DE2805805A1 - Verfahren und einrichtung zum betrieb einer kraftstoffversorgungsanlage mit lambda-regelung - Google Patents
Verfahren und einrichtung zum betrieb einer kraftstoffversorgungsanlage mit lambda-regelungInfo
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Description
-/tr- R. U
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Betrieb einer Kraftstoffversorgungsanlage mit Α-Regelung nach der Gattung
des Hauptanspruchs. Bekannt ist, die Vorrichtung zur A-Rege lung nach Erreichen einer bestimmten Abgassonden-Temperatur
einzuschalten, um dann das Kraftstoff-Luft-Gemisch auf A= 1 zu regeln. Es hat sich nun gezeigt, daß diese Verfahrensweise
gerade bei tiefen Starttemperaturen zu unbefriedigenden Ergebnissen führt, da zwar eine bestimmte Abgassonden-Temperatur
schnell erreicht ist, speziell das Luftansaugrohr jedoch noch so kühl ist, daß der Kraftstoffanteil
des Gemisches an den Innenwänden der Brennkraftmaschine
kondensiert und somit kein optimales Gemisch im Brennraum zur Verfügung steht. Dies wiederum beeinträchtigt sowohl das
Zündverhalten und damit die Laufruhe als auch die Abgaszusammensetzung
.
Das erfindungsgemäße Verfahren mit dem kennzeichnenden Merkmal des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die Regelung
des Kraftstoff-Luft-Gemisches auf den A-Wert = 1 erst
dann erfolgt, wenn neben einer Mindest-Sonden-Temperatur auch eine bestimmte Temperatur der Brennkraftmaschine erreicht
worden ist. Dadurch wird sichergestellt, daß die ^--Regelung
erst dann einsetzt, wenn ein optimales Gemisch auch im Brennraum selbst zur Verfügung gestellt werden kann.
Als vorteilhaft erweist es sich, dem Geber für die Brennkraftmaschinentemperatur
einen hysteresebehafteten Schwellwertschalter nachzuschalten und dafür zu sorgen, daß z.B. bei
einer Brennkraftmaschinentemperatur oberhalb von etwa 10 C das Einschalten der Vorrichtung zur 7V--Regelung allein von
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R- 4 L 4
der Sondentemperatur abhängt, jedoch unterhalb einer Brennkraftmaschinen-Temperatur
von etwa 10° C die Regelung erst ab einer Brennkraftmaschinen-Temperatur von etwa 50 C bzw.
85 C einzuschalten. Welche obere Temperaturgrenze gewählt
wird, ist jeweils auf den einzelnen Brennkraftmaschinentyp
individuell abzustimmen. Als günstige Werte haben sich die genannten Temperaturwerte 50° C und 85° C erwiesen, jedoch
können je nach Brennkraftmaschinentyρ und Einsatzbereich auch
andere Werte günstig sein.
Als weitere vorteilhafte Maßnahme ist in den Unteransprüchen angegeben, das Ausgangssignal des dem Brennkraftmasehinen-Temperaturgeber
nachgeschalteten Schwellwertschalters für eine zusätzliche Steuerung des Gemisches heranzuziehen. Dies zur
Korrektur des Fehlers, der durch Änderung des spezifischen Luftgewichts über der Temperatur bei der Luftmengenmessung
entsteht. Des weiteren wird vorgeschlagen, während des Startvorganges
wegen der möglicherweise auftretenden Störungen eine hohe Temperatur zu simmulieren und erst nach Ende des Startvorganges
die Brennkraftmaschinentemperatur abzufragen und die Vorrichtung zur λ-Regelung entsprechend den vorhandenen
Temperaturen zu schalten.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen Figur 1 ein grobes Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Einrichtung, Figur 2 ein Diagramm zur temperaturabhängigen
Gemischanreicherung und Figur 3 ein Ausführungsbeispiel des im Blockschaltbild nach Figur 1 verwendeten
Schalters.
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-X- R. 4 4 4
Das Ausführungsbeispiel betrifft die Schaltungsanordnung in Brennkraftmaschinen zur Bildung der Einspritzimpulse für
elektromagnetische Einspritzventile. Deren im Zusammenhang mit der Erfindung wesentlichste Teile sind in der Zeichnung
aufgeführt. In Figur 1 ist mit 10 ein Drehzahlgeber bezeichnet und mit 11 ein Luftmengenmesser. Sie sind mit einer Impulserzeugerstufe
12 gekoppelt, deren Ausgang 13 zu einer Korrekturstufe 14 geführt ist. Diese Korrekturstufe 14 besitzt
beim Schaltbild nach Figur 1 drei Eingänge 15 bis 17 für eine Warmlaufanreicherung, eine Zusatzsteuerung zur Beseitigung
des Ansauglufttemperaturfehlers und eine A-Regelung.
Nachgeschaltet ist der Korrekturstufe 14 ein Block 18 der z.B. die erforderlichen Treiberstufen für die Einspritzventile besitzt.
Mit 20 ist eine Abgassonde bezeichnet, der eine Sondenbereitschaftserkennungsstufe
21 zugeordnet ist. Die Abgassonde erfaßt die Sauerstoffionen-Konzentration im Abgas und wird auch
als Sauerstoff sonde oder Ti -Sonde bezeichnet, wobei ^- das
Verhältnis von Sauerstoff zu Kraftstoff darstellt. Ein Geber 22 für die Brennkraftmaschinentemperatur erfaßt die Kühlmittel-Temperatur
und sein Ausgang 23 ist zu einem hysteresebehafteten Schwellwertschalter 24 geführt. Die Ausgänge von
Sondenbereitschafts-Erkennungsstufe 21 und Schwellwertschalter
24 sind zu einem Verknüpfungsglied 25 geführt, dessen
Ausgangssignal die Vorrichtung 26 zur λ,-Regelung schaltet.
Das Meßsignal von der Abgassonde 20 erhält die Vorrichtung 26 zur Λ-Regelung unmittelbar über eine Leitung 27·
Eingangssignale der Korrekturstufe 14 bilden neben dem Ausgangssignal
der Impulserzeugerstufe 12 das Ausgangssignal des
Gebers 22 für Brennkraftmaschinentemperatur, ein Ausgangssignal des Schwellwertschalters 24 sowie das Ausgangssignal
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der Vorrichtung 26 zur -Regelung.
Das Verknüpfungsglied 25 stellt ein ODER-Gatter dar und es gibt dann ein negatives Signal ab, wenn die Sondenbereitschafts-Erkennungsstufe
21 zum Zeichen der Sondenbereitschaft ein negatives Signal abgibt und ebenfalls am Ausgang
des Schwellwertschalters 24 ein negatives Signal als Zeichen einer Betriebstemperatur höher als der Schwelltemperatur
auftritt. Der hysteresebehaftete Schwellwertschalter 24 ist so ausgelegt, daß er bei Starttemperaturen oberhalb etwa
10° C ein negatives Signal abgibt. Liegt die Starttemperatur unterhalb dieses Wertes, so soll der Schwellwertschalter
24 erst dann ein negatives Signal abgeben, wenn der Geber-22
für die Brennkraftmaschinentemperatur einen Wert von etwa anzeigt. Die Anstiegsflanke des hysteresebehafteten Schwellwertschalters
24 liegt bei einem Wert von 10° C. Bei dieser Arbeitsweise des Schwellwertschalters 24 arbeitet die in Figur
1 dargestellte Schaltungsanordnung wie folgt: Bei einer Starttemperatur oberhalb von etwa 10° C gibt das Verknüpfungsglied
25 an seinem Ausgang dann ein negatives Signal ab, wenn die Sonden-Temperatur etwa 250° C erreicht hat. In der Folge
wird die Vorrichtung 26 zur 7i -Regelung eingeschaltet, die
ihrerseits wiederum über den Eingang 17 auf das elektrische Verhalten der Korrekturstufe 14 einwirkt.
Bei Starttemperaturen unterhalb von etwa 10° gibt der hysteresebehaftete
Schwellwertschalter 24 noch kein negatives Ausgangssignal ab und das Verknüpfungsglied 25 schaltet erst dann auf
einen negativen Wert an seinem Ausgang, wenn neben einer Sondentemperatur von etwa 250° C, die durch die Sondenbereitschafts-Erkennungsstufe
21 erfaßt wird, auch die Temperatur der Brennkraftmaschine einen Wert von etwa 50° erreicht hat.
So lange das Verknüpfungsglied 25 noch kein negatives Signal abgibt, gibt die Vorrichtung 26 zur λ.-Regelung ein konstantes
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R· μ t / ty
Signal ab und zwar in der Höhe3 die den Mittel des Regelbereichs
entspricht. Dies ist im Normalfall der Ausgangswert der Vorrichtung 26 zur Λ-Regelung für den Tl -Wert = 1. Der
konstante Ausgangswert der Vorrichtung 26 zur \ -Regelung hat eine Steuerung des Luft-Kraftstoff-Gemisehes unabhängig
von der Abgaszusammensetzung zur Folge. Zwar ist die Abgaszusammensetzung
zu Beginn des Betriebes der Brennkraftmaschine bis zum Einschalten der Vorrichtung 26 zur /!.-Regelung
nicht optimal 3 doch hält sich der Fehler infolge der Steuerung
auf den 7l-Wert = 1 in Grenzen und der Beginn der Regelung
nach Erreichen der vorgegebenen Temperaturen liegt bei keiner allzu großen Regelabweichung.
Die Korrekturstufe 14 erhält über ihren Eingang 15 direkt ein Signal vom Geber 22 für die Brennkraftmaschinentemperatur.
Dies dient einer Warmlaufkorrektur, d.h. das Gemisch
wird bei kalter Brennkraftmaschine stark angereichert und mit zunehmender Erwärmung der Brennkraftmaschine wird diese
Anreicherung auf den Wert Null zurückgenommen.
Bei der Luftmengenmessung entsteht ein Temperaturfehler über
die Änderung des spezifischen Luftgewichts bei unterschiedlicher Ansauglufttemperatur. Dieser Fehler wird bei Funktion
deriV-Regelung ausgeregelt. Es ist daher wünschenswert, den
Fehler bei tieferen Ansauglufttemperaturen durch eine zusätzliche Anreicherung zu korrigieren. Diese zusätzliche
Anreicherung wird mit Hilfe des Ausgangssignals des
Schwellwertschalters 24 und über den Eingang l6 der Korrekturstufe
l4 vorgenommen. Die Größe des Anreicherungsfaktors müßte theoretisch temperaturabhängig sein3 doch lassen sich
auch bei einem Mittelwert über den ganzen Temperaturbereich gute Ergebnisse erzielen.
Die Verarbeitung eines Signales vom Startsignalgeber 28 im
Schwellwertschalter 24 dient zur Verminderung von möglichen Störungen während der Startphase. Bekanntlich treten während
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dieser Startphase infolge der starken Belastung der elektrischen Anlage verstärkt Störungen auf, die es gegenüber den
Stufen zur Bildung der Einspritzzeit zu unterdrücken gilt. Ein gangbarer Weg dabei ist die Simmulation einer hohen Temperatur
während des Startvorgangs, was deshalb keine Auswirkungen auf die Vorrichtung 26 zur PL -Regelung hat, weil die
Aufheizzeit der Abgassonde 20 bis zum Erreichen der Betriebstemperatur in der Regel wesentlich länger andauert als der
eigentliche Startvorgang und die Vorrichtung 26 während der Startphase somit ohnehin im Steuerbereich der Ά. -Regelung arbeitet.
In Figur 2 ist die Dauer der Einspritzimpulse ti über der Temperatur
des Kühlmittels aufgetragen. Erkennbar ist die bei tiefen Temperaturen relativ hohe Einspritzzeit, während ab
etwa 60° C eine Anreicherung des Kraftstoff-Luft-Gemisches entfällt. Die zusätzliche Anreicherung zur Beseitigung des
Ansauglufttemperaturfehlers zeigen die ausgezogenen, gestrichelten und strichpunktierten Kurven sowie die Pfeile in Figur
Bei einer Starttemperatur unterhalb 10° C wird eine erhöhte Anreicherung vorgenommen, die bei der anschließenden Erwärmung
des Motors auch über den Grenzwert von 10 C hinaus andauert bis zu etwa 50 C. Oberhalb dieses Temperaturwertes
wird auf die Warmlauf-Grundfunktion umgeschaltet. Infolge der Hysterese wird diese Warmlauf-Grundfunktion in Richtung kühlere
Temperaturen bis zum Grenzwert von 10 durchlaufen, und unterhalb dieses Wertes wird wieder auf die erhöhte Anreicherung
umgeschaltet. Bei Starttemperaturen oberhalb von 10° C wird bereits zu Beginn eine Anreicherung nach der Warmlauf-Grundfunktion
gewählt. Zweck der erhöhten Anreicherung ist es, dem Brennraum der Brennkraftmaschine möglichst schnell ein
zündfähiges und optimales Gemisch bereitzustellen und damit möglichst schnell den Anteil an schädlichem Abgas zu verringern,
sowie die Laufruhe zu erhöhen. Wie bereits erwähnt, wird der Wert der zusätzlichen Anreicherung so gewählt, daß
der durch die Temperaturwerte der Ansaugluft hervorgerufene
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Fehler im Mittel korrigiert wird. Beim Starten oberhalb einer Brennkraftmaschinentemperatur von 10° C ist diese zusätzliche
Anreicherung nicht wirksam, denn hier ist aus Abgasgründen wieder eine geringere Warmlaufanreicherung erwünscht.
Figur 3 zeigt ein detailliertes Schaltbild des Schwellwertschalters
24. Wesentlichster Bestandteil des Schwellwertschalters 24 ist ein Differenzverstärker 40, dessen Plus-Eingang
über einen Widerstand 4l mit dem Geber 22 für die Brennkraftmaschinentemperatur gekoppelt ist. Mitgekoppelt
ist der Differenzverstärker 40 über einen veränderbaren und die untere Temperaturechwelle bestimmenden Widerstand 42.
Vom Plus-Eingang des Differenzverstärkers 40 liegt ferner
eine Parallelschaltung aus einem Kondensator 43 und einem
Widerstand 44 an einer Hasseleitung 45 und schließlich führt
eine Reihenschaltung aus einem Widerstand 46 und einer Diode 47 zum Ausgang des Start-Signalgebers 28. Dieser Startsignalgeber
28 gibt während des Startvorganges ein negatives Signal ab und verschiebt deshalb das Potential am Plus-Eingang des
Differenzverstärkers 40 nach Minus, was einer hohen Brennkraftmaschinentemperatur
entspricht. Am Minus-Eingang des Differenzverstärkers 40 ist der Mittelabgriff eines zwischen
den Spannungsversorgungsleitungen angeschlossenen Spannungsteilers aus den Widerständen 48 und 49 angeschlossen, wobei
der veränderbare Widerstand 49 die obere Temperaturschwelle
des Schwellviertschalters 24 bestimmt. Zwischen den beiden
Eingängen des Differenzverstärkers 40 liegt ein Kondensator 50 und vom Ausgang dieses Differenzverstärkers 40 führt je
eine Diode 51 und 52 zum Verknüpfungsglied 25 und zum Eingang
16 der Korrekturstufe 14.
Wesentlich an der vorstehend beschriebenen Erfindung ist das Einschalten der /L-Regelung abhängig von zwei Temperaturschwellwerten,
die sich einmal aus der Sondenbetriebsbereit-
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R. 4 4 4 2
schaft ergeben und zum anderen aus einem bestimmten Wert der Brennkraftmaschinentemperatur. Als besonders vorteilhaft hat
sich die Ausgestaltung des Schwellwertschalters 2Ά mit einer
Hysterese erwiesen^ die jedoch je nach Auslegung des gesamten Einspritzsystems auch entfallen kann.
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Claims (12)
- 30.1.1978 Mü/Kö 2bÜbBUbROBERT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 1AnsprücheQ Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine mit einer Kraftstoffversorgungsanlage und einer Vorrichtung zur Regelung des Kraftstoff-Luft-Gemisches auf einen bestimmten Wert (Λ-Regelung), bei dem die der Brennkraftmaschine zuzuführende Kraftstoffmenge abhängig von Signalen der Drehzahl und der Last3 insbesondere des Luftdurchsatzes im Ansaugrohr, sowie der Abgaszusammensetzung geregelt wird und die Λ. -Regelung abhängig von der Temperatur der Abgassonde arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzliches Schaltkriterium für die Vorrichtung (26) zur 7l -Regelung das Erreichen einer bestimmten Brennkraftmaschinentemperatur herangezogen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß das von der Brennkraftmaschinentemperatur abhängige Ein- und Ausschalten der Vorrichtung (26) zur ^--Regelung von der oder den Schwellen eines insbesondere eine Hysterese aufweisenden Schwellwertschalters bestimmt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Starttemperaturen unterhalb eines bestimmten Wertes die Erwärmung der Brennkraftmaschine eine Temperatur von vorzugsweise 50 bis 85° erreicht haben muß, um den Einschaltpunkt der909833/0242-O--2- R. ää4 228 0580bVorrichtung (26) zur Α-Regelung von der Abgassonden-Temperatur abhängig zu machen.
- 4. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 33 dadurch gekennzeichnet j daß das Einschalten der Vorrichtung (26) zur /L -Regelung oberhalb einer Sondentemperatur von etwa 250° C erfolgt.
- 5· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Anreicherung des Kraftstoff-Luft-Gemisches abhängig vom Ausgangssignal des Schwellwertsehalters(24) vorgenommen wird.
- 6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 53 mit Gebern für die Drehzahl und die Last, insbesondere den Luftdurchsatz im Ansaugrohr, einerKraftstoffzurceßden Gebern nachgeschalteten signal-Erzeugerstufe sowie einer Vorrichtung zur Λ-Regelung des Kraftstoff-Luft-Gemisches, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sondenbereitschafts-Erkennungsstufe (20) und ein Geber (22) für die Brennkraftmaschinentemperatur vorhanden sind, dem Geber (22) ein Schwellwertschalter (24) nachgeschaltet ist und einem Verknüpfungsglied(25) vor einem Eingang der Vorrichtung (26) zur /^.-Regelung die Ausgangssignale von Sondenbereitschaftserkennungsstufe (21) und Schwellwertschalter (24) zuführbar sind.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß909833/0242 - 3 -- 3 - R. U< 2der Schwellwertschalter (24) eine Hysterese aufweist.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltpunkte des hysteresebehafteten Schwellwertsehalters (24) vorzugsweise bei 10° C und 50° C bzw. 85° C liegen.
- 9· Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verknüpfungsglied (25) die Punktion eines logischen ODER-Gatters aufweist.
- 10. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des Schwellwertsehalters (24) einer Korrekturstufe (14) für das Ausgangssignal der Impulserzeugerstufe (12) zuführbar ist.
- 11. Einrichtung nach vorzugsweise Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung des Kraftstoff-Luft-Gemisches während der Warmlaufanreicherung abhängig vom Ausgangssignal des Schwellwertsehalters (24) ist.
- 12. Einrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkraftmaschinentemperatur über die Kühlmittel-, Sehmiermittel- bzw. Zylinderkopftemperatur erfaßbar ist.13· Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß während des Startvorganges das Ausgangssignal des Schwellwertsehalters (24) auf einen bestimmten Wert setzbar ist.909833/0242
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