DE280585C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/02—Exposure apparatus for contact printing
- G03B27/14—Details
- G03B27/28—Edge-masking devices
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280585 KLASSE 57c. GRUPPE
CHRISTIAN SEITZ jun. in AUGSBURG.
Kopierbrett für Vignettenkopien, Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kopiervorrichtung, welche vorzugsweise zur Herstellung
von Vignettenkopien bestimmt ist. Bei diesen wird bekanntermaßen zunächst die Vignette aufkopiert, worauf man unter Verwendung
einer entsprechenden Maske, die zum Abdecken der bereits belichteten Stellen dient,
das eigentliche Bild einkopiert.
Bis jetzt bereitete es Verhältnismäßig große ίο Schwierigkeiten, Maske, Vignette und Negativ
stets in entsprechende Übereinstimmung zueinander zu bringen bzw. ein Verschieben dieser
Hilfsmittel und des Negativs zu verhindern.
Diesem Mißstand wird bei dem neuen Kopierapparat dadurch vorgebeugt, daß für das
Negativ sowohl als auch für das Papier für die Vignette und für die Maske gesonderte Klemmorgane
vorgesehen sind, die unabhängig voneinander eingestellt werden können und dadurch
die einzelnen Teile in der ihnen gegebenen Lage sichern;
Der Erfindungsgegenstand ist in den Fig. 1 bis 4 näher veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Draufsicht auf den Kopierapparat
und Fig. 2 eine Seitenansicht, während die Fig. 3 und 4 Masken bzw. Vignetten zeigen.
Der Kopierapparat besteht aus den beiden Tafeln α und b, die an ihrer Unterseite durch
ein Scharnier c miteinander in Verbindung stehen.
In gestreckter Lage werden die beiden Brettchen durch eine Feder d gehalten, die mit ihrem
vorderen Ende das Brettchen α unterstützt.
Soll letzteres bei der Herstellung von Kopien behufs Freilegung derselben entfernt werden,
so braucht man nur die Feder d nach der Seite hin auszuschwingen, worauf das Brettchen a
niedergedrückt werden kann.
Am größeren Bretteil b sitzen nebeneinander drei federnde Klammern e, f und g, die mit
ihren nach unten gerichteten Nasen über einen als Anschlag für das Kopierpapier dienenden
Steg h greifen. Außerdem ist am Brettchen b noch eine winkelförmig abgebogene Schiene i
angelenkt, welche den Zweck hat, den unteren Rand des zu kopierenden Papiers vor Belichtung
zu schützen. Diese Schiene wird nach dem Einlegen des Papiers in die in Fig. 1 in
ausgezogenen Linien dargestellte Lage verbracht.
Weiterhin sind an dem Bretteil b zwei federnde Klammern k und I vorgesehen, welche
zum Festlegen des Negativs oder, beim Einkopieren der Vignette, zum Festklemmen der
über diese zu legenden Glasplatte bestimmt sind.
Der Gebrauch des neuen Kopierbrettes gestaltet sich wie folgt. Angenommen, es sei eine
Kopie herzustellen, die zunächst einen Vignettenaufdruck erhalten soll. Zu diesem Zweck beschneidet
man den unteren Schmalrand der Vignette in der aus der Fig. 3 ersichtlichen Weise, d. h. man läßt in der Mitte einen etwa
2 mm breiten Streifen m vorstehen. Nun öffnet man die drei Klammern e, f und g und schiebt
das lichtempfindliche Papier unter dieselben, bis es sein Widerlager am Steg h findet.
Hierauf läßt man die Klammern nieder, so daß das unbelichtete Papier durch dieselben
gehalten wird. . Nun öffnet man die mittlere Klammer f und legt die Vignette so ein, daß
sie mit ihrem vorstehenden Rand m unter der
Klammer f zu liegen kommt und so gleichfalls festgehalten wird. Das Ganze überdeckt
man dann mit einer Glasplatte, die man mit Hilfe der federnden Klammern k, I festlegt.
Nachdem nun die Vignette einkopiert ist, verbringt man die in Fig. 4 dargestellte Maske, welche man so eingeschnitten hat, daß an derjenigen Stelle, welche der Mittelklammer f entspricht, ein freier Raum verbleibt, während die angrenzenden Teile vorspringende Ränder 0 bilden, mit letzteren unter die Klammern e, g und entfernt durch einfaches Anheben der Klammer f die Vignette. Während dieser Vorgänge wird die Kopie stets durch die Klammern e, g bzw. f festgehalten.
Nachdem nun die Vignette einkopiert ist, verbringt man die in Fig. 4 dargestellte Maske, welche man so eingeschnitten hat, daß an derjenigen Stelle, welche der Mittelklammer f entspricht, ein freier Raum verbleibt, während die angrenzenden Teile vorspringende Ränder 0 bilden, mit letzteren unter die Klammern e, g und entfernt durch einfaches Anheben der Klammer f die Vignette. Während dieser Vorgänge wird die Kopie stets durch die Klammern e, g bzw. f festgehalten.
Die Maske wird also unter den Klammern e und g festgehalten, wobei die Mittelklammer f
in ihrer Lage verbleibt, so daß die Kopie auch bei diesem Vorgang gesichert ist. Zum Schlüsse
bringt man das Negativ :n die gewünschte Lage und legt dasselbe wie vorher die Glasscheibe
mit den Klammern k und I fest und vollendet die Kopie.
Bei allen Kopiervorgängen muß der Winkel i von der gestrichelten in die in Fig. 1 dargestellte
Lage gebracht werden, so daß auch der äußere Rand der Kopie vor Belichtung geschützt
ist. Gesichert wird der Winkel i durch zwei Dorne p (Fig- 1), welche verhindern, daß
er sich nach oben, oder nach unten bewegen kann.
Claims (3)
1. Kopierbrett für Vignettenkopien, gekennzeichnet durch voneinander unabhängige
Klemmorgane zum Festhalten des Negativs oder einer Glasplatte und zum Festklemmen von Maske und Vignette.
2. Kopierbrett nach Anspruch 1, auf dessen Hauptteil nebeneinander drei, gegen
die Unterlage drückende Klammern e, f, g sitzen, die über einen als Anschlag für das
Kopierpapier u. dgl. dienenden Steg (A) greifen und unabhängig voneinander gelöst
und geschlossen werden können.
3. Kopierbrett nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an demselben
eine Winkelleiste i angelenkt ist, welche über die Klammerenden greift und den
darunterliegenden Papierrand vor Belichtung schützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280585C true DE280585C (de) |
Family
ID=536408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280585D Active DE280585C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280585C (de) |
-
0
- DE DENDAT280585D patent/DE280585C/de active Active
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