DE2837178C2 - Axialkolbenpumpe - Google Patents
AxialkolbenpumpeInfo
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- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B11/00—Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
- F04B11/0008—Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators
-
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-
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- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Axialkolbenpumpe mit hin- und herbeweglichen Kolben 4
in einem umlaufenden Zylinderblock, dessen Arbeitskammern über in der Stirnfläche des Zylinderblocks
mündende Öffnungen abwechselnd mit einer Saugöffnung und mit einer Drucköffnung in der Stirnfläche
einer Verteilerscheibe in Verbindung kommen. Zwi- >"
sehen diesen Öffnungen in der Verteilerscheihe ist an der Übergangsstelle vom Saugtakt zum Ausschiebetakt
eine zusätzliche Öffnung ausgeführt, mit der jede Arbeitskammer vor Beginn des Ausschiebetaktes in
Verbindung kommt und die mit einem Raum in " Verbindung steht, der über eine Drossel mit der
Drucköffnung verbunden ist. Eine solche Axialkolbenpumpe ist aus der US-Patentschrift 31 99 461 bekannt.
Axialkolbenpumpen dieser Art werden vorteilhaft verwendet zur Speisung der Hydrauliksysteme von hn
Hebezeugen, Straßenbaumaschinen, Werkzeugmaschinen, Schiffen und Flugzeugen. In den letztgenannten
Einsatzfällen kommt es in besonderem Maße auf Zuverlässigkeit, hohe gewichtsbezogene Leistung und
Lebensdauer an, insbesondere aber auch auf eine h">
möglichst geringe Größe der erzeuglen Druckpulsationen
und des Geräuschs.
Bei der bekannten Ausbildung geht es darum, den Druck im Arbeitsraum der vom Saugtakt auf den
Ausschiebetakt übergehenden Zylinder vor dem In-Verbindung-Treten
mit der Druckleitung von einem niedrigeren Wert etwa auf den in der Druckleitung
. herrschenden Wert zu bringen. Dadurch soll ein übermäßiger Druckanstieg in den Arbeitsräumen der
Zylinder verhindert werden, wenn diese noch nicht mit der Druckleitung in Verbindung gekommen sind, jedoch
der Kolben bereits seinen Aufwärtshub begonnen hat. Um in diesem Falle die Gefahr von Druckschlägen zu
vermeiden, ist hinter der zusätzlichen Öffnung ein Raum vorgesehen, welcher durch einen federbelasteten
Plunger begrenzt ist, der beim Auftreten unzulässiger Drücke zurückgeschoben wird. Der Raum ist deshalb
nur klein.
An sich liegt hinter dem Plunger ein etwas größerer Raum, der dann eine gewisse Speicherfunktion erfüllt,
wenn unzulässig hohe Drücke zu verhindern sind, die auftreten könnten, wenn der Kolben seinen unteren
Totpunkt bereits wieder verlassen hat, sein Arbeitsraum jedoch noch nicht mit der Druckleitung in Verbindung
gekommen ist.
Wenn jedoch umgekehrt der Druckanstieg im Arbeitsraum des Zylinders bis zu dessen ln-Verbindung-Treten
mit der Druckleitung nicht ausreicht, den Wert in der Druckleitung zu erreichen, so ist der hinter dem
Plunger liegende Raum ganz unbeteiligt und der Plunger bleibt ständig gegen einen Anschlagring
angedrückt.
In diesem Betriebszustand werden Druckpulsationen praktisch nicht verhindert, denn zur Aufladung des
Arbeitsraums des vor seinem Ausschiebetakt stehenden Zylinders steht nur dasjenige an Medium zur Verfügung,
was während seiner Vorbeibewegung unter der zusätzlichen Öffnung an Medium durch die Drossel von
der Drucköffnung her überströmen kann. Außerdem kommt das wenige, was überströmt, unmittelbar von der
Drucköffnung, so daß es an dieser doch wieder zu Druckschwankungen und Ungleichmäßigkeiten der
Fördermenge kommt.
Aus der deutschen Patentschrift 5 93 597 ist noch eine Axialkolbenpumpe mit einem Reserveflüssigkeitsbehälter
bekannt. Hier sind zwei einander gegenüberliegende, jeweils zwischen der Saugöffnung und der
Drucköffnung der Verteilerscheibe liegende Druckausgleichsbohrungen vorhanden, die unmittelbar miteinander
verbunden und zusätzlich an den Reservebehälter angeschlossen sind. Dieser soll in der Art eines
Wasserschlosses Druckpulsationen verhindern, wobei der Druck im Reservebehälter durch ein Gewicht
konstant gehalten wird und sich auf einen mittleren Wert zwischen dem Saugdruck und dem Ausschiebe
druck einstellt. Eine Anpassung des Drucks in den Arbeitskammern der Zylinder vor deren In-Verbindung-Treten
mit der Drucköffnung an den hier herrschenden höheren Druck findet auch bei dieser
bekannten Ausbildung nicht statt.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Axialkolbenpumpe, mit der eine gleichmäßige Flüssigkeitsförderung
ohne wesentliche Druckpulsationen und Geräuschentwicklung gelingt, und zwar in einem weiten
Bereich der Betricbszuständc. insbesondere der Förderdrücke und der Wellendreh/ahlen.
Ausgehend von der eingangs beschriebenen gattungsmäßigen
Ausbildung ist zur Lösung der gestellten Aufgabe der Raum, der mit der zusätzlichen Öffnung
der Verteilerscheibe sowie über eine Drossel mit der Drucköffnung Verbindung hat. als Speicherbehälter
ausgebildet.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung ist also im Weg von der Drucköffnung zur zusätzlichen Öffnung in
der Verteilerscheibe ein in Überströmrichtung hinter der Drossel angeordneter Speicherbehälter vorhanden.
Auf diese Weise steht ein ausreichendes Volumen von unter Förderdruck stehendem Medium im Speicherbehälter bereit, um durch die zusätzliche Öffnung
intermittierend den Arbeitsraum des jeweils vorbeikommenden Zylinders aufzuladen, während das Nachladen des Speicherbehälters selbst gleichmäßig über die
entsprechend dimensionierte Drossel geschieht
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den ünteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Axialkolbenpumpe gemäß der Erfindung
im Längsschnitt;
Die Axialkolbenpumpe hai ein Gehäuse 1, in dem mit einer Welle 2 ein Zylinderblock 3 umläuft. In diesem
sitzen hin- und herbewegliche Kolben 4.
Der Zylinderblock 3 ist von einer Feder 5 an eine feststehende Verteilerscheibe 6 angedrückt, während
die Kolben 4 über Schuhe 7 und einen Käfig 8 an einer geneigten Scheibe 9 geführt sind. Deren Neigung ist
vorgebbar mittels eines an einer Umfangsstelle angreifenden Stellkolbens 10, dem auf der Rückseite
eine Stellkolbenfeder 11 entgegenwirkt.
In der Stirnfläche 6a der Verteilerscheibe 6, die mit
der Stirnfläche 3a des Zylinderblocks 3 zusammenwirkt, sind eine kreisabschnittsförmige Saugöffnung 12 und
eine kreisabschnittsförmige Drucköffnung 13 sowie eine zusätzliche öffnung 14 vorgesehen. Die letztere hat
über einen Kanal 15 mit einem Speicherbehälter 16 Verbindung. Außerdem ist der Speicherbehälter 16 über
einen Kanal 17, in dem eine Drossel 18 angeordnet ist, mit der Drucköffnung 13 verbunden.
Die Kolben 4 begrenzen in den Zylindern des Blocks 3 Arbeitskammern 19, die im Betrieb der Pumpe
abwechselnd mit der Saugöffnung 12 und mit der Drucköffnung 13 in Verbindung kommen. Hierzu hat
jede Arbeitskammer 19 eine Austrittsöffnung 20 in der Stirnfläche 3a des Zylinderblocks 3. Außerdem v/eist
jede Arbeitskammer 19 eine zusätzliche Austrittsöffnung 21 auf, die ebenfalls in der Stirnfläche 3a des
Zylinderblocks 3 ausgeführt ist. Diese zusätzliche Austritlsöffnung 21 ist über einen Kanal 22 mit der
zugehörigen Arbeitskammer 19 verbunden.
Die zusätzliche Öffnung 14 in der Verteilerscheibe 6 liegt in Umfangsrichtung in einem Bereich 23 zwischen
der Saugöffnung 12 und der Drucköffnung 13 und in radialer Richtung weiter außen. Die zusätzlichen
Austrittsöffnungen 21 liegen auf dem gleichen Radius, so daß die Arbeitskammern 19 beim Durchlaufen des
Zwischenbereichs 23 über ihre zusätzliche Austrittsöffnung
21 Verbindung mit der zusätzlichen Öffnung 14 der Verteilerschiene 6 haben.
Der Querschnitt der Drossel 18 ist so gewählt, daß im
Augenblick der Verbindung der Arbeitskammer 19 mit der /usäi/lichen Öffnung 14 der Druck im Speicherbehälter
16 im wesentlichen dein Druck in der
Druckodnung 1 3 gleich ist.
Im Betrieb der beschriebenen Axialkolbenpumpe
wird die Welle 2 angetr":ben und der mit dieser
verbundene /\ linderblock 3 läßt die Kolben 4 umlaufen.
Die stehende geneigte Scheibe 9 zwingt dabei die Kolben 4 zu hin- und hergehenden Bewegungen im
Zylinderblock 3, so daß das Volumen der Arbeitskammern 19 sich periodisch ändert. Die Vergrößerung dei
Volumens der Arbeitskammer 19 stellt den Saughub dar,
während dessen die jeweilige Arbeitskammer 19 über ihre Öffnungen 20 an der Stirnfläche 3a des Zylinderblocks 3 mit der Saugöffnung 12 der Verteilerscheibe 6
Verbindung hat In dieser herrscht der Saugdruck.
Nach dem Abtrennen der Arbeitskammer 19 von der Saugöffnung 12 kommt diese über den Kanal 22 und die
zusätzliche Austrittsöffnung 21 des Zyiinderblocks 3 in Verbindung mit der zusätzlichen Öffnung 14 und somit
über den Kanal 15 mit dem Speicherbehälter 16. In diesem herrscht der Förderdruck. Es kommt dabei zu
einer Überströmung von Flüssigkeit aus dem Speicherbehälter 16 in die Arbeitskammer 19, bis der Druck in
dieser ungefähr auf den Druck in der Hauptdruckleitung gestiegen ist.
Wenn die Arbeitskammer 19 mit der Drucköffnung 13 der Verteilerscheibe 6 Verbindung bekommt, so wird
die zusätzliche Austrittsöffnung 21 des Zylinderblocks 3 von der zusätzlichen öffnung 14 der Verteilerscheibe 6
getrennt und es beginnt die normale Flüssigkeitsförderung mittels des Kolbens 4 in die Drucköffnung 13.
In F i g. 2 ist mit gestrichelten Linien die Lage der Austrittsöffnung 20 der obersten Arbeitskammer 19 des
Zylinderblocks 3 in dem Augenblick gezeigt, in dem ihre zusätzliche Austrittsöffnung 21 außer Verbindung mit
der zusätzlichen öffnung 14 der Verteilerscheibe geht.
Der Speicherbehälter 16 wird über den Kanal 17 und die Drossel 18 ständig nachgeladen. Dabei ist der
Querschnitt der Drossel 18 so gewählt, daß bei der Ankunft einer nächstfolgenden Arbeitskammer der
Druck im Behälter 16 wieder den Druck in der Hauptdruckleitung erreicht hat. Ist der Querschnitt der
Drossel 18 zu klein, so erreicht der Druck im Speicherbehälter 16 nicht die Höhe des Förderdrucks;
ist der Drosselquerschnitt dagegen zu groß, so ist das Nachladen zu schnell beendet und das Überströmen aus
der Drucköffnung 13 findet nicht mehr kontinuierlich statt.
Das beschriebene Anheben des Drucks in den Arbeitskammern 19 nach deren Abtrennung von der
Saugleitung bis auf einen Wei . der dem Förderdruck nahekommt, findet auf einem Winkel von 5 bis 8° statt,
über den die Öffnung 20 in Umfangsrichtung den Zwischenbereich 23 durchläuft. Deswegen kann das
Nachladen des Speicherbehälters 16 z. B. im Falle einer Neunkolbenpumpe auf einen Winkel von 32 bis 35"
ausgedehnt werden, weil sich in einer Neunkolbenpumpe der Förderprozeß nach jeweils 40° wiederholt. Somit
können die Überströmungen sich auf einen großen Zeitraum erstrecken, was eine entsprechend geringe
Ungleichförmigkeil der Förderung zur Folge hat.
Wie die Ungleichmäßigkeit der Pumpenförderung bei der vorgeschlagenen Pumpe gesenkt ist, ist in F i g. 3
illustriert, welche den Förderstrom über der Zeit zeigt. Der Verlauf der Pumpenförderung ist im oberen Teil
des Schaubildes mit einer Vollinie dargestellt. Diese ist durch Addition der Momentanförderströme der einzelnen
Kolben der Arbeitskammern konstruiert, die mit de " Drik köHnung der Verteilerscheibe verbunden sind.
Mit einer gestrichelten Linie ist im oberen Teil des Schaubildes die .Summe tier nur durch die Kinematik
bestimmten Momentanförderströme der Pumpenkolben gezeigt. I~s ist ersichtlich, daIi die Größe der
l'ngleichförmigkeit der Pumpenförderung AQ nur um
das 2- bis 3fache höher liegt als die aus tier Kinematik
der Pumpe resultierende llngleichfönnigkeit der
Förderung. Beispielsweise betrügt für eine Neunkolbenpumpe die Größe AQ, die kinematisch ist, 1,5 bis 2% der
maximalen Förderung der Pumpe.
Im unteren Teil des Schaubildes sind oberhalb der Zeitachse / die Kurven für die Flüssigkeitslörderung
durch die einzelnen Kolben der Arbeitskammern gezeigt, die mit der Drueköflruing der Verteilcrscheibe
in Verbindung stehen, und unterhalb der Zeitachse / die Kurven für die Flüssigkeitsförderung durch die einzelnen
Kolben der Arbeitskammern, die mit der Säugöffnung der Verteilerscheibe in Verbindung stehen.
Hierbei sind die charakteristischen Momentanförderströme der einzelnen Kolben mit ausgezogenen
Strichen gezeigt. Die gestrichelten Abschnitte stellen die Förderkennlinie einer idealen Pumpe dar. d. h. wenn
die Förderung nur durch die Kinematik der Kolben ohne Berticksichtigung der Uberströniung der Flüssigkeit
aus der Haupldruckleitung in die Arbeitskammer und umgekehrt bestimmt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1
Patentansprüche:
Patentansprüche:
!. Axialkolbenpumpe mit hin- und herbeweglichen Kolben in einem umlaufenden Zylinderblock, dessen
Arbeitskammern über in der Stirnfläche des Zylinderblocks mündende Öffnungen abwechselnd
mit einer Saugöffnung und mit einer Drucköffnung in der Stirnfläche einer Verteilerscheibe in Verbindung
kommen, wobei zwischen diesen Öffnungen in der Verteilerscheibe an der Übergangsstelle vom
Saugtakt zum Ausschiebetakt eine .-.usätzüche
Öffnung ausgeführt ist, mil der jede Arbeitskammer vor Beginn des Ausschiebetaktes in Verbindung
kommt und die mit einem Raum in Verbindung steht, der über eine Drossel mit der Drucköffnung
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum als Speicherbehälter (16) ausgebildet
ist.
2. Axialkolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Öffnung (14) in
der Stirnfläche (6a) der Verteilerscheibe (6) radial weiter außen liegt als die Saugöffnung (12) und die
Drucköffnung (13) und die Verbindung jeder Arbeitskammer (19) mit der zusätzlichen Öffnung
(14) über eine zusätzliche Öffnung (?1) in der Stirnfläche (3a) des Zylinderblocks (3) geschieht,
welche mit der Arbeitskammer (19) verbunden und so angeordnet ist, daß während des Übergangs der
Arbeitskammer von der Saugöffnung (12) zur Drucköffnung (13) diese über ihre zusätzliche
Öffnung (21) nur mit der zusätzlichen Öffnung (14) der Verteilerscheibe (6) in Verbindung steht.
3. Axialkolbenpumpe nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Drossel
(18) so gewählt ist, daß im Augenblick der Verbindung der Arbeitskammer (19) mit der
zusätzlichen Öffnung (14) der Druck im Speicherbehälter (16) im wesentlichen dem Druck in der
Drucköffnung (13) gleich ist.
ι ο
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