DE280730C - - Google Patents

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DE280730C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/22Use of propulsion power plant or units on vessels the propulsion power units being controlled from exterior of engine room, e.g. from navigation bridge; Arrangements of order telegraphs
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B9/00Order telegraph apparatus, i.e. means for transmitting one of a finite number of different orders at the discretion of the user, e.g. bridge to engine room orders in ships
    • G08B9/08Order telegraph apparatus, i.e. means for transmitting one of a finite number of different orders at the discretion of the user, e.g. bridge to engine room orders in ships mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- -Ja 280730 KLASSE 74 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für Befehlsübertragung, bei welcher die Befehle vom Geber zum Empfänger durch Übertragungsorgane, wie Seile, Ketten, Riemen ο. dgl. übermittelt werden, die als endloses Band über j Scheiben, Trommeln o. dgl. geschlungen sind, die an Geber und Empfänger angeordnet sind. Bei derartigen Einrichtungen, wie sie namentlich an Bord von Schiffen Verwendung finden,
ίο besteht vielfach die Notwendigkeit, nicht nur eine Kontrolle über die Befehlsübertragung durch Klingelzeichen usw. zu erhalten, sondern es wird oft auch die Forderung gestellt, daß die Übermittlungsmöglichkeit eines neuen Signals von der richtigen Ausführung des vorhergehenden abhängig gemacht wird.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, eine solche Einrichtung zu schaffen, und sie löst diese Aufgabe, grundsätzlich dadurch, daß eine selbstständige Drehung des Empfängers durch eine Verblockungseinrichtung vermieden wird, die erst durch eine vom Geber aus eingeleitete Drehung in einem eindeutigen Sinne gelöst wird,. der dem zu übertragenden Befehle entspricht.
Die für die Ausführung des Befehls selbst notwendige Bewegung des betreffenden Organs am Empfänger, beispielsweise also die Drehung einer .Fahrschalterwelle, wird durch die vorbereitende Übertragungsbewegung des Gebers nach Größe und Richtung ebenfalls eindeutig und derart festgelegt, daß die Rückführung des Empfängers in die .Ausgangslage zur Entgegennahme eines neuen Befehls erst nach Ausführung des ersten Befehls ermöglicht ist.
Eine im Sinne der Erfindung wirkende Einrichtung ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht. Es ist dabei angenommen, daß es sich um die Befehlsübertragung zur Bedienung der Munitionswinden für Schiffsgeschütze handelt.
Es zeigen Fig. ι eine Vorderansicht des Gebers,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Geber nach A-B der Fig. 1, . Fig. 3 eine Vorderansicht des Empfängers,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Empfänger nach C-D der Fig. 3,
Fig. 5 bis 7 charakteristische Stellungen eines wesentlichen Teiles des Empfängers.
Die Achse 2 des Geberapparats (Fig. 1 und 2) ist drehbar in der Grundplatte .1 befestigt und trägt an einem Vierkant 3 den Einstellhebel .4 mit dem Zeiger 5, der auf «die verschiedenen Geberstellungen I, Halt, II auf der. Deckplatte 6 weist. Auf der Achse sind das Kettenrad 7 und das Rastenrad 8 befestigt, das mit den bei 9 und 10. drehbar gelagerten und federnd gegeneinander beweglichen Rastenhebeln 11 und 12 bzw. in diesen gelagerten Rollen 13 und 14 zusammenwirkt und die Geberachse in der »Halt«-Lage festlegt. .
Um das Kettenrad 7 legt sich eine Gliederkette 15, die über Führungsrollen 16, 17 · geleitet ist und sich beispielsweise.in ein Seil ,18 fortsetzt, an welches wiederum am Empfänger
eine Kette 19 angeschlossen ist, die ihrerseits ein am Empfänger befindliches Kettenrad 20 antreibt. Am Empfänger ist ebenso wie am Geber in seiner Grundplatte 21 drehbar eine Achse 22 gelagert, die beispielsweise mit dem Fahrschalter der Munitionswinde verbunden sein kann und an derem vorderen Ende ein Stellhebel 23 (Fig. 3) befestigt ist, der mit seinem Weiser 24 auf die auf der Deckplatte 25 befindlichen, den am Gebet angebrachten entsprechenden Aufschriften zeigt. Das Kettenrad 20 sitzt lose auf der Achse 22 und ist mit einem Zeiger 26 versehen, der sich genau entsprechend der Stellung des Geberhebels 4 auf die Aufschriften der Platte 25 einstellt. Beide Weiser stehen somit im Ruhezustande auf »Halt«, ebenso auch der Hebel 23.
Die Nabe des Kettenrades 20 ist rückwärts verlängert und trägt einen Steuerwulst 27 so-
ao wie einen Fortsatz 28, an dessen Rückseite radial verschiebbar und unter dem Einfluß einer Zugfeder 29 stehend ein Mitnehmerglied
■ 30 gelagert ist. Es wird gesteuert durch eine an ihm gelagerte Rolle 31, die mit einem an der Grundplatte befestigten Nocken 32 zusammenwirkt, und kuppelt in bestimmten Lagen das Kettenrad 20 mit einer fest auf der Achse 22 sitzenden Sperrscheibe 33, die zu diesem Zweck mit einem Ausschnitt 34 versehen ist.
Die Nabe 35 der Scheibe 33 trägt ferner einen Sperrwulst 36, der sich um den halben Nabenumfang erstreckt und mit zwei an der Grundplatte 21 drehbar gelagerten Klinken 37, 38 zusammenwirkt. Diese besitzen, seitlich gesehen, die aus Fig. 4 ersichtliche Form. Die Klinkenansätze 39 und 40 (Fig. 5 bis 7) legen sich in der Mittellage des Empfängers mit den Flächen 41 und 42 gegen die oberen Rasten des Wulstes 36 und hindern die Sperrscheibe 33 und somit die Achse 22 an der Drehung, während die Klinkenansätze 43 und 44 sich seitlich an den Steuerwulst 27 legen, wie dies Fig. 5 zeigt. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
In der Haltstellung nehmen die Teile am Geber und Empfänger die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Lage ein. Die Stellhebel 4 und 23 stehen dabei auf »Halt«, das Kettenrad am Geber wird durch die Rasten festgehalten und hält somit auch das Kettenrad am Empfänger in einer bestimmten Stellung, in der die Achse 22 und die Steuer- bzw. Sperrwülste 27 bzw. 36 die aus Fig. 5 ersichtliche Lage einnehmen, in der die Klinken 37 und 38 sich mit den Ansätzen 39, 40 gegen die Oberkanten des Wulstes 36 und mit den Ansätzen 43, 44 seitlich an den Wulst 27 anlegen. Die Mitnehmervorrichtung am Fortsatz 28 wird durch Anliegen der Rolle 31 am Nocken 32 in der entkuppelten Stellung gehalten.
Wird nun durch den Stellhebel 4 eine Drehung im Sinne des Uhrzeigers bis zur Stellung I ausgeführt, so bewogt sich das Kettenrad 20 im gleichen Sinne, während die Achse 22 selbst in der Ruhelage verbleibt. Der Zeiger 26 gelangt somit ebenfalls bis zur Stellung I. Der Wulst 27 bewegt bei der Drehung des Kettenrades die Klinke 37 seitwärts, der Fortsatz 28 nimmt an der Drehung des Kettenrades teil, . wobei das Mitnehmerglied 30 infolge Abgleitens der Rolle 31 von dem Nocken 32 frei wird und auf dem Umfang der Sperrscheibe 33 entlang gleiten kann. Die Teile nehmen nach Vollendung der Drehung die in Fig. 6 dargestellte Lage ein, aus der ersichtlich ist, daß infolge des Seitwärtsschwingens der Klinke 37 die Verblockung für die Achse 22 in dem Sinne aufgehoben ist, daß eine Drehung dieser Achse durch den Hebel 23 ebenfalls im Sinne des Uhrzeigers erfolgen kann. Am Empfänger kann somit, folgend dem Signal des Gebers, die Bewegung ausgelöst . und beispielsweise durch Rechtsdrehung des Hebels 23 ein Fahrschalter in entsprechende Tätigkeit gesetzt werden. Die Drehung des Hebels 23 ist in ihrer Größe begrenzt dadurch, daß be:m Abschluß der Bewegung der Ausschnitt 34 in Zusammenwirken mit dem Mitnehmerglied 30 gelangt, das in den Ausschnitt einfällt und die Sperrscheibe 33 und somit auch die Achse 22 an der weiteren Drehung hindert. Diese Stellung ist aus Fig. 7 ersichtlich.
Die vorgeschriebene Bewegung kann nun über die erforderliche Zeitspanne ausgedehnt werden, die entweder vom Geber oder vom Empfänger aus dadurch bestimmt wird, daß nach ihrem Ablauf der Geber- bzw. ■ Empfängerhebel in die Ausgangslage zurückgedreht wird. Ein Hindernis für diese Bewegung besteht nicht, da ja die Achse 22 für die Rückwärtsdrehung freigegeben ist, wie dies Fig. 7 veranschaulicht. Bei der Rückwärtsdrehung werden nun, da die Sperrscheibe mit dem Fortsatz 28 und somit mit dem Kettenrade 20 gekuppelt ist, die sämtlichen Teile gleichzeitig bewegt, und zwar so lange, bis der Sperrwulst 36 mit seiner rechten oberen Kante an die Sperrkante 42 des Klinkenfortsatzes 40 anstößt, d. h. also bis zur Ausgangslage, wie sie in Fg. 5 dargestellt ist. Die sichere Rückführung in die Ausgangslage wird durch die Rastenwirkung am Geber gewährleistet. Die sämtlichen Teile nehmen nun wieder die Ausgangslage ein und sind für einen neuen Befehl bereit, der, wie aus der beschriebenen Wirkungsweise ersichtlich, immer erst dann erfolgen kann, wenn der vorhergehende richtig, d. h. der am Geber ausgegebenen Weisung entsprechend, ausgeführt ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung für Befehlsübertragung, bei welcher die Befehle vom Geber zum
    Empfänger durch über Scheiben, Trommeln o. dgl. geschlungene Organe (Seile, Ketten, Riemen o. dgl.) übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine selbständige Drehung des Empfängers durch eine diesen in beiden Drehrichtungen sperrende Verblockungseinrichtung (36 bis 42) verhindert wird, die erst durch eine vom Geber aus eingeleitete Drehung in einem eindeutigen, dem zu übertragenden Befehle entsprechenden Sinne gelöst wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Ausführung des Befehles notwendige Bewegung des betreffenden Organes (20, 27 und 28) am Empfänger durch die vorbereitende Übertragungsbewegung des Gebers nach Größe und Richtung eindeutig und derart festgelegt ist, daß die Rückführung des Empfängers in die Ausgangslage zur Entgegennahme eines neuen Befehls erst nach Ausführung des ersten Befehls ermöglicht ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse des Empfängers lose drehbar eine von dem TJbertragungsorgan (Kette 15, Seil 18, Kette 19) angetriebene Scheibe (20) und fest mit . der Achse verbunden eine Sperrscheibe (33) angeordnet sind, an der ein Wulst (36) o. dgl. vorgesehen ist, der mit am Empfängergegehäuse befestigten Klinken (37 und 38) derart steuernd bzw. verblockend zusammenwirkt, daß bei der Drehung der Antriebsscheibe (20) jeweils die eine Klinke aus der Sperrung ausgehoben und damit die Sperrscheibe (33) zu einer nach Größe und Richtung vom Geber bestimmten Drehung freigegeben wird, nach deren Ausführung durch eine an der Antriebsscheibe voi gesehene Mitnehmer vorrichtung (30), die in der Verblockungsstellung der Klinken ausgeschaltet ist, eine Kupplung der beiden Scheiben zwecks Rückführung in die Anfangsstellung erfolgen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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