DE2808525A1 - Zur geraeuschdaempfung dienende schutzvorrichtung zum einsetzen in den gehoergang eines menschlichen ohres - Google Patents

Zur geraeuschdaempfung dienende schutzvorrichtung zum einsetzen in den gehoergang eines menschlichen ohres

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DE2808525A1
DE2808525A1 DE19782808525 DE2808525A DE2808525A1 DE 2808525 A1 DE2808525 A1 DE 2808525A1 DE 19782808525 DE19782808525 DE 19782808525 DE 2808525 A DE2808525 A DE 2808525A DE 2808525 A1 DE2808525 A1 DE 2808525A1
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    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F11/00Methods or devices for treatment of the ears or hearing sense; Non-electric hearing aids; Methods or devices for enabling ear patients to achieve auditory perception through physiological senses other than hearing sense; Protective devices for the ears, carried on the body or in the hand
    • A61F11/06Protective devices for the ears
    • A61F11/08Protective devices for the ears internal, e.g. earplugs

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Description

  • Zur Geräuschdämpfung dienende Schutz-
  • vorrichtung zum Einsetzen in den Gehörgang eines menschlichen Ohres.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzvorrichtung nach dem Gattungsbegriff des Hauptanspruches.
  • Derartige Schutzvorrichtungen sind aus der DE-AS 19 47 740 bekannt. Dort ist für den vom Mantel umschlossenen Hohlraum eine Füllung aus weißem, feinporigem Schaumstoff vorgesehen, der die Dämpfung erhöht, jedoch einen zweiten Arbeitsgang zum Einführen erfordert und die elastische Verformbarkeit der Schutzvorrichtung beeinträchtigt. Außerdem muß arn Außenmantel an der flbergangszone des Hohlraumes in den schwach kegelig ausgebildeten Fußteil ein verengter bzw. sich verjüngender Mantelabschnitt vorgesehen werden, durch welchen die Herstellung des Mantels erschwert wird und die Herausnahme der Füllung, z.B. zu Reinigungszwecken, für den Benutzer nur schwer durchführbar ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung der Schutzvorrichtung zu vereinfachen, insbesondere eine Herstellung des Kopfteiles mit dem anschließenden zylindrischen Längsabschnitt in nur einem Arbeitsgang zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung der Schutzvorrichtung hat den Vorteil, daß auf eine aufwendige Schaumstoff-Füllung verzichtet werden kann. Dabei kann aber die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung selbst aus Schaumstoff bestehen. Die Erhöhungen bzw. Lamellen ergeben eine ausreichende Steifigkeit zum Einsetzen der Schutzvorrichtung in das Ohr und können ohne Schwierigkeiten mit dem Mantel in einem Arbeitsgang hergestellt werden. Außerdem wird dadurch eine gute Geräuschdämpfung erzielt.
  • Die Lamellen können in beliebiger Anzahl und mit beliebigem Querschnitt vorgesehen werden und sind zweckmäßig ringförmig ausgebildet. Die axialen Abstände zwischen den Lamellen können unterschiedlich sein.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schutzvorrichtung im Adialschnitt, Fig, 2 eine andere Ausführungsform der Schutzvorrichtung, mit einem am Fußteil angeordneten Griff-Ansatz, in einer Darstellung entsprechend Fig. 1, und Fig. 3 eine weitere Ausführungsform, jedoch mit getrennt herzustellendem Fußteil, in einer Darstellung entsprechend Fig. 1.
  • Die Schutzvorrichtung nach Fig. 1 hat einen napfförmigen und zu seiner Längsachse L rotationssymmetrischen Mantel 1, der einen durchgehenden Hohlraum 2 einschließt, welcher einseitig durch einen etwa halbkugelförmigen Kopfteil 3 abgeschlossen ist. An diesen schließt sich ein schwach konischer Zwischenabschnitt 4 an, dessen Wandstärke kleiner als die Wandstärke im Kopfteil 3 ausgebildet ist.- Der Zwischen abschnitt 4 geht in eine Mittelzone 5 über, in welcher der Hohlraum 2 zylindrisch ausgebildet ist. Diese Mittelzone trägt drei in unterschiedlichen axialen Abständen hintereinander angeordnete, radial abstehende Halterippen 6, 7 und 8, die einen aus Fig. 1 erkennbaren, gegen den Kopfteil 3 stumpfkegelig geridteten Querschnitt haben. Der Außendurchmesser dieser Halterippen, die nach dem Einsetzen der Schutzvorrichtung in den Gehörgang eines menschlichen Ohres einen sicheren Sitz der Schutzvorrichtung gewährleisten, nimmt von deren dem Kopfteil 3 am nächsten liegenden Halterippe 6 bei den anderen Halterippen jeweils zu. Außerdem ist der axiale Abstand zwischen der obersten Halterippe 6 und der darunter liegenden, mittleren Halterippe 7 wesentlich größer gewählt als zwischen dieser und der unteren Halterippe 8.
  • An die die Halterippen 6, 7 und 8 tragende Mittelzone des Mantels 1 schließt sich ein mit diesem einstückig verbundener Fußteil 10 an, welcher eine kegelige Ubergangszone 11 zum Mantel 1 aufweist, die hohlkegelig ausgebildet ist und einen nach außen sich konisch erweiternden Innenraum 12 umschließt. An diese Übergangszone 11 schließt sich eine rohrförmige Endzone 13 an.
  • Um die Geräuschdämpfung im Empfindlichkeitsbereich eines menschlichen Ohres zu erhöhen, sind in dem Innenhohlraum 2 des Mantels 1 mehrere Lamellen 15 bis 18 angeordnet. Außerdem ist im Ubergangsbereich vom zylindrischen Innenraum 2 der Mittelzone 5 zum kegeligen Innenraum 12 der Fußzone 10 eine zusätzliche Lamelle 19 vorgesehen, durch welche der Innenraum 2 abgeschIrmt wird. Die Lamellen 15 bis 18 ergeben eine akustische Unterteilung des Innenraums in einzelne Dämpfungskammern, welche durch die gewählte Hintereinanderschaltung eine besonders günstige Verteilung über den gesamten Frequenzbereich der störenden Geräusche ergeben.
  • Hierzu ist im einzelnen vorgesehen, daß die beiden obersten Lamellen 15 und 16 auf den schwach kegeligen Zwischenabschnitt 4 verteilt sind, während die dem Fußteil 10 näher liegenden Lamellen 17 und 18 jeweils im Fußbereich zwischen den Lamellen 6 und 7 bzw. 7 und 8 angeordnet sind. Diese Anordnung ermöglicht es, daß ein zur Herstellung des Mantels 1 verwendeter Kern ohne zusätzliche Mittel aus dem fertig gepreßten Mantel 1 nach außen in axialer Richtung herausgezogen werden kann, weil sich dann die Lamellen leicht verformen können, wobei die Ausweitung des Mantels 1 nach außen ohne weiteres möglich ist.
  • Die Lamellen 15 bis 18 umschließen ebenso wie die unterste Lamelle 19 Durchgangsöffnungen, welche wie beispielsweise die Durchgangsöffnung 20 der untersten Lamelle 19 einen Durchmesser haben, der wesentlich kleiner, beispielsweise beim dargestellten Ausführungsbeispiel>etwa halb so groß wie der Innendurchmesser des zugehörigen Abschnitts des Hohlraums 2 ist.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist der Mantel 1 einschließlich des Kopfteils 3, der drei Halterippen 6 bis 8 sowie des Fußteils 10 aus einem Werkstoff hergestellt, der eine Härte von weniger als vierzig shore aufweist. Als Werkstoff kann bevorzugt Silikon-Gummi oder ein ähnlich weich eingestellter Kunststoff verwendet sein. Wie aus Fig. 1 leicht erkennbar ist, können die am Außenumfang des Mantels 1 sitzenden Halterippen 6 bis 8 in ihrem Durchmesser oben nach unten gegen den Fußteil hin sich vergrößernde Außendurchmesser aufweisen. Hierdurch ist gewährleistet, daß die drei Halterippen infolge ihrer dachziegel- bzw. schuppenartigen Anordnung im Gehörgang eine sehr wirkungsvolle Sicherung gegen ein Herausfallen der Schutzvorrichtung aus dem Gehörgang und darüberhinaus eine gute Abdichtung gegen die Wandung des Gehörganges ergeben. Zur Verbesserung der Abdichtung sind beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, wie auch bei den beiden übrigen Ausführungsbeispielen, die axialen Abstände der beiden Halterippen 7 und 8 kleiner -gewählt als der Abstand der mittleren Halterippe 7 gegenüber der darüber sitzenden Halterippe 6.
  • Die axiale Länge des rippenfreien Zwischenabschnitts 4 zwischen dem Kopfteil 3 und der Ansatzzone der obersten Halterippe 6 am Außenumfang der Mittelzone 5 ist wesentlich größer als der Durchmesser des Kopfteils 3 gewählt, wobei die Wandstärke 21 des Kopfteils 3 etwa eineinhalbmal so groß ist wie die nicht näher bezeichnete Wandstärke am Zwischenabschnitt 4. Die Wandstärke des Zwischenabschnitts 4 liegt unter 0,6 mm.
  • Bei einer in der Zeichnung nicht wiedergegebenen abgewandelten Ausführungsform können die im Hohlraum 2 des Mantels angeordneten Lamellen auch axial zur Hohlkörperachse L verlaufen.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist ein Mantel 1 vorgesehen, welcher im wesentlichen mit demjenigen nach Fig.i übereinstimmt. Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel nadl Fig. 1 ist jedoch beim zweiten Ausführungsbeispiel am Fußteil 10 ein von dessen unterer Stirnseite 22 abstehender Ansatz 23 vorgesehen, welcher vorzugsweise in der dargestellten Anordnung wenigstens annähernd parallel zur Längsachse L des Hohlraums 2 verläuft. Dieser Ansatz 23 erleichtert das Herausnehmen der Schutzvorrichtung aus dem Gehörgang, ohne daß der Träger der Schutzvorrichtung bei eingesetzter Schutzvorrichtung irgenàze behindert werden kann.
  • Beim Ausführungsbepiel nach Fig. 3 ist ein Fußteil 24 vorgesehen, der getrennt vom Mantel 1 hergestellt ist und eine WerI-»stofShärte aufweist, die höher als diejenige des Mantels 1 und seiner Rippen 6 bis 8 ist. Zwischen dem Mantel 1 und dem Fußteil 24 ist eine dauerhafte Verbindung durch eine Klebezone 25 hergestellt, wobei die Haltbarkeit der Klebeverbindung durch eine kegelige Ausbildung der unteren Stirnzone des Mantels 1 erreicht ist. Beim dritten Ausführungsbeispiel ist die den Hohlraum 2 nach außen begrenzende Lamelle 26 wie die unterste Lamelle 19 der vorher beschriebeen Ausführungsbeispiele ausgebildet, jedoch an den getrennt hergestellten Fußteil angeformt.
  • Leerseite

Claims (1)

  1. Ansprüche 1. Zur Geräuschdämpfung dienende Schuzvorrichtung zum Einsetzen in den Gehörgang des menschlichen Ohres, mit einem napfförmigen und zu seiner Längsachse wenigstens annähernd rotationssymmetrischen, einen Hohlraum einschließenden Mantel, der einen etwa halbkugelförmigen Kopfteil hat, an den sich ein wenigstens annähernd zylindrischer Längsabschnitt anschließt, der an seiner von dem Kopfteil abgekehrten Mittelzone mehrere in axialem Abstand hintereinander angeordnete, radial abstehende Halterippen trägt und unterhalb der Halterippen mit einem hohlkegeligen Fußteil verbunden ist, der einen größeren Außendurchmesser als die Halterippen hat, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,t daß der Hohlraum (2) mehrere Erhöhungen, vorzugsweise Lamellen (15 bis 18) enthält, die an der den Hohlraum (2) einschließenden des des Mantels (1) einstückig mit dieser verbunden sind+ 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (15 bis 19) ringförmig oder ringsektorförmig ausgebildet sind und sich vorzugsweise radial zur Längsachse (L) des Hohlraumes (2) erstrecken.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (15 bis 19) unterschiedlich große axiale Abstände voneinander haben.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, sich den halbkugelförmigen Kopfteil (3) ein in die Mittelzone (5) übergehender Zwischenabschnitt (4) anschließt, in welchemnindestens eine, vorzugsweise zwei Lamellen (15, 16) angeordnet sind.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der die Halterippen (6, 7, 8) tragenden Mittelzone (5) des Mantels (1) mindestens eine, vorzugsweise zwei Lamellen (17, 18) angeordnet sind.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Lamellen (17, 18) zwischen zwei Fußzonen der Halterippen (# bis 9) angeordnet sind.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Ubergangsbereich des zylindreschen H&&ilraumabschnI## (2) zu dem im hohlkegeligen Fußteil (10) vorgesehenen Innenraum (12) eine ringförmige oder ringsektorförmige Lamelle (19) vorgesehen ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Lamelle (19) eine Durchgangsöffnung (20) umschließt, deren Durchmesser wesentlich kleiner, vorzugsweise halb so groß wie der Innendurchmesser des zugehörigen Hohlraumabschnitts (2) ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Herstellung des Mantels (1) verwendete Werkstoff eine Härte von weniger als vierzig shore aufweist.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel aus Silikon-Kautschuk oder aus einem ähnlich weich eingestellten Kunststoff, vorzugsweise aus geschäumtem Kunststoff, hergestellt ist.
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußteil (24) eine andere Werkstoffhärte aufweist als der Mantel (1) und seine Rippen (6 bis 8).
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die am Außenumfang des Mantels (1) sitzenden Halterippen (6 bis 9) einen sich von oben nach unten gegen den Fußteil (10, 24) vergrößernden - Außendurchmesser aufweisen.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die axialen Abstände der am Außenumfang des Mantels (1) sitzenden Halterippen (6 bis 9) nach unten hin kleiner sind als die oberen, dem Kopfteil (3) näher liegenden Abstände.
    1 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Fußteil (10) ein von der unteren Stirnseite (22) des Fußteils abstehender Ansatz (23) vorgesehen ist, der vorzugsweise parallel zur Isängsachse des Hohlraums (2) verläuft und als Handgriff verwendbar ist.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge des rippenfreien Zwischenabschnittes (4) zwischen dem Kopfteil (3) und dem Ansatz der oberen Halterippe mindestens dem Durchmesser des Kopfteiles entspricht.
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (3) eine wesentlich größere, vorzugsweise etwa 1,5-mal so große Wandstärke als der Zwischenabschnitt (4) aufweist.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke am Zwischenabschnitt (4> weniger als 0,6 mm beträgt.
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen im Hohlraum des Mantels (1) eine in Richtung der Längsachse (L) des Hohlraums (2) verlaufende Komponente enthalten bzw.
    parallel zur Längsachse (L) verlaufen.
    19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Querschnitte der Lamellen zur Mitte des Hohlraumes (2) hin verjüngen.
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