer G fällt, welcher unterhalb der Umlcnkstation
D angeordnet ist.
Die Böden der zum Einsatz kommenden Behälter E
können durch Gummiplatten, Schichtplattcn, die durch Haftverbindung eines dünnen biegsamen Metallbleches
mit der Unterseite der Gummiplatte gebildet werden.
7 8 V
Platten aus einem elastischen Kunststoffmaterial mit if
guten Rückstelleigenschaften oder elastischen Platten |;
gebildet werden, die mit einer die Rückstellkraft auf- J'i
bringenden Beschichtung auf ihrer Oberfläche versehen 'k
sind. Die Verwendung solcher Behälterplatten erlaubt 5 jft
die Absorption jeglicher metallischen Geräusche, wel- %
ehe während des Betriebes des Förderers erzeugt wer- i|;
den könnten. Aufgrund der WasserabstoOungseigen- ri;
schäften solcher Behälterplaiten können im übrigen so- P
gar feuchte Schüttgüter in perfekter Weise aus dem ίο ·ΐι
Behälter entladen werden, ohne daß es /.u einer Adhä- ?!
sion des Schüttgutes an den Behälterwandungen käme. f?
Weiterhin wird das Schüttgut während der Bewegung jj|
des Behälters zwangsweise dazu gebracht, sich im Zen- P
trum des schifiörmigen Behälters zu sammeln, ohne an is jg
den Behälterwandungen zu haften, und wenn der Behäl- 1
ter ir. der Umlenkstation D umgewendet wird, wird das §
Schüttgut unter der Wirkung der Einrichtung zur Er- B
leichierung der Schüttgutabgabe in perfekter Weise if
entleert, ohne daß es zu einem Anhaften am Behälterbo- 20 «:
den käme. ΐ
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
J5
50
55
bO
65
Claims (5)
1. Stetigförderer für kontinuierliche Förderung eines großen SchOttgutvolumens mit im horizontalen
Förderstreckenbereich direkt hintereinander angeordneten schalenförmigen Behältern (E) v.m Aufnahme
und Förderung losen Schüttgutes und zwei Paar endloser Ketten (1,1'). an denen die Behälter (E) mti
ihrem Vorderbereich bzw. ihrem Hinterbereich jeweils schwenkbar befestigt sind, sowie mit einer Anzahl
von irr. Umlaufrichtung hintereinander angeordneten Umlenkstationen (A, B; A', B'; D; C"; C; C)
mit Kettenrädern (2") zur Umlenkung des Verlaufs der Ketten (1 bzw. V) von etwa horizontaler in etwa
vertikaler Richtung oder umgekehrt, wobei an der Umlenksta'ion (C), nach der aie Behälter (E) mit
Schüttgut befüllbar sind, und an der Umlenkstation
(D), in deren Bereich das Schüttgut entleerbar ist. sowie an den Umlenkstationen (C" bzw. C), an denen
die Bewegungsrichtung der Ketten (1,1') lediglich um 90° geändert wird, beide Kettenpaare (1,1')
jeweils gleichachsig umgelenkt werden, während die an den Umlenkstationen (A, B bzw. A', B'), an denen
unter Beibehaltung der Horizontalstcllung der Behälter (E) die Bewegungsrichtung der Ketten (1, V)
von etwa horizontaler in etwa vertikale Richtung oder umgekehrt geändert wird, vorgesehenen Kettenrädern
(2) des einen Kcttenpaars in Abstand von den Kettenrädern (2') des anderen Kcttenpaars angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Umlenkstation (D), in welcher
die Behälter (E) entleert werden, eine /u den gleichachsig nebeneinander angeordneten inneren und äußeren
Kettenrädern (2) angeordnete ballenförmige Rolle (13) vorgesehen ist, auf welche die schalenförmigen
Behälter (E) jeweils mit ihrem Boden auflaufen, und daß der Boden aus einem federnd biegsamen
Material mit gutem Rückstcllvcrmögen besieht.
2. Stetigförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus federnd biegsamen Material
mit gutem Rückstellvermögen hergestellten Böden der schalenförmigcn Behälter (E) jeweils längs
ihrer Längskanten durch einerseits umgebogene Bereiche (16) der unteren Randberciche der Seitenwandungen
der Behälter (E) und andererseits mit diesen zusammenwirkende Druckclementc bzw.
Druckplatten (17) gehalten sind.
3. Stetigförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (E) jeweils einen
durch eine aus Gummi bestehende Platte (IS) gebildeten Boden aufweisen.
4. Stetigförderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Umlenkstation (D), in deren Bereich das Schüttgut aus den schalenförmigen Behältern (E) entleerbar
ist, eine Einrichtung zur Aufbringung von Vibration auf den Körper eines jeden passierenden schalenförmigen
Behälters (E) vorgesehen ist.
5. Stetigförderer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (13), auf welche die Behälterboden
auflaufen, mit im Bereich ihres Umfangs angeordneten Unebenheiten versehen ist.
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|---|---|---|---|
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| DE19782838947 DE2838947C2 (de) | 1978-09-07 | 1978-09-07 | Stetigförderer |
Publications (2)
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| DE2838947A1 DE2838947A1 (de) | 1980-03-27 |
| DE2838947C2 true DE2838947C2 (de) | 1984-11-15 |
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ID=6048867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782838947 Expired DE2838947C2 (de) | 1978-09-07 | 1978-09-07 | Stetigförderer |
Country Status (1)
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