DE2804579B2 - Vorrichtung zum Anheizen von Holzkohlen-Grillgeräten - Google Patents

Vorrichtung zum Anheizen von Holzkohlen-Grillgeräten

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DE2804579B2 DE19782804579 DE2804579A DE2804579B2 DE 2804579 B2 DE2804579 B2 DE 2804579B2 DE 19782804579 DE19782804579 DE 19782804579 DE 2804579 A DE2804579 A DE 2804579A DE 2804579 B2 DE2804579 B2 DE 2804579B2
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Günther 7320 Göppingen Mack
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Reinhold Mack & Co Werkzeugbau-Metallwaren 7320 Goeppingen De GmbH
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Reinhold Mack & Co Werkzeugbau-Metallwaren 7320 Goeppingen De GmbH
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/07Roasting devices for outdoor use; Barbecues
    • A47J37/0786Accessories
    • A47J37/079Charcoal igniting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Anfachen und Erzeugen eines Glutbettes bei Holzkohlengrills, wonach ein Kaminrohr in eine Glutschale gestellt wird, in welchem Brennelemente gezündet werden, wobei zuerst in die Glutschale die gesamte Holzkohlenschüttung eingebracht wird, anschließend oben auf die Holzkohle die Brennelemente aufgelegt und entzündet werden und schließlich das Kaminrohr über die entzündeten Brennelemente auf die Holzkohlenschüttung gestellt wird, gemäß Patent 27 42 209.
Ausgegangen wird dabei von einem Kaminrohr, das konisch ausgebildet und von kreisrundem Querschnitt ist, mit zusätzlichen Füßen versehen sein kann, über die es gegenüber dem Glutschalenboden abgestützt ist, und aus zwei miteinander verbindbaren Halbschalen besteht.
Ein derartiges Kaminrohr ist vom Prinzip her bereits aus dem DE-GM 73 45 392 bekannt, jedoch erfordert dort der nicht näher beschriebene Aufbau des Kaminrohres aus mehreren Einzelteilen bei der Kaminfertigung für jede dieser Einzelteile zwangsläufig ein gesondertes Stanz- und Preßwerkzeug.
Da derartige Werkzeuge jedoch einerseits sehr teuer sind und zum anderen Lagerhaltung und Versand unterschiedlich gestalteter Einzelteile einen gewissen Aufbau erfordern, hat sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, die zur Rede stehenden Kaminrohre aus zwei völlig gleichen und damit in ein und demselben Werkzeug herstellbaren, konischen Halbschalen zu erstellen, die zudem ohne gesonderte Befestigjngsmittel zur Rohrform zusammengefügt werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Erfindung dadurch, daß die Halbschalen im Bereich ihrer offenen, linearen Begrenzungen spiegelbildlich und in ihrem Querschnittsverlauf hakenartig abgekantet sind und to diese Haken gleichgeformt bzw. gleichgerichtet liegen sowie im zusammengeschobenen Zustand mit der Innenseite bzw. Außenseite der jeweiligen Hakenbildung unter Vorspannung aneinander anliegen.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist noch vorgesehen, daß im Bereich des unteren, d. h. dem Brennelement bzw. dem von diesem gebildeten Glutnest zugewandten Rohrabschnitt in Umfangsrichtung eine Lochreihe vorgesehen ist, wobei diese Lochreihe zudem nocii von einem radial verschieblichen bzw. drehbaren Ring mit gleicher oder ungleicher Lochteilung überdeckt sein kann.
Durch diese Maßnahmen wird einmal eine leichte und billige Herstellung sowie zweckmäßige Zerlegbarkeit für Lagerungs- und Transportzwecke und zum anderen ein schneller Auf- bzw. Zusammenbau für den eigentlichen Gebrauchszweck erreicht, wobei im Hinblick auf die Lochungen zudem noch zeitlich und verfahrensmäßig erheblich verbesserte Brennwerte erzielt werden können.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen üblichen Gartengrill mit Holzkohlenfüllung und eingesetztem Kamin im Schnitt,
F i g. 2 eine bauliche Variante des Kamins ebenfalls im Schnitt und
F i g. 3 eine Draufsicht zu F i g. 2,
Fig.4 die Vorderansicht eines Kaminrohrs gemäß der erweiterten Erfindung in vergrößertem Maßstab,
F i g. 5 eine Draufsicht zu F i g. 4 in unzusammengefügtemund
Fig.6 dasselbe in zusammengefügtem Zustand beider Halbschalen.
Das Griiigerät nach Fig. 1 besteht in bekannter Weise aus der von Standbeinen 1 getragenen Glutschale 2 mit der Holzkohlenfüllung 3, die sich vorn Schalenboden 4 bis etwa in die Höhe des Windschutzblechs 5 erstreckt; auf dieser Füllung 3 liegt zudem, in ebenfalls üblicher Weise, ein Brennelement 6, auch Grillanzünder genannt. Ein Kaminrohr 7 sitzt ebenfalls auf der Oberfläche der Füllung 3, logischerweise über dem Brennelement 6 und kann mittels strichpunktiert angedeuteter Füße 8 noch zusätzlich gegenüber dem Schalenboden 4 abgestützt sein.
Ohne daß nun von außen über Blasebalg o. dgl.
irgendwelche Luft zum Anfachen des Glutbettes zugeführt werden muß, zeigt sich bei Verwendung der Vorrichtung der überraschende, zunächst auch noch erklärbare Effekt, daß die im Kaminrohr 7 aufsteigende Warmluftsäule »S« gemäß der Pfeile »L« Luft durch die Holzkohlenfüllung 3 hindurch von außen stetig ansaugt, und in unwahrscheinlich schnellem Verlauf eine, nicht ohne weiteres vorhersehbare, sternförmige Ausbreitung des Glutbettes vom unteren Kaminquerschnitt »a« gemäß der angedeuteten Pfeile »G« zu den Glutschalenrändern 2a, stattfindet, letzteres zudem ohne störende Rauchentwicklung als Folge annähernd stöchioinetrischen Verbrennungsablaufs durch Selbst-•au^ung d ;r je-veils erforderlichen Luftmenge.
Versuche haben gezeigt, daß beste Zugverhältnisse bei konischen Kaminrohren 7 beliebigen Querschnitts erzielt werden, wobei die Durchmesserverhältnisse von Glutschale 2, bzw. Glutbett »c«, zu Kamingrundfläche »a« etwa bei 3:1, untere Kaminfläche »a« zur Kaminhöhe »h« etwa bei 1 :2J5 und »a« zum Kaminaustritt »Zwetwa bei 2 :1 liegen sollten.
Fig.2 und 3 zeigen nun, daß der Kamin auch als Zylinderrohr 9 mit rechteckigem oder anderem Querschnitt ausgebildet sein kann. Sämtliche Kaminfor- ι ο men sind ferugungsmäßig zudem als zwei Halbschalen 9a und 9b denkbar, die ab Hersteller, oder vom Käufer selbst über beispielsweise eine Schlitz-Laschenverbindung 11, 12 in angeformten Kontaktflächen 10 in einfacher Weise zusammengefügt werden können.
Um bei Erreichen eines gleichmäßigen Glutbettes das jeweilige, heiße Kaminrohr 7 bzw. 9 gut abheben zu können z. B. mit einem Grillspieß o. dgl, sollte eine Einhängedüse 13 oder Aussparung 14 am bzw. im Kaminmantel angebracht sein.
Eine erhebliche Verbesserung der Zugverhältnisse, sowie eine sehr wesentliche Vereinfachung der Zusammenfügbarkeit der beiden Kaminhalbschalen, insbesondere bei konischer Bauart, werden schließlich noch dadurch erreicht, daß einmal im unteren Kaminbereich 7a'bzw. 9a'eine in Umfangsrichtung verlaufende Reihe von Löchern 15 vorgesehen ist die u. U. durch einen Ring 16 — in der Zeichnung strichpunktiert angedeutet — mit gleicher oder ungleicher Lochteilung 17 überdeckt sein kann, um ggf. eine bei der Benutzung dem jeweils örtlichen Zugverhältnissen angepaßte Einstellung bzw. Zufuhr von Zusatzluft vornehmen zu können bzw. zu bewirken.
Was zum anderen die aus Fertigungs-, bzw. Lagenings- und Transportgründen bedingte Ausbildung des zuvor erwähnten Kaminrohrs 7 bzw. 9, in Form zweier zusammenfügbarer Halbschalen, z. B. 9b, anbelangt, so ist deren gleichartige Gestaltung in Verbindung mit der hakenartigen Ausbildung 10a der Kontaktflächen 10 ganz besonders dazu geeignet, mit ein und demselben Präge- bzw. Verformungswerkzeug gleichartige Halbschalen 9a und 9b, bzw. 7a und Tb zu schaffen, die sich infolge der aus Fertigungsgründen stets vorhandenen, unterschiedlichen Vorspannung der Einzelhälften 7a und Tb, bzw. 9a und 9b leicht und funktionssicher zusammenfügen und wieder auseinandernehmen lassen. Es kommen also die innere Kontaktfläche 106 und die äußere 10c der hakenförmigen Endausbildungen 10a der Kontaktflächen 10 miteinander in Wirkverbindung.
Hierzt' 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Anfachen und Erzeugen eines Glutbettes bei Holzkohlengrills, wonach ein Kaminrohr in eine Glutschale gestellt wird, in welchem Brennelemente gezündet werden, wobei zuerst in die Glutschale die gesamte Holzkohlenschüttung eingebracht wird, anschließend oben auf die Holzkohle die Brennelemente aufgelegt und entzündet werden und schließlich das Kaminrohr über die entzündeten Brennelemente auf die Holzkohlenschüttung gestellt wird, gemäß Patent 27 42 209, wobei das Kaminrohr konisch ausgebildet und von kreisrundem Querschnitt ist, mit zusätzlichen Füßen versehen sein kann, über die es gegenüber dem Glutschalenboden abgestützt ist, und aus zwei miteinander verbindbaren Halbschalen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (9a, 9b)\m Bereich ihrer offenen, linearen Begrenzungen (10) spiegelbildlich und in ihrem Querschnittsverlauf hakenartig abgekantet sind und diese Haken (iOa) gleichgeformt bzw. gleichgerichtet liegen sowie im zusammengeschobenen Zustand (F i g. 6) mit der Innenseite (iOb) bzw. Außenseite (10ς> der jeweiligen Hakenbildung (XQa) unter Vorspannung aneinander anliegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des unteren, d. h. dem Brennelement (6) bzw. dem von diesem Glutnest zugewandten Rohrabschnitt (7a bzw. 9a) in Umfangsrichtung eine Lochreihe (!5) vorgesehen ist
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochreihe (15) von einem radial verschieblichen bzw. drehbaren Ring (16) mit gleicher oder ungleicher Lochteilung (17) überdeckt ist.
DE19782804579 1978-02-03 1978-02-03 Vorrichtung zum Anheizen von Holzkohlen-Grillgeräten Expired DE2804579C3 (de)

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DE2804579B2 true DE2804579B2 (de) 1981-06-11
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