DE281142C - - Google Patents

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DE281142C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R35/00Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
    • G01R35/04Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass of instruments for measuring time integral of power or current

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- JVr 281142 -KLASSE 21 e. GRUPPE
PAUL FRINGS in HAMBURG-KL. BORSTEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1914 ab.
Elektrizitätszähler werden in der Regel mit Hilfe von Normalzählern geeicht. Man schaltet dabei den .zu eichenden Zähler (Eichzähler) oder eine Mehrzähl solcher Zähler und den Normalzähler mit den Hauptstromwicklungen hintereinander, mit den Nebenschlußwicklungen parallel. Nach Einstellung einer bestimmten Belastung, die bei der angegebenen Schaltung für alle Zähler dieselbe ist, wird sich im allgemeinen ein Gangunterschied zwischen dem zu eichenden Zähler und dem Normalzähler zeigen. Dieser Gangunterschied ist dann durch Vornahme gewisser Änderungen an dem Eichzähler, z. B. Verstellung von Bremsmagneten, zu beseitigen.
Gemäß vorliegender Erfindung wird dabei zur Kenntlichmachung des Gangunterschiedes zwischen dem Normalzähler und dem Eichzähler das Planetenrad eines Differentialgetriebes benutzt, von dessen Sonnenrädern eines vom Normalzähler, das andere von dem Eichzähler beeinflußt wird.
Durch die Zeichnung wird dieser Gedanke in schematischer Weise an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es sei N der Normalzähler, E der Eichzähler. An dem Differentialgetriebe von bekannter Art ist S1 das eine Sonnenrad, S2 das andere, P das Planetenrad. Das Planetenrad wird von einem Arm an der Planetenradwelle W getragen; am einen Ende dieser Welle ist ein Zeiger Z befestigt, der über einer Skala T spielt. Die Sonnenräder können sich um die Planetenradwelle W drehen; an ihren Naben sind Zahnräder S1 und S2 vorhanden, die mit Zahnrädern U1 und k2 im Eingriff stehen. Durch eine biegsame Welle ax wird die Bewegung vom Läufer des Normalzählers auf das Zahnrad A1 und von ihm durch das Zahnrad S1 auf das Sonnenrad Sx übertragen. Durch eine biegsame Welle a2 wird die Bewegung von dem Eichzähler auf das Zahnrad k2 und von ihm durch das Zahnrad S2 auf das Sonnenrad S2 übertragen. Die Einrichtung ist so gemacht, daß die beiden Sonnenräder sich mit gleicher Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinne drehen, wenn die Läufer des Normalzählers und des Eichzählers die gleiche Drehgeschwindigkeit haben.
Wenn sich die beiden Sonnenräder eines solchen Differentialgetriebes mit gleicher Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinne drehen, so dreht sich das Planetenrad wohl um seine Achse, aber es wandert nicht. Die Welle W dreht sich also dann nicht und der Zeiger Z steht still. Der Stillstand dieses Zeigers ist also ein Zeichen dafür, daß der Läufer des Eichzählers dieselbe Geschwindigkeit hat wie der Läufer des Normalzählers, oder mit anderen Worten, daß der Gangunterschied zwischen beiden Zählern beseitigt ist. Solange ein Gangunterschied besteht, wird sich der Zeiger Z in dem einen oder dem anderen Sinne drehen, je nachdem der Eichzähler zu schnell oder zu langsam läuft.
Mit der neuen Eicheinrichtung kann man auch sehr kleine Gangunterschiede rasch und sicher feststellen und so den Zeitaufwand für die Eichung eines Zählers vermindern.
An die Stelle des Normalzählers kann auch ein Motor anderer Art, beispielsweise ein Uhrwerk, treten. Man muß dann nur durch Regulierung des Motors, Auswechslung der Über-
setzungsräder oder ähnliche Mittel dafür sorgen,, daß dem zugehörigen Sonnenrad die verschiedenen Normalgeschwindigkeiten erteilt werden können, die den verschiedenen bei der Eichung einzustellenden Zählerbelastungen entsprechen.. Man kann die Einrichtung weiterhin so ausbilden, daß die Bewegung des Planetenrades, nach der einen oder der anderen Seite durch mechanische oder elektrische Mittel eine Vorrichtung steuert, die auf das gerade zu verstellende Justierorgan des zu eichenden Zählers, z. B. den Dämpfmagneten, einwirkt. Auf diese Weise kann eine automatische Zählereichung erreicht werden.
Endlich kann die Einrichtung so ausgebildet ·■ werden, daß man mit Hilfe eines Normalzählers mehrere Zähler eichen kann. Man wird zu diesem Zwecke jedem der zu eichenden Zähler und dem Normalzähler je ein Differentialgetriebe zuordnen und das eine Sonnenrad jedes Differentialgetriebes von einer durchlaufenden Transmissionswelle antreiben lassen, während das andere Sonnenrad von dem Zähler angetrieben wird. Die Tourenzahl der Transmissionswelle wird durch den Normalzähler unveränderlich auf dem richtigen Werte erhalten, wenn man durch das Planetenrad des Normalzähler-Differentialgetriebes die Regelungsorgane eines Elektromotors beeinflussen läßt, der die Transmissionswelle in Umdrehung versetzt. Wenn man nämlich die Einrichtung so trifft, daß die Transmissionswelle ihre richtige Tourenzahl hat, wenn das Planetenrad des Normalzähler-Differentialgetriebes nicht wandert, und ferner dafür sorgt, daß durch das wandernde Planetenrad dieses Getriebes die Geschwindigkeit der Transmissionswelle jeweilig in dem Sinne verändert wird, daß das Wandern des Planetenrades aufhört, so hält der Normalzähler selbsttätig die Transmissionswelle auf der richtigen Tourenzahl oder er stellt diese Tourenzahl wieder her, wenn sie aus irgendeinem Grunde verlorengegangen ist. Die zu eichenden Zähler werden dabei so eingestellt, daß die Planetenräder an ihren Differentialgetrieben nicht wandern. Voraussetzung ist dabei, wie in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel, daß alle Zähler unter derselben Belastung stehen, was z. B. bei Wattstundenzählern durch Hintereinanderschaltung der Hauptstromwicklungen und Parallelschaltung der Spannungswicklungen erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Eichen eines Elektrizitätszählers mit Hilfe eines Normalzählers, gekennzeichnet durch ein Differentialgetriebe, von dessen Sonnenrädern eines der Normalzähler, das andere der zu eichende Zähler beeinflußt derart, daß das Planetenrad des Differentialgetriebes unmittelbar oder mittelbar durch ein Zeigerwerk das Vorhandensein oder Fehlen eines Gangunterschiedes zwischen den beiden Zählern anzeigen oder eine auf Verstellung eines Justierorganes an dem zu eichenden Zähler hinwirkende Vorrichtung beeinflussen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745833C (de) * 1938-11-05 1944-05-26 Siemens Ag Vorrichtung zur Verhuetung von Fehlzaehlungen oder Fehlmessungen bei Messgeraetsstoerungen
DE939274C (de) * 1950-04-22 1956-02-16 Siemens Ag Zaehlereich- oder -pruefeinrichtung
DE953731C (de) * 1943-07-23 1956-12-06 Siemens Ag Hilfsgeraet fuer das Pruefen und Eichen von Elektrizitaetszaehlern
DE968772C (de) * 1943-06-02 1958-03-27 Siemens Ag Einrichtung zur Pruefung oder Eichung von Elektrizitaetszaehlern
DE1042109B (de) * 1951-07-16 1958-10-30 Ebauches Sa Vorrichtung zum Vergleichen der Gangabweichungen zweier Uhren, deren Gangregler stabilisierte Hochfrequenz-generatoren derselben Nennfrequenz sind
DE1075215B (de) * 1960-02-11 LICENTIA Patent-Verwaltungs GmbH, Frankfurt/M Anord nung zum Drehzahlvergleich von Elektnzitatszahlern
DE1076258B (de) * 1957-12-04 1960-02-25 Licentia Gmbh Anordnung zum Drehzahlvergleich von Elektrizitaetszaehlern durch lichtelektrische Abtastung

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