DE2829663C2 - - Google Patents

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DE2829663C2
DE2829663C2 DE19782829663 DE2829663A DE2829663C2 DE 2829663 C2 DE2829663 C2 DE 2829663C2 DE 19782829663 DE19782829663 DE 19782829663 DE 2829663 A DE2829663 A DE 2829663A DE 2829663 C2 DE2829663 C2 DE 2829663C2
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DE19782829663
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Hans 4980 Buende De Woerder
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Buender Glas GmbH
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Buender Glas GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J1/00Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
    • A61J1/14Details; Accessories therefor
    • A61J1/20Arrangements for transferring or mixing fluids, e.g. from vial to syringe
    • A61J1/2096Combination of a vial and a syringe for transferring or mixing their contents
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description

Die Erfindung geht aus von einer Zweikammerspritze nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, wie sie aus der DE-OS 52 46 495 vorbekannt ist.
Derartige Injektionsspritzen werden zur Applikation von gelösten Arzneimitteln in der Humanmedizin verwandt, wobei die Injektion subkutan, itramuskulär, intravenös oder ähnlich vorgenommen werden kann. Injektionsspritzen, als Zweikammerspritzen ausgebildet, erlauben es dabei, zwei zur gemeinsamen Injektion vorgesehende Komponenten getrennt aufzubewahren, zu mischen und gemeinsam zu entnehmen. Mindestens eine der beiden Komponenten ist dabei flüssig. Die Trockensubstanz kann gegebenenfalls gefriergetrocknet sein.
Weiterhin ist aus DE-AS 19 13 926 eine Zwei-Kammerspritze bekanntgeworden, die zwei Kammern aufweist, von denen die eine in Form einer Spritze ausgebildet ist. Beide Kammern sind über ein zusammendrehbares Rohrstück miteinander verbunden. Durch Zusammendrehen des Rohrstückes werden die Dichtungen beider Kammern durchstoßen, so daß eine Verbindung entsteht, die das Vermischen der Komponenten aus beiden Kammern ermöglicht sowie das Zurückziehen der vermischten Flüssigkeit in das als Spritze ausgebildete Teil. Der bekannten Injektionsspritze haftet der Nachteil einer sehr aufwendigen Konstruktion an; insbesondere hinsichtlich des beide Kammern miteinander verbindenen Zwischenteils. Das verdrehbare Rohrstück erfodert ferner eine sehr exakte Fertigung bei vakuumdichter Ausführung.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Zweikammerspritze nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dahingehend weiterzuentwickeln, daß die Festigkeit und Sicherheit der Verbindung der Kammern und deren Dichtigkeit erhöht ist.
Diese Aufgabe wird mit dem Gegenstand des Patent­ anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Es ist in weitergehenden Ausgestaltungen vorgesehen, daß die elastische Verschlußkappe aus Gummi oder Kunststoff besteht und als Stopfen mit Bohrung ausgebildet ist, welche oberseitig durch die als Membran gestaltete Schwachstelle der Verschlußkappe verschlossen ist.
Vorteilhafterweise läuft die elastische Verschlußkappe oberseitig in eine umlaufende Ringwulst aus und ist unterseitig der umlaufenden Ringwulst mit bis zum unteren Ende verlaufenden, mantelseitig verteilt angeordneten Ausnehmungen versehen. Als Zentrierung für die Aufnahme des Konusaufsatzes des Spritzenkörpers ist die Bördelkappe zentrisch durchbohrt.
Weiterhin ist vorgesehen, daß der Durchmesser der als Zentrierung dienenden Bohrung kleiner als der äußere Durchmesser des Arretierringes auf dem Konusaufsatz gewählt ist. Die Arretierung kann dabei nutförmig oder erhaben als Arretierung umlaufend ausgebildet sein. Als Zentrierung für die Aufnahme des Konusaufsatzes des Spritzenkörpers kann die Bördelkappe auch anstelle der Bohrung mit einer zentrischen Schwachstelle in Form einer Membran versehen sein.
Letztlich soll noch erwähnt werden, daß die Bördelkappe aus Leichtmetall, wie z. B. Aluminium, oder Kunststoff besteht. Der die Mischkomponente beinhaltende, separate, auf den Spritzenkörper aufgesteckte Behälter mit elastischer Verschlußkappe und Bördelkappe besteht aus Glas, transparentem Kunststoff oder dergleichen Material und ist als Einwegprodukt ausgebildet.
Die nachstehende Beschreibung dient der Erläuterung des erfindungsgemäßen Gegenstandes, von dem ein Aus­ führungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt
Fig. 1 eine Injektionsspritze mit aufge­ steckter Abdichtkappe;
Fig. 2 einen verschlossenen Behälter als zweite Kammer für die Injektions­ spritze;
Fig. 3 die Injektionsspritze mit aufge­ stecktem Behälter im Schnitt zur Verwendung als Zweikammerspritze;
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des unteren Teils des Spritzenkörpers;
Fig. 5 eine Behälterverschlußkappe im Schnitt;
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Verschlußkappe im Schnitt und
Fig. 7 eine Bördelkappe im Schnitt für den Behälter nach Fig. 2.
Die in Fig. 1 dargestellte Injektionsspritze 1 be­ kannter Bauart läßt ein Spritzengehäuse 1 1 erkennen, in welchem sich eine Injektionsflüssigkeit befindet, welche vor dem Injezieren mit einer Trockenkomponen­ te zu mischen ist. Die Trocken- oder zweite Mischkompo­ nente befindet sich in einem zylindrischen, separaten Behälter 2 aus Glas oder transparentem Kunststoff (Fig. 2), welcher für den Mischvorgang auf den am unteren Teil des Spritzengehäuses 1 1 fest eingesetzten bzw. auf­ gebördelten Konusaufsatz 1 2 lösbar und arretierend auf­ zustecken ist. Hierfür ist die auf den Konusaufsatz 1 2 gesteckte Abdichtkappe 1 4, die durch einen auf den Ko­ nusaufsatz 1 2 aufgebrachten, erhabenen, umlaufenden Arretierring 1 3 arretierend gehalten ist, abzuziehen. Der Konusaufsatz 1 2 dient auch zur späteren Aufnahme der Kanüle oder Injektionsnadel.
Sowohl die Injektionsspritze 1 als auch der separate, Behälter 2 bilden jeweils für sich eine geschlossene Einheit, und zwar solang bis die Verwendung als Zwei­ kammerspritze erfolgt.
Mit 3 ist eine die Öffnung des Behälters 2 luftdicht ab­ schließende, elastische Verschlußkappe bezeichnet, welche zentrisch oberseitig mit einer Schwachstelle 3 1 in Form einer Membran (Fig. 5 und 6) versehen ist. Die Verschluß­ kappe 3 besteht aus Gummi oder Kunststoff und ist als Stopfen mit Bohrung 3 2 ausgebildet, wobei die nach unten offene Bohrung 3 2 dabei dicht unter der Schwach­ stelle 3 1 endet. Der Durchmesser der Bohrung 3 2 ent­ spricht dem Durchmesser der Spitze des Konusaufsatzes 1 2. Oberseitig läuft die Verschlußkappe 3 in eine den Behälterhals abschließende Ringwulst 3 3 aus. Die Ver­ schlußkappe 3 kann z. B. die in Fig. 5 und 6 gezeigte Form aufweisen. Bei der Kappe nach Fig. 6 handelt es sich um einen Stopfen, welcher für Behälter 3 zu benut­ zen ist, die gefriergetrocknete Trockensubstanz als Mischkomponente aufnehmen. Hierzu weist diese Verschluß­ kappe 3 unterhalb der umlaufenden Ringwulst 3 3 in einem vorgegebenen Abstand von dieser entfernt bis zum unte­ ren Ende verlaufende und mantelseitig verteilt angeord­ nete Ausnehmungen 3 4 auf.
Die Fig. 3 zeigt die Injektionsspritze 1 (Fig. 1) mit dem Behälter 2 (Fig. 2) zu einer lösbaren Einheit zu­ sammengefügt.
Wie in Fig. 3 ferner dargetellt, ist die auf den Be­ hälter 2 aufgesteckte, elastische Verschlußkappe 3 außenseitig abschließend mittels einer Bördelkappe 4 fest auf dem Hals des Behälters 2 gehalten. Die Bör­ delkappe 4 kann dabei aus dünnem Leichtmetall, wie Aluminium, oder auch aus Kunststoff gefertigt sein und weist bezüglich der Lage der Schwachstelle 3 1 der Verschlußkappe 3 deckungsgleich eine Zentrie­ rung in Form einer Bohrung 4 1 für die Aufnahme des Konusaufsatzes 1 2 auf. Der Durchmesser der Bohrung 4 1 ist etwas kleiner als der äußere Durchmesser des schon erwähnten Arretierringes (1 3 (Fig. 4) des Konus­ aufsatzes 1 2 ausgebildet, derart, daß der durch die Bohrung 4 1 geführte Konusaufsatz 1 2 nach dem Durchste­ chen der als Membran gestalteten Schwachstelle 3 1 der Verschlußkappe 3 lösbar arretierend gehalten ist. Der umlaufende Arretierring 1 3 auf dem Konusaufsatz 1 2 kann auch durch eine nutförmige Arretierung ersetzt sein.
Ferner kann in Weiterbildung der Erfindung nach Fig. 7 als Zentrierung für die Aufnahme des Konusaufsatzes 1 2 der Injektionsspritze 1 die Bördelkappe 4 statt mit ei­ ner Bohrung 4 1 auch mit einer vorgepreßten, zentrischen Schwachstelle 4 2 versehen sein. Diese Schwachstelle 4 2 ist dann ebenfalls wie eine Membran mit dem Konusauf­ satz 1 2 zu durchstechen.
Die Handhabung der erfindungsgemäßen Zweikammerspritze ist folgende:
Der mit der festen, gegebenenfalls gefriergetrockne­ ten Mischkomponente gefüllte und luftdicht verschlos­ sene, zylindrische Behälter 2 als zweite Kammer für die Injektionsspritze 1 wird zum Gebrauch auf den Ko­ nusaufsatz 1 2 der Injektionsspritze aufgesteckt. Der Konusaufsatz 1 2 durchsticht dabei die Schwachstelle 3 1 in der Verschlußkappe 3 und, falls der Behälter 2 mit einer Bördelkappe 4 ohne Bohrung 4 1 versehen ist (Fig. 7), auch zuvor die vorgepreßte Schwachstelle 4 2 der Bördel­ kappe 4. Der durchgesteckte Konusaufsatz 1 2 bzw. dessen Arretierring 1 3 verrastet mit dem Bohrungsrand der Bör­ delkappe 4. Nachdem der Konusaufsatz 1 2 aufgesteckt ist, wird die im Spritzengehäuse 1 1 befindliche Injektions­ flüssigkeit (erste Mischkomponente) in den Behälter 2 eingespritzt. Die Injektionsflüssigkeit vermischt sich mit der Trockenkomponente im Behälter 2. Die spritzen­ fertige Lösung wird hiernach durch den durchbohrten Ko­ nusaufsatz 1 2 in das zylindrische Spritzengehäuse 1 1 eingezogen. Die Spritze wird vom Behälter 2 abgezogen und ist nach dem anschließenden Aufstecken der nicht dargestellten Injektionsnadel auf den Konusaufsatz in­ jektionsbereit. Sowohl die Injektionsspritze 1 als auch der separate, mit der Spritze zu einer lösbaren Einheit zum Zwecke der Verwendung als Zweikammer- Injektionsspritze zu verbindende Behälter 2 mit elasti­ scher Verschlußkappe 3 und Bördelkappe 4 sind als Ein­ wegprodukte ausgebildet, die auch verpackungsmäßig zu­ sammengehören.
Der Behälter 2 läßt sich praktisch jeder Injektionsspritze, die mit einem Konusaufsatz versehen ist, als zweiter Teil einer Zweikammerspritze zuordnen.

Claims (3)

1. Zweikammerspritze für medizinische Zwecke, bestehend aus einem zylindrischen Spritzenkörper (1 1) als einer ersten Kammer, mit am vorderen Ende vorgesehenen Konusaufsatz (1 2) mit einem den Spritzenkörper (1 1) nach hinten abschließenden, mittels Stempel verschiebbaren Kolben und einem separaten, mit einem Spritzenkörper zu verbindenden Behälter (2) als zweite Kammer, der einen Stopfen (3) und eine darüberliegende Bördelkappe (4) mit einer den Konusaufsatz (1 2) aufnehmende Zentrierung in Form einer Bohrung (4 1) oder einer durchstechbaren Schwachstelle (4 2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (3) zentrisch oberseitig eine vom Konusaufsatz (1 2) durchstechbare Membran (3 1) aufweist, daß die Zentrierung der Bördelkappe (4) deckungsgleich zu dieser Membran (3 1) ist und daß der Konusaufsatz (1 2) eine hinter der Zentrierung (4 1, 4 2) der Bördelkappe (4) verrastende, ringförmige Arretierung (1 3) hat.
2. Zweikammerspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung (1 3) ein erhabener Arretierring ist.
3. Zweikammerspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung (1 3) eine Arretiernut ist.
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DE2533036A1 (de) * 1975-07-24 1977-02-10 Merck Patent Gmbh Zweikammerspritze

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