DE2817320C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Warnvorrichtung für ein
motorbetriebenes Fahrzeug, bei der folgendes vorgesehen ist:
eine Batterie, eine Vielzahl von Zustandsschaltungen, die je
weils ein Signal abgeben, welches die Zulässigkeit oder Nicht
zulässigkeit eines Betriebszustandes des Fahrzeugs charakteri
siert, eine Vielzahl von elektronischen Anzeigesteuerschaltun
gen, welche auf die verschiedenen Signale ansprechen, und eine
Vielzahl von elektrisch durch die Anzeigesteuerschaltungen er
regbaren Warnanzeigevorrichtungen, deren jede einer bestimmten
der Zustandsschaltungen zugeordnet ist, wobei die Zustands
schaltungen, die Anzeigesteuerschaltungen, und die Warnanzei
gevorrichtungen jeweils in mehrere Gruppen unterschiedlicher
Wertigkeit von Betriebszuständen unterteilt sind.
Zu den zu überwachenden Betriebszuständen gehört beispielswei
se die Temperatur des Motors, der Öldruck und der Brennstoff
stand. Beispielsweise bei Erdbewegungsfahrzeugen erfolgt auch
eine Überwachung hinsichtlich des vorhandenen hydraulischen
Druckmediums, welches von einer Pumpe an einen Fahrzeugelemen
te betätigenden Hydraulikzylinder geliefert wird.
Die überwachten Betriebszustände sind durch eine unterschied
liche Wertigkeit gekennzeichnet. Beispielsweise kann sich das
Luftfilter für den Motor oder das Filter für das Druckmedium
allmählich während des Fahrzeugbetriebs verstopfen, worauf der
Fahrzeugführer hingewiesen werden sollte, ohne daß aber im
allgemeinen eine Notwendigkeit bestünde, diesen Zustand vor
Verrichtung der Tagesarbeit zu beseitigen. Anders liegt der
Fall bei einem niedrigem Brennstoffstand oder aber auch beim
Auftreten eines verminderten Motoröldrucks. Solche Betriebs
zustände erfordern eine unmittelbare Beachtung durch den Fah
rer, damit das Fahrzeug vor Schäden bewahrt wird.
Bislang wurden unerwünschte Betriebszustände durch Überwa
chungssysteme festgestellt, und dann dem Fahrzeugführer durch
Anzeigeinstrumente, Anzeigelampen oder hörbare Signalmittel
zur Kenntnis gebracht. Die Effizienz solcher Überwachungs
systeme hängt allerdings in großem Umfang von der Sorgfalt und
Aufmerksamkeit des Fahrzeugführers gegenüber diesen verschie
denen Anzeigevorrichtungen und auch von seiner Beurteilung der
gegebenen Anzeigen ab. Der Fahrzeugführer muß entscheiden, ob
eine Korrektur unmittelbar erforderlich ist oder nicht.
Allgemein kann man sagen, daß die Anzahl der zu überwachenden
Betriebszustände um so größer wird, je komplizierter das Fahr
zeug ist. Allerdings wird auch der Fahrer um so weniger Zeit
haben, sich um die Anzeigevorrichtungen zu kümmern, je kompli
zierter das Fahrzeug ist, da er seine unmittelbare Aufmerksam
keit ja dem direkten Fahrzeugbetrieb zuwenden muß.
Aus der DE-OS 22 41 216 ist bereits eine Warnvorrichtung der
eingangs genannten Art bekannt. Bei dieser bekannten Warnvor
richtung werden drei verschiedene Wertigkeiten I, II und III
unterschieden. Bei der Vorwarnung bei der Wertigkeit I wird
ein Warnfeld intermittierend aufleuchten, während bei den Wer
tigkeiten II und III das Warnfeld zeitlich konstant aufleuch
tet. Bei der eigentlichen Warnung bei der Wertigkeit I wird
das Warnfeld und die Zustandsgrößen mit der Wertigkeit I zu
geordneten Anzeigefelder intermittierend aufleuchten, während
bei der Wertigkeit II das Warnfeld zeitlich konstant und die
den Zustandsgrößen mit der Wertigkeit II zugeordneten Anzeige
felder intermittierend aufleuchten. Bei der Wertigkeit III
schließlich leuchtet das Warnfeld nicht auf und die den Zu
standsgrößen mit der Wertigkeit III zugeordneten Anzeigefelder
leuchten zeitlich konstant auf. Zustandsschaltungen in der
Form von Schaltern sind jeweils mit Anzeigesteuerschaltungen
verbunden, die eine Reihe von UND-Gattern aufweisen, die den
Zustandsschaltungen zugeordnet sind. Zur Erzielung eines in
termittierenden Aufleuchtens des Warnfeldes und der Anzeige
felder ist ein Impulsgenerator vorhanden, dessen Ausgang mit
bestimmten Eingängen einer zweiten Gruppe von UND-Gattern ver
bunden sind, welche bestimmten Warnanzeigevorrichtungen zuge
ordnet sind. Mit den sämtlichen UND-Gattern der letztgenannten
Gruppe ist ferner ein Flip-Flop verbunden, welches vom Fahr
zeugführer aus seiner Grundstellung heraus geschaltet werden
kann. Der Impulsgenerator dient dazu, bestimmte Anzeigesteuer
schaltungen derart anzusteuern, daß die zugehörigen Warnanzei
gevorrichtungen intermittierend betrieben werden.
Wenn eine zunehmende Anzahl von Betriebszuständen überwacht
werden soll, so ist auch eine entsprechende Anzahl von Anzei
gesteuerschaltungen erforderlich, was zu einer übermäßigen
Belastung der verwendeten Batterien führen kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Warnvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart
auszubilden, daß durch eine spezielle Taktsteuerung für die
Anzeigeschaltungen der Leistungsverbrauch klein gehalten wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die im kenn
zeichnenden Teil des Anspruchs 1 genannten Maßnahmen vor.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand
von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung beschrieben; in der Zeichnung
zeigt
Fig. 1A, 1B und 1C ein Schaltbild der Warnvorrichtung;
Fig. 2 eine Abwandlung der Erfindung unter Verwendung eines unter
schiedlichen Multiplex-Oszillators und einer unterschied
lichen Ansteuerweise für die Anzeigelichter.
In den Fig. 1A, 1B und 1C ist die erfindungsgemäße Warnvorrichtung
dargestellt, welche eine Vielzahl von Betriebsbedingungen
eines motorgetriebenen Fahrzeugs überwacht, und es werden dann
Warnungen an den Fahrzeugführer gegeben, wenn eine Fehlfunktion
vorhanden ist, wobei diese Warnungen abhängig von dem kritischen
Zustand der überwachten Bedingung (des überwachten Betriebszustandes) ein unterschiedliches Ausmaß
besitzen.
Die Spannung der Batterie 10 wird an die Vorrichtung über Diode 11 an
gelegt, wenn der Fahrzeugabschaltschalter 12 geschlossen ist, um
so Leistung an die Schaltungen 13 des Fahr
zeugs zu liefern. Wenn die Batteriespannung normal ist, so ist
der Transistor 14 abgeschaltet, so daß die Basis des Transistors
16 über Diode 17 und Widerstand 18 an Erde liegt, so daß der
Transistor 16 leitet und Batteriestrom an Spannungsregulator
19 anlegt. Sollte die Batteriespannung übermäßig groß sein und
das Durchbruchpotential der Zenerdiode 21 übersteigen, so leitet
der Transistor 14 und schaltet den Transistor 16 ab. Dadurch werden
der Spannungsregulator 19 und die von diesem mit Lei
stung versorgten Anzeigeschaltungen geschützt, und zwar im Falle von Ein
schaltimpulsen oder vorübergehenden Impulsen von der (nicht ge
zeigten) Ladeschaltung für die Batterie. Wenn der Transistor 16
eingeschaltet ist, so erscheint eine regulierte positive Span
nung an der Sammelleitung 22.
Ein Inverteroszillator 23 aus Invertern 24, 25, Widerstand 26 und
Kondensator 27 schwingt kontinuierlich mit einer Frequenz von
ungefähr 11 oder 12 Hz. Die oszillierende -Ausgangsgröße des In
verters 24 liegt an einem der Eingänge jedes der NAND-Gatter 28,
29, 30 und 31, wohingegen die Q-Ausgangsgröße des Inverters 25
(vgl. Fig. 1B) an einem der Eingänge jedes der NAND-Gatter 32, 33,
34, 35 liegt. Die Q-Ausgangsgröße liegt dann hoch, wenn die -
Ausgangsgröße niedrig liegt und umgekehrt, so daß die Q- und -
Ausgangsgrößen während unterschiedlicher Teile jedes Arbeitszyklus
des Oszillators vorhanden sind.
Eine Vielzahl von Zustandsschaltungen (Überwachungsvorrichtungen), die hier als auf
Betriebszustände ansprechende Schalter 41 bis 48 dargestellt sind,
liefern Eingangssignale zur Beeinflussung der Anzeigesteuerschaltungen (Überwachungsschal
tungen). Diese Schalter sind für einen Betriebszustand dar
gestellt, wo der Abtrennschalter 13 offen ist und der Fahrzeug
motor abgeschaltet ist. Die Schalter 41 und 42 sind konventionelle
Schalter, die normalerweise offen sind und die dann,
wenn der Motor läuft und der Kühlmittelfluß und der Motoröldruck
normal sind, geschlossen werden. Die Schalter 43 und 46 sind kon
ventionelle normalerweise geschlossene thermische Auslösevorrich
tungen, die nur dann öffnen, wenn das Medium, in dem sie angeord
net sind, beispielsweise das Motorkühlmittel bzw. das Motoröl
einen speziellen Wert übersteigen. Die Schalter 44 und 48 sind
übliche Strömungsmittelpegelvorrichtungen, die normalerweise ge
schlossen sind, und die sich dann öffnen, wenn der Strömungsmittel
pegel, d. h. der Brennstoff bzw. das Hydrauliköl unterhalb einer
normalen Grenze liegen. Die auf Druck ansprechenden Schalter 45
und 47 sind normalerweise geschlossen und öffnen sich dann, wenn
das Druckdifferential am überwachten Filter, d. h. an den Öl- bzw.
Luftfiltern eine vorbestimmte Größe übersteigt, wodurch das Vor
handensein eines verstopften Filters angezeigt wird, der gerei
nigt oder ersetzt werden muß.
Der Kühlmittelströmungsschalter 41 ist über einen Widerstand
mit der positiven Sammelleitung 22 und über einen Widerstand 72
mit dem anderen Eingang von Gatter 28 verbunden. Wenn
der Kühlmittelströmungsschalter geschlossen ist, wie dies der
Fall sein wird, wenn die Strömung normal ist, so ist die Ver
bindung der Widerstände 71 und 72 geerdet, um eine niedrige Ein
gangsgröße für Gatter 28 vorzusehen. Infolgedessen ist die Ausgangs
größe des Gatters hoch, und zwar unabhängig vom Niveau der -
Ausgangsgröße vom Oszillator 23. Die hohe Ausgangsgröße des Gat
ters 28 hält den Transistor 73 im AUS-Zustand. Im Falle, daß die
Kühlmittelströmungsrate unterhalb des Normalwerts liegt, so öff
net sich der Schalter 41 infolge dieses unerwünschten Zustands
des Kühlmittels, und das untere Ende des Widerstands
71 wird von der Erde abgetrennt, und ein hohes Niveau wird in das
Gatter 28 eingegeben. Jedesmal dann, wenn die -Ausgangsgröße
des Oszillators 23 hoch liegt (11- oder 12mal pro Sekunde), so
geht die Ausgangsgröße des Gatters 28 herunter und schaltet den
Transistor 73 ein, so daß Strom durch den Widerstand 74 zur Licht
emittierenden Diode (LED) 75 fließen kann, die als eine Warnanzei
gevorrichtung mit relativ niedriger Intensität dient. Die LED 75
wird dann mit der Oszillationsfrequenz des Oszillators 23 gepulst.
In gleicher Weise sind die Schalter 42 und 43 durch Widerstände
77 und 78 mit der pulsgebenden Sammelleitung 22 verbunden, und
die unteren Enden dieser Widerstände liegen über Widerstände 80
bzw. 81 an Gattern 29 bzw. 30. Wenn sich der eine oder andere
Schalter 42 oder 43 im Falle einer Fehlfunktion öffnet, so wird
der damit verbundene Transistor 83 oder 84 eingeschaltet und die
damit in Verbindung stehende LED 86 oder 87 wird in der oben
erwähnten Weise erregt.
Der Brennstoffpegel-Schalter 44 ist in ähnlicher
Weise durch Widerstand 79 mit der positiven Sammelleitung 22 ver
bunden, wobei aber die Verbindung des unteren Endes des Wider
stands 79 mit dem Gatter 31 sich von der oben erwähnten Verbin
dung dadurch unterscheidet, daß diese Verbindung durch Wider
stände 82 und 82 a erfolgt, wobei ein Kondensator 82 b von der Ver
bindung der Widerstände 82 und 82 a aus zur Erde verläuft. Bei
dieser Anordnung wird dann, wenn der Schalter 44 öffnet und die
Verbindung der Widerstände 79 und 82 von Erde trennt, eine
hohe Spannung nicht unmittelbar an den oberen Eingang zum Gatter
31 angelegt, da der Kondensator 82 b sich anfänglich im entladenen
Zustand befindet. Wenn sich der Schalter 44 öffnet, fängt der
Kondensator 82 b an, sich über Widerstände 82 und 79 aufzuladen.
Wenn der Schalter 44 offen bleibt, so steigt die Ladung am Kon
densator 82 b in der entsprechenden Zeit auf einen Punkt an, wo
dessen Ladung, angelegt über Strombegrenzungswiderstand 82 a an
den oberen Eingang zum Gatter 31, hinreichend hoch liegt, so daß
der Ausgang des Gatters 31 niedrig wird, wenn die untere Eingangs
größe vom Oszillator 23 hoch liegt. Auf diese Weise wird eine Zeit
verzögerung zwischen der Zeit, wo sich der Schalter 44 öffnet, und
der Zeit, wo der Transistor 85 eingeschaltet wird und die LED 88
erregt wird, vorgesehen. Wenn sich der Schalter 44 während der
Zeitverzögerung wieder schließt, so entlädt sich der Kondensator
82 b über Widerstand 82 und die LED 88 wird nicht erregt. Die Zeit
verzögerung für die Erregung der LED 88 infolge einer fortge
setzten Öffnung wird durch die RC-Werte bestimmt und
sollte lang genug sein, so daß die normale Brennstoffbewegung im
Brensstofftank keinen verfrühten Alarm hervorruft.
Der Oszillator 23 arbeitet, wie oben erwähnt, mit ungefähr 11
oder 12 Hz. Bei dieser Frequenz ist der Impulsbetrieb der LED
ohne weiteres feststellbar. Einer der Gründe für den Impulsbe
trieb der LED's besteht darin, deren Verwendung als Warnanzeige
vorrichtung zu verbessern. Die meisten LED's erzeugen bei ste
tiger Erregung mit Nennleistung ein stark richtungsmäßiges Licht
mit niedrigem Niveau, das unterhalb der für eine Warnanzeige
vorrichtung erwünschten Intensität liegt. Wenn die LED's jedoch
gepulst werden, so können sie intermittierend mit einem Leistungs
niveau oberhalb der Nennleistung betrieben werden, ohne daß da
bei die Betriebslebensdauer beeinflußt wird, solange nur die
durchschnittliche Leistung nahe der Nennleistung ist. Diese Be
triebsart bewirkt eine scheinbare Erhöhung der Intensität des
Lichts. Diese erhöhte scheinbare Brillanz kombiniert mit dem
feststellbaren Impulsbetrieb zieht die Aufmerksam
keit des Fahrers in einer außerordentlich effektiven Weise an.
Die oben beschriebenen Anzeigeschaltungen können durch den Fahrer
mittels des manuell betätigbaren Testschalters 89 getestet werden.
Beim Schließen fließt Strom durch die
Widerstände 90 und 91 und schaltet Transistor 92 ein, wodurch
Strom durch Widerstände 93 und 94 fließen kann, um Transistor 95
einzuschalten und das Spannungsniveau am oberen Ende des Wider
stands bei 86 von Erde auf im wesentlichen dasjenige der Sammellei
tung 22 anzuheben. Dieses hohe Potential wird durch die
Trenndioden 97, 98, 99 und 100 an die Eingänge 28 bis 31 an
gelegt, um den Effekt zu simulieren, als ob alle Schalter 41 bis
44 offen wären. Sämtliche LED's 75, 86, 87 und 88 unterliegen
dem gleichzeitigen Impulsbetrieb synchron mit der hohen -Aus
gangsgröße des Oszillators 23.
Es sei nunmehr Fig. 1B betrachtet, wobei der
Zustand des Motorölfilters überwacht wird, und zwar mittels des
druckempfindlichen Schalters 45, der normalerweise geschlossen
ist, sich aber dann öffnet, wenn das Druckdifferential eine vor
bestimmte Größe übersteigt, wie dies dann der Fall ist, wenn der
Filter verstopft ist. Dieser Schalter ist über einen Widerstand
101 mit der positiven Sammelleitung 22 verbunden. Wenn der Schal
ter 45 geschlossen ist, wie dies normalerweise der Fall ist, so
wird ein niedriges Niveau über Widerstand 102 dem Inverter 103
eingegeben, so daß dessen Ausgangsgröße hoch liegt. Dieses hohe
Potential wird über Diode 104 und eine aus Wider
ständen 105 und 106 und Kondensator 107 bestehende Verzögerungs
schaltung an Inverter 108 angelegt, der ein niedriges Signal an
den Setzeingang S des Flip-Flops 109 anlegt. Dieses Flip-Flop
steht mit seinem Rücksetzeingang R mit der Verbindung vom Kon
densator 110 und Widerstand 111 in Verbindung, und zwar für die
automatische Rücksetzung bei Leistungsversorgungsoperationen.
Die normalerweise niedrige -Flip-Flop-Ausgangsgröße liegt am
Gatter 32 zusammen mit der pulsierenden Q-Ausgangsgröße des Oszil
lators 23 (Fig. 1A). Solange die -Ausgangsgröße des Flip-Flops
109 niedrig verbleibt, liefert das Gatter 32 eine hohe Ausgangs
größe und verhindert, daß der Transistor 112 leitet und die
LED 114 erregt wird.
Der Öltemperaturschalter 46 liegt parallel mit dem Schalter 45,
und er wird in seinen Öffnungszustand gesetzt, wenn sich das Öl
beim anfänglichen Motorbetrieb erwärmt hat. Dies verhindert eine
falsche Fehlerfeststellung, wie dies beim anfänglichen Motor
betrieb auftreten könnte, wenn das Öl kalt und zäh ist. Sobald
sich das Öl erwärmt, öffnet sich der Schalter 46 und gestattet,
daß die Fehlerfeststellschaltung auf ein Öffnen des Schalters 45
anspricht.
Wenn der Schalter 45 sich öffnet und Inverter 103 von Erde ab
trennt, so wäre die Ausgangsgröße desselben auf einem niedrigen
Wert, was dem Kondensator 107 erlaubt, sich über Widerstand 105
zu entladen, so daß ein niedriger Pegel in Inverter 108 einge
geben wird, was das Hochgehen von dessen Ausgangsgröße bewirkt.
Die normalerweise hohe Ladung am Kondensator 107 verhindert, daß
ein momentanes Öffnen des Schalters 45 die Ausgangsgröße des In
verters 108 beeinflußt. Wenn die Ausgangsgröße des Inverters 108
hoch liegt, so wird das Flip-Flop 109 gesetzt, und seine Ausgangs
größe geht hoch. Jedesmal dann, wenn die Q-Ausgangsgröße des
Oszillators 23 hoch geht, so gibt das Gatter 32 einen niedrigen
Pegel ab, um den Transistor 112 einzuschalten und die Erregung
der LED 114 zu bewirken.
Flip-Flop 109 verriegelt die Fehleranzeige, da dann, wenn es
einmal gesetzt ist, es eine hohe -Ausgangsgröße beibehält,
bis der Hauptschalter 13 geöffnet wird, um die Leistungszufuhr von der
Schaltung zu entfernen. Dies gestattet, daß die Fehlerfeststel
lung verbleibt und erhöht die Wahrscheinlichkeit der ordnungs
gemäßen Wartung, wenn das Fahrzeug von Arbeitsvorgängen zurück
kehrt.
Der Luftfilterdifferentialschalter 47 ist in gleicher Weise mit
der Verbindung der Widerstände 116, 117 verbunden. Wenn der Schal
ter 47 sich beispielsweise durch einen verstopften Luftfilter öff
net, so gibt der Inverter 118 eine verzögerte niedrige Eingangs
größe in den Inverter 119, was das Gatter 33 in die Lage versetzt,
den Transistor 120 einzuschalten und die LED 121 jedesmal dann zu
erregen, wenn die Q-Ausgangsgröße des Oszillators 23 hoch geht.
Wenn gewünscht, kann ein Flip-Flop zwischen Inverter 119 und Gat
ter 33 in der gleichen Weise wie oben beschrieben geschaltet wer
den, um eine verriegelte Anzeige eines verstopften Luftfilters
vorzusehen.
Die Hydraulikölniveauschaltung sieht eine Zeitverzögerung zwischen
der Öffnung des Schalters 48 und der Alarmgabe in der gleichen
Weise vor, wie dies in Verbindung mit der Ölniveauschaltung be
schrieben wurde, d. h. also, daß dann, wenn der Schalter 48 sich
öffnet und den Verbindungspunkt der Widerstände 123, 124 von Erde
abtrennt, der Kondensator 125 anfängt sich aufzuladen, so daß die
Spannung daran in der entsprechenden Zeit über den Strombegren
zungswiderstand 126 an Gatter 34 derart angelegt wird, daß der
Transistor 127 eingeschaltet wird und die LED 128 erregt wird.
Wie zuvor, wird dadurch verhindert, daß das normale Schwanken des
Öls im Hydrauliktank bei Fahrzeugbewegungen einen vorzeitigen Alarm
auslöst, wodurch sichergestellt ist, daß das Ölniveau in der Tat
niedrig liegt, bevor ein Alarm gegeben wird.
Die Überwachungsschaltung für die Generatorspannung ist wie folgt
ausgebildet. Widerstände 131, 132 und 133 verbinden die positive
Klemme des Generators 135 mit Erde, wobei der Wider
stand 132 einstellbar ist, um das Normalspannungsniveau der Ver
bindung 136 einzustellen. Diese Verbindung ist über Diode 137 und
Widerstand 138 mit der positiven Sammelleitung 122 verbunden, und
das untere Ende des Widerstands 138 liegt über Inverter 139 und
Verzögerungsschaltung 141 an NAND-Gatter 35. Wenn die Verbindung
136 oberhalb des Potentials auf Sammelleitung 22 liegt, so ist die
Diode 137 in Sperrichtung vorgespannt, so daß der Inverter 139 eine
hohe Eingangsgröße und eine niedrige Ausgangsgröße aufweist. Wenn
die Spannung am Verbindungspunkt 136 infolge eines unerwünscht
niedrigen Generatorspannungs-Ausgangszustands abfällt, so be
wirkt das Leiten der Diode 137, daß die Invertereingangsgröße
hinreichend niedrig wird, so daß ein hohes Signal an Gatter 35
abgegeben wird. Das Gatter schaltet dann den Transistor 142
ein und erregt die LED 143 jedesmal dann, wenn die Q-Ausgangsgröße
des Ozillators 23 hoch liegt.
Wie zuvor, können die Anzeigeschaltungen in Fig. 1B durch
Schließen des Testschalters 89 getestet werden. Wenn der Tran
sistor 92 eingeschaltet ist (Fig. 1A), wird der nunmehr hohe
Pegel am Widerstand 96 über Dioden 146, 147 und 148 an Gatter
32, 33 und 34 (Fig. 1B) angelegt, so daß die LEDs 114, 121 und
128 jedesmal dann erregt werden, wenn die Q-Ausgangsgröße des
Oszillators 23 hochgeht. Das Gatter könnte in gleicher Weise be
trieben werden, um das Erregen von LED 143 zu bewirken. Die Ver
bindung zwischen Dioden 137 und Widerstand 138 ist jedoch, wie
gezeigt, durch Diode 149 mit dem Kollektor des Transistors 92
verbunden, der normalerweise hoch liegt, wenn der Testschalter
89 offen ist. Wenn der Testschalter 89 geschlossen ist und der
Transistor 92 eingeschaltet ist, so geht der Kollektor auf
einen niedrigen Wert und die Diode 149 leitet und senkt die Ein
gangsgröße zum Inverter 139 derart ab, daß dessen Ausgangsgröße
hochgeht und bewirkt, daß das Gatter 35 die LED 143 einschaltet.
Die LEDs in Fig. 1A werden, wie man erkennt, nur während des
Teils des Zyklus des Oszillators 23 erregt, wenn dessen -Aus
gangsgröße hoch liegt, während die LEDs in Fig. 1B nur während
des Restes des Zyklus des Oszillators 23 erregt werden, wenn
dessen Q-Ausgangsgröße hoch liegt. Dieser Multiplexbetrieb ist
vorteilhaft, da dadurch der Leistungsverbrauch minimiert wird,
da nur die Hälfte der LEDs zu einer gegebenen Zeit erregt wer
den kann. Das Halbieren des maximal möglichen Leistungsverbrauchs
optimiert den Leistungsversorgungsaufbau der Schaltung und macht
diesen über einen weiten Bereich von Eingangs
niveaus der Fahrzeugbatterie hinweg betriebsfähig.
Wenn ein Betriebsfehler oder eine Fehlfunktion auftritt, so
wird, wie oben beschrieben, eine spezielle LED zum Leuchten
gebracht, um ein Warnsignal von relativ niedriger Intensität
für den Fahrzeugfahrer vorzusehen, wobei dieses Signal auch
angibt, welcher Fehler vorliegt. Einige Fehler sind von
Natur aus nicht hinreichend kritisch, um die weitere Warnung
erforderlich zu machen. Beispielsweise bewirkt gemäß der vor
liegenden Beschreibung ein verstopfter Luftfilter oder Ölfil
ter oder eine niedrige Generatorspannung lediglich die Erre
gung der entsprechenden LED. Andere Fehler können eine unmit
telbarere Beachtung seitens des Fahrers erforderlich machen.
Wenn beispielsweise die Kühlmitteltemperatur zu hoch wird
oder das Brennstoffniveau zu niedrig wird. Erfindungsgemäß
wird das Aufleuchten eines Hauptwarnlichtes mit relativ hoher Inten
sität im einen oder anderen Falle bewirkt, um so die Aufmerk
samkeit des Fahrers zu erregen. Ferner können andere Fehler
derart kritisch sein, daß sie prompt behoben werden müssen,
um eine Beschädigung des Fahrzeugs zu verhindern. Gemäß der
vorliegenden Erfindung wird beispielsweise das Hochintensi
tätslicht erregt und ein Horn zum Ertönen gebracht in dem
Fall, wenn Motorkühlmittel, Motoröl oder Hydraulikströmungs
mittel verlorengeht.
Fig. 1C zeigt die Schaltungen, welche zwischen der Kritikali
tät der Fehler unterscheiden und die die Betätigung des Hoch
intensitätslichtes, oder des Lichts und des Horns, bewirken.
Der Kühlmitteltemperaturschalter 43 und der Brennstoffniveau
schalter 44 (Fig. 1A) sind über Widerstände 151 und 152 mit den
Eingängen von NOR-Gatter 153 (Fig. 1C) verbunden. In gleicher
Weise sind Kühlmittelströmungsschalter 41, Motoröldruckschalter
42 (Fig. 1A) und Hydraulikölpegelschalter 48 (Fig. 1B) mit den
Eingängen von NOR-Gatter 154 (Fig. 1C) verbunden. Normalerweise
sind alle diese Eingänge niedrig und die beiden Gatter 153 und
154 haben einen hohen Ausgang.
Wenn der eine (oder beide) Schalter 43 oder 44 sich öffnen soll
ten, so wird die Ausgangsgröße des Gatters 153 niedrig und das
untere Ende des Widerstands 156 wird über die Diode 157 geerdet,
und zwar unabhängig vom Ausgangszustand des Gatters 154. In
gleicher Weise wird, wenn irgendeiner der Schalter 41, 42
oder 48 sich öffnen sollte, die Ausgangsgröße des Gatters 154
niedrig werden und das untere Ende des Widerstands 156 wird
über Diode 158 geerdet.
Das untere Ende des Widerstands 156 ist mit dem Eingang von In
verter 159 verbunden, dessen Ausgangsgröße durch Zenerdiode 161
und Diode 162 mit einem Anschluß 6 einer Zeitsteuervorrichtung
163 gekuppelt ist, die für eine astabile Schwingung mit einer
Frequenz angeschaltet ist, welche durch die Werte der Wider
stände 164 und 165 und Kondensator 166 in ihrer externen Schal
tung bestimmt ist. Als Zeitsteuervorrichtung 163 kann, wenn ge
wünscht, eine monolithische, integrierte Zeitsteuerschaltung
der Fa. Signetics SE 555 verwendet werden, deren Anschlüsse in
der genannten Weise nummeriert sind.
Wenn kein Fehlerzustand vorliegt und eine niedrige Ausgangs
größe vom Inverter 159 kommt, so verhindert die Diode 162 das
Aufladen des Kondensators 166 auf den Schwellwertpegel der Zeit
steuervorrichtung und verhindert so dessen Schwingung. Die Zeit
steuerausgangsgröße am Anschluß 3 liegt hoch. Wenn ein Fehler
zustand vorhanden ist, der das Heruntergehen der Ausgangsgröße
von entweder Gatter 153 oder Gatter 154 bewirkt, so geht die
Ausgangsgröße des Inverters 159 hoch, was die Aufladung des
Kondensators 166 in hinreichender Weise gestattet, um die Zeit
steuervorrichtung in Betrieb zu setzen. Die Werte der Wider
stände 164 und 165 sind vorzugsweise derart gewählt, daß dann,
wenn die Zeitsteuerschaltung 163 schwingt, ihre
Ausgangsgröße für 2 Sekunden hoch liegt und inoperativ ist,
um sodann für eine Sekunde niedrig zu liegen und operativ zu
sein, und zwar während eines Schwingungszyklus.
Die Ausgangsgröße der Zeitsteuervorrichtung 163 ist über Wider
stand 167 mit einem Transistor 168 gekuppelt. Bei einer nor
malerweise hohen Ausgangsgröße von der Zeitsteuervorrichtung
befindet sich der Transistor 168 im leitenden Zustand und
der Transistor 169 ist abgeschaltet. Wenn ein Fehler vorhanden
ist, der die Zeitsteuervorrichtung 163 in Betrieb setzt, so
wird der Transistor 168 während der 1 Sekunde dauernden niedri
gen Arbeitsausgangsgröße von der Zeitsteuervorrichtung 163 ab
geschaltet und der Transistor 169 wird eingeschaltet, um den
Leistungskreis für das eine relativ hohe Intensität aufweisende
Hauptlicht 170 zu schließen.
Auf diese Weise wird das Vorhandensein irgendeines Fehlers bei
einem durch die Gatter 153 und 154 überwachten Betriebszustand das
Aufblinken des Hauptlichtes 170 bewirken, und zwar in einem
Ein- und Auszustand mit einer Frequenz und für eine Zeitdauer
bestimmt durch die Zeitsteuervorrichtung 163. Das Vorhandensein
eines visuellen Signals von dem eine relativ hohe Intensität
aufweisenden Licht 170 erregt die Aufmerksamkeit des Fahrers
und dieser kann dann die LEDs mit relativ niedriger Intensität
überprüfen, um festzustellen, welcher spezielle Fehler vorliegt.
Die Ausgangsgröße der Zeitsteuervorrichtung 163 ist ebenfalls
über Widerstand 171 mit der Basis von Transistor 172 verbunden,
so daß das Horn 173, dessen Arbeitsspule in Serie mit Tran
sistor 174 liegt, infolge des Vorhandenseins eines kritischeren
Fehlers erregt werden kann. Die Ausgangsgröße des für eine
kritischere Bedingung zuständigen NOR-Gatters 154 ist ebenfalls
über Widerstand 175 mit der Basis des Transistors 172 gekoppelt.
Wenn ein kritischerer Fehler existiert, so bewirkt die niedrige
Ausgangsgröße von sowohl Gatter 154 als auch Zeitsteuervorrich
tung 163 die Abschaltung des Transistors 172 und die Einschal
tung des Transistors 174, so daß das Horn erregt wird. Die Warn
anzeige dieser Hilfswarnvorrichtung ist in empfindlicher
Weise unterschiedlich gegenüber derjenigen des Lichts 170 und
bewirkt ein dringenderes Signal für den Fahrzeugführer.
Wenn ein weniger kritischer Fehler existiert, so wird die nor
malerweise hohe Ausgangsgröße vom Gatter 154 weiterhin an die
Basis des Transistors 172 angelegt, um diesen im Leitungszustand
zu halten, obwohl die Ausgangsgröße der Zeitsteuervorrichtung
163 infolge des Vorhandenseins eines weniger kritischen Fehlers
niedriger wurde. Auf diese Weise wird das Horn nur für einen
kritischeren Fehler erregt.
Um zu verhindern, daß das Horn dann ertönt, wenn der Motor nicht
läuft, ist die Leistungsschaltung zum Horn über die normaler
weise offenen Kontakte des Brennstoffdruckschalters 176 ver
vollständigt. Diese Kontakte schließen sich, wenn der Motor im
Betrieb ist und die Brennstoffpumpe einen hinreichenden Brenn
stoffdruck erzeugt hat.
Wenn das Horn nicht mit einem internen Oszillator ausgestattet
ist, so wird der Oszillator 177 für diesen Zweck verwendet. Der
Oszillator 177 ist eine Zeitsteuervorrichtung ähnlich der Zeit
steuervorrichtung 163 und ist als freischwingender, astabiler
Oszillator geschaltet und schwingt mit einer für den Hornbetrieb
geeigneten Frequenz, beispielsweise mit 1000 Hz. Die Ausgangs
größe des Oszillators 177 wird durch Inverter 178 invertiert
und über Diode 179 an die Basis des Transistors 172 angelegt.
Wenn die Ausgangsgröße des Inverters 178 nicht durch Schalter
181 geerdet ist, dann werden wiederholte positive Impulse an
den Transistor 172 über die Diode 179 angelegt, um in wieder
holter Weise den Transistor einzuschalten, und zwar während der
1 Sekunden-Zeitperioden, wo der Ausgang des Gatters 154 und die
Zeitsteuervorrichtung 163 beide niedrig liegen. Wenn das Horn
einen internen Oszillator aufweist, so wird der Schalter 181
geschlossen, um die Ausgangsgröße des Inverters 178 zu erden,
so daß der Oszillator 177 auf die Transistoren 172 und 174 kei
ne Wirkung ausübt.
Fig. 2 veranschaulicht mehrere Modifikationen der Multiplex-
LED-Anzeigeschaltungen. Beispielsweise kann an Stelle des in
Fig. 1A verwendeten Inverteroszillators 23 eine Zeitsteuervor
richtung 201 vorgesehen sein, die externe Widerstände 202 und
203 und einen Kondensator 204 aufweist, und zwar mit derarti
gen Werten, daß die Zeitsteuervorrichtung mit 11 oder 12 Hz
schwingt, wobei die Ein-Zeit gleich der Aus-Zeit ist. Die
Zeitsteuerausgangsgröße ist direkt mit dem NAND-Gatter 206 ver
bunden und wird durch den Inverter 207 invertiert und an NAND-
Gatter 208 angelegt. Infolgedessen wird ein hohes Niveau in
das Gatter 206 eingegeben, wenn ein niedriges Niveau an das Gat
ter 208 angelegt ist, und umgekehrt.
Wenn der Betriebszustands-Schalter 209 sich öffnet,
um die Verbindung der Widerstände 211 und 212 von der Erde
abzutrennen, so geht die Ausgangsgröße des Gatters 206 jedesmal
dann herunter, wenn die Zeitsteuervorrichtung eine hohe Aus
gangsgröße besitzt, auf welche Weise die LED 213 erregt wird.
Offensichtlich könnte eine Vielzahl von LEDs zu einer solchen
Zeit erregt werden, vgl. Fig. 1A.
Der Betriebszustands-Ansprechschalter 216 ist als ein normalerweise
offener Schalter dargestellt, der sich im Falle eines Fehlers
schließt. Wenn der Schalter 216 offen ist, so ist die Eingangs
größe des Inverters 217 hoch, und seine niedrige Ausgangsgröße
hält das Gatter 208 mit einer hohen Ausgangsgröße derart,
daß die LED 218 nicht erregt wird. Das Schließen des Schalters
216 erdet den Invertereingang derart, daß die hohe Ausgangs
größe das Gatter 208 in die Lage versetzt, die LED 218 jedes
mal dann zu erregen, wenn die invertierte Zeitsteuervorrich
tungsausgangsgröße hoch liegt.
Zusamnenfassend sieht die Erfindung ein Warnsystem vor, um
das Vorhandensein eines unerwünschten Betriebszustandes aus einem
oder mehreren einer Vielzahl von überwachten Betriebszuständen
anzuzeigen. Es werden drei Warngrade vorgesehen, und zwar ab
hängig davon, wie kritisch die
überwachte Bedingung ist. Individuell erregbare, eine niedrige
Intensität besitzende Warnanzeigevorrichtungen sind dabei für
jeden der überwachten Betriebszustände vorgesehen, und eine Multi
plexschaltung sieht den versetzten oder ineinandergreifenden
Impulsbetrieb dieser Anzeigevorrichtungen vor. Das Vorhanden
sein irgendeines kritischen Fehlers bewirkt den intermittie
renden Betrieb einer intensiveren Warnvorrichtung 178, wohin
gegen das Vorhandensein eines außerordentlich kritischen Feh
lers eine zusätzliche intermittierende Warnung mit einem noch
größeren Intensitätsausmaß hervorruft.
Claims (14)
1. Warnvorrichtung für ein motorgetriebenes Fahrzeug, bei
der folgendes vorgesehen ist,
- - eine Batterie,
- - eine Vielzahl von Zustandsschaltungen, die jeweils ein Signal abgeben, welches die Zulässigkeit oder Nichtzu lässigkeit eines Betriebszustandes des Fahrzeuges cha rakterisiert,
- - eine Vielzahl von elektronischen Anzeigesteuerschal tungen, welche auf die verschiedenen Signale anspre chen, und
- - eine Vielzahl von elektrisch durch die Anzeigesteuer schaltungen erregbaren Warnanzeigevorrichtungen, deren jede einer bestimmten der Zustandsschaltungen zugeord net ist, wobei die Zustandsschaltungen, die Anzeige steuerschaltungen und die Warnanzeigevorrichtungen jeweils in mehrere Gruppen unterschiedlicher Wertigkeit von Betriebszuständen unterteilt sind,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß nur zwei Gruppen der Schaltungen bzw. Vorrichtungen vorgesehen sind, und
- - daß ein Oszillator vorgesehen ist, der ein erstes Aus gangssignal und ein dazu invertiertes zweites Aus gangssignal Q abgibt, von denen das erste Ausgangs signal eine erste Gruppe und das zweite invertierte Ausgangssignal Q eine zweite Gruppe von Anzeigesteu erschaltungen steuert.
2. Warnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Anzeigesteuervorrichtungen folgendes auf
weist:
mindestens ein Gatter (z. B. 32) mit ersten und zweiten Eingängen zur Lieferung einer Ausgangsgröße, während Ar beitssignale an beiden Eingängen anliegen, Erregungsmittel (z. B. 112) zur Erregung einer der Warnanzeigevorrichtun gen (z. B. 114), wenn vom Gatter (32) eine Ausgangsgröße geliefert wird,
Verbindungsmittel (102-109) zur Verbindung eines der Ein gänge des Gatters mit einer Zustandsschaltung, um eine (hohe) Eingangsgröße für den Eingang zu erzeugen, wenn ein unerwünschter Betriebszustand von der Zustandsschaltung gemeldet wird,
Verbindungsmittel zur Verbindung des anderen der Eingänge des Gatters mit einem der Ausgänge des Oszillators (23) zur Erzeugung einer (hohen) Eingangsgröße für das Gatter (32), wenn eine (hohe) Ausgangsgröße (Q) des Oszillators (23) vorliegt.
mindestens ein Gatter (z. B. 32) mit ersten und zweiten Eingängen zur Lieferung einer Ausgangsgröße, während Ar beitssignale an beiden Eingängen anliegen, Erregungsmittel (z. B. 112) zur Erregung einer der Warnanzeigevorrichtun gen (z. B. 114), wenn vom Gatter (32) eine Ausgangsgröße geliefert wird,
Verbindungsmittel (102-109) zur Verbindung eines der Ein gänge des Gatters mit einer Zustandsschaltung, um eine (hohe) Eingangsgröße für den Eingang zu erzeugen, wenn ein unerwünschter Betriebszustand von der Zustandsschaltung gemeldet wird,
Verbindungsmittel zur Verbindung des anderen der Eingänge des Gatters mit einem der Ausgänge des Oszillators (23) zur Erzeugung einer (hohen) Eingangsgröße für das Gatter (32), wenn eine (hohe) Ausgangsgröße (Q) des Oszillators (23) vorliegt.
3. Warnvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsmittel des einen Eingangs des Gatters
(32) mit der Zustandsschaltung (45) ein Flip-Flop (109)
aufweisen, welches mit einem Eingang mit der Zustands
schaltung und mit einem Ausgang mit einem Eingang des
Gatters (32) verbunden ist.
4. Warnvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß Zeitverzögerungsmittel (106, 107) zwischen einer
Zustandsschaltung (45) und dem zugehörigen Gatter (32) an
geordnet sind zur Verzögerung der Erzeugung einer Ein
gangsgröße für das Gatter (32) solange, bis die Zustands
schaltung (45) einen unerwünschten Betriebszustand für
eine vorbestimmte Zeitspanne angezeigt hat.
5. Warnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeich
net durch einen manuell betätigbaren Testschalter (89) mit
Schaltungsmitteln, um gleichzeitig sämtliche Warnanzeige
vorrichtungen der einen Gruppe (75, 86-88) während und nur
während des Vorhandenseins des ersten Ausgangssignals ( )
bzw. gleichzeitig sämtliche verbleibenden Warnanzeigevor
richtungen (114, 121, 128, 143) während, aber nur während
des zweiten Ausgangssignals (Q) des Oszillators (23) zu
erregen.
6. Warnvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Warnanzeigevor
richtungen (75, 86-88, 114, 121, 128, 143) Licht emittie
rende Dioden (LED) sind.
7. Warnvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Warnan
zeigevorrichtungen (75, usw.) wahrnehmungsmäßig bei Erre
gung die gleichen sind,
daß eine Hauptwarnanzeigevorrichtung (170) vorgesehen ist, die wahrnehmungsmäßig bei Erregung gegenüber den Warnan zeigevorrichtungen ungleich ist, und
Erregungsmittel (153, 154, 157-169) verbunden mit einer vorgewählten Gruppe (41-44, 48) von Zustandsschaltungen zur Erregung der Hauptwarnanzeigevorrichtung, wenn ein uner wünschter Betriebszustand irgendeiner der Anzeigevorrich tungen der Gruppe, vorliegt.
daß eine Hauptwarnanzeigevorrichtung (170) vorgesehen ist, die wahrnehmungsmäßig bei Erregung gegenüber den Warnan zeigevorrichtungen ungleich ist, und
Erregungsmittel (153, 154, 157-169) verbunden mit einer vorgewählten Gruppe (41-44, 48) von Zustandsschaltungen zur Erregung der Hauptwarnanzeigevorrichtung, wenn ein uner wünschter Betriebszustand irgendeiner der Anzeigevorrich tungen der Gruppe, vorliegt.
8. Warnvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Warnanzeigevorrichtungen (75, usw.) eine relativ nie
drige Intensität aufweisende, Licht emittierende Dioden
sind, und daß die Hauptwarnanzeigevorrichtung (170) ein
eine relativ hohe Intensität aufweisendes Licht verwendet.
9. Warnvorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine
Hilfswarnanzeigevorrichtung (173), die wahrnehmungsmäßig
bei Erregung gegenüber der Hauptwarnanzeigevorrichtung
(170) unterschiedlich ist und
Verbindungsmittel (154, 171-175) zur Verbindung einer Un tergruppe (41, 42, 48) der vorgewählten Gruppe der Zu standsschaltungen zur Erregung der Hilfswarnanzeigevorrich tung (173) infolge eines unerwünschten Betriebszustands einer der Überwachungsvorrichtungen der Untergruppe.
Verbindungsmittel (154, 171-175) zur Verbindung einer Un tergruppe (41, 42, 48) der vorgewählten Gruppe der Zu standsschaltungen zur Erregung der Hilfswarnanzeigevorrich tung (173) infolge eines unerwünschten Betriebszustands einer der Überwachungsvorrichtungen der Untergruppe.
10. Warnvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Warnanzeigevorrichtungen (75, usw.) eine relativ nie
drige Intensität aufweisende lichtemittierende Dioden sind, und daß die
Hauptanzeigevorrichtung (170) ein Licht mit relativ hoher
Intensität verwendet, wobei die Hilfswarnanzeigevorrichtung
(173) eine hörbare Vorrichtung ist.
11. Warnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-10,
dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche Warnanzeigevorrichtungen (75, usw.) in wahrnehmbarer Weise bei Erregung gleichartig sind,
daß die Hauptwarnanzeigevorrichtung (170) in wahrnehmbarer Weise bei Erregung unterschiedlich von den Warnanzeigevor richtungen ist,
daß ein zweiter Oszillator (163) mit alternativen operati ven und nicht operativen Ausgangsgrößen vorgesehen ist, Erregungsmittel (167, 169) auf das Vorhandensein der ope rativen Ausgangsgrößen ansprechen, um die Hauptwarnanzei gevorrichtung (170) zu erregen, und
daß Verbindungsmittel (153, 154, 157-166) eine vorgewählte Gruppe (41-44, 48) der Zustandsschaltungen mit dem zweiten Oszillator (163) verbinden und diesen infolge eines unerwünschten Betriebszustands irgendeiner Zustandsschaltung der vorgewählten Gruppe in Betrieb setzen.
daß sämtliche Warnanzeigevorrichtungen (75, usw.) in wahrnehmbarer Weise bei Erregung gleichartig sind,
daß die Hauptwarnanzeigevorrichtung (170) in wahrnehmbarer Weise bei Erregung unterschiedlich von den Warnanzeigevor richtungen ist,
daß ein zweiter Oszillator (163) mit alternativen operati ven und nicht operativen Ausgangsgrößen vorgesehen ist, Erregungsmittel (167, 169) auf das Vorhandensein der ope rativen Ausgangsgrößen ansprechen, um die Hauptwarnanzei gevorrichtung (170) zu erregen, und
daß Verbindungsmittel (153, 154, 157-166) eine vorgewählte Gruppe (41-44, 48) der Zustandsschaltungen mit dem zweiten Oszillator (163) verbinden und diesen infolge eines unerwünschten Betriebszustands irgendeiner Zustandsschaltung der vorgewählten Gruppe in Betrieb setzen.
12. Warnvorrichtung nach einem der Ansprüche 9-11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hauptwarnanzeigevorrichtung unterschied
lich ist und nur während des Vorhandenseins einer operati
ven Ausgangsgröße des zweiten Oszillators betätigt wird.
13. Warnvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch
ein Horn (173),
einen dritten Oszillator (177) mit alternativen operativen und inoperativen Ausgangsgrößen mit einer Frequenz im wesentlichen höher als die des zweiten Oszillators (163) und
Verbindungsmittel (154, 175, 172, 174), zur Verbindung einer Untergruppe (41, 42, 48) innerhalb der vorgewählten Gruppe der Zustandsschaltungen zur Erregung des Horns infolge eines unerwünschten Betriebszustands irgend einer der Zustandsschaltungen der Untergruppe, aber nur während des zeitlichen Zusammenfallens der operativen Ausgangsgrößen des zweiten und dritten Oszillators (163, 177).
ein Horn (173),
einen dritten Oszillator (177) mit alternativen operativen und inoperativen Ausgangsgrößen mit einer Frequenz im wesentlichen höher als die des zweiten Oszillators (163) und
Verbindungsmittel (154, 175, 172, 174), zur Verbindung einer Untergruppe (41, 42, 48) innerhalb der vorgewählten Gruppe der Zustandsschaltungen zur Erregung des Horns infolge eines unerwünschten Betriebszustands irgend einer der Zustandsschaltungen der Untergruppe, aber nur während des zeitlichen Zusammenfallens der operativen Ausgangsgrößen des zweiten und dritten Oszillators (163, 177).
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: CATERPILLAR INC., PEORIA, ILL., US |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |