DE2823966C2 - Vulkanisierbare Kautschukmischung - Google Patents
Vulkanisierbare KautschukmischungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft vulkanisierbare Mischungen auf der Basis von Natur- und/oder Synthesekautschuk.
Ruß, Zinkoxid, Plastiziermitteln. Weichmachern, AHerungsschutzmitteln.
Schwefel und Vulkanisationsbeschleunigern. ·"'
Es sind vulkanisierbare Kautschukmischungen bekannt, die Schwefel und/oder organische Schwefelverbindungen
enthalten. Diese bekannten vulkanisierbaren Mischungen weisen zwar eine gute dynamische
Beständigkeit gegen Dauerwechselbelastungen auf, sie ·<>
haben jedoch den Nachteil, daß sie nur eine geringe Haftfestigkeit an Metall, insbesondere vermessingtem
Stahlcord besitzen. Dies führt z. B. dazu, daß die aus diesen Mischungen aufgebauten Reifen der Gefahr der
Gürtelkantenablösung und der Zerstörung des Wulstum- '"
Schlagbereiches unterliegen.
Aus der DE-PS 16 20 786 ist bekannt, zur Verbesserung der Haftung von vulkanisierbaren Kautschukmischungen
an Metall, der Kautschukmischung Resorcin, Hexamethylentetramin, Kieselsäure und Blei-(ll)-oxid ">■>
beizumischen. Die den Kautschukmischungen zugesetzten Mengen an Resorcin und Hexamethylentetramin
betragen 1 bis 4 Gew.-Teile, an Kieselsäure betragen sie 10—50 Gew.-Teile, und die zugesetzte Menge an
Blei-(II)-oxid beträgt 2 Gew.-Teile jeweils pro 100 b(1
Gew.-Teile Kautschuk. Die Verbesserung der Haftung Kautschuk/Metall wird insbesondere auf den Zusatz
von Blei-(ll)-oxid zur Kautschukmischung zurückgeführt. Diese bekannten Kautschukmischungen bzw.
Vulkanisate weisen zwar eine relativ gute statische ·" Haftung an Metall und vermessingtem Metall auf, sie
haben jedoch den Nachteil, daß sie keine ausreichende Beständigkeit gegen dynamische Beanspruchung, z. B.
Dauerwedselfestigkeit und Alterungsbeständigkeit bei
dynamischer Beanspruchung besitzen. Die bekannten Vulkanisate neigen daher dazu, bei dynamischer
und/oder thermischer Beanspruchung zu verspröden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
vulkanisierbare Kautschukmischung zur Verfügung zu stellen, die sowohl eine gute Haftung an Stahl und
vermessingtem Stahl als auch eine gute Dauerwechselfestigkeit bei guter Alterungsbeständigkeit aufweist. Die
Mischung soll hohen dynamischen und thermischen Belastungen standhalten, ohne daß die Mischung ihre
Flexibilität und Hafteigenschaften verliert- Die vulkanisierbaren
Kautschukmischungen sollen insbesondere für den Einsatz in Fahrzeugluftreifen mit Stahlcordeinlagen
geeignet sein.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine vulkanisierbare Kautschukmischung, die dadurch gekennzeichnet ist,
daß sie weniger als 1 Gew.-Teil Hexamethylentetramin, weniger als 1 Gew.-Teil Resorcin, weniger als 10
Gew.-Teile Kieselsäure und bis zu 0,6 Gew.-Teile Sulfenamid und/oder Mercaptobenzthiazole, jeweils
bezogen auf 100 Gew.-Teile Kautschuk, enthält.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß die erfindungsgemäßen Kautschukmischungen nach der
Vulkanisation besonders fest mit Stahloberflächen bzw. vermessingten Stahloberflächen verbunden sind, obwohl
die Mischungen nur sehr geringe Mengen an Resorcin, Hexamethylentetramin und Kieselsäure enthalten.
Dies ist z. B. von besonderer Bedeutung für die Schnittkanten der Gürtellagen bei Autoreifen.
Die erfindungsgemäßen Mischungen sind gleichzeitig dynamisch hoch beanspruchbar und thermisch hoch
belastbar, und weisen dadurch eine Eigenschaftskombination auf, die mit keiner der bisher bekannten
Mischungen zu erreichen ist. Diese Mischungen sind daher z. B. für den Einsatz im Luftreifen geeignet. Diese
günstige Eigenschaftskombination führt im Extremfall so weit, daß bei Einsatz der erfindungsgemäßen
Mischungen als Bindeschicht zwischen Lauffläche und Gürtelpaket im Luftreifen die Haftung der Lauffläche
zum Gürtel so verbessert wird, daß bei hoher dynamischer Beanspruchung eher eine thermische
Zerstörung der Lauffläche eintritt, bevor die Haftung zwischen Lauffläche und Gürtel zerstört wird. Eine
ähnlich gute Verbesserung wird durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Mischungen im Wulstumschlagbereich
von Reifen, insbesondere von Lkw-Ganzstahlreifen, erreicht.
Die erfindungsgemäßen Mischungen enthalten vorzugsweise maximal 0,9, insbesondere 0,6 bis 0,8
Gew.-Teile Resorcin, bezogen auf 100 Gew.-Teile Kautschuk.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung enthält die erfindungsgemäße Mischung vorzugsweise maximal 0,8,
insbesondere 0,4 bis 0,6 Gew.-Teile Hexamethylentetramin, bezogen auf 100 Gew.-Teile Kautschuk.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung enthalten die erfindungsgemäßen Mischungen 4 bis 9,
insbesondere 6 bis 8 Gew.-Teile Kieselsäure, insbesondere frisch gefällte aktive Kieselsäure.
Die erfindungsgemäßen Mischungen enthalten Sulfenamid- und/oder Mercaptobenzothiazol-Verbindungen
als Vulkanisationsbeschleuniger. Besonders geeignet ist die Kombination von N-Cyclohexyl-2-benzothiazyl-sulfenamid
und 2-(2,4-Dinitrophenyl)-mercaptobenzothiazol, wobei das letztere bis zu 0,6, insbesondere 0,2 bis
0,4 Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teile Kautschuk enthalten
sein kann.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Kautschuk- bzw.
Gummimischungen. Die Vulkanisation der Kautschukmischung kann bei Temperaturen von ca. 140 bis 180,
insbesondere ca. 150 bis 170° C, vorgenommen werden.
Die Vulkanisationszeit ist von der Vulkanisationstemperatur und der Zusammensetzung der Mischung abhängig.
Im allgemeinen wird bei einer Temperatur von ca. 150°C für eine Zeit von ca. 30 min bzw. bei ca. 1700C für
ca. 10 min vulkanisiert.
Die erfindungsgemäßen vulkanisierbaren Kautschukmischungen werden z. B. bei der Herste.'lung von
Stahlgürtelreifen verwendet Hierbei werden sie bevorzugt als Keilstreifen an der Gürtelkante, Gürtelabdekkung
bzw. Binder zwischen Reifenlauffläche und Gürtelpaket, Gürtelpolster zwischen den einzelnen
Gürtelkanten und/oder als Wulstabdeckung im Wulstumschlagbereich eingesetzt. Der Vorteil des obigen
Einsatzes der erfindungsgemäßen Mischungen liegt auch darin, daß diese als Pufferzone zwischen den
verschiedenen Kautschukmischungen, z. B. dei Laufflächenmischung
und der Gürtelcordbeschichtung wirken. Damit wird eine unerwünschte Diffusion der Mischungsbestandteile
zwischen den verschiedenen Kautschukmischungen, die zu Veränderungen der Reifeneigenschaften
führen kann, verhindert.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
Die folgenden Bestandteile werden auf einem Walzwerk oder in einem Innenmischer hergestellt und
bei 151°C für eine Zeit von 30 min vulkanisiert. Die Mischungsbestandteile sind in der folgenden Tabelle I
zusammengefaßt.
| Tabelle I | Erfindungsgemäße | Mischungen | Vergleichs | Vergleichs |
| Mischungsbestandteile | mischung | mischung | ||
| M I | M II | (VMl) | (VM2) | |
| ohne Haft | »Haflmischung« | |||
| vermittler | ||||
| Gew.-Tcilc | Gcw.-Teile | Gcw.-Teile | Gew.-Teile | |
| 20 | 20 | 20 | 20 | |
| Polybutydien | 80 | 80 | 80 | 80 |
| Naturkautschuk | 0,24 | 0,24 | 0,24 | 0,24 |
| Zinksalz des Pentachlor- | ||||
| thiophenols | 10 | 10 | 10 | 10 |
| Zinkoxid | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Fettsäure (Stearinsäure) | 1,8 | 1,8 | 1,8 | 1,8 |
| N-Isopropyl-N'-pheriyl- | ||||
| p-phenylendiamin | 1,2 | 1,2 | 1,2 | 1,2 |
| Poly-2,2,4-trimethyl-l ,2-di- | ||||
| hydrochinolin | 3 | 3 | 3 | 3 |
| Hocharomatische Mineralöle | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Kondensationsprodukt von | ||||
| p-tertiär-Butylphenol und | ||||
| Acetylen | 8 | 6 | - | 12,5 |
| Kieselsäure (Vulkasil S) | 3,33 | 3,33 | 3,33 | 3,33 |
| Schwefel (Crystex) | 0,7 | 0,7 | 0,7 | 0,7 |
| N-Cyclohexyl-2-benzothiazyl- | ||||
| sulfenamid | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 |
| 2-(2,4-Dinitrophenyl)merkapto- | ||||
| benzothiazol | 40 | 40 | 48 | 32.5 |
| Ruß (FEF/N-550) | 0,8 | 0,6 | - | 2.5 |
| Resorcin | 0,6 | 0,4 | _ | 1.5 |
| Hexamethylentetramin | ||||
Die wichtigsten physikalischen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Mischung M I und der Vergleichsmischungen
VM I und VM II sind in der folgenden Tabelle II zusammengefaßt.
| Tabelle II | 28 23 966 | VMl | 6 | VM 11 | |
| 5 | 4,2/9,1 | 2,4/7,7 | |||
| Vulkameter bei 151° C | Meßdaten | 13 | 12,9 | ||
| (t 10/t 75) | Ml | 18,6 | 16,9 | ||
| Spannungswert 300 (MPa) | 3,7/10 | 445 | 410 | ||
| Zugfestigkeit (MPa) | 62 | 64 | |||
| Bruchdehnung (%) | 13 | 19 | 42 | ||
| Shore-Härte (A) | 17,2 | ||||
| De Mattia-%-Rißbildune in | 430 | ||||
| 63 | |||||
| 25 | |||||
Kerben nach 2,5 x 106 Zyklen
Biegebeanspruchung*)
Biegebeanspruchung*)
Gummimetallhaftung an 868
Messing**)
*) Vgl. DIN 53 522.
**) Vgl. ISO 53 531 Bl. 2 (Eroofehlung R 814).
**) Vgl. ISO 53 531 Bl. 2 (Eroofehlung R 814).
Wie die in der obigen Tabelle zusammengefaßten Kennzahlen zeigen, weist die erfindungsgemäße Mischung
ein überraschend besseres physikalisches Eigenschaftsbild als die Vergleichsmischungen VM 1 und
VM 2 auf. Die erfindungsgemäßen Vulkanisate sind insbesondere durch eine gute Haftung am Messing und
eine geringe Rißbildung bei der Biegebeanspruchung gekennzeichnet. Die Haftfestigkeit entspricht etwa der
der bekannten sogenannten »Haftmischung« (VM 2), wobei die dynamische Beanspruchbarkeit, ausgedrückt
durch die De-Mattia-Rißbildung, jedoch erheblich besser, und zwar mehr als doppelt so gut ist als die der
bekannten Vergleichsmischung VM 2. Die erfindungsgemäßen Mischungen sind jedoch auch den bekannten,
ohne Haftvermittlern ausgerüsteten Mischungen
273
955
(VM 1) technisch überlegen, da die Rißbildung nur wenig schlechter ist und die Haftfestigkeit bei der
erfindungsgemäßen Mischung an vermessingtem Stahl etwa 4mal größer ist als die der VM 1.
:> Die erfindungsgemäßen Mischungen wurden als
Keilstreifen, Bindeschichten zwischen Lauffläche und Gürtel, Gürtelpolster und/oder Gürtelabdeckungen in
Stahlgürtelreifen eingesetzt und die Reifen dann dem Dauerlauftest unterworfen. Zum Vergleich wurden
in Stahlgürtelreifen dem Dauerlauftest unterworfen, die
die entsprechenden Reifenbauteile aus den bekannten Mischungen VM 1 und/oder VM 2 enthielten. Die
Ergebnisse der Dauerlaufteste sind in der folgenden Tabelle 111 zusammengefaßt.
Reifentyp und Reifenaufbau
km-Leistung
6,50 R 16 C
a) mit Keilstreifen, Zwischenplatte und Bindeschicht (M I)
b) Keilstreifen, Zwischenplatte u. Bindeschicht aus VM
7,00 R 16 C
a) mit Keilstreifen, Zwischenplatte und Bindeschicht (M I)
b) Keilstreifen und Bindeschicht aus VM 1
Zwischenplatte aus VTvI 2
Zwischenplatte aus VTvI 2
12,00 R 20
a) mit Gürtelpolster, Gürtelabdeckg. und Keilstreifen (M I)
b) Gürtelpolster und Keilstreifen aus VIvI 1
Gürtelabdeckung und Bindeschicht aus VM 2
Gürtelabdeckung und Bindeschicht aus VM 2
14/18 R 20
a) mit Gürtelpolster, Gürtelabdeckung u. Keilstreifen (M I)
b) Keilstreifen und Gürtelpolster aus VM 1
Gürtelabdeckung und Bindeschicht aus VM 2
Gürtelabdeckung und Bindeschicht aus VM 2
11 R 22,5
a) mit Keilstreifen, Gürtelpolster, Zwischenplatte und Bindeschicht
(M 1)
b) Keilstreifen und Gürtelpolster aus VM 1
Zwischenplatte und Bindeschicht aus VM 2
Zwischenplatte und Bindeschicht aus VM 2
15 466 km ohne Defekt
8 360 km (Gürtelkantentrennung
= GKT)
= GKT)
15 000 km ohne Defekt
7 756 km (GKT)
7 756 km (GKT)
14 600 km ohne Defekt
9 138 km (GKT)
9 138 km (GKT)
15 134 km ohne Defekt
7 500 km (GKT)
7 500 km (GKT)
15 620 km ohne Defekt
14 091 km (GKT)
14 091 km (GKT)
Bei den Reifen, die unter Verwendung der erfindungsgemäßen Kautschukniischungsstreifen hergestellt worden
sind, ist die Laufleistung noch höher als in der obigen Tabelle angegeben, da die Dauerlaufversuche
bei den angegebenen km-Leistungen abgestellt worden sind.
Darüber hinaus wurden Pkw- und Motorradreifen, die zwischen Gürtel und Lauffläche eine Bindeschicht aus
der erfindungsgemäßen Kautschukmischung enthielten, dem Schnellauftest unterworfen, um die Höchstlaufgeschwindigkeit
der so aufgebauten Reifen zu ermitteln. Zum Vergleich wurden Reifen getestet, die eine
Bindeschicht (VM 1) ohne einen Zusatz an Resorcin,
Hexamethylentetramin und Kieselsäure enthielten. Die Reifen wurden durch den Kontakt zu einer rotierenden
Trommel auf eine Geschwindigkeit von 180 km/Std. gebracht. Nach einer Einlaufzeit von 1 Std. bei
180 km/Std. wurden die Pkw-Reifen auf eine Geschwindigkeit
von 190 km/Std. beschleunigt. Nach 10 Minuten wurde die Geschwindigkeit der Reifen auf 200 km/Std.
und nach jeweils weiteren 10 Minuten auf 210 km/Std. erhöht. Die Motorradreifen wurden den folgenden
Prüfbedingungen unterzogen: 15' bei 180 km/Std., 15' bei 200 km/Std., 15' bei 220 km/Std. Die Ergebnisse der
Schnellauftests bei Motorrad- und Pkw-Reifen sind in der folgenden Tabelle IV zusammengefaßt.
Reifentyp
| Maximale Geschwindigkeit (km/Stunde) |
Laufzeit bis Defekt (Min.) |
| 210 200 |
10 3 |
| 210 190 |
5 5 |
| 210 200 |
3 1 |
| 220 220 |
15 9 |
155 SR 13
a) mit erfindungsgemäßer Bindeschicht
b) mit Bindeschicht aus VM 1 (ohne Zusatz von RFK)
175/70 SR 13
a) mit erfindungsgemäßer Bindeschicht
b) mit Bindeschicht aus VM 1
175SR 14
a) mit erfindungsgemäßer Bindeschicht
b) mit Bindeschicht aus VM 1
100/90 H 19
a) mit erfindungsgemäßer Bindeschicht
b) mit Bindeschicht aus VM 1
Die Schnellaufversuche zeigen, daß die unter Verwendung der erfindungsgemäßen Bindeschicht
hergestellten Pkw-Reifen für höhere Laufgeschwindigkeiten geeignet sind als die Vergleichsreifen. Die
Erhöhung der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit beträgt 10 und mehr als 10 km/Std. Außerdem läßt sich
auch die Laufdauer des jeweiligen Reifens bei Höchstgeschwindigkeit durch Verwendung der erfindungsgemäßen
Bindeschicht erhöhen.
Claims (6)
1. Vulkanisierbare Mischung auf der Basis von Natur- und/oder Synthi sekautschuk. Ruß, Zinkoxid, ϊ
Plastiziermitteln, Weichmachern, Alterungsschutzmitteln, Schwefel, Resorcin, Hexamethylentetramin,
Kieselsäure und Vulkanisationsbeschleunigern, gekennzeichnet durcsh weniger als 1 Gew.-Teil
Resorcin, weniger als 1 Gew.-Teil Hexamethylente- in tramin, weniger als 10 Gew.-Teile Kieselsäure und
bis zu 0,6 Gew.-Teile Sulfenamide und/oder Mercaptobenzothiazole als Vulkanisationsbeschleuniger,
jeweils bezogen auf 100 Gew.-Teile Kautschuk.
2. Mischung nach Anspruch 1, gekennzeichnet M durch maximal 0,9 Gew.-Teile Resorcin.
3. Mischung nach einem der Ansprüche 1 oder 2. gekennzeichnet durch maximal 0,8 Gew.-Teile
Hexamethylentetramin.
4. Mischung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, -'·>
gekennzeichnet durch 4 bis 9 Gew.-Teile Kieselsäure.
5. Mischung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch maximal 0,6 Gew.-Teile
2-(2,4-Dinitrophenyl)-mercaptobenzothiazol, bezo- J>
gen auf 100 Gew.-Teile Kautschuk.
6. Verwendung der vulkanisierbaren Mischung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zur Herstellung
von Keilstreifen, Gürtelabdeckungen, Gürtelpolster, Bindeschichten zwischen Lauffläche und Gürtel to
und/oder Wulstabdeckungen für Fahrzeugluftreifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782823966 DE2823966C2 (de) | 1978-06-01 | 1978-06-01 | Vulkanisierbare Kautschukmischung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782823966 DE2823966C2 (de) | 1978-06-01 | 1978-06-01 | Vulkanisierbare Kautschukmischung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2823966A1 DE2823966A1 (de) | 1979-12-20 |
| DE2823966C2 true DE2823966C2 (de) | 1984-02-09 |
Family
ID=6040722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782823966 Expired DE2823966C2 (de) | 1978-06-01 | 1978-06-01 | Vulkanisierbare Kautschukmischung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2823966C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IL66592A0 (en) * | 1982-08-20 | 1982-12-31 | Alliance Tyre & Rubber Co | Method of making cordless pneumatic tyres,and tyres made in accordance with such method |
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1620786C2 (de) * | 1966-07-06 | 1973-01-04 | Deutsche Gold- Und Silber-Scheideanstalt Vormals Roessler, 6000 Frankfurt | Verfahren zum Verbinden von vulkanisierbaren Mischungen aus natürlichem und synthetischem Kautschuk an Metalle |
-
1978
- 1978-06-01 DE DE19782823966 patent/DE2823966C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2823966A1 (de) | 1979-12-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: METZELER GMBH, 8000 MUENCHEN, DE |
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