DE2811696C3 - Elektronischer Koppelpunkt zum Durchschalten von Fernsprech- oder Datensignalen in einer symmetrischen Verteil- und Koppelanordnung - Google Patents
Elektronischer Koppelpunkt zum Durchschalten von Fernsprech- oder Datensignalen in einer symmetrischen Verteil- und KoppelanordnungInfo
- Publication number
- DE2811696C3 DE2811696C3 DE2811696A DE2811696A DE2811696C3 DE 2811696 C3 DE2811696 C3 DE 2811696C3 DE 2811696 A DE2811696 A DE 2811696A DE 2811696 A DE2811696 A DE 2811696A DE 2811696 C3 DE2811696 C3 DE 2811696C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coupling point
- coupling
- switching
- point according
- switched
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims description 32
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 32
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title claims description 32
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 12
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 9
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 8
- 230000005669 field effect Effects 0.000 claims description 7
- 230000005693 optoelectronics Effects 0.000 claims description 6
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 claims description 6
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims description 3
- 230000009467 reduction Effects 0.000 claims description 2
- WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N lead(0) Chemical compound [Pb] WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 8
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 4
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 3
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 3
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 239000002800 charge carrier Substances 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000007613 environmental effect Effects 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/51—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
- H03K17/78—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used using opto-electronic devices, i.e. light-emitting and photoelectric devices electrically- or optically-coupled
- H03K17/785—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used using opto-electronic devices, i.e. light-emitting and photoelectric devices electrically- or optically-coupled controlling field-effect transistor switches
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/18—Modifications for indicating state of switch
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/42—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
- H04Q3/52—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements
- H04Q3/521—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements using semiconductors in the switching stages
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/51—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
- H03K17/56—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
- H03K17/687—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being field-effect transistors
- H03K2017/6875—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being field-effect transistors using self-conductive, depletion FETs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Electronic Switches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen elektronischen Koppelpunkt zum Durchschalten von Fernsprech- oder
Datensignalen in einer symmetrischen Verteil- und Koppelanordnung mit je einem Eingang und Ausgang
für jede durchzuschaltende Leitungsader, wobei zwischen jeden Eingang und den zugehörigen Ausgang der
Drain-Source- Kanal wenigstens eines Feldeffekttransistors geschaltet ist und zum Ein- und Ausschalten der
FETs eine optoelektronische Kopplung vorgesehen ist. In der Fernmeldetechnik werden Kontakte als
Koppelpunkte in großer Zahl benötigt, z.B. zur
Vermittlung von Fernsprech- und Datensignalen. Von diesen Koppelpunkten wird einerseits eine möglichst
geringe Durchgangsdämpfung im durchgeschalteten Zustand und andererseits eine möglichst hohe Sperrbzw.
Nebensprechdämpfung im gesperrten Zustand ίο gefordert Mechanische Kontakte haben in dieser
Hinsicht sehr günstige Übertragungseigenschaften; in geöffnetem Zustand sind sie zudem weitgehend
unempfindlich gegen Überspannung, sie sind polaritätsunabhängig und ermöglichen eine galvanische Trennung
zwischen Steuerstromkreis und Sprechstromkreis. Mechanische Kontakte sind aber dem Verschleiß
unterworfen, ihre Zuverlässigkeit und Lebensdauer hängen in starkem Maße von Umwelt- Einflüssen ab. Da
mechanische Kontakte mit weiteren Nachteilen behaftet sind, wie verhältnismäßig hoher Leistungsbedarf
zum Schalten und nicht prellfreies Schließen, ist man bestrebt, sie durch elektronische Kontakte zu ersetzen.
Bekannte elektronische Koppelpunkte besitzen als Durchschaltglieder Halbleiterelemente, wie Dioden,
Transistoren oder Thyristoren. Im Gegensatz zu Relais-Koppelpunkten weisen sie im durchgeschalteten
Zustand keine vernachlässigbar kleine Durchgangsdämpfung auf. Mit den bekannten elektronischen
Koppelpunkten kann eine Durchgangsdämpfung von weniger als 0,2 dB nur dann erreicht werden, wenn ein
erheblicher Gleichstrom von mindestens 10 mA durch die Schaltelemente fließt. Im Hinblick auf den
Leistungsbedarf weisen die bekannten elektronischen Koppelpunkte also keine besonderen Vorteile auf. In
einer praktischen Anwendung muß der Gleichstrom durch eine zusätzliche Stromversorgung geliefert und
über Induktivitäten oder je einen Abriegelungsübertrager am Ein- und Ausgang des elektronischen Koppelpunktes
eingespeist werden. Bei Verwendung von ■to bipolaren Transistoren müssen überdies besondere
Vorkehrungen getroffen werden, um unerwünschte Querverbindungen über die Basisanschlüsse zu verhindern,
z. B. durch hochohmige Ansteuerung über bipolare Stromquellen.
Zur galvanischen Trennung zwische Steuer- und Signalstromkreis ist es bereits bekannt, Übertrager mit
einem magnetisierbarer! Kern zu verwenden, wobei der
Primärkreis des Übertragers an eine Hilfswechselspannung angelegt ist und die Sekundärspannung des
Übertragers nach Gleichrichtung zur Steuerung des Schalttransistors herangezogen wird. Der Schaltzustand
läßt sich dann durch Tastung der Hilfswechselspannung steuern.
Eine galvanische Trennung unter Verwendung von magnetisierbaren Kernen hat den Nachteil, daß
unvermeidbare Koppelkapazitäten zwischen primären und sekundären Steuerstromkreis eine Einstreuung der
Hilfswechselspannung in den Signalstromkreis bewirken. Der störende Einfluß der Hilfswechselspannung im
Signalstromkreis läßt sich durch eine statische Abschirmung zwischen primären und sekundärem Steuerkreis
wohl vermindern, in einer praktischen Ausführung eines solchen Schalters aber läßt er sich nie ganz beseitigen.
Die bekannte galvanische Trennung mittels optoelektronischer Kopplung vermeidet den Nachteil der mit
der Verwendung von Hilfswechselspannungen verbunden ist. Optoelektronische Koppelelemente, in der
Fachliteratur kurz Optokoppler genannte, sind elektro-
nische Bauelemente, die in einem Gehäuse einen Strahlungssender, ζ. B. eine lichtaussendende Diode,
und einen mit diesem optisch gekoppelten Strahlungsempfänger enthalten. In der Regel besteht der
Strahlungsempfänger aus einem Fototransistor, einer Fotodiode, oder einem Fotoelement Das bestrahlte
Fotoelement erzeugt bekanntlich eine Spannung die exponentiell mit der Bestrahlungsstärke zunimmt Bei
hohen Bestrahlungsstärken tritt eine Sättigung auf, das Fotoelement erzeugt dann eine Leerlaufspannung von
ca. 400 mV. Bei dem als Solarzelle bekannten Fotoelement ist die Leerlaufspannung nicht von praktischer
Bedeutung, da dem Fotoelement im Leerlauf keine Leistung entzogen werden kann.
Der Feldeffekt-Transistor, im folgenden kurz FET genannt eignet sich vorzüglich als Durchschaltelement,
da das aktive Element des FET, der sogenannte Kanal, keine Sperrschicht aufweist so daß seine Leitfähigkeit
nicht von der Polarität des Stromsignales abhängt Im Gegensatz zum bipolaren Transistor benjtigt der FET
bei Schalterbetrieb keine zusätzliche Stromversorgung. Als polaritätsunabhängige Schalter eignen sich insbesondere
der Sperrschicht-FET und der CMOS-FET. Die Steuerung des FET erfolgt praktisch leistungslos,
bedingt aber eine Steuerspannung von mehreren Volt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen elektronischen Koppelpunkt für die Durchschaltung
von symmetrischen Leitungen zu schaffen, bei dem die Nachteile der bekannten Koppelpunkte insbesondere
unter Verzicht auf die Verwendung von Übertragern mit einem magnetisierbaren Kern und unter Verwendung
von Optokopplern vermieden sind und der bei hoher Sperrdämpfung Fernsprech- und Datensignale
mit geringer Durchgangsdämp'.ung übertragen kann.
Der elektronische Koppelpunkt nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die optoelektronische
Kopplung eine durch Steuersignale erregbare Lichtquelle und für jede durchzuschaltende Leitungsader ein
aus einer Reihenschaltung von Einzel-Fotoelementen bestehendes Vielfach-Fotoelement aufweist und daß die
Eingänge und die Ausgänge miteinander durch Kondensatoren verbunden sind, die mit den zwischen jedem
Eingang und zugehörigen Ausgang des Koppeipunktes wirksamen Halbleiter-Kapazitäten eine Brücke bilden,
derart daß im abgeglichenen Zustand der Brücke bei hohen Signalfrequenzen mit den Brücken strömen, der
durch diese Kapazitäten verursachten Verringerung der Sperrdämpfung entgegengewirkt wird. Der erfindungsgemäße
Koppelpunkt erfüllt die Forderung nach einer geringen Durchgangsdämpfung und ermöglicht die
Durchschaltung von Sprech- und Datensignalen ohne Qualitätsverlust und stellt eine erhebliche Verbesserung
gegenüber dem Stand der Technik dar, da eine geringe Durchgangsdämpfung ohne Stromversorgung im
Sprech- oder Datensignalkreis und demzufolge ohne Abriegelungsübertrager zur Einspeisung eines Durchschaltgleichstromes
erzielt wird und der Koppelpunkt im gesperrten Zustand der Durchschaltglieder eine
hohe Sperrdämpfung aufweist, die unabhängig von der Signalfrequenz ist. Vorzugsweise ist jedem Vielfach-Fotoelement
eine Zenerdiode zur Stabilisierung der Sperrspannung parallel g<"i>^,''-n, um das Brückengleichgewicht
aufrecht zu erhalten.
Um eine pegelunabhängige Sperrdämpfung zu gewährleisten, ist in Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes
bei jedem Durchschaltglied der Drain-Source-Kanal jedes Feldeffekttransistors durch einen Hochohmwiderstand
überbrückt, so daß im gesperrten Zustand die Signalspannung gleichmäßig über Drain-Source-Kanäle
verteilt ist
Bevorzugte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes enthalten für jede durchzuschaltende Leitungsader wenigstens einen MOS-Feldeffekttransistor und
die Vielfach-Fotoelemente bestehen aus einer monolithisch integrierten Schaltung.
Als Lichtquelle eignet sich insbesondere eine Reihenschaltung von Leuchidicden oder eine Glühlampe.
Bei einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist der Lichtquelle ein von deren Strahlung
beaufschlagtes fotoelektrisches Element insbesondere ein Fototransistor, zugeordnet der bei Bestrahlung
durch die Lichtquelle ein den Sperrzustand der FETs anzeigendes Überwachungssignal abgibt
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachstehend
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Schaltung eines erfindungsgemäßen Koppelpunktes mit vierSperrschicht-FETs;
F i g. 2 ein Ersatzschaltbild für den im durchgeschalteten Zustand befindlichen Koppelpunkt der F i g. 1: und
Fig. 3 ein Ersatzschaltbild für den im gesperrten Zustand befindlichen Koppelpunkt der F i g. 1.
Der in F i g. 1 gezeigte Koppelpunkt enthält vier FET. Zwecks Erzielung einer hohen Spannungsfestigkeit im
gesperrten Zustand sind für jede durchzuschaltende Leitungsader zwei in Reihe geschalteten FET 7, 8 bzw.
7', 8' vorhanden. Die Ansteuerung der FET erfolgt über den Optokoppler 9, welcher in einem lichtundurchlässigen
Gehäuse die folgenden Bauelemente enthält: Eine Leuchtdiode 10 als Strahlungssender, zwei Vielfach-Fotoelemente
11, 11', von denen jedes individuell einem Durchschaltglied zugeordnet ist und einen Fototransistor
12, welcher ähnlich den Fotoelementen U, 11' mit dem Strahlungssender 10 optisch gekoppelt ist und zur
Überwachung des Schaltzustandes herangezogen wird. Solange über die Klemmen 5,5' kein Steuerstrom fließt,
sendet die Diode 10 kein Licht aus; die Vielfach-Fotoelemente 11, 11' können demzufolge keine Spannung
liefern. Die gemeinsamen Gate-Anschlüsse 4, 4' der FET-Paare 7, 8 bzw. 7', 8' sind über die Dunkelwiderstände
der Fotoelemente 11, 11' mit den gemeinsamen
Source-Anschlüssen 3, 3' verbunden, so daß sowohl Gate- wie Source-Elektroden dasselbe Potential aufweisen.
In diesem Zustand sind die Kanalwiderstände der Sperrschicht-FET klein und ermöglichen die Durchschaltung
des Sprechstromes mit geringer Durchgangsdämpfung. Bei dem in F i g. 1 gezeigten Koppelpunkt
muß für die Durchschaltung des Sprechstromes daher keine Leistung aufgebracht werden. Die hochohmigen
Widerstände 13, 14 und 13', 14' sowie die Kondensatoren 15 und 16 haben beim durchgeschalteten Koppelpunkt
keinen Einfluß auf dessen Übertragungseigenschaften. Wie F i g. 2 zeigt, kann für den durchgeschalteten
Koppelpunkt ein Ersatzschaltbild angegeben werden, das neben der an den Eingangsklemmen 1, Γ
angeschlossenen Signalquelle Us mit dem Innenwiderstand R1 und dem an den Ausgangsklemmen 2, 2'
angeschlossenen Lastwiderstand R2 nur die Durchlaßwiderstände Rdder FET enthält.
Zum Sperren des Koppelpunktes wird an die Klemmen 5, 5' ein Steuersignal angelegt und zwar
derart, daß durch die Leuchtdiode 10 ein genügend großer Strom fließt, um diese Diode zur Lichtemission
anzuregen. Die Bauelemente des Optokopplers sind so gegeneinander angeordnet, daß ein erheblicher Anteil
des ausgestrahlten Lichtes gleichzeitig auf die Vielfach-Fotoelemente
11, 11' fällt und von diesen in eine Spannung umgesetzt wird. Dabei sind die positiven Pole
der Vielfach-Fotoelemente 11,11' mit den gemeinsamen
Source-Anschlüssen 3 bzw. 3' und die negativen Pole mit den gemeinsamen Gate-Anschlüssen 4 bzw. 4' der
FET-Paare verbunden, so daß die Gate-Source Sperrschichten der HcT in Sperrichtung vorgespannt werden.
Bei genügend großer Sperrspannung werden die FET-Kanäle soweit an Ladungsträgern verarmt, daß der
Sprechstrom unterbrochen wird; der Koppelpunkt ist demzufolge gesperrt. Ein äußerst kleiner Sprechstrom
kann über die Widerstände 13, 14 und 13', 14' fließen, diese Widerstände sind aber gegenüber dem Leitungsabschlußwiderstand
von z. B. 600 Ω so hochohmig bemessen, daß die Forderung einer hohen Sperrdämpfung
erfüllt bleibt. Erfindung^gemäß haben die Widerstände die Aufgabe, für eine gleichmäßige Spannungsverteilung
zwischen den Drain- und Source-Anschlüssen der gesperrten FET zu sorgen und damit eine
pegelunabhängige Sperrdämpfung zu gewährleisten.
F i g. 3 zeigt das Ersatzschaltbild des Koppelpunktes in gesperrtem Zustand. Bei hohen Signalfrequenzen
fließt ein unerwünschter Sprechstrom über die Drain-Gate und Source-Gate Kapazitäten Cdg, C'dgbzw. Csg,
C'sg und erzeugt einen Spannungsabfall über dem Abschlußwiderstand R 2. Um eine hohe Sperrdämpfung
auch bei hohen Signalfrequenzen zu gewährleisten, muß dieser kapazitive Sprechstrom unwirksam gemacht
werden. Hierzu enthält erfindungsgemäß der Koppelpunkt zwei zusätzliche Kapazitäten, die Kondensatoren
15 und 16, die so mit den Durchschaltgliedern verbunden sind, daß sie mit den Halbleiter-Kapazitäten Cdg, Csg,
Cdg, C'sg eine Brücke bilden. Über die Kapazitäten 15 und 16 fließt ein Sperrstrom ebenso wie über die
Halbleiter-Kapazitäten; diese Ströme fließen aber in entgegengesetzter Richtung durch den Lastwiderstand
R 2 und haben die Tendenz, sich gegenseitig aufzuheben. Wird die Brücke ins Gleichgewicht gebracht, was
durch Abgleich nur eines Kondensators, z. B. 16, geschehen kann, so heben sich die kapazitiven Ströme
vollständig auf; die Sperrdämpfung des Koppelpunktes ist damit unabhängig von der Signalfrequenz.
Die in F i g. 3 gezeigten Kapazitäten Cdg, Cdg, Csg,
ίο C'sg sind abhängig von der Gate-Kanal Spannung. Bei
diffundierten pn-Sperrschichten ist diese Abhängigkeit umgekehrt proportional mit der kubischen Wurzel aus
der angelegten Spannung. Zur Erhaltung des Brückengleichgewichts ist es daher notwendig, die Gate-Source-Sperrspannung
konstant zu halten. In einer bevorzugten Schaltungsanordnung nach aer Erfindung ist jedem
Vielfach-Fotoelement eine Zenerdiode 17 bzw. 17' parallel geschaltet, wobei deren Kathode mit dem
positiven Pol des Fotoelementes und deren Anode mit dem negativen Pol des Fotoelementes verbunden ist. Es
ist besonders zweckmäßig, die Zenerspannung so zu wählen, daß sie in jedem Fall kleiner ist als die
Leerlaufspannung der Vielfach-Fotoelemente bei Sättigung. Damit wird eine Spannungsstabilisierung schon
bei relativ geringer Bestrahlung der Vielfach-Fotoelemente erzielt Der Optokoppler nach der Erfindung
weist dann einen günstigen Wirkungsgrad auf. Im besonderen erlaubt er eine einfache Überwachung des
Schaltzustandes. Ein dritter Strahlungsempfänger, z. B.
ein Fototransistor 12, kann über die Klemmen 6, 6' an eine Alarmeinrichtung angeschlossen werden. Über die
Klemmen 6, 6' fließt nur dann ein Strom, wenn der Fototransistor durch die lichtaussendende Diode 10
bestrahlt wird, d. h. wenn der Koppelpunkt in der erfindungsgemäß bevorzugten Ausführung gesperrt ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Elektronischer Koppelpunkt zum Durchschalten von Fernsprech- oder Datensignalen in einer
symmetrischen Verteil- und Koppelanordnung mit je einem Eingang und Ausgang für jede durchzuschaltende
Leitungsader, wobei zwischen jeden Eingang und den zugehörigen Ausgang der Drain-Source-Kanal
wenigstens eines Feldeffekttransistors geschaltet ist und zum Ein- und Ausschalten
der FETs eine optoelektronische Kopplung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die optoelektronische Kopplung eine durch Steuersignale erregbare Lichtquelle (10) und für jede
durchzuschaltende Leitungsader ein aus einer Reihenschaltung von Einzel-Fotoelementen bestehendes
Vielfach-Fotoelement (11; 11') aufweist und daß die Eingänge (1, 1') und die Ausgänge (2, 2')
miteinander durch Kondensatoren (15, 16) verbunden sind, die mit den zwischen jeden Eingang und
zugehörigen Ausgang des Koppelpunktes wirksamen Halbleiter-Kapazitäten eine Brücke bilden,
derart, daß im abgeglichenen Zustand der Brücke bei hohen Signalfrequenzen mit den Brücken strömen
der durch diese Halbleiter-Kapazitäten verursachten Verringerung der Sperrdämpfung entgegengewirkt
wird.
2. Kopplungspunkt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder durchzuschaltenden
Leitung der Drain-Source-Kanal jedes Feldeffekttransistors (7,8; T, 8') durch einen Hochohmwiderstand
(13, 14; 13', 14') überbrückt ist, derart, daß im gesperrten Zustand der FETs die Signalspannung
gleichmäßig über die Drain-Source-Kanäle verteilt wird.
3. Koppelpunkt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Vielfach-Fotoelement
(11; 11') zur Stabilisierung der Sperrspannung eine
Zenerdiode(17; 17') parallel geschaltet ist.
4. Koppelpunkt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für jede durchzuschaltende
Leitung wenigstens ein MOS-Feldeffekttransistor vorhanden ist.
5. Koppelpunkt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Vielfach-Fotoelement
(U; 11') aus einei monolothisch integrierten Schaltung besteht.
6. Koppelpunkt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (10) aus
mehreren in Reihe geschalteten Leuchtdioden oder einer Glühlampe besteht.
7. Koppelpunkt nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtquelle (10) ein
von deren Strahlung beaufschlagtes fotoelektrisches Element, vorzugsweise ein Fototransistor (12) zur
Überwachung des Schaltzustandes der FETs zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2811696A DE2811696C3 (de) | 1978-03-17 | 1978-03-17 | Elektronischer Koppelpunkt zum Durchschalten von Fernsprech- oder Datensignalen in einer symmetrischen Verteil- und Koppelanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2811696A DE2811696C3 (de) | 1978-03-17 | 1978-03-17 | Elektronischer Koppelpunkt zum Durchschalten von Fernsprech- oder Datensignalen in einer symmetrischen Verteil- und Koppelanordnung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2811696A1 DE2811696A1 (de) | 1979-09-27 |
| DE2811696B2 DE2811696B2 (de) | 1980-01-17 |
| DE2811696C3 true DE2811696C3 (de) | 1980-09-11 |
Family
ID=6034745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2811696A Expired DE2811696C3 (de) | 1978-03-17 | 1978-03-17 | Elektronischer Koppelpunkt zum Durchschalten von Fernsprech- oder Datensignalen in einer symmetrischen Verteil- und Koppelanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2811696C3 (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4275308A (en) * | 1980-05-30 | 1981-06-23 | Bell Telephone Laboratories, Incorporated | Optically toggled device |
| DE3133518A1 (de) * | 1981-08-25 | 1983-03-17 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | "elektronischer schalter" |
| ES2096664T3 (es) * | 1990-10-12 | 1997-03-16 | Raychem Ltd | Instalacion para proteccion de circuitos. |
| GB9100283D0 (en) * | 1991-01-07 | 1991-02-20 | Raychem Ltd | Overcurrent protection device |
| US5319515A (en) * | 1990-10-12 | 1994-06-07 | Raychem Limited | Circuit protection arrangement |
| GB9114717D0 (en) * | 1991-07-08 | 1991-08-28 | Raychem Ltd | Circuit protection arrangement |
| DE4141183A1 (de) * | 1991-12-13 | 1993-06-17 | Stefan Ulreich | Elektronische koppelfeldanordnung |
-
1978
- 1978-03-17 DE DE2811696A patent/DE2811696C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2811696B2 (de) | 1980-01-17 |
| DE2811696A1 (de) | 1979-09-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69025491T2 (de) | Photokopplerapparat zur Verkürzung der Schaltzeiten der Ausgangskontakte | |
| DE2649024C3 (de) | Teilnehmerschaltung | |
| DD141744A5 (de) | Schaltungsanordnung fuer ein integrierbares elektronisches relais | |
| DE2727537A1 (de) | Schwellwert-detektor | |
| DE2811696C3 (de) | Elektronischer Koppelpunkt zum Durchschalten von Fernsprech- oder Datensignalen in einer symmetrischen Verteil- und Koppelanordnung | |
| DE2910748A1 (de) | Optisch gekoppelter fet-schalter | |
| DE1762049A1 (de) | Einrichtung zur Erzeugung einer Spannung mit einer drei Stufen durchlaufenden Schwingungsform | |
| DE3133518C2 (de) | ||
| DE3851283T2 (de) | Schaltvorrichtung für Hochfrequenzsignale. | |
| DE2450891C3 (de) | Sprechwegschalter | |
| DE69520941T2 (de) | Schaltvorrichtung für telekommunikationskanal | |
| EP0408778B1 (de) | Nullpunktdetektor für einen optisch steuerbaren Thyristor | |
| DE2832193A1 (de) | Kontaktloses relais | |
| DE2363669C3 (de) | Elektronischer koppelpunkt und koppelpunktanordnung | |
| DE2726006A1 (de) | Hochspannungs-funktionsverstaerker- vorrichtung | |
| DE2156166B2 (de) | Dämpfungsfreier elektronischer Schalter | |
| DE2748292A1 (de) | Vorrichtung zum uebertragen von signalen | |
| DE2910898C2 (de) | Optoelektronische Relaisnachbildung | |
| DE2431523C3 (de) | Halbleiter-Sprechweg-Schaltanordnung | |
| DE2502430A1 (de) | Symmetrischer, elektronischer halbleiterkoppelpunkt | |
| DE1562261B1 (de) | Schaltmatrix fuer eine selbsttaetige Schaltvorrichtung z.B. eine Selbstwaehlfernsprechanlage | |
| DE2506582A1 (de) | Schaltungsanordnung zur verlustarmen speisung mehrerer steuerbarer verbraucher | |
| DE3408167C2 (de) | ||
| EP0524601B1 (de) | Optokoppler | |
| DE3134647C2 (de) | Überspannungsbegrenzte Steuerung lichtgezündeter Leistungshalbleiter |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |