DE280772C - - Google Patents

Info

Publication number
DE280772C
DE280772C DENDAT280772D DE280772DA DE280772C DE 280772 C DE280772 C DE 280772C DE NDAT280772 D DENDAT280772 D DE NDAT280772D DE 280772D A DE280772D A DE 280772DA DE 280772 C DE280772 C DE 280772C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fall
mixing chamber
mixer
obstacles
mixing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT280772D
Other languages
English (en)
Publication of DE280772C publication Critical patent/DE280772C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/02Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions without using driven mechanical means effecting the mixing
    • B28C5/04Gravitational mixing; Mixing by intermingling streams of ingredients

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 280772 -' KLASSE 80«. GRUPPE
DANIEL STAUTER in ZWEIBRÜCKEN, Pfalz.
befestigten stabförmigen Hindernissen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine stehende Freifallmischmaschine für Beton u. dgl., bei der das zu mischende Gut beim Durchfallen durch den Mischkasten in bekannter Weise durch an den Kastenwandungen befestigte stabförmige Hindernisse fortwährend gewendet und gedreht und dadurch auf das innigste gemischt wird. Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
ίο durch die eigenartige Anordnung der in dem Freifallmischer angebrachten Hindernisse,welche bezweckt, ein gleichgutes Mischen sowohl von fein- als auch grobkörnigem Gut zu ermöglichen, ohne daß irgendeine Änderung an der Mischvorrichtung selbst vorgenommen zu werden braucht. Es wird dieses gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die in die Mischkammer eingebauten Hindernisse aus Röhren bestehen, welche lose und exzentrisch auf festen und gegeneinander versetzten Stäben oder Bolzen aufgehängt sind, so daß sie beim Durchfallen gröberer Stücke infolge ihrer eigenartigen Aufhängung seitlich ausweichen können, wodurch Verstopfungen u. dgl. vollständig vermieden werden. Die Neuerung läßt sich sowohl bei einfachen Freifallmischern als auch bei solchen mit getrennten Massebehältern und selbsttätiger Zuführung der Mischmassen verwenden. In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel "eine Freifallmischmaschine dargestellt, bei dem die zu mischenden Massen (Kies, Zement, Wasser) aus getrennten Behältern der Mischkammer zugeführt und in dieser gemischt werden. Es zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Maschine und
Fig. 2 einen Teil eines senkrechten Schnittes durch die Mischkammer in größerem Maßstabe.
Der im Innern der Maschine befindlichen Mischkammer wird das Mischgut (Kies, Kleinschlag) usw. aus dem Behälter α durch eine von einem Rüttelwerk r auf und ab bewegte Förderbahn zugeführt und dabei gleichzeitig unter einer aus dem Behälter c gespeisten Brause d angefeuchtet. In der kanalartigen Mischkammer sind versetzt zueinander stehende Stäbe oder Bolzen befestigt, auf welche Rohrstücke e lose aufgehängt sind. Der Durchmesser dieser Röhren e ist so bemessen, daß die übereinander liegenden Röhren sich gegenseitig überschneiden, und zwar derart, daß selbst das feinkörnigste Gut nicht ungehindert durchfallen kann, sondern von einem Rohr auf das andere fallen muß. Grobstückiges Gut fällt in der gleichen Weise durch die Mischkammer hindurch wie feines, wobei jedoch die lose aufgehängten Rohre seitlich ausweichen können und dadurch selbst die gröbsten Stücke nicht festhalten. Es kann sonach Mischgut in allen üblichen Korngrößen ohne irgendwelche Veränderung an der Mischmaschine durch die Mischkammer geschickt werden, wobei die Mischung in jedem Falle gleich gut ist. Während des Fallens des angefeuchteten Gutes wird mit Hilfe
eines von einem Ventilator ν erzeugten Luftstromes aus dem mit einer Förderkette k versehenen Behälter b Zement entnommen und in Staubform durch Rohr η in die Mischkammer geblasen.
Der Zementstaub schlägt sich auf dem die Mischkammer durcheilenden Mischgut nieder nnd hüllt dasselbe vollständig ein. Die Zementumhüllung wird eine äußerst gleichmäßige, da
ίο das von einem Rohr zum anderen fallende Gut fortwährend gewendet und gedreht wird, so daß es der Zementluftstrom von jeder Seite treffen muß. Am Auslauf h der Mischkammer ist eine Stauklappe f angebracht, welche einen Teil des Gutes zurückhält und dadurch ein Austreten der Luft verhütet. Der Luftstrom wird durch Kanal I und Rohr 0 nach dem Wasserbehälter c geführt, wo sich etwa mitgeführter Zementstaub niederschlägt. Der Antrieb der bewegten Maschinenteile kann durch einen Motor m oder auch von Hand erfolgen. Der Erfindungsgegenstand läßt sich bei den verschiedenen bekannten Arten von Freifallmischern mit dem gleichen Erfolge verwenden.

Claims (1)

  1. 25 Patent-Anspruch:
    Stehende Freifallmischmaschine für Beton u. dgl. mit in den Wandungen des Mischgefäßes befestigten stabförmigen Hindernissen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Hindernisse aus Röhren bestehen, welche lose und exzentrisch auf festen, gegeneinander versetzten Stäben oder Bolzen so aufgehängt sind, daß sie beim Durchfallen größerer Stücke seitlich ausweichen und dadurch ein Festsetzen der letzteren und Verstopfen der Mischvorrichtung verhüten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT280772D Active DE280772C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE280772C true DE280772C (de)

Family

ID=536565

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT280772D Active DE280772C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE280772C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2337129C3 (de) Vorrichtung zum Bereiten und Abgeben von Faser-Beton-Gemischen
DE2635866C2 (de) Vorrichtung zum Aufbereiten von Fasern zur Zumischung zu Spritzbeton
DE280772C (de)
DE2936198C2 (de) Vorrichtung zur Aufhaldung von Schüttgütern unterschiedlicher Korngröße
DE4319839C2 (de) Mischer für Trockenfutter
DE1782327C3 (de)
DE2819726A1 (de) Schwerkraftmischer fuer pulverfoermiges bis koerniges gut
DE168031C (de)
CH663568A5 (de) Vorrichtung fuer die zugabe von fasern zu frischbeton oder -moertel beim mischen.
DE2043608C2 (de) Tellermischer
DE102446C (de)
DE3004890A1 (de) Verfahren zur herstellung von fertigmoertel, vorzugsweise von verarbeitungsfertigem moertel
DE34431C (de) Vorrichtung zum gleichmäfsigen Mischen pulverförmiger und feinkörniger Stoffe
DE2831740C2 (de) Vorrichtung zum Entmischen einer Betonmischung in ihre verschiedenen Komponenten
DE185270C (de)
DE215035C (de)
AT326382B (de) Analage zur dosierten zuführung mehrerer feinkörniger bis staubförmiger substanzen aus einem dosierbehälter in einen an demselben angesetzten wiegebehälter
DE191140C (de)
DE311313C (de)
DE1226541B (de) Vorrichtung zum Mischen von Stoffen
DE304492C (de)
DE250640C (de)
DE19729196C2 (de) Mischquirl für eine Einrichtung zum Vermischen und Fördern eines Schüttgutes mit Wasser
AT390892B (de) Mischer
DE299224C (de)