DE2805805A1 - Verfahren und einrichtung zum betrieb einer kraftstoffversorgungsanlage mit lambda-regelung - Google Patents

Verfahren und einrichtung zum betrieb einer kraftstoffversorgungsanlage mit lambda-regelung

Info

Publication number
DE2805805A1
DE2805805A1 DE19782805805 DE2805805A DE2805805A1 DE 2805805 A1 DE2805805 A1 DE 2805805A1 DE 19782805805 DE19782805805 DE 19782805805 DE 2805805 A DE2805805 A DE 2805805A DE 2805805 A1 DE2805805 A1 DE 2805805A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature
internal combustion
combustion engine
switch
fuel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782805805
Other languages
English (en)
Other versions
DE2805805C2 (de
Inventor
Ulrich Dipl Ing Drews
Wolfgang Rebmann
Guenter Rosenzopf
Hans Schnuerle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE2805805A priority Critical patent/DE2805805C2/de
Priority to GB22492/78A priority patent/GB1602880A/en
Priority to JP1285979A priority patent/JPS54117828A/ja
Publication of DE2805805A1 publication Critical patent/DE2805805A1/de
Priority to US06/180,239 priority patent/US4357922A/en
Priority to JP1987151762U priority patent/JPH0114743Y2/ja
Application granted granted Critical
Publication of DE2805805C2 publication Critical patent/DE2805805C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/02Circuit arrangements for generating control signals
    • F02D41/14Introducing closed-loop corrections
    • F02D41/1438Introducing closed-loop corrections using means for determining characteristics of the combustion gases; Sensors therefor
    • F02D41/1486Introducing closed-loop corrections using means for determining characteristics of the combustion gases; Sensors therefor with correction for particular operating conditions
    • F02D41/1487Correcting the instantaneous control value
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/02Circuit arrangements for generating control signals
    • F02D41/04Introducing corrections for particular operating conditions
    • F02D41/06Introducing corrections for particular operating conditions for engine starting or warming up

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)
  • Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

-/tr- R. U
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Betrieb einer Kraftstoffversorgungsanlage mit Α-Regelung nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bekannt ist, die Vorrichtung zur A-Rege lung nach Erreichen einer bestimmten Abgassonden-Temperatur einzuschalten, um dann das Kraftstoff-Luft-Gemisch auf A= 1 zu regeln. Es hat sich nun gezeigt, daß diese Verfahrensweise gerade bei tiefen Starttemperaturen zu unbefriedigenden Ergebnissen führt, da zwar eine bestimmte Abgassonden-Temperatur schnell erreicht ist, speziell das Luftansaugrohr jedoch noch so kühl ist, daß der Kraftstoffanteil des Gemisches an den Innenwänden der Brennkraftmaschine kondensiert und somit kein optimales Gemisch im Brennraum zur Verfügung steht. Dies wiederum beeinträchtigt sowohl das Zündverhalten und damit die Laufruhe als auch die Abgaszusammensetzung .
Vorteile der Erfindung
Das erfindungsgemäße Verfahren mit dem kennzeichnenden Merkmal des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die Regelung des Kraftstoff-Luft-Gemisches auf den A-Wert = 1 erst dann erfolgt, wenn neben einer Mindest-Sonden-Temperatur auch eine bestimmte Temperatur der Brennkraftmaschine erreicht worden ist. Dadurch wird sichergestellt, daß die ^--Regelung erst dann einsetzt, wenn ein optimales Gemisch auch im Brennraum selbst zur Verfügung gestellt werden kann.
Als vorteilhaft erweist es sich, dem Geber für die Brennkraftmaschinentemperatur einen hysteresebehafteten Schwellwertschalter nachzuschalten und dafür zu sorgen, daß z.B. bei einer Brennkraftmaschinentemperatur oberhalb von etwa 10 C das Einschalten der Vorrichtung zur 7V--Regelung allein von
909833/0242
R- 4 L 4
der Sondentemperatur abhängt, jedoch unterhalb einer Brennkraftmaschinen-Temperatur von etwa 10° C die Regelung erst ab einer Brennkraftmaschinen-Temperatur von etwa 50 C bzw. 85 C einzuschalten. Welche obere Temperaturgrenze gewählt wird, ist jeweils auf den einzelnen Brennkraftmaschinentyp individuell abzustimmen. Als günstige Werte haben sich die genannten Temperaturwerte 50° C und 85° C erwiesen, jedoch können je nach Brennkraftmaschinentyρ und Einsatzbereich auch andere Werte günstig sein.
Als weitere vorteilhafte Maßnahme ist in den Unteransprüchen angegeben, das Ausgangssignal des dem Brennkraftmasehinen-Temperaturgeber nachgeschalteten Schwellwertschalters für eine zusätzliche Steuerung des Gemisches heranzuziehen. Dies zur Korrektur des Fehlers, der durch Änderung des spezifischen Luftgewichts über der Temperatur bei der Luftmengenmessung entsteht. Des weiteren wird vorgeschlagen, während des Startvorganges wegen der möglicherweise auftretenden Störungen eine hohe Temperatur zu simmulieren und erst nach Ende des Startvorganges die Brennkraftmaschinentemperatur abzufragen und die Vorrichtung zur λ-Regelung entsprechend den vorhandenen Temperaturen zu schalten.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 ein grobes Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Einrichtung, Figur 2 ein Diagramm zur temperaturabhängigen Gemischanreicherung und Figur 3 ein Ausführungsbeispiel des im Blockschaltbild nach Figur 1 verwendeten Schalters.
h — 909833/0242
-X- R. 4 4 4
Beschreibung der Erfindung
Das Ausführungsbeispiel betrifft die Schaltungsanordnung in Brennkraftmaschinen zur Bildung der Einspritzimpulse für elektromagnetische Einspritzventile. Deren im Zusammenhang mit der Erfindung wesentlichste Teile sind in der Zeichnung aufgeführt. In Figur 1 ist mit 10 ein Drehzahlgeber bezeichnet und mit 11 ein Luftmengenmesser. Sie sind mit einer Impulserzeugerstufe 12 gekoppelt, deren Ausgang 13 zu einer Korrekturstufe 14 geführt ist. Diese Korrekturstufe 14 besitzt beim Schaltbild nach Figur 1 drei Eingänge 15 bis 17 für eine Warmlaufanreicherung, eine Zusatzsteuerung zur Beseitigung des Ansauglufttemperaturfehlers und eine A-Regelung. Nachgeschaltet ist der Korrekturstufe 14 ein Block 18 der z.B. die erforderlichen Treiberstufen für die Einspritzventile besitzt.
Mit 20 ist eine Abgassonde bezeichnet, der eine Sondenbereitschaftserkennungsstufe 21 zugeordnet ist. Die Abgassonde erfaßt die Sauerstoffionen-Konzentration im Abgas und wird auch als Sauerstoff sonde oder Ti -Sonde bezeichnet, wobei ^- das Verhältnis von Sauerstoff zu Kraftstoff darstellt. Ein Geber 22 für die Brennkraftmaschinentemperatur erfaßt die Kühlmittel-Temperatur und sein Ausgang 23 ist zu einem hysteresebehafteten Schwellwertschalter 24 geführt. Die Ausgänge von Sondenbereitschafts-Erkennungsstufe 21 und Schwellwertschalter 24 sind zu einem Verknüpfungsglied 25 geführt, dessen Ausgangssignal die Vorrichtung 26 zur λ,-Regelung schaltet. Das Meßsignal von der Abgassonde 20 erhält die Vorrichtung 26 zur Λ-Regelung unmittelbar über eine Leitung 27·
Eingangssignale der Korrekturstufe 14 bilden neben dem Ausgangssignal der Impulserzeugerstufe 12 das Ausgangssignal des Gebers 22 für Brennkraftmaschinentemperatur, ein Ausgangssignal des Schwellwertschalters 24 sowie das Ausgangssignal
909833/0242
«· 4 44 2
der Vorrichtung 26 zur -Regelung.
Das Verknüpfungsglied 25 stellt ein ODER-Gatter dar und es gibt dann ein negatives Signal ab, wenn die Sondenbereitschafts-Erkennungsstufe 21 zum Zeichen der Sondenbereitschaft ein negatives Signal abgibt und ebenfalls am Ausgang des Schwellwertschalters 24 ein negatives Signal als Zeichen einer Betriebstemperatur höher als der Schwelltemperatur auftritt. Der hysteresebehaftete Schwellwertschalter 24 ist so ausgelegt, daß er bei Starttemperaturen oberhalb etwa 10° C ein negatives Signal abgibt. Liegt die Starttemperatur unterhalb dieses Wertes, so soll der Schwellwertschalter 24 erst dann ein negatives Signal abgeben, wenn der Geber-22 für die Brennkraftmaschinentemperatur einen Wert von etwa anzeigt. Die Anstiegsflanke des hysteresebehafteten Schwellwertschalters 24 liegt bei einem Wert von 10° C. Bei dieser Arbeitsweise des Schwellwertschalters 24 arbeitet die in Figur 1 dargestellte Schaltungsanordnung wie folgt: Bei einer Starttemperatur oberhalb von etwa 10° C gibt das Verknüpfungsglied 25 an seinem Ausgang dann ein negatives Signal ab, wenn die Sonden-Temperatur etwa 250° C erreicht hat. In der Folge wird die Vorrichtung 26 zur 7i -Regelung eingeschaltet, die ihrerseits wiederum über den Eingang 17 auf das elektrische Verhalten der Korrekturstufe 14 einwirkt.
Bei Starttemperaturen unterhalb von etwa 10° gibt der hysteresebehaftete Schwellwertschalter 24 noch kein negatives Ausgangssignal ab und das Verknüpfungsglied 25 schaltet erst dann auf einen negativen Wert an seinem Ausgang, wenn neben einer Sondentemperatur von etwa 250° C, die durch die Sondenbereitschafts-Erkennungsstufe 21 erfaßt wird, auch die Temperatur der Brennkraftmaschine einen Wert von etwa 50° erreicht hat.
So lange das Verknüpfungsglied 25 noch kein negatives Signal abgibt, gibt die Vorrichtung 26 zur λ.-Regelung ein konstantes
909833/0242 - 6 -
R· μ t / ty
Signal ab und zwar in der Höhe3 die den Mittel des Regelbereichs entspricht. Dies ist im Normalfall der Ausgangswert der Vorrichtung 26 zur Λ-Regelung für den Tl -Wert = 1. Der konstante Ausgangswert der Vorrichtung 26 zur \ -Regelung hat eine Steuerung des Luft-Kraftstoff-Gemisehes unabhängig von der Abgaszusammensetzung zur Folge. Zwar ist die Abgaszusammensetzung zu Beginn des Betriebes der Brennkraftmaschine bis zum Einschalten der Vorrichtung 26 zur /!.-Regelung nicht optimal 3 doch hält sich der Fehler infolge der Steuerung auf den 7l-Wert = 1 in Grenzen und der Beginn der Regelung nach Erreichen der vorgegebenen Temperaturen liegt bei keiner allzu großen Regelabweichung.
Die Korrekturstufe 14 erhält über ihren Eingang 15 direkt ein Signal vom Geber 22 für die Brennkraftmaschinentemperatur. Dies dient einer Warmlaufkorrektur, d.h. das Gemisch wird bei kalter Brennkraftmaschine stark angereichert und mit zunehmender Erwärmung der Brennkraftmaschine wird diese Anreicherung auf den Wert Null zurückgenommen.
Bei der Luftmengenmessung entsteht ein Temperaturfehler über die Änderung des spezifischen Luftgewichts bei unterschiedlicher Ansauglufttemperatur. Dieser Fehler wird bei Funktion deriV-Regelung ausgeregelt. Es ist daher wünschenswert, den Fehler bei tieferen Ansauglufttemperaturen durch eine zusätzliche Anreicherung zu korrigieren. Diese zusätzliche Anreicherung wird mit Hilfe des Ausgangssignals des Schwellwertschalters 24 und über den Eingang l6 der Korrekturstufe l4 vorgenommen. Die Größe des Anreicherungsfaktors müßte theoretisch temperaturabhängig sein3 doch lassen sich auch bei einem Mittelwert über den ganzen Temperaturbereich gute Ergebnisse erzielen.
Die Verarbeitung eines Signales vom Startsignalgeber 28 im Schwellwertschalter 24 dient zur Verminderung von möglichen Störungen während der Startphase. Bekanntlich treten während
909833/0242
dieser Startphase infolge der starken Belastung der elektrischen Anlage verstärkt Störungen auf, die es gegenüber den Stufen zur Bildung der Einspritzzeit zu unterdrücken gilt. Ein gangbarer Weg dabei ist die Simmulation einer hohen Temperatur während des Startvorgangs, was deshalb keine Auswirkungen auf die Vorrichtung 26 zur PL -Regelung hat, weil die Aufheizzeit der Abgassonde 20 bis zum Erreichen der Betriebstemperatur in der Regel wesentlich länger andauert als der eigentliche Startvorgang und die Vorrichtung 26 während der Startphase somit ohnehin im Steuerbereich der Ά. -Regelung arbeitet.
In Figur 2 ist die Dauer der Einspritzimpulse ti über der Temperatur des Kühlmittels aufgetragen. Erkennbar ist die bei tiefen Temperaturen relativ hohe Einspritzzeit, während ab etwa 60° C eine Anreicherung des Kraftstoff-Luft-Gemisches entfällt. Die zusätzliche Anreicherung zur Beseitigung des Ansauglufttemperaturfehlers zeigen die ausgezogenen, gestrichelten und strichpunktierten Kurven sowie die Pfeile in Figur Bei einer Starttemperatur unterhalb 10° C wird eine erhöhte Anreicherung vorgenommen, die bei der anschließenden Erwärmung des Motors auch über den Grenzwert von 10 C hinaus andauert bis zu etwa 50 C. Oberhalb dieses Temperaturwertes wird auf die Warmlauf-Grundfunktion umgeschaltet. Infolge der Hysterese wird diese Warmlauf-Grundfunktion in Richtung kühlere Temperaturen bis zum Grenzwert von 10 durchlaufen, und unterhalb dieses Wertes wird wieder auf die erhöhte Anreicherung umgeschaltet. Bei Starttemperaturen oberhalb von 10° C wird bereits zu Beginn eine Anreicherung nach der Warmlauf-Grundfunktion gewählt. Zweck der erhöhten Anreicherung ist es, dem Brennraum der Brennkraftmaschine möglichst schnell ein zündfähiges und optimales Gemisch bereitzustellen und damit möglichst schnell den Anteil an schädlichem Abgas zu verringern, sowie die Laufruhe zu erhöhen. Wie bereits erwähnt, wird der Wert der zusätzlichen Anreicherung so gewählt, daß der durch die Temperaturwerte der Ansaugluft hervorgerufene
909833/0242 - 8 -
Fehler im Mittel korrigiert wird. Beim Starten oberhalb einer Brennkraftmaschinentemperatur von 10° C ist diese zusätzliche Anreicherung nicht wirksam, denn hier ist aus Abgasgründen wieder eine geringere Warmlaufanreicherung erwünscht.
Figur 3 zeigt ein detailliertes Schaltbild des Schwellwertschalters 24. Wesentlichster Bestandteil des Schwellwertschalters 24 ist ein Differenzverstärker 40, dessen Plus-Eingang über einen Widerstand 4l mit dem Geber 22 für die Brennkraftmaschinentemperatur gekoppelt ist. Mitgekoppelt ist der Differenzverstärker 40 über einen veränderbaren und die untere Temperaturechwelle bestimmenden Widerstand 42. Vom Plus-Eingang des Differenzverstärkers 40 liegt ferner eine Parallelschaltung aus einem Kondensator 43 und einem Widerstand 44 an einer Hasseleitung 45 und schließlich führt eine Reihenschaltung aus einem Widerstand 46 und einer Diode 47 zum Ausgang des Start-Signalgebers 28. Dieser Startsignalgeber 28 gibt während des Startvorganges ein negatives Signal ab und verschiebt deshalb das Potential am Plus-Eingang des Differenzverstärkers 40 nach Minus, was einer hohen Brennkraftmaschinentemperatur entspricht. Am Minus-Eingang des Differenzverstärkers 40 ist der Mittelabgriff eines zwischen den Spannungsversorgungsleitungen angeschlossenen Spannungsteilers aus den Widerständen 48 und 49 angeschlossen, wobei der veränderbare Widerstand 49 die obere Temperaturschwelle des Schwellviertschalters 24 bestimmt. Zwischen den beiden Eingängen des Differenzverstärkers 40 liegt ein Kondensator 50 und vom Ausgang dieses Differenzverstärkers 40 führt je eine Diode 51 und 52 zum Verknüpfungsglied 25 und zum Eingang 16 der Korrekturstufe 14.
Wesentlich an der vorstehend beschriebenen Erfindung ist das Einschalten der /L-Regelung abhängig von zwei Temperaturschwellwerten, die sich einmal aus der Sondenbetriebsbereit-
909833/0242 ~ 9 -
R. 4 4 4 2
schaft ergeben und zum anderen aus einem bestimmten Wert der Brennkraftmaschinentemperatur. Als besonders vorteilhaft hat sich die Ausgestaltung des Schwellwertschalters mit einer Hysterese erwiesen^ die jedoch je nach Auslegung des gesamten Einspritzsystems auch entfallen kann.
909833/0242

Claims (12)

  1. 30.1.1978 Mü/Kö 2bÜbBUb
    ROBERT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 1
    Ansprüche
    Q Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine mit einer Kraftstoffversorgungsanlage und einer Vorrichtung zur Regelung des Kraftstoff-Luft-Gemisches auf einen bestimmten Wert (Λ-Regelung), bei dem die der Brennkraftmaschine zuzuführende Kraftstoffmenge abhängig von Signalen der Drehzahl und der Last3 insbesondere des Luftdurchsatzes im Ansaugrohr, sowie der Abgaszusammensetzung geregelt wird und die Λ. -Regelung abhängig von der Temperatur der Abgassonde arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzliches Schaltkriterium für die Vorrichtung (26) zur 7l -Regelung das Erreichen einer bestimmten Brennkraftmaschinentemperatur herangezogen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß das von der Brennkraftmaschinentemperatur abhängige Ein- und Ausschalten der Vorrichtung (26) zur ^--Regelung von der oder den Schwellen eines insbesondere eine Hysterese aufweisenden Schwellwertschalters bestimmt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Starttemperaturen unterhalb eines bestimmten Wertes die Erwärmung der Brennkraftmaschine eine Temperatur von vorzugsweise 50 bis 85° erreicht haben muß, um den Einschaltpunkt der
    909833/0242
    -O-
    -2- R. ää4 2
    28 0580b
    Vorrichtung (26) zur Α-Regelung von der Abgassonden-Temperatur abhängig zu machen.
  4. 4. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 33 dadurch gekennzeichnet j daß das Einschalten der Vorrichtung (26) zur /L -Regelung oberhalb einer Sondentemperatur von etwa 250° C erfolgt.
  5. 5· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Anreicherung des Kraftstoff-Luft-Gemisches abhängig vom Ausgangssignal des Schwellwertsehalters
    (24) vorgenommen wird.
  6. 6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 53 mit Gebern für die Drehzahl und die Last, insbesondere den Luftdurchsatz im Ansaugrohr, einer
    Kraftstoffzurceßden Gebern nachgeschalteten signal-Erzeugerstufe sowie einer Vorrichtung zur Λ-Regelung des Kraftstoff-Luft-Gemisches, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sondenbereitschafts-Erkennungsstufe (20) und ein Geber (22) für die Brennkraftmaschinentemperatur vorhanden sind, dem Geber (22) ein Schwellwertschalter (24) nachgeschaltet ist und einem Verknüpfungsglied
    (25) vor einem Eingang der Vorrichtung (26) zur /^.-Regelung die Ausgangssignale von Sondenbereitschaftserkennungsstufe (21) und Schwellwertschalter (24) zuführbar sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
    909833/0242 - 3 -
    - 3 - R. U< 2
    der Schwellwertschalter (24) eine Hysterese aufweist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltpunkte des hysteresebehafteten Schwellwertsehalters (24) vorzugsweise bei 10° C und 50° C bzw. 85° C liegen.
  9. 9· Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verknüpfungsglied (25) die Punktion eines logischen ODER-Gatters aufweist.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des Schwellwertsehalters (24) einer Korrekturstufe (14) für das Ausgangssignal der Impulserzeugerstufe (12) zuführbar ist.
  11. 11. Einrichtung nach vorzugsweise Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung des Kraftstoff-Luft-Gemisches während der Warmlaufanreicherung abhängig vom Ausgangssignal des Schwellwertsehalters (24) ist.
  12. 12. Einrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkraftmaschinentemperatur über die Kühlmittel-, Sehmiermittel- bzw. Zylinderkopftemperatur erfaßbar ist.
    13· Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß während des Startvorganges das Ausgangssignal des Schwellwertsehalters (24) auf einen bestimmten Wert setzbar ist.
    909833/0242
DE2805805A 1978-02-11 1978-02-11 Verfahren und Einrichtung zum Betrieb einer Kraftstoffversorgungsanlage mit Lambda-Regelung Expired DE2805805C2 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2805805A DE2805805C2 (de) 1978-02-11 1978-02-11 Verfahren und Einrichtung zum Betrieb einer Kraftstoffversorgungsanlage mit Lambda-Regelung
GB22492/78A GB1602880A (en) 1978-02-11 1978-05-25 Method of and an apparatus for controlling the operation of an internal combustion engine
JP1285979A JPS54117828A (en) 1978-02-11 1979-02-08 Method of and apparatus for driving internal combustion engine
US06/180,239 US4357922A (en) 1978-02-11 1980-08-22 Method and apparatus for operating a fuel-supply system with lambda control
JP1987151762U JPH0114743Y2 (de) 1978-02-11 1987-10-05

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2805805A DE2805805C2 (de) 1978-02-11 1978-02-11 Verfahren und Einrichtung zum Betrieb einer Kraftstoffversorgungsanlage mit Lambda-Regelung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2805805A1 true DE2805805A1 (de) 1979-08-16
DE2805805C2 DE2805805C2 (de) 1989-07-20

Family

ID=6031700

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2805805A Expired DE2805805C2 (de) 1978-02-11 1978-02-11 Verfahren und Einrichtung zum Betrieb einer Kraftstoffversorgungsanlage mit Lambda-Regelung

Country Status (4)

Country Link
US (1) US4357922A (de)
JP (2) JPS54117828A (de)
DE (1) DE2805805C2 (de)
GB (1) GB1602880A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2500535A1 (fr) * 1981-02-20 1982-08-27 Honda Motor Co Ltd Dispositif de commande electronique d'injection de carburant pour moteur a combustion interne, possedant des moyens permettant de faire face a des defaillances des capteurs servant a mesurer les parametres de fonctionnement du moteur
DE3207787A1 (de) * 1982-03-04 1983-09-08 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Kraftstoffzumesssystem fuer eine brennkraftmaschine
US8240127B2 (en) 2005-02-15 2012-08-14 Robert Bosch Gmbh Method for the voltage-controlled performance regulation of the heating of an exhaust-gas probe

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5672228A (en) * 1979-11-14 1981-06-16 Toyota Motor Corp Electronic controlling device for air fuel ratio of engine
JPS57206737A (en) * 1981-06-11 1982-12-18 Honda Motor Co Ltd Electronic fuel injection controller of internal combustion engine
DE3124676A1 (de) * 1981-06-24 1983-01-13 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Elektronisch gesteuertes kraftstoffzumesssystem
JPS60219429A (ja) * 1984-04-16 1985-11-02 Fuji Heavy Ind Ltd 空燃比制御装置
JPS62103437A (ja) * 1985-10-30 1987-05-13 Mazda Motor Corp エンジンの吸気装置
JPH07117516B2 (ja) * 1986-03-03 1995-12-18 本田技研工業株式会社 内燃エンジン用酸素濃度センサの出力補正方法
JPS63131847A (ja) * 1986-04-28 1988-06-03 Mitsubishi Electric Corp 車両用制御装置
US5021959A (en) * 1987-11-27 1991-06-04 Robert Bosch Gmbh Control device for internal combustion engines
DE4308813A1 (de) * 1993-03-19 1994-09-22 Bosch Gmbh Robert Steuersystem für die Kraftstoffzumessung einer Brennkraftmaschine
DE102009025195A1 (de) * 2009-06-17 2010-12-30 Andreas Stihl Ag & Co. Kg Verfahren zum Betrieb eines Verbrennungsmotors

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2204292A1 (de) * 1972-01-29 1973-08-02 Bosch Gmbh Robert Verfahren und vorrichtung zur abgasentgiftung von brennkraftmaschinen
DE2301354A1 (de) * 1973-01-12 1974-07-25 Bosch Gmbh Robert Einrichtung zur abgasentgiftung von brennkraftmaschinen
US3916170A (en) * 1973-04-25 1975-10-28 Nippon Denso Co Air-fuel ratio feed back type fuel injection control system
DE2423109A1 (de) * 1974-05-13 1975-12-04 Bosch Gmbh Robert Kraftstoffeinspritzanlage
JPS5264539A (en) 1975-11-25 1977-05-28 Nippon Denso Co Ltd Feedback air fuel ratio type mixture controller
DE2705838A1 (de) * 1976-02-12 1977-08-18 Nissan Motor Elektronisches regelsystem mit geschlossener regelschleife fuer das luft-brennstoff-gemisch einer brennkraftmaschine

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1751410A1 (de) * 1968-05-24 1971-07-01 Bosch Gmbh Robert Temperaturabhaengige Schalteinrichtung fuer eine elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzeinrichtung
US3923031A (en) * 1974-11-25 1975-12-02 Bendix Corp System for reordering the fuel injection sequence to facilitate starting of an internal combustion engine
US4148282A (en) * 1975-03-19 1979-04-10 Robert Bosch Gmbh Method and apparatus for cold starting fuel injected internal combustion engines
JPS51149424A (en) * 1975-06-17 1976-12-22 Nippon Denso Co Ltd Electronic air-fuel ratio feed back control device
GB1568960A (en) * 1975-10-22 1980-06-11 Lucas Industries Ltd Fuel control system for an internal combustion engine
JPS5297030A (en) * 1976-02-12 1977-08-15 Nissan Motor Co Ltd Air fuel ratio controller
US4114570A (en) * 1976-12-20 1978-09-19 The Bendix Corporation Start enrichment circuit for internal combustion engine fuel control system
GB1567284A (en) * 1976-12-27 1980-05-14 Nissan Motor Closed loop control system equipped with circuitry for temporarirly disabling the system in accordance with given engine parameters

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2204292A1 (de) * 1972-01-29 1973-08-02 Bosch Gmbh Robert Verfahren und vorrichtung zur abgasentgiftung von brennkraftmaschinen
DE2301354A1 (de) * 1973-01-12 1974-07-25 Bosch Gmbh Robert Einrichtung zur abgasentgiftung von brennkraftmaschinen
US3916170A (en) * 1973-04-25 1975-10-28 Nippon Denso Co Air-fuel ratio feed back type fuel injection control system
DE2423109A1 (de) * 1974-05-13 1975-12-04 Bosch Gmbh Robert Kraftstoffeinspritzanlage
JPS5264539A (en) 1975-11-25 1977-05-28 Nippon Denso Co Ltd Feedback air fuel ratio type mixture controller
US4096834A (en) 1975-11-25 1978-06-27 Nippondenso Co., Ltd. Air-to-fuel ratio feedback control system for internal combustion engines
DE2705838A1 (de) * 1976-02-12 1977-08-18 Nissan Motor Elektronisches regelsystem mit geschlossener regelschleife fuer das luft-brennstoff-gemisch einer brennkraftmaschine

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
JP-OS 52-64 539 = US 40 96 834 *

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2500535A1 (fr) * 1981-02-20 1982-08-27 Honda Motor Co Ltd Dispositif de commande electronique d'injection de carburant pour moteur a combustion interne, possedant des moyens permettant de faire face a des defaillances des capteurs servant a mesurer les parametres de fonctionnement du moteur
DE3207787A1 (de) * 1982-03-04 1983-09-08 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Kraftstoffzumesssystem fuer eine brennkraftmaschine
US8240127B2 (en) 2005-02-15 2012-08-14 Robert Bosch Gmbh Method for the voltage-controlled performance regulation of the heating of an exhaust-gas probe

Also Published As

Publication number Publication date
JPS54117828A (en) 1979-09-12
JPS6367640U (de) 1988-05-07
US4357922A (en) 1982-11-09
JPH0114743Y2 (de) 1989-04-28
GB1602880A (en) 1981-11-18
DE2805805C2 (de) 1989-07-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2333743C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Abgasentgiftung von Brennkraftmaschinen
DE3149136C2 (de)
DE3807175C2 (de) Verfahren und System zum Steuern der Brennstoffeinspritzrate in einer Brennkraftmaschine
DE2457436A1 (de) Verfahren zur gemischbildung bei gemischverdichtenden, fremdgezuendeten brennkraftmaschinen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE2731541C2 (de) Verfahren und Einrichtung zur Steuerung einer Meßsonden-Heizung, insbesondere in Kraftfahrzeugen
DE2805805C2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Betrieb einer Kraftstoffversorgungsanlage mit Lambda-Regelung
DE3341015A1 (de) Einrichtung fuer die gemischaufbereitung bei einer brennkraftmaschine
DE3042246A1 (de) Elektronisch gesteuertes kraftstoff-zumesssystem fuer eine brennkraftmaschine
DE2247656C3 (de) Einrichtung zum Regeln des Verhältnisses der Kraftstoff- und Luftanteile des Betriebsgemisches einer Brennkraftmaschine
DE3840247A1 (de) Messvorrichtung fuer das luft-kraftstoff-mischungsverhaeltnis fuer eine brennkraftmaschine
DE10063080A1 (de) Aktorsteuerung und zugehöriges Verfahren
DE4315885C1 (de) Verfahren zur Drehmomenteinstellung
DE19927674A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine
DE3309404C2 (de)
DE102004026006B4 (de) Steuergerät und Steuerverfahren für eine Brennkraftmaschine
DE60302636T2 (de) Dieselmotor mit Vorrichtung zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzmenge
DE3207787C2 (de)
DE3885941T2 (de) System zum Steuern des Luft-/Kraftstoff-Verhältnisses für Innenbrennkraftmotoren mit der Fähigkeit, einen korrektur-Koeffizient zu lernen.
DE4224893B4 (de) Verfahren zur Kraftstoffzumessung für eine Brennkraftmaschine in Verbindung mit einem Heißstart
DE2449954C2 (de) Rückführsystem für das Abgas eines Verbrennungsmotors
DE19945396B4 (de) Brennkraftmaschinen-Steuervorrichtung mit Interpolationssteuereinrichtung
DE2750478C2 (de) Einrichtung zur Korrektur der Ausgangsspannungskennlinie einer Sauerstoffmeßsonde mit einem ionenleitenden Festelektrolyten
DE10339251A1 (de) Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine
DE3139988C2 (de)
EP0395901A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Steuern der Temperatur einer Glühkerze

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8366 Restricted maintained after opposition proceedings
8325 Change of the main classification

Ipc: F02D 41/14

8305 Restricted maintenance of patent after opposition
D4 Patent maintained restricted