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plattformstapler
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PLATTFORMSTAPLER Diese Erfindung bezieht sich auf einen Apparat, der
automatisch Plattformen aufstapelt nachdem sie von ihrer Ladung befreit sind, und
der sich aussergewoehnlich gut dazu eignet, zusammen mit einem automatischen Pl
attformentl ader benutzt zu werden, wie z. B. demjenigen, der in der kanadischen
Patentanmeldung No.276,797, die am 22. April 1977 eingereicht wurde, beschrieben
und illustriert ist, und dessen Erfinder der gleiche ist, wie der des vorliegenden
Pl attformstapl ers.
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In der kanadischen Patentanmeldung No.276,797 weist der Plattformentlader
ein Schuettloch auf, mit einem Heber, der beladene Plattformen aufnimmt, die z.
B. mit Lagen von Kartons beladen sind, und der derartige Plattformen, Lage fuer
Lage, hochhebt, sodass jede oberste Lage von Kartons von den darunterliegenden Lagen
heruntergeschoben werden kann bis die Plattform voellig leer ist, woraufhin sie
dann gesenkt und aus dem Behaelter ausgestossen wird. Es ist offensichtlich zeitraubend
und kostspielig, dafuer Arbeiter anzustellen, die die leeren Plattformen entnehmen,
um sie fuer weiteren Abtransport aufzustapeln bis sie von einem Gabel heber weggeholt
werden.
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich daher auf einen Apparat, der
leere Plattformen automatisch aufstapelt, und der die folgenden Vorrichtungen aufweist:
a)
einen Heber, der eine Plattform unterstuetzt; b) Vorrichtungen, die dazu geeignet
sind, den Heber und seine unterstuetzte Ladung hochzuheben; c) einen ersten Schalter,
der durch die unterstuetzte Plattform eingeschaltet wird um die besagten Hebevorrichtungen
in Gang zu setzen; d) schwenkbare Vorrichtungen, die normalerweise in der aufwaertigen
Laufbahn der unterstuetzten Plattform liegen und in der Lage sind, die besagten
schwenkbaren Vorrichtungen aus der besagten aufwaertigen Laufbahn herauszuschwenken,
und, nachdem die besagte unterstuetzte Plattform ueber sie hinweggefahren ist, in
ihre Ausgangsstellung zurueckzukehren um die besagte Plattform zu unterstuetzen;
und e) zumindest zweite Schaltervorrichtungen, die durch den besagten Heber angeregt
werden, um hinterher die besagten Hebevorrichtungen umzustellen, damit der Heber
in seine plattform-aufnehmende Anfangsstellung zurueckkehrt.
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Der automatische Pl attformstapl er ist anhand von Beispielen in den
beiliegenden Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische
Ansicht; Fig. 2 eine Seitenansicht; und Fig. 3 eine schematische Darstellung.
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Der automatische Pl attformstapl er besteht aus einem rechteckigen
Grundrahmen, der allgemein mit 1 bezeichnet ist, und der mit einem normalerweise
nach unten geneigten Plattformheber (allgemein mit 2 bezeichnet) schwenkbar verbunden
ist. Zum Heber gehoert ein Paar seitlicher Verbindungsstuecke 3, die mit ihrem nachfolgenden
Ende bei 4 am Rahmen 1, und mit ihrem fuehrenden Ende 5 an den nachfolgenden Enden
eines seitlichen Rahmenteilpaares 6 schwenkbar montiert sind. Die Letzteren sind
bei 7 (siehe Fig.3) an ihre fuehrenden Enden anliegend, schwenkbar an die Seitenteile
8 montiert, deren nachfolgende Enden bei 9 schwenkbar am Grundrahmen 1 anmontiert
sind.
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Die sich gegenueberliegenden Enden des seitlichen Rahmenteiles 6 sind
miteinander durch querliegende Rahmenteile 10 verbunden und weisen querliegende
Rollen 11 auf, die an die Teile 10 anmontiert sind, und eine zentral montierte Querstange
12.
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Unter der Stange 12 befindet sich eine weitere zentrale Querstange
13, die einen Teil des Grundrahmens ausmacht. Eine weitere Querstange 14 erstreckt
sich zwischen den Seitenteilen des Grundrahmens 1 und macht gleicherweise einen
Teil des Grundrahmens aus.
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Ein laenglicher hydraulischer Zylinder 15 ist mit seinem nachfolgenden
Ende mit der Querstange 14 verbunden und sein Kolben ist sowohl mit einem gebogenen
Gelenk 16, als auch mit einem Verbindungsstueck 17 verbunden, die beide mit den
zentralen Querstangen 12, 13 verbunden sind.
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Der Grundrahmen 1 weist ausserdem einen vertikalen Laderrahmen auf,
der allgemein mit 18 bezeichnet ist, und der am Grundrahmen 1 anmontiert ist. Ein
Paar sich gegenueberliegender feder-beeinflusster Quersperren 19 ist an deren unteren
Enden bei 20 am Grundrahmen 1 anmontiert. Eine querliegende Antriebsplatte 21 ist
mit Scharnieren versehen und an das vordere Ende des Grundrahmens 1 anmontiert,
um mit einem ersten Begrenzungsschalter 22 zusammenzuarbeiten, der an eine jegliche
vorhandene Stromquelle angeschlossen ist.
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Im Arbeitsprozess wird eine gaenzlich entleerte Plattform vom Behaelter
des Entladers nach vorne ausgestossen und wird vom Pl attformstapl er aufgenommen.
Unter dem Gesetz der Schwerkraft schiebt sich die Plattform ueber die Rollen 11
bis ihr fuehrendes Ende sich mit der Antriebsplatte 21 verbindet, die aufklappt
und den Begrenzungsschalter 22 anschlaegt und ihn bewegt. Die Anregung des Schalters
22 veranlasst den Zylinderkolben des hydraulischen Zylinders 15 sich vorwaerts zu
bewegen und veranlasst dabei Joch 16 und Verbindungsstueck 17 sich voneinander zu
entfernen (wie dies in punktierter Linie in Fig. 2 angedeutet ist), wodurch die
Verbindungsstuecke 3,6,8 an den Zapfen 4,5,7 und 9 geschwenkt werden (siehe Fig.3),
wobei sie den Plattformheber 2 mit seiner Ladung nach oben heben.
Wie
gleicherweise aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die unteren Kanten der Sperren 19
abgeschraegt. Dies ermoeglicht es der Plattform, diese, wenn sie gegen die Sperren
anstoesst, entgegen der Wirkung ihrer Federn,nach aussen zu schieben bis die Plattform
ueber den besagten Kanten liegt, woraufhin die besagten Federn sich zurechtsetzen
und die Sperren in ihre Ausgangsstellung zurueckfuehren, wobei dann deren Oberflaechen
gegen die Unetrseite der Plattform anliegen um diese zu unterstuetzen. Wenn dies
geschieht, schaltet sich der Plattformheber ein und setzt einen zweiten Begrenzungsschalter
23 in Gang, der eine Umkehrung der Fliessrichtung der hydraulischen Fluessigkeit
zum Zylinder 15 verursacht und somit das Joch 16 und die Gelenkverbindung 17 veranlasst,
den Heber 2 in seine Ausgangsstellung zurueckzufuehren, wo er einen dritten Begrenzungsschalter
24 in Taetigkeit setzt, um den Heber darauf vorzubereiten, die naechste Plattform
zu empfangen.
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Wenn der oben beschriebene Arbeitsvorgang durch die naechste Plattform
wiederholt wird, zwingt die Letztere die Sperren 19 nach aussen und schiebt die
erste Plattform nach oben. Die Sperren kehren wieder in ihre Ausgangsstellung zurueck,
um die naechstfolgende Plattform und die vorherige Plattform zu unterstuetzen.
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Der gesamt Arbeitsvorgang wiederholt sich bei jeder leeren Plattform,
bis das Plattformmagazin 18 voll ist, woraufhin der gesamte Plattformstapel mit
einem Gabel heber entfernt werden kann.
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Die Erfindung betrifft also einen Apparat, der leere Plattformen automatisch
aufstapelt, und zu welchem hydraulisch bediente Verbindungen zum Heben und Senken
eines Plattformhebers gehoeren, der sich unter dem unteren Ende eines Laders befindet,
und ausserdem auf ein Paar feder-beeinflusster Sperren am unteren Ende des Laders,
die, wenn sich der Heber nach oben bewegt, durch jede Plattform aus ihrer Arbeitsstellung
beschoben werden, und die, nachdem die Plattform ueber sie hinweggeschoben ist,
in ihre Arbeitsstellung unter der Plattform zurueckkehren, sodass sie die Letztere
unterstuetzen.
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L e e r s e i t e