DE2834255C2 - Wasserlösliche kunststoffgebundene Malfarbe - Google Patents

Wasserlösliche kunststoffgebundene Malfarbe

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DE2834255C2 DE19782834255 DE2834255A DE2834255C2 DE 2834255 C2 DE2834255 C2 DE 2834255C2 DE 19782834255 DE19782834255 DE 19782834255 DE 2834255 A DE2834255 A DE 2834255A DE 2834255 C2 DE2834255 C2 DE 2834255C2
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Bernd 3002 Bissendorf Ebeling
Karl-Heinz 3000 Hannover Schrader
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Pelikan GmbH
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Description

Wasserlösliche kunststoffgebundene Malfarben werden in großem Umfang verwendet Sie sind normalerweise so beschaffen, daß sie auf dem Untergrund, auf den sie aufgebracht worden sind, fest haften bleiben, damit das einmal aufgebrachte Werk permanent bestehen kann. Als Binde- und Emulgiermittel können, wie aus der DE-PS 9 08 305 bekannt ist, bei diesen Farben auch wasserlösliche Polyvinylalkohole eingesetzt sein.
Bei modernen Maltechniken wird in zunehmendem Umfang gewünscht, daß ein Werk nicht nur fest auf seinem Untergrund haftet, sondern gegebenenfalls auch davon abgelöst werden kann, um unabhängig vom Untergrund bestehen zu bleiben. Zu diesem Zweck kommen Malfarben, die organische Lösungsmittel enthalten, grundsätzlich nicht in Betracht, insbesondere v-eil diese Malfarben nicht für Kinder und Jugendliche geeignet sind.
Aber auch Versuche, vom Untergrund ablösbare Farbzusammensetzungen auf der Basis von wasserlöslichen kunststoffgebundenen Malfarben herzustellen, blieben erfolglos. Es zeigte sich, daß die Verwendung von einzelnen Polyvinylalkoholen zu spröden, schlecht haftenden, klebrigen Malfarben führte, die zudem leicht abflössen und sogenannte »Tränensäcke« bildeten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine wasserlösliche kunststoffgebundene Malfarbe aus wasserlöslichen Farbstoffen, Kunststoffbindemitteln sowie üblichen Zusätzen zu schaffen, die physiologisch unbedenklich ist und die nach Auftragung auf einem nicht saugfähigen Grund und nachfolgendem Trocknen als geschlossener Film rückstandlos vom Träger wieder abgelöst und gesondert aufbewahrt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß als Bindemittel ein Gemisch aus zwei Polyvinylalkoholen mit unterschiedlichen Viskositätswerten eingesetzt ist, das eine quaternäre Ammonium-Verbindung als Weichmacher und gegebenenfalls Polyglykol enthält
Im Zuge der Untersuchungen zur Entwicklung neuer Malfarben wurde überraschend gefunden, daß bei Einsatz von zwei Polyvinylalkoholen mit unterschiedlichen Viskositätswerten die genannten nachteiligen Eigenschaften der Malfarbe verschwinden und stattdessen eine Malfarbe erhalten wird, die selbst dann auf dem Malgrund »steht«, wenn dieser Malgrund nicht horizontal angeordnet ist, sondern schräg oder sogar vertikal aufgestellt ist
Durch denjenigen der beiden Polyvinylalkohole, der die niedrigere Viskosität aufweist wird ein hoher Festkörperanteil in die Malfarbe eingebracht und durch
ίο den zweiten Polyvinylalkohol, der die höhere Viskosität aufweist, wird die Verstreichbarkeit bzw. das rheologische Verhalten der Malfarbe eingestellt
Die Acetatgehalte der Polyvinylalkohole beeinflussen beispielsweise die Lagerstabilität insofern, als ein höherer Acetatgehalt eine größere Stabilität der Malfarbe bewirkt und das Gelieren bei etwas tieferen Temperaturen von beispielsweise 100C verhindert
Der Zusatz von Ammonium-Verbindungen als Weichmacher und gegebenenfalls von Foiyglykol ist erforderlich, weil sich nur dann nach der Trocknung ein ausreichend biegsamer Film ergibt der ohne Bruchgefahr vom Untergrund abgehoben werden kann. Außerdem wird dadurch die Haftung der Malfarbe am Untergrund vermindert also die Ablösbarkeit des fertigen Werkes begünstigt
Es ist vorteilhaft den Polyvinylalkohol mit der niedrigeren Viskosität in höherem Anteil einzusetzen. Dadurch wird erreicht, daß möglichst viel Feststoff in die Malfarbe gelangt die Malfarbe schneller trocknet und ein stabiler Film entsteht der sich leicht vom Träger abziehen und gesondert aufbewahren läßt
Im übrigen hat die erfindungsgemäße Kombination zweier Polyvinylalkohole mit unterschiedlichen Viskositätswerten und unterschiedlichen Acetatgehalten auch noch den Vorteil, daß die Lagerstabilität der Lösung gut gesteuert werden kann, die Filmbeschaffenheit beispielsweise die Filmdicke, optimiert werden kann und die Verstreichbarkeit und die Verlaufseigenschaften der Farbe verbessert werden.
Das nachfolgende Beispiel einer Malfarbe erläutert die Erfindung. Die darin genannten Viskositätsangaben für die Polyvinylalkohole beziehen sich auf 4%ige wäßrige Lösungen.
Wasser 53 Gew.-%
Äthanol 19Gew.-°/o
wasserlösliche Farbstoffe 1,5Gew.-%
Polyglycol 5,7 Gew.-%
Eicosyl-Docosyldimethyl-
benzylammoniumchlorid 2 Gew.-%
Konservierungsmittel 0,1 Gew.-%
erster Polyvinylalkohol 7,4 Gew.-o/o
Viscosität25±5mPas,
Hydrolysegrad 74,5 - 79
zweiter Polyvinylalkohol 1UGew.-%
Viscosität 5 ± 1 mPas,
Hydrolysegrad ca. 72,2

Claims (2)

!Patentansprüche;
1. Wasserlösliche kunststoffgebundene Malfarbe aus wasserlöslichen Farbstoffen sowie üblichen Zusätzen, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel ein Gemisch aus zwei Polyvinylalkoholen mit unterschiedlichen Viskositätswerten eingesetzt ist, das eine quatenaäre Ammonium-Verbindung als Weichmacher und gegebenenfalls Polyglykol enthält -
2. Malfarbe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Polyvinylalkohole unterschiedliche Acetatgehalte aufweisen.
DE19782834255 1978-08-04 1978-08-04 Wasserlösliche kunststoffgebundene Malfarbe Expired DE2834255C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE908395C (de) * 1944-03-11 1954-04-05 Wacker Chemie Gmbh Binde- und Emulgiermittel von Farben fuer die Maltechnik sowie Grundiermittel hierfuer

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