DE283544C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■-' JVi 283544 -KLASSE 3Od. GRUPPE
Vorrichtung zur Behandlung von Gliedmaßen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. November 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung von Gliedmaßen und besteht
darin, daß die Endenpaare von Doppelschienen in entsprechend ausgefurchten, mit ihren
kugelpfannenförmig ausgebildeten UnLerflächen
auf Kugelflächen der am Verband zu befestigenden Knöpfe einstellbaren Verschraubungslagern
derart festgeklemmt sind, daß die Doppelschienen durch entsprechende Einstellung
der Kugellager in Flächen von mehrfacher Krümmung verwunden werden können. Der Querschnitt der Doppelschienen hat die
Form eines niedrigen (flachen) Rechteckes. Die Einstellbarkeit des auf der Unterseite
kugelpfannenförmig ausgebildeten Verschraubungslagers auf der Kugelwölbung wird durch
eine Schraube bewirkt, deren Kopf innerhalb des hohlen Kopfes gegen dessen Innenwölbung
sich mit entsprechender Krümmung anpressen läßt, und deren Schraubenbolzen durch das
Verschraubungslager hindurchreicht und hier eine zur Festklemmung der Doppelschienenenden
dienende Mutter trägt. Der Reibungsdruck der Kugellagerflächen ist durch eine von
oben her in das Verschraubungslager eingesenkte Flachfeder regelbar, deren Spannung
durch eine über die Schraube gezogene kleine Spannmutter einstellbar ist; an Stelle der
letzteren kann die Feder auch durch eine größere Scheibe mit entsprechendem Gewindeloch
niedergepreßt werden, so daß die Doppel-, schiene mit den Schraubenbolzen im Knopf
ohne Lösung ihrer Klemmung drehbar ist.
Der Knopf besitzt ein Fußstück mit Schraubenloch, in welches eine mit ihrem Kopf in
einer Fußplatte sitzende Schraube zum Festhalten einer im Verband zu befestigenden Metallplatte
eingeschraubt ist.
Die Doppelschienen tragen einen Pelottenhalter, dessen Teile, Platte mit Bügel, Zwischenplatte
und Flügelschraube schmäler als der normale Abstand zwischen den Schienen ist, so daß die Pelotte leicht zwischen den
Schienen durchgesteckt und befestigt werden kann.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen der wichtigsten, zu der Vorrichtung
gehörenden Teile dargestellt sowie auch einige Beispiele für die Anwendung der Vorrichtung,
und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt der Schiene nach der Linie I-I in Fig. 3 im Aufriß mit zwei
Knöpfen,
Fig. 2 die Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 3 einen Grundriß der Vorrichtung, Fig. 4 eine Federanordnung mit dazugehörenden Verbindungsteilen im Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 5,
Fig. 3 einen Grundriß der Vorrichtung, Fig. 4 eine Federanordnung mit dazugehörenden Verbindungsteilen im Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 5,
Fig. 5 einen Grundriß gemäß Fig. 4, ,
Fig. 6 einen als Kugelglied oder Kugelgelenk ausgebildeten Knopf im Aufriß,
Fig. 7 ein Bandglied im Grundriß,
Fig. 8 einen Haken im Grundriß,
Fig. 9 eine Zusammensetzung der Vorrichtung zur Immobilisation eines Armes im Aufriß;
Fig. 6 einen als Kugelglied oder Kugelgelenk ausgebildeten Knopf im Aufriß,
Fig. 7 ein Bandglied im Grundriß,
Fig. 8 einen Haken im Grundriß,
Fig. 9 eine Zusammensetzung der Vorrichtung zur Immobilisation eines Armes im Aufriß;
Fig. ίο und ii zeigen andere Zusammensetzungen
zur Mobilisation eines Armes bzw. eines Beines im Aufriß.
Der Knopf ist mit α bezeichnet; derselbe bildet oben sowohl innen als außen eine Kugelfläche
b, welche durch ein Loch c unterbrochen ist. Auf der äußeren Kugelfläche b gleitet das
Kopfstück d, welches am Knopf mittels einer Schraube e mit Schraubenmutter f festgehalten
wird. Die Schraube e endet unten in einem Kopf g, dessen Unterseite eine Kugelkalotte
bildet und demnach auf der inneren Kugelfläche des Knopfes gleiten kann. Dieser Schraubenkopf ist so groß, daß er, wenn die
Schraubenmutter angezogen wird, gegen die innere Kugelfläche des Knopfes gepreßt wird,
gleichviel, welchen Winkel die Schraube im Verhältnis zum Knopf einnimmt. In das
Kopfstück d ist eine kleine flache Feder h eingelegt,
welche mittels der kleinen Spannmutter i niedergedrückt wird. In ihrer Außenstellung,
also bei größter seitlicher Neigung des Schraubenbolzens e, stößt die Schraubenseite
gegen die Kante des Loches c, ohne daß die Kante des Schraubenkopfes g an der Kante
des Loches c vorbei gelangt, so daß also der Schraubenkopf g das Loch c in allen Stellungen
zudeckt.
Die flache Feder h wird durch ihre kleine Spannmutter i so stark gespannt, daß das
Kopfstück nicht durch sein Eigengewicht zur Seite fällt, wenn die Schienen nicht angebracht
sind, aber auf der Kugelfläche des Knopfes unter sanfter Reibung bewegt werden kann, wodurch erzielt wird, daß die Schienen
leicht auf das Kopfstück niedergelegt und am Knopf befestigt werden können.
Die Schienen j werden in die oben in dem Kopfstück gebildeten Lager eingelegt, alsdann
wird die Schraubenmutter / aufgesetzt und angezogen, so daß die Schiene dann unbeweglich
am Knopf befestigt ist.
Das Fußstück k hat in der Mitte ein Schraubenloch, in das die Schraube / auf der
Fußplatte m eingeschraubt werden kann. Zwischen das Fußstück k und die Fußplatte m
wird eine Metallplatte η gelegt. Wenn die Schraube / ganz eingeschraubt wird, ist die
Platte η unbeweglich festgelegt, so daß eine Drehung der Platte dadurch verhindert wird,
daß ein Paar Stifte 0 auf der Fußplatte ni durch entsprechende Löcher in der Platte η
hindurchragen. Im Fußstück k befinden sich Löcher/) (Fig. 2), in welche die Zapfen eines
Zapfenschlüssels eingreifen können, der beim Festschrauben der Schraube I benutzt wird.
Die Platte η ist mit nach auf- und abwärts
gerichteten Zinken r versehen, mittels welcher die Platte in einem Verband (z. B. Gipsverband)
festgehalten wird.
In Fig. ι bis 3 sind die Schienen aus vier Einzelschienen j zusammengesetzt dargestellt,
welche zu je zwei und zwei an ihrem Knopf a festgehalten werden. Die beiden Doppelschienen
sind mittels einer. Schienenklammcr zu einer Doppelschiene vereinigt.
Die Schienenklammer besteht aus einer Fußplatte ί mit Lagern für die Schienen und
zwei Schrauben t, welche zwischen je einem Schienenpaar j hindurchgeführtwerden. Durch
Anziehen der Schraubenmuttern u werden die Schienen fest untereinander verbunden.
Um einen Körperteil, z. B. einen Arm (Fig. 9), zu fixieren, werden ge\vöhnlich zwei
einander gegenüberliegende Doppelschienen j mit zwei Knöpfen α angewendet, wobei die
beiden mit den Knöpfen α unbeweglich verbundenen Metallplatten η in dem Körperteil
entsprechend geformten Verbandringen ν (z.B. aus Gips) festgelegt sind.
In Fig. ι bis 3 ist neben der Schienenklammer
eine andere Klammer gezeigt, ein Pelottenhalter, durch welchen man einen Blechstreifen
festklemmen kann, welcher wiederum eine Pelotte festhält.
Der Pelottenhaltei besteht aus einer1 bügeiförmigen Platte zv mit einem Schraubenloch.
In die Platte zv kann ein Blechstreifen x (Fig-3) eingesteckt werden, welcher dann an
den Schienen / mittels der Zwischenplatte y und der Schraube ζ festgehalten wird.
Die Anwendung der Pelottenhalter ist in Fig. 10 gezeigt. Die Blechstreifen λ- sind an
der Unterseite der Schienen j mittels der Pelottenhalter zv befestigt. Diese Blechstreifen
sind nach entsprechenden Pelottenhaltern auf Schienen weitergeführt, welche den gezeigten
gegenüberliegen. Hierdurch kann der Arm in der Querrichtung mit einem halben oder
einem ganzen, in bezug auf den Arm festen. rundlaufenden Blechstreifen umgeben werden.
An diesen querlauf enden Blechstreifen χ können ein oder mehrere in der Längsrichtung
laufende Blechstreifen 1 befestigt werden. Auf diese Weise werden die Pelotten 2 festgehalten.
Da diese Blechstreifen mit Pelotten überall auf Schienen von veränderlicher Länge angebracht
werden können, kann damit eine Krafteinwirkimg auf den zu fixierenden Körperteil
von willkürlicher Größe ·— abhängig von der Form und Größe der Pelotte — ausgeübt werden,
wobei der Angriffspunkt an einer willkürlichen Stelle außerhalb der den Körperteil
fixierenden Verbände und in Richtungen, welche sich der Querrichtung nähern, liegen
kann.
Krafteinwirkung in Richtungen, welche sich der Längsrichtung nähern -— sowohl Zug als
Druck — kann auf den Körperteil (z. B. einen
Arm, Fig. 9) dadurch ausgeübt werden, daß man die an dem einen Verbandring, z. B. dem
distalen, des Körperteiles fixierten Knöpfe in der Längsrichtung verschiebt, wenn die
Schraubenmuttern / dieser Knöpfe gelöst sind, während die Schraubenmuttern der proximal
en Knöpfe angezogen sind. Dadurch gleiten die beiden distalen Knöpfe mit ihren Kopfstücken
unter den durch die proximalen Knöpfe befestigten Schienen und übertragen einen Zug, welcher durch den mitgeführten
distalen Verbandring auf den Körperteil überführt wird.
Eine Traktion, z. B. bei einem Beinbruch, oder eine Druckwirkung kann auch auf eine
andere Weise bewerkstelligt werden, indem man alle vier Schraubenmuttern / (Fig. 9)
löst und alsdann die beiden Gipsringe ergreift und diese voneinander entfernt, worauf man
die beiden Gipsringe in. bezug aufeinander unter Ausübung einer Traktion auf den zwischenliegenden,
fixierten Körperteil dadurch festlegt, daß die vier Schraubenmuttern angezogen
werden. Dies geschieht alles unter der Voraussetzung, daß die Gipsringe bei dem betreffenden
Körperteil auf Widerstand gegen Verschiebung stoßen.
Da der distale Verbandring nicht nur in der Längsrichtung in bezug auf den proximalen
30. Verbandring verschoben, sondern auch dadurch
seitwärts bewegt werden kann, daß die Kopfstücke auf den vier Knöpfen (Fig. 9)
eine Winkelbewegung ausführen, und was größere Seitenbewegungen betrifft," dadurch,
daß die Schienen mit einer Flachzange gebogen werden, so kann ein darin liegender
Körperteil auch auf diese Weise von Kräften in der Querrichtung beeinflußt werden, nachdem
die vier Schraubenmuttern wieder angezogen und die Schienen dadurch fixiert sind,
Es ist also ersichtlich, daß man mittels der beschriebenen Vorrichtung in der Lage ist, einen
Körperteil unter Einwirkung von willkürlichen Kräften in willkürlichen Richtungen an jeder
gewünschten Stelle zu immobilisieren.
Um denselben Anforderungen unter Bewe- j gung in den Gliedern Genüge leisten zu können,
benutzt man außer den früher genannten Teilen zugleich Kugelglieder, Bandglieder, Fedem
und Haken.
Das Kugelglied oder Kugelgelenk (Fig. 6) wird aus dem Knopf in der Weise gebildet,
daß die Schraubenmutter i abgeschraubt und durch eine Drehscheibe 3 mit Gewindehülse 4
ersetzt wird, in welche die Schraube e eingeschraubt wird. Die Schienen werden nun zwischen
die Drehscheibe 3 und die Schraubenmutter f eingeklemmt. Hierdurch wird ein
Kugelglied gebildet, dessen Gliederflächen sich unter sanfter Reibung gegeneinander, und
zwar infolge der Zugwirkung bewegen, die durch den Druck der Scheibe auf die Feder h
auf die Mutter g ausgeübt wird und dadurch die Wölbung b gegen das Kopfstück d andrückt.
Eine Drehung der Schienen gegen das Kopfstück d wird dadurch verhindert, daß
die aufwärts stehenden Kanten des Kopfstückes auf die Seitenflächen der Schienen
stoßen.
Das Bandglied (Fig. 7) besteht aus zwei gelenkig verbundenen Teilen 5 und 6, welche
in zwei den Schienen / entsprechenden Schienenstücken 7 enden, so daß sie mittels Schienenklammern
mit Schienen verbunden werden können. Teil 5 trägt eine Schraube 8, welche durch einen kreisförmigen Führungsschlitz 9
im Teil 6 hindurchgeht. Durch Anziehen der. Schraube 8 können die beiden Bandteile 5
und 6 aufeinander befestigt werden. In dem Schlitz 9 kann eine zur Begrenzung der Gl iederbewegung
dienende Schraube 10 verschoben und festgeschraubt werden.
Die Verbindungsfeder (Fig. 4 und 5) besteht aus mehreren einfachen, dünnen, flachen
Federlamellen 11, welche an den Enden durchlöchert
sind. Dieselben werden in der gewünschten Anzahl aufeinandergelegt und an zwei Haltern 12 mittels Schrauben 13 mit
Schraubenmuttern 14 und Gegenmuttern 15 festgehalten. Die Halter 12 sind in Stücke 16
eingeschraubt, welche wie die Bandglieder mit Schienenstücken 7 versehen sind, mittels welcher
dieselben mit Schienen, Bandgliedern usw. verbunden werden können.
Die Dicke der Feder und somit deren Stärke kann innerhalb weiter Grenzen verändert werden,
und ihre federnde Ebene kann unabhängig" von der Winkelstellung zu den Stücken 16 verändert
werden, da die Stücke 12 in den Stücken 16 gedreht werden können, was mittels der
einmal in eine Doppelschiene eingesetzten Feder von selbst bewirkt werden wird, wenn die
Feder gespannt wird.
Der Zweck der Bandglieder 5, 6 ist aus Fig. 10 und 11 leicht ersichtlich. Gemäß der
letztgenannten Figur ist eine Feder 11 eingesetzt, welche an Stelle einer Doppelschiene
tritt oder diese auf einer Strecke in eine Feder von angemessener Stärke und mit angemessen
federnder Ebene umwandelt, wodurch trotz der Bewegung im Knieglied ein gewisser. Federdruck
fortwährend gesichert ist. Während dieser Bewegung wirkt demnach fortwährend ein Druck winkelrecht auf die Längsachse des
Unterbeines, und zwar in Richtung des Pfeiles 17.
Der Haken (Fig. 8) besteht aus einem Plattenstück 18 mit einem Haken 19. Das Platteristück
kann auf dieselbe Weise wie die Blechstreifen χ auf einer Doppelschiene mittels eines
Pelottenhalters w festgeklemmt werden. Diese Haken dienen zur Befestigung von Federn
oder sonstigen Zugmitteln.
In Fig. io und ii sind einige Kombinationen
der zuerst beschriebenen Teile zur Immobilisation und der nun später beschriebenen Teile
zur Mobilisation von Körperteilen gezeigt. In Fig. io ist zwischen zwei Haken 19 ein elastisches
Band angebracht. Alle übrigen in diesen zwei Figuren vorkommenden Teile sind vorher beschrieben worden.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Behandlung von Gliedmaßen, dadurch gekennzeichnet, daß
die Endenpaare von Doppelschienen (j) in entsprechend ausgefurchten, mit ihren
kugelpfannenförmig ausgebildeten Unterflächen auf Kugelflächen (b) der am Verband
zu befestigenden Knöpfe (a) einstellbaren Verschraubungslagern (c/) derart
festgeklemmt sind, daß die Doppelschienen durch entsprechende Einstellung der Kugellager
in Flächen von mehrfacher Krümmung verwunden werden können.
2. Ausführungsform der \-rorrichtung
nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Doppelschienen im Querschnitt
die Form eines niedrigen (flachen) Rechteckes hat.
3. Ausführungsform der \^orrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellbarkeit des auf der Unterseite kugelpfannenförmig ausgebildeten
A^erschraubungslagers auf der Kugelwölbung (Z?) durch eine Schraube (e) bewirkt
wird, deren Kopf (g) innerhalb des hohlen Knopfes (a) gegen dessen Innenwölbung
sich mit entsprechender Krümmung anpressen läßt, und deren Schraubenbolzen
durch das Verschraubungslager (d) hindurchreicht und hier eine zur Festklemmung
der Doppelschienenenden dienende Mutter (/) trägt.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Reibungsdruck der Kugellagerflächen durch eine von oben her
in das Verschraubungslager (d) eingesenkte Flachfeder (Λ) regelbar ist, deren
Spannung durch eine über die Schraube (e) gezogene kleine Spannmutter (i) einstellbar
ist.
5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß an Stelle der Spannmutter (i) eine größere Scheibe (3) mit entsprechendem
Gewindeloch (4) die Feder (/;) niederpreßt, so daß die Doppelschiene mit den Schraubenbolzen (e) im Knopf (α)
ohne Lösung ihrer Klemmung drehbar ist.
6. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Knopf (α) ein Fußstück (k) mit Schraubenloch besitzt, in
welches eine mit ihrem Kopf in einer Fußplatte (·;«) sitzende Schraube (/) zum
Festhalten einer im Verband (v) zu befestigenden Metallplatte («) eingeschraubt
ist.
7. Ausführuhgsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Doppelschienen einen Pelottenhalter tragen, dessen Teile, Platte mit Bügel
(w). Zwischenplatte (y) und Flügelschraube
(z) schmäler als der normale Abstand zwischen den Schienen ist, so daß die
Pelotte leicht zwischen den Schienen durchgesteckt und befestigt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE283544C true DE283544C (de) |
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ID=539103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT283544D Active DE283544C (de) |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE283544C (de) |
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-
0
- DE DENDAT283544D patent/DE283544C/de active Active
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| FR2863482A1 (fr) * | 2003-12-12 | 2005-06-17 | Proteor Sa | Element de connexion multi-composants, reglable et demontable et orthese contenant un tel element |
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