DE2802893A1 - In wandungen versenkt einbaubarer geraetekasten - Google Patents

In wandungen versenkt einbaubarer geraetekasten

Info

Publication number
DE2802893A1
DE2802893A1 DE19782802893 DE2802893A DE2802893A1 DE 2802893 A1 DE2802893 A1 DE 2802893A1 DE 19782802893 DE19782802893 DE 19782802893 DE 2802893 A DE2802893 A DE 2802893A DE 2802893 A1 DE2802893 A1 DE 2802893A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elastically deformable
wall area
deformable wall
box according
device box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782802893
Other languages
English (en)
Inventor
Erik Paul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DE19782802893 priority Critical patent/DE2802893A1/de
Publication of DE2802893A1 publication Critical patent/DE2802893A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/12Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting
    • H02G3/121Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting in plain walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • "In Wandungen versenkt einbaubarer Gerätekasten"
  • Die Erfindung befaßt sich mit einem in Wandungen, insbesondere in Mauerwerk versenkt einbaubaren Gerätekasten für die Aufnahme von Elektroinstallationsgeräten, elektrischen Verteilungen oder für ähnliche Bedarfsfälle, dessen umlaufende Seitenwandungen vorzugsweise mit einem zugeordneten Blendrahmen abdeckbar sind.
  • Bei in Wandungen versenkt einzubauenden Gerätekästen der oben bezeichneten Art sind stets einige Überlegungen anzustellen und es entstehen bei der Realisierung des Einbaues häufig einige Probleme. Zunächst ist die erforderliche Tiefe des Nauerkastens festzulegen, die von dem Platzbedarf der darin unterzubringenden Installationsgeräte abhängig ist. Dementsprechend muß auch die in der Wandung vorzusehende Ausnehmung bzw. Nische bemessen werden, wobei jedoch die Einhaltung des erwünschten Maßes häufig sehr zu wünschen übrig läßt. Hinzu kommt noch, daß der auf die Wandung aufzutragende Putz, wenn es sich um Mauerwerk handelt, eine vorher nicht ohne weiteres bestimmbare Dicke hat, so daß auch hierdurch Abweichungen des Tiefenmaßes vom erwünschten Sollmaß auftreten oder sogar noch vergrößert werden. Schließlich kommt es häufiger vor, daß die Auflagefläche für den genannten Blendrahmen (also zum Beispiel die verputzte Fläche) und die Auflagefläche für den Boden des Gerätekastens nicht einmal annähernd zueinander parallel sind, so daß - außer den vorher erwähnten Überlegungen und Schwierigkeiten-- für den Elektroinstallateur auf der Baustelle noch zusätzliche Schwierigkeiten entstehen.
  • Will er nämlich - was durchaus üblich ist - den Boden des Gerätekastens unmittelbar oder über Schienen am Mauerwerk befestigen, so bedarf es bei der genannten Schräglage von Aufnahmefläche und Putzfläche zueinander umständlicher Ausgleichsmaßnahmen in Form von Unterlegungen oder dergleichen.
  • Um diese genannten Schwierigkeiten, die in der Praxis dem Installateur auf der Baustelle begegnen, zu beheben oder wenigstens zu mindern, sind bereits zahlreiche Vorschläge gemacht worden. Was die reine Einbautiefe betrifft, so stellt die Industrie hierfür Gerätekästen mit unterschiedlicher, häufig nur um zwei oder jedenfalls nur wenige Zentimeter voneinander abweichender Einbautiefe zur Verfügung, was aber den Nachteil hat, daß der Installateur rechtzeitig und richtig disponieren muß, und was gleichzeitig für den Händler bzw. den Hersteller eine aufwendige Lagerhaltung bedeutet. Zur Verringerung der Typenzahl hinsichtlich der Bauhöhe bzw. Einbautiefe ist nun beispielsweise vorgeschlagen worden, den Gerätekasten in einer zum Boden parallelen Ebene zu teilen und das Kastenoberteil am Kastenunterteil verschieblich zu fixieren.
  • Hierbei werden Führungsglieder vorgesehen, beispielswwise in Form von in sich federnd ausgebildeten Zapfen sowie FUhrungskanäle; weiterhin sind aufwendige Befestigungsmaßnahmen für den Blendralmen und für eine Geräteabdeckung und dergleIchen mehr erforderlich. Außerdem lassen sich mehr oder weniger große Spalte zum Mauerwerk der Nische bzw. zur Wandung nicht vermeiden, was mitunter sehr unerwünscht ist (DT-OS 2 506 699).
  • Gemäß einem anderen Vorschlag ist es vorgesehen, daß die Seitenwände des Gerätekastens aus mehreren parallel zum Kastenboden gelenkig miteinander verbundenen Wandungsstreifen bestehen, wobei diese Wandungsstreifen je nach der erwünschten Einbautiefe in unterschiedliche Stellungen gelenkt werden. Auch diese Bauausführung ist in mancher Hinsicht aufwendig und es kommt nachteilig hinzu, daß die Steifigkeit des Gerätekastens durch die Gelenkstellen beeinträchtigt wird. Außerdem sind hierbei nur feste Bauhöhen einstellbar. Ein infolge von Naßabweichungen bei der Mauernische erwünschter Tiefen- oder Schrägenausgleich ist durch diese Konstruktion nicht oder jedenfalls nur sehr ungenügend gegeben (DT-OS 2 555 423).
  • Speziell für den Ausgleich unterschiedlicher Putzstärken ist vorgeschlagen worden, einen im Gerätekasten anzuordnenden Geräteträger, eine Geräteabdeckung und den Blendrahmen auf vorgespannten, am Gehäuse befestigten Traglaschen aufliegen zu lassen und mittels Spannelementen so zu befestigen, daß ein optisch korrekter Sitz des Blendrahmens gewährleistet ist.
  • Nicht ohne weiteres gegeben ist hierbei jedoch ein Ausgleich von Größenabweichungen vom Tiefensollmaß der Nische, und auch die Bereitstellung einer unterschiedlichen Einbautiefe - jedenfalls in einem gewissen Ausmaß - ist durch diesen bekannten Gerätekasten nicht gegeben (DT-OS 2 524 377).
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Gerätekasten zu schaffen, dessen Einbautiefe innerhalb eines Bereiches von etwa 2 oder 3 cm variabel ist, und der außerdem auch in der Lage ist, Parallelitätsabweichungen zwischen der Tragwandung (Nischenwandung) und der am Blendrahmen anliegenden Wandung auszugleichen, auch wenn diese Abweichungen größere Ausmaße annehmen, wobei sowohl der Herstellungsaufwand als auch insbesondere der am Aufstellungort erforderliche Montageaufwand möglichst gering und einfach zu halten ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Seitenwandungen mit wenigstens einem ringsum verlaufenden, im Sinne einer Tiefenänderung elastisch verformbaren Wandungsbereich zum Ausgleich von unterschiedlichen Versenkungstiefen und von Wandungsschrägen versehen werden. Dieser Ausgleich ist am Aufstellungsort des Gerätekastens ohne zusätzlichen Montageaufwand durchzuführen und es kommt noch der Vorteil hinzu, daß keine unerwünschten Spalte oder Lücken zwischen dem Inneren des Gerätekastens und der Versenkungsnische bestehenbleiben.
  • Dieser elastisch verformbare Wandungsbereich kann zwischen eben ausgebildeten Seitenwandungsteilen angeordnet sein, besonders zweckmäßig ist es jedoch, ihn unmittelbar zwischen eben ausgebildeten Seitenwandungsteilen und dem Blendrahmen vorzusehen, weil dann die rechtwinklige Lage des Gerätekastenbodens zu den Seitenwandungen exakt erhalten bleibt.
  • Die Realisierung des elastisch verformbaren Wandungsbereiches kann auf verschiedene Art erfolgen, beispielsweise kann er eine faltenbalgartige Formgebung aufweisen, ebenso aber auch eine wellrohrartige Formgebung, oder er kann als einfach- oder doppeltwirkende Rollmembran ausgebildet sein. Alle genannten Formgebungen sind geeignet, den Erfindungsgedanken zu verwirklichen. Zweckmäßig ist es, den elastisch verformbaren Wandungsbereich als separates Teil auszubilden und mit dem Gerätekasten und dem Blendrahmen zu verbinden. Je nach Material und Werkzeugaufwand kann es aber auch vorteilhaft sein, diesen verformbaren Wandungsbereich als Bestandteil des Gerätekastens selbst auszubilden oder - stattdessen - ihn als Bestandteil des Blendrahmens zu gestalten. Schließlich ist es auch möglich und technisch durchaus realisierbar, den Gerätekasten selbst, seinen Blendrahmen und den elastisch verformbaren WandungsDereich als ein insgesamt einstückiges Formteil auszubilden.
  • Dieses einstückige Formteil kann beispielsweise aus Kunststoff bestehen, wobei das Kunststoffmaterial im Bereich der elastisch verformbaren Wandungsteile eine geringere Härte und damit einhergehend eine größere Biegeelastizität aufweist als die übrigen Bereiche des Gerätekastens bzw. des Blendrahmens.
  • Bei einer Ausbildung des verformbaren Wandungsbereiches als separates Teil ist es gemäß einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens vorgesehen, dieses Teil mit dem Gerätekasten und mit dessen Blendrahmen entweder lösbar oder unlösbar zu verbinden, um die praktisch spaltlose Geschlossenheit des Gerätekastens zu gewährleisten.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist in dem Vorschlag zu sehen, den elastisch verformbaren Wandungsbereich aus Kunststoff, die übrigen Gerätekastenbereiche bzw.
  • den Blendrahmen hingegen aus Blech zu fertigen.
  • Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen und der nachfolgenden Beschreibung hierzu soll der Erfindungsgedanke veranschaulicht werden.
  • Es zeigen die Figuren 1 bis 6 nach oben beziehungsweise nach unten hin abgebrochene Schnitte durch in Mauerwerksnischen eingelassene Gerätekästen mit elastisch verformbaren Wandungsbereichen in unterschiedlicher Ausgestaltung und Figur 7 eine Seitensicht auf einen Gerätekasten in gegenüber den vorher genannten Darstellungen verkleinertem Maßstab.
  • F i g u r 1 zeigt einen Schnitt durch ein Mauerwerk 11 mit einer darin eingearbeiteten Nische 12. In dieser Nische 12 ist - ebenfalls im Schnitt dargestellt - ein Gerätekasten 13 angeordnet, der einen Kastenboden 14, Seitenwandungsbereiche 15 und 16, einen faltenbalgartigen elastischen Wandungsbereich 17 sowie einen ringsum verlaufenden Blendrahmen 18 aufweist. Dieser faltenbalgartige elastische Wandungsbereich 17 ermöglicht es, daß sowohl der Blendrahmen 18 als auch der Kastenboden 14 jeweils an den ihnen zugeordneten Flächen des Mauerwerks 11 anliegen, auch dann, wenn der senkrechte Abstand zwischen diesen beiden Flächen in einem gewissen AusmaB vom Sollmaß abweichen oder wenn diese genannten Flächen nicht parallel zueinander verlaufen. Im vorliegenden Falle sind sowohl der Kastenboden 14, die Seitenwandungsbereiche 15 und 16, der elastische Wandungsbereich 17 und der Blendrahmen 18 in einem einstückigen Formteil, beispielsweise aus Kunststoff bestehend, zusammengefaßt.
  • Die faltenbalgartigen Wandungsteile 17 weisen gegenüber den übrigen Wandungsteilen eine etwas geringere Wandstärke auf und sind im übrigen, wenn das Formteil aus Kunststoff hergestellt ist, infolge besonderer, bekannter Behandlungsverfahren mit einer größeren Biegeelastizität ausgestattet als die übrigen Wandungsteile. Infolgedessen ist es möglich, die Anpassung des Blendrahmens 18 und des Kastenbodens 14 an die zugeordneten Flächen am Mauerwerk 11 nicht nur innerhalb einer kleinen Toleranzgrenze um das Abstandssollmaß vorzunehmen, sondern darüberhinaus - je nach Anzahl der einzelnen Balgfalten und deren Ausbildung - eine um zwei oder gar mehr Zentimeter tiefere (bzw. flachere) Mauerwerksnische noch ordnungsgemäß auszufüllen, das heißt also, die Tiefe des Gerätekastens um bis zu mehrere Zentimeter zu verändern.
  • F i g u r 2 stellt einen im Fufllftionsprinzip gleichen, jedoch hinsichtlich der reinen Ausgestaltung vom vorherigen Ausführungsbeispiel abweichenden Gerätekasten 19 dar, und zwar in diesem Falle dessen unteren Gerätekasten-Bereich, der nach oben hin abgebrochen ist. Auch hier ist in einem Mauerwerk 20 eine Nische 21 angeordnet, in die der Gerätekasten 19 eingelegt ist. Dieser Gerätekasten 19 enthält einen Kastenboden 22 mit daran angeformten Seitenwandungsbereichen 23, weiterhin einen faltenbalgartigen elastischen Wandungsbereich 24 mit daran angeformten Wandungsbereichen 25 und 26 und schließlich einen im Querschnitt winkelförmig ausgebildeten Blendrahmen 27, dessen - in der Figur nach links weisender - Schenkelrahmen 28 gleichzeitig einen Teil der umlaufenden Seitenwandungen bildet.
  • Der ganze Gerätekasten 19 setzt sich also im wesentlichen aus drei Teilen zusammen, die jedoch bereits herstellerseitig miteinander verbunden sein können (beispielsweise durch Verschrauben, Vernieten, Kleben oder dergleichen) und die sich dem Installateur an der Baustelle auch wiederum als einstückiger Gerätekasten darbieten. Nicht dargestellt und erwähnt sind für solche Gerätekästen übliche weitere Teile wie zum Beispiel Tragschienen, Geräteabdeckbleche, eine frontseitige Tür und dergleichen. Derartige Teile können in üblicher und bekannter Weise mit dem jeweiligen Gerätekasten verbunden sein. Die genannten Teile des Gerätekastens 19 gemäß Figur 2 können aus Blech oder aus Kunststoff bestehen. Stattdessen können aber auch Kunststoffteile mit Blechteilen kombiniert werden. Die Materialwahl wird unter anderem beeinflußt werden von bereits vorhandenen oder verwendbaren Werkzeugen, von den Anforderungen an die fertigen Gerätekästen und im übrigen von betrieblichen Eigenheiten und Bearbeitungsmöglichkeiten des Herstellers.
  • F i g u r 3 stellt eine anders geartete Ausgestaltung eines elastisch verformbaren Wandungsbereiches dar, und zwar in-Form einer einfachwirkenden Rollmembran 29. Diese Rollmembran 29 weist einen etwa U-förmigen Querschnitt auf und besteht aus einem gummielastischen Werkstoff hoher Elastizität. Wie aus der Darstellung zu entnehmen ist, ist das eine Schenkelende der Rollmembran 29 mit einem Kastenboden 30 bzw. mit den daran angeformten Seitenwandungsbereichen 31 auf geeignete Weise verbunden (beispielsweise durch Kleben oder Nieten oder dergleichen), das andere Schenkelende hingegen ist mit angeformten Seitenwandungsbereichen 32 eines Blendrahmens 33 verbunden. Je nach Materialwahl und Bemessung der Rollmembran 29 kann durch eine derartige Gestaltung eine ganz erhebliche Veränderung der Gehäusetiefe erzielt werden, allerdings ist die Steifigkeit des ganzen Gerätekastens nicht so groß wie bei den vorher erläuterten Gestaltungen, was aber, ist der Gerätekasten erst einmal montiert, letzten Endes ohne Belang ist.
  • Das gleiche Funktionsprinzip weist die in der F i g u r 4 angedeutete doppeltwirkende Rollmembran 34 eines Gerätekastens 35 auf. Allerdings ist diese Rollmembran 54*C-förmig ausgebildet, aber auch hier sind die Endschenkel dieser Rollmembran 34 mit Seitenwandungsbereichen 36 eines Kastenbodens 37 bzw.
  • mit Seitenwandungsbereichen 38 eines Blendrahmens 39 in geeigneter Weise verbunden. Zweckmäßig bei dieser Ausgestaltung ist es, daß - im Gegensatz zur Gestaltung gemäß Figur 3 - die genannten Seitenwandungsbereiche 36 und 38 gleiche Kastenabmessungen aufweisen. Beide Ausführungen mit Rollmembranen bieten darüberhinaus den Vorteil, daß sie besonders platzsparend sind.
  • In F i g u r 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgedanken dargestellt. Es ist ein (nach unten hin abgebrochener) Gerätekasten 40 gezeigt, dessen Kastenboden 41 daran angeformte Seitenwandungen 42 aufweist, und zwar enthalten diese Seitenwandungen 42 einen wellrohrartigen, elastisch verformbaren Bereich 43, an den sich schließlich wieder ein gerader Wandungsbereich 44 anschließt. Dieser gerade Wandungsbereich 44 wird nun aufgenommen von einer Nut, die in einem winkelig ausgebildeten Blendrahmen 45 enthalten ist. Dieser Gerätekasten 40 besteht also im wesentlichen aus zwei Teilen, namlich dem eben genannten Blendrahmen 45 und dem einstückigen Teil, welches den Kastenboden 41, die Seitenwandungen 42 und den elastisch verformbaren Wandungsbereich 43 sowie den Wandungsbereich 44 enthält.
  • * im Querschnitt Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt schließlich die F i g u r 6. Hier ist bei einem Gerätekasten 46 ein elastisch verformbarer Wandungsbereich der Seitenwandungen - mit 47 bezeichnet - Materialbestandteil eines Blendrahmens 48 und bildet mit diesem ein einziges Teil. Der elastisch verformbare Wandungsbereich 47 mündet an seiner dem Blendrahmen 48 entgegengesetzten Seite in einem parallel zu Seitenwandungen 49 ausgebildeten geraden Wandungsteil 50, welches in einer Nut der Seitenwandungen 49 eingefügt ist. Diese Seitenwandungen 49 sind ihrerseits angeformt an einen Kastenboden 51, so daß also dieser Gerätekasten 46 im wesentlichen auch aus nur zwei Teilen besteht. Der in dieser Figur 6 gezeigte Blendrahmen 48 weist an seinen äußeren Rahmenkonturen eine ringsum verlaufende Abkröpfung 52 auf, die sich um eine (nicht dargestellte) einzuschwenkende Tür legt, so daß eventuelle Spalte zwischen Blendrahmen und der besagten Tür abgedeckt sind. Mit dieser ahgedeuteten Abkröpfung 52 soll symbolisiert werden, daß aus den vorher beschriebenen Figuren lediglich die erfindungswesentlichen Merkmale zu entnehmen sind, nicht hingegen sonstige Ausgestaltungen an den Blendrahmen, an den Kastenböden oder dergleichen. In oder an diesen Teilen angeordnete Abkantungen, Sicken, Ausnehmungen, Befestigungsmittel usw. sind zur Vereinfachung der Darstellungen weggelassen worden. Auch die dargestellten Größenverhältnisse, beispielsweise die Flankenmaße der faltenbalgartigen Wandungsbereiche zur Gerätetiefe, die dargestellten Wandstärken und dergleichen können bei der tatsächlichen Gestaltung in abweichenden Verhältnissen zueinander stehen.
  • Einen gewissen Eindruck von veränderten Größenverhältnissen gegenüber den vorher erläuterten Darstellungen vermittelt die F i g u r 7. Diese Darstellung zeigt einen Gerätekasten 53 in einer Seitensicht, und zwar in gegenüber den Figuren 1 bis 6 verkleinertem Maßstab. Bei diesem Gerätekasten 53 schließt sich an einen Blendrahmen 54, ein starrer Seitenwandungsbereich 55 an, der seinerseits übergeht in einen elastisch verformbaren Wandungsbereich 56. Hieran schließt sich wieder ein starrer Seitenwandungsbereich 57 an, der an seinem in der Darstellung nach links weisenden Ende durch einen Kastenboden 58 verschlossen ist. Es ist ersichtlich, daß der elastisch verformbare Wandungsbereich 56 einen verhältnismäßig geringen Anteil des gesamten Seitenwandungsbereiches einnimmt, im Gegensatz beispielsweise zu den Darstellungen in den Figuren 5 und 6. Dieses Verhältnis kann jedoch in der Praxis noch anders als gezeigt ausfallen. Besonders deutlich ist in dieser Figur 7 veranschaulicht, daß eine (nicht gezeigte) Aufnahmewandung für den Kastenboden 58 eine beachtliche Schräglage zu derjenigen Wandung einnehmen kann, an die der Blendrahmen 54 anzulegen ist.
  • Trotz einer solchen oder einer noch größeren Schräglage ist ein ordnungsgemäßer Einbau eines Gerätekastens, der gemäß der Erfindung ausgebildet ist, möglich und es kommt vorteilhaft hinzu, daß auch bei derartigen Schräglagen die in die Mauernische ragenden Gerätekastenflächen staubdicht und gegebenenfalls sogar feuchtigkeitsdicht bleiben, was bei bekannten, quergeteilten und ineinandergeschobenen Gerätekästen der genannten Art nicht gegeben ist.
  • Schließlich sei gesagt, daß auch von den dargestellten Ausführungsbeispielen abweichende Ausgestaltungen des elastisch verformbaren Wandungsbereiches und dessen Zusammenfügung mit den übrigen Wandungsteilen eines Gerätekastens denkbar und dem Erfindungsgedanken unterordenbar sind. Beispielsweise kann man vorsehen, den elastisch verformbaren Wandungsbereich aus Streckmetall oder aus einem streckmetallartig ausgebildeten Kunststoff herzustellen. Eine derartige Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist besonders platzsparend und an besondere Gegebenheiten sehr gut anpaßbar, sie hat allerdings zunächst den Nachteil, nicht staub- und gegebenenfalls feuchtigkeitsdichte Seitenwandungen zu bieten. Dieser Nachteil ist dadurch zu beheben, daß die so ausgebildeten Wandungsbereiche nach erfolgter Montage mit vorzugsweise im Gerätekasteninneren angeordneten folienartigen oder plattenartigen Abdeckungen versehen werden. Der hierfUr anfallende Mehraufwand auf der Montagestelle ist zwar etwas größer als bei den vorher genannten Ausführungen, dafür wird aber der Vorteil besonders ebener Wandungen im verformbaren Seitenwandungsbereich geboten.
  • Leerseite

Claims (14)

  1. Ansprüche In In Wandungen, insbesondere in Mauerwerk versenkt einbaubarer Gerätekasten für die Aufnahme von Elektroinstallationsgeräten, elektrischen Verteilungen oder für ähnliche Bedarfsfälle, dessen urnlauinde Seitenwandungen vorzugsweise mit einem zugeordneten Biendrahmen abdeckbar sind, d a d u r c h g e k e n n z e i o h n e t, daß die Seitenwandungen (15,16; 23,28; 31,32; 36,38; 42,44; 49; 55,57) wenigstens einen, ringsum verlaufenden, im Sinne einer Tiefenänderung elastisch verformbaren Wandungsbereich (17,24,29,34,43,47,56) zum Ausgleich von unterschiedlichen Versenkungstiefen und von Wandungsschrägen aufweisen.
  2. 2. Gerätekasten nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der elastisch verformbare Wandungs.bereich (47) zwischen eben ausgebildeten Seitenwandunteilen (49) und dem Blendrahmen (48) angeordnet ist (Figur 6).
  3. 3. Gerätekasten nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der elastisch verformbare Wandungsbereich (17,24,47,56) eine faltenbalgartige Formgebung aufweist (Figur 1,2,6 und 7).
  4. 4. Gerätekasten nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der elastisch verformbare Wandungsbereich (43) eine wellrohrartige Formgebung aufweist (Figur 5).
  5. 5. Gerätekasten nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der elastisch verformbare Wandungsbereich als einfaciwirkende Rollmembran (29) ausgebildet ist (Figur 3).
  6. 6. Gerätekasten nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der elastisch verformbare Wandungsbereich als doppeltwirkende Rollmembran (34) ausgebildet ist (Figur 4).
  7. 7. Gerätekasten nach einem der Ansprüche 3 bis 6, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der elastisch verformbare Wandungsbereich (43) Naterialbestandteil des Gerätekastens (40) ist (Figur 5).
  8. 8. Gerätekasten nach einem der Ansprüche 3 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der elastisch verformbare Wandungsbereich (47) Materialbestandteil des Blendrahmens (48) ist (Figur 6)* 1
  9. 9. Gerätekasten nach einem der Ansprüche 3 bis 6, d a d u r c 2 g e k e n n z e i c h n e t, daß der Gerätekasten (13) selbst, sein Blendrahmen (18) und der elastisch verformbare Wandungsbereich (17) als ein insgesamt einstückiges Formteil ausgebildet sind (Figur 1).
  10. 10. Gerätekasten nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das einstückige Formteil aus Kunststoff besteht, wobei das Kunststoffmaterial im Bereich der elastisch verformbaren Wandungsteile (17) eine geringere Härte und damit einhergehend eine größere Biegeelastizität aufweist als die übrigen Bereiche (13,14,15,16) des Gerätekastens (13).
  11. 11. Gerätekasten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der elastisch verformbare Wandungsbereich (24) als separates Teil ausgebildet ist, welches in montierter Lage mit dem Gerätekaster. (21) und mit dessen Blendrahmen (27) lösbar oder unlösbar verbunden ist (Figur 2).
  12. 12. Gerätekasten nach Anspruch 10, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der elastisch verformbare Wandungsbereich (zum Beispiel 24) aus Kunststoff besteht, die übrigen Gerätekastenbereiche (zum Beispiel 22,23,27,28) hingegen aus Blech.
  13. 13. Gerätekasten nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der elastisch verformbare Wandungsbereich aus Streckmetall oder einem streckmetallartig ausgebildeten Kunststoff besteht.
  14. 14. Gerätekasten nach Anspruch 13, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß sein aus Streckmetall oder einem vergleichbaren Kunststoff bestehender elastisch verformbare Wandungsbereich nach der Montage mit vorzugsweise im im Gerätekasteninneren angeordneten folienartigen oder plattenartigen Abdeckungen versehen ist.
DE19782802893 1978-01-24 1978-01-24 In wandungen versenkt einbaubarer geraetekasten Withdrawn DE2802893A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782802893 DE2802893A1 (de) 1978-01-24 1978-01-24 In wandungen versenkt einbaubarer geraetekasten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782802893 DE2802893A1 (de) 1978-01-24 1978-01-24 In wandungen versenkt einbaubarer geraetekasten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2802893A1 true DE2802893A1 (de) 1979-07-26

Family

ID=6030219

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782802893 Withdrawn DE2802893A1 (de) 1978-01-24 1978-01-24 In wandungen versenkt einbaubarer geraetekasten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2802893A1 (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3216832A1 (de) * 1982-05-05 1984-03-22 Thyssen Plastik Anger KG, 8000 München Installationskasten
EP1003260A1 (de) * 1998-11-19 2000-05-24 Legrand Einbaugehaüse mit ziehharmonikaartigen Falten, insbesondere für elektrisches Gerät und Herstellungsverfahren
EP1467454A1 (de) * 2003-04-11 2004-10-13 Legrand Elektroinstallationskasten für eine Trockenwand
FR2859320A1 (fr) * 2003-09-03 2005-03-04 Legrand Sa Boite d'encastrement a configuration multiple resistant selectivement a la poussee
EP1670112A1 (de) * 2004-12-10 2006-06-14 Abb B.V. Elektro-Einbaudose
WO2011113655A3 (de) * 2010-03-18 2012-10-26 Siemens Aktiengesellschaft Elektroinstallationsverteiler
EP3159988A1 (de) * 2015-10-21 2017-04-26 Legrand France Elektrische dose zum einbau in wanden mit unterschiedlicher dicke
EP3355428A1 (de) * 2017-01-31 2018-08-01 Legrand France Elektrische anschlussdose, die in trennwände verschiedener dicke eingebaut werden kann
EP3958416A1 (de) 2020-08-17 2022-02-23 Attema B.V. Installationsdose mit variabler höhe

Cited By (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3216832A1 (de) * 1982-05-05 1984-03-22 Thyssen Plastik Anger KG, 8000 München Installationskasten
EP1003260A1 (de) * 1998-11-19 2000-05-24 Legrand Einbaugehaüse mit ziehharmonikaartigen Falten, insbesondere für elektrisches Gerät und Herstellungsverfahren
FR2786329A1 (fr) * 1998-11-19 2000-05-26 Legrand Sa Boite d'encastrement a plis en accordeon, notamment pour appareillage electrique, et son procede de fabrication
EP1467454A1 (de) * 2003-04-11 2004-10-13 Legrand Elektroinstallationskasten für eine Trockenwand
FR2853774A1 (fr) * 2003-04-11 2004-10-15 Legrand Sa Boite electrique pour cloison seche
FR2859320A1 (fr) * 2003-09-03 2005-03-04 Legrand Sa Boite d'encastrement a configuration multiple resistant selectivement a la poussee
EP1670112A1 (de) * 2004-12-10 2006-06-14 Abb B.V. Elektro-Einbaudose
NL1027704C2 (nl) * 2004-12-10 2006-06-19 Abb Bv Doos voor elektrische installaties.
WO2011113655A3 (de) * 2010-03-18 2012-10-26 Siemens Aktiengesellschaft Elektroinstallationsverteiler
EP3159988A1 (de) * 2015-10-21 2017-04-26 Legrand France Elektrische dose zum einbau in wanden mit unterschiedlicher dicke
FR3042918A1 (fr) * 2015-10-21 2017-04-28 Legrand France Boite electrique encastrable dans des cloisons d'epaisseurs differentes
RU2717572C2 (ru) * 2015-10-21 2020-03-24 Легран Франс Электрическая коробка, заделываемая в перегородки разной толщины
EP3355428A1 (de) * 2017-01-31 2018-08-01 Legrand France Elektrische anschlussdose, die in trennwände verschiedener dicke eingebaut werden kann
FR3062529A1 (fr) * 2017-01-31 2018-08-03 Legrand France Boite electrique encastrable dans des cloisons d'epaisseurs differentes
EP3958416A1 (de) 2020-08-17 2022-02-23 Attema B.V. Installationsdose mit variabler höhe
NL2026275B1 (en) 2020-08-17 2022-04-14 Attema B V Installation box with variable height

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69001096T2 (de) Abgedichteter schaltschrank.
DE1658864A1 (de) Dehnungsfugenabdeckung
DE60208896T2 (de) Befestigung für wandelemente
DE10136681A1 (de) Rahmengestell
EP1038485A2 (de) Dichtungsanordnung zur Abdichtung des Randbereiches einer Sanitärwanne gegen Wand- und Bodenflächen eines Raumes
DE2735787A1 (de) Fuehrungselement fuer nachgiebig zu lagernde schiebetuerelemente sowie damit ausgeruestetes schiebetuerelement
DE202007016585U1 (de) Profilschienensystem
DE2736079B2 (de) Trägerschiene für einrastbare
EP0342151A1 (de) Kasten, insbesondere Badezimmerschrank
EP0939980B1 (de) Rahmengestell mit einem boden- und einem deckrahmen aus einem profilstrang
DE2558373A1 (de) Aussenfenstereinheit
EP0312646A2 (de) Mittelträger für Fensterrahmen
EP1643049B1 (de) Tragprofilkonstruktion
DE2607476A1 (de) Spielgeraet
DE3619398C1 (de) Als Leichtbauprofil ausgebildetes Staenderprofil
EP1102375B1 (de) Leitungsführungskanal
DE69403359T2 (de) Ausrichteckwinkel für Metallfensterrahmen
DE19928613C2 (de) Abschlußstab für einen flexiblen, ausziehbaren Behang
DE9417351U1 (de) Einstellbare Befestigungsvorrichtung für Plattenelemente
DE3049841C2 (de)
DE2646432C2 (de) Verbindung eines Balkens mit einem Stützbalken
DE202018101861U1 (de) Montagehilfe
DE3426461C1 (de) Dichtungsvorrichtung
DE2404526C2 (de) Verbindungselement zur Befestigung von Wandelementen
EP0458191B1 (de) Endkantenbekleidung für dünne Fensterbänke od.dgl.

Legal Events

Date Code Title Description
OGA New person/name/address of the applicant
8139 Disposal/non-payment of the annual fee