DE280324C - - Google Patents

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DE280324C
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DENDAT280324D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C3/00Rotary-piston machines or engines with non-parallel axes of movement of co-operating members
    • F01C3/06Rotary-piston machines or engines with non-parallel axes of movement of co-operating members the axes being arranged otherwise than at an angle of 90 degrees

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 280324 KLASSE 14 #. GRUPPE
CARL HAMANN in BERGEDORF.
wirkenden Zwischenscheibe angelenkt sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. August 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen mit umlaufenden und schwingenden Kolben, die in bekannter Weise aus zwei Kugelausschnitten bestehen, die um geneigt zueinander liegende Achsen drehbar und derart an einer Zwischenscheibe angelenkt sind, daß ihre Drehbewegung sich umsetzt in eine drehende und gleichzeitig schwingende Bewegung dieser Scheibe, wobei letztere Förderungsräume zwisehen sich und den Kugelausschnitten entstehen und verschwinden läßt.
Diese . bekannte Vorrichtung ist jedoch praktisch so gut wie unbrauchbar, da es nicht möglich ist, eine genügende und dauerhafte Dichtung der Zwischenscheibe gegen das Gehäuse zu erzielen.
Gemäß der Erfindung wird nun dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß die Zwischenscheibe beiderseits mit Kugelschalen versehen wird, die die entsprechend abgesetzten Kugelausschnitte derart umgreifen, daß nur noch Schlitze frei bleiben, welche eine Verbindung der Ausschnitte mit ihren Drehachsen gestatten. Diese Schlitze führen während ihrer Drehung mit den Wellen der Ausschnitte gleichzeitig in bezug auf diese eine schwingende Bewegung aus und bilden hierbei die Ein- und Auslaßöffnungen für die Förder- bzw. Antriebsflüssigkeit.
Durch diese Ausbildung der Maschine wird aber ferner noch der wichtige Vorteil erreicht, daß .das notwendige Gehäuse zu einem Ring von der Breite der Schlitze zusammenschrumpft, so daß die Maschine frei in eine Rohrleitung von annähernd dem gleichen Durchmesser wie die mit Kugelschalen versehene Kolbenscheibe eingebaut werden kann. Vor allem wird hierdurch aber eine Regelung und Umsteuerung der Maschine möglich, was bei der bekannten Vorrichtung deshalb nicht angängig ist, weil dort die Steuerungskanäle im Gehäuse liegen und gleichzeitig mit dem sie öffnenden und schließenden Kugelausschnitt' verschoben werden müßten.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung schematisch in zwei beispielsweisen Ausführungsformen. Die Verbindung der Kugelausschnitte mit der Zwischenscheibe erfolgt hierbei durch eine einfache Keilführung. In der Praxis würden natürlich an deren Stelle geeignet ausgebildete Scharniere treten. Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch die Maschine in ihrer Mittelstellung. Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1. und Fig. 3 ein gleicher Schnitt, jedoch mit um 90° verdrehten Wellen. Fig. 4 stellt eine Aufsicht auf die Maschine bei geschnittenem Gehäuse in Richtung der einen Drehachse dar. Fig. 5 und 6 veranschaulichen eine Ausführungsform der Maschine mit Regelung der Fördermenge und Umsteuerung.
In dem Ringgehäuse 1, welches zur Steuerung der Ein- und Auslaßkanäle dient, liegen die gegeneinander geneigten Wellen 2 und 3, welche mit den Kugelausschnitten 4 und 5 fest verbunden sind. Die Keilkante dieser Ausschnitte ruht in einer entsprechenden Einkerbung der

Claims (3)

  1. Zwischenscheibe 6, so daß diese, sobald die Kugelausschnitte sich drehen, einerseits deren Drehbewegung folgt und andererseits eine schwingende Bewegung in bezug auf die Flächen άβιο Ausschnitte ausführt, wobei zwischen der Scheibe 6 und den Ausschnitten in bekannter Weise Ein- und Auslaßräume für die Förderbzw. Antriebsflüssigkeit entstehen. Die Zwischenscheibe 6 trägt Kugelschalen 7 bzw. 7', welche die Ausschnitte 4 und 5 derart umfassen, daß Schlitze 9 bzw. 10 entstehen, die eine Verbindung der Ausschnitte 4 und 5 mit ihren zugehörigen Wellen 2 und 3 gestatten. Die Sektoren 4 und 5 sind bei 11 und 12 derart abgesetzt, daß sie genau in die Schlitze 9 und 10 passen.
    Durch die Anbringung der Kugelschalen an der Zwischenscheibe 6 wird es möglich, das Gehäuse in Form des Führungsringes 1 auszubilden, dessen Breite nur gleich der Breite der Schlitze zu sein braucht, um diese bei der Drehung der Kugelausschnitte abzudichten. Die Flüssigkeit kann somit dem Ring in Form von Rohren 13, 14 zu- und abgeführt werden, deren lichte Weite nicht viel kleiner ist, als der Durchmesser der Scheibe 6. Die Scheibe 6 mit ihren Kugelschalen bildet somit eine bis auf die Schlitze 9 und 10 geschlossene Kugel, deren vorzügliche Flächendichtung gestattet, daß die Kugel ziemlich frei laufen kann, ohne absolut dicht im Führungsring gelagert zu sein. Die große Oberfläche und die über sie verbreitete Flüssigkeitsschicht dichtet sie vielmehr in vorzüglicher Weise ab. Die Aus- und Einlaßöffnungen öffnen sich rasch, wodurch die Fördermenge entsprechend vergrößert wird.
    Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen eine Regelungs- und Umsteuerungseinrichtung für die Maschine. Erreicht wird dies dadurch, daß die Wellen gegeneinander verdreht werden können. In der in Fig. 5 ausgezogen gezeichneten Lage, bei der die Wellen 2 und 3 in einer Linie liegen, ist die Förderung nämlich Null, da die Drehbewegung der Kugelausschnitte 4 und 5 auf die Scheibe 6 mit den Kugelschalen nur gleichfalls eine einfache Drehbewegung übertragen, ohne die zur Förderung notwendige Schwingung der Scheibe in bezug auf die Kugelausschnitte zu erzeugen. In den gestrichelt gezeichneten Lagen der Welle 3 ist demnach die Förderung ein positives oder negatives Höchstmaß. Der die Verschiebung der Welle 3 ermöglichende Schlitz ist hierbei zweckmäßig durch einen entsprechenden Ring 15, der sich mit der Welle 3 bewegt, abgedichtet. Einer Ver-Schiebung der Welle 3 folgt der Kugelkörper 6 in jeder beliebigen Lage. Liegen die Kanten des zugehörigen Schlitzes 10 parallel mit der Ringebene, so wird diese Verstellung ermöglicht, ohne daß dabei eine Verdrehung der Kugel stattfindet. In allen anderen Lagen ist eine solche notwendig; sie stört aber die Verstellbarkeit keineswegs.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r ü c η ε :
    ι. Maschine mit umlaufenden und schwingenden Kolben, bei der zwei um gegeneinander geneigte Achsen umlaufende Kugelausschnitte kreuzgelenkartig an einer als Kolben wirkenden Zwischenscheibe angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenscheibe beiderseits mit Kugelschalen \rersehen ist, die die entsprechend abgesetzten Ausschnitte derart umgreifen, daß Schlitze frei bleiben, welche eine Verbindung der Ausschnitte mit ihren Drehachsen gestatten und die Ein- und Auslaßöffnungen bilden.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse die Form eines geschlossenen Ringes besitzt, der die Ein- und Auslaßschlitze steuert und dessen Breite der Schlitzbreite entspricht.
  3. 3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen, im Ringgehäuse gelagerten Wellen zwecks Regelung und Umsteuerung der Maschine verschiebbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3404172A1 (de) * 1984-02-07 1985-08-08 Josef 4553 Neuenkirchen Böwer Rotationskolbenmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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