DE281114C - - Google Patents
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- DE281114C DE281114C DENDAT281114D DE281114DA DE281114C DE 281114 C DE281114 C DE 281114C DE NDAT281114 D DENDAT281114 D DE NDAT281114D DE 281114D A DE281114D A DE 281114DA DE 281114 C DE281114 C DE 281114C
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- strips
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F13/00—Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
- F24F13/28—Arrangement or mounting of filters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 281114 KLASSE 36 d. GRUPPE
KARL SCHMIDT in DRESDEN.
Lüftungssieb für Hauchlüftungsanlagen.
Bei Hauchlüftungsanlagen werden die Siebflächen, die den Zuluftkanal gegen den Raum
abschließen, aus Rahmen hergestellt, die mit Drahtgaze oder durchbrochenem Blech * überspannt
sind. Um zum Zwecke der Reinigung in die Zuluftkanäle zu gelangen, sind diese Rahmen türartig drehbar angeordnet oder
sonstwie als ganze Fläche abnehmbar eingerichtet.
ίο Eine derartige Einrichtung ist aber besonders
bei Einführung der Luft über Fußböden hinter festen Stühlen, Bänken usw. ■
aus Platzmangel oder wegen der Umständlichkeit der großen Siebflächen nicht ausführbar.
Ebenso können vollständig biegsame Gazesiebe für die Hauchlüftungsanlagen nicht verwendet
werden, da es einerseits vollständig biegsame Gazesiebe nicht gibt und die biegsamsten
würden
i. sehr viel Kraft zur Verschiebung benötigen,
2. eine mehrmalige Biegung nicht aushalten und
3. derart beim Zusammenlegen verbogen werden, daß sie in der Praxis nicht verwendbar
und im Handel nicht verkäuflich sind. Ferner sind biegsame Siebe für den vorliegenden Zweck
schon deshalb unverwendbar, da sie doch nur aus Sieben aus runden Drähten bestehen
können, während nach der vorliegenden Erfindung starre Luftsiebstreifen zur Erzielung
einer Prall wirkung verwendet werden sollen. Nach der vorliegenden Erfindung soll nun das
Lüftungssieb für Hauchlüftungsanlagen aus starren Luftsiebstreifen mit zwischengeschalteten
biegsamen Luftsiebstreifen derart bestehen, daß die biegsamen Streifen als Scharniere
für die starren dienen und das ganze Lüftungssieb zusammengeschoben werden kann.
Zu diesem Zwecke werden z. B. die bekannten beweglichen und zusammenschiebbaren, dekorativen
Heizkörpervorhänge nutzbar gemacht, indem die Hauchlüftungssiebe in etwa 6 cm
breite Blechstreifen aus starrer Drahtgaze oder aus durchbrochenem Blech zerteilt werden,
die nebeneinander vor der Öffnung hängen. Hierbei werden die zwischen den Blechstreifen
sich bildenden Spalte durch mit den Seitenrändern der Blechstreifen verbundene weiche
Gaze, Stoffgaze, Kettennetze o. dgl. verdeckt, die gleichzeitig als Scharniere für die festen
Blechstreifen dienen.
Durch die Ausführung nach der vorliegenden Erfindung, und zwar durch die starren Luftsiebstreifen
wird eine Prallwirkung sowie eine verteilende und verbreiternde Wirkung der eintretenden Luft erreicht, wobei infolge der
Einschaltung der biegsamen Streifen die starren zusammengelegt werden, ohne daß irgendwelche
Beschädigung des Gazesiebes eintritt.
Der Zweck der Erfindung ist, daß nicht nur eine leichte Zusammenschiebbarkeit erzielt
wird, sondern es soll durch die Erfindung ermöglicht werden, starre Luftsiebstreifen für
die in Frage kommenden Luftsiebflächen zur Zerteilung und Verbreiterung der einströmenden
Luft anzuordnen und hierbei infolge der biegsamen Streifen eine leichte Zusammenlegbarkeit
zu erzielen.
Eine beispielsweise Ausführungsform ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und
zwar ist Fig. 1 eine Vorderansicht des aus-
einandergezogenen Lüftungssiebes, während Fig. 2 eine Seitenansicht des zusammengeschobenen
Lüftungssiebes mit Schnitt durch den Rahmen veranschaulicht. Fig. 3 ist ein
Schnitt nach A-B (Fig. 1), wobei das Lüftungssieb halb zusammengeschoben ist, während
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie C-D (Fig. 1) mit zusammengeschobenem Siebe veranschaulicht.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind die starren Siebflächen oder Siebstreifen a
mittels Ringe b in der Mitte an einer Stange c verschiebbar aufgehängt. Die freien Spalten
zwischen den durchbrochenen Blechen α sind durch weiche, leicht biegsame Stoffgazestreifen,
Kettensiebe o. dgl. d (Fig. 1 und 2) ausgefüllt.
Diese wirken gleichzeitig als Scharniere für das Zusammenschieben der starren Siebstreifen a,
wie dies die Fig. 3 und 4 veranschaulichen. Die Stange c ist derartig in den oberen Teil des
Rahmens e eingelassen, daß die Fäden bzw. Ketten, an denen die durchbrochenen Streifen
hängen, bei deren Zusammenschieben und Auseinanderziehen an der Rahmeninnenkante entlang
laufen. Die Höhe der Streifen ist derart bemessen, daß sie mit einigen Millimetern
Luft gerade in die Rahmen passen. Wenn das Gitter geschlossen ist (Fig. 1), so kann es durch
den Haken f gespannt werden. Die Verlängerungen g (Fig. ι und 2) sind zur besseren
Führung angebracht.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Lüftungssieb für Hauchlüftungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß starre Siebstreifen mit biegsamen Siebstreifen abwechseln und die biegsamen als Scharniere für die starren dienen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE281114C true DE281114C (de) |
Family
ID=536880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT281114D Active DE281114C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE281114C (de) |
-
0
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