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"In Wandungen versenkt einbaubarer Gerätekasten"
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Die Erfindung befaßt sich mit einem in Wandungen, insbesondere in
Mauerwerk versenkt einbaubaren Gerätekasten für die Aufnahme von Elektroinstallationsgeräten,
elektrischen Verteilungen oder für ähnliche Bedarfsfälle, dessen umlaufende Seitenwandungen
vorzugsweise mit einem zugeordneten Blendrahmen abdeckbar sind.
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Bei in Wandungen versenkt einzubauenden Gerätekästen der oben bezeichneten
Art sind stets einige Überlegungen anzustellen und es entstehen bei der Realisierung
des Einbaues häufig einige Probleme. Zunächst ist die erforderliche Tiefe des Nauerkastens
festzulegen, die von dem Platzbedarf der darin unterzubringenden Installationsgeräte
abhängig ist. Dementsprechend muß auch die in der Wandung vorzusehende Ausnehmung
bzw. Nische bemessen werden, wobei jedoch die Einhaltung des erwünschten Maßes häufig
sehr zu wünschen übrig läßt. Hinzu kommt noch, daß der auf die Wandung aufzutragende
Putz, wenn es sich um Mauerwerk handelt, eine vorher nicht ohne weiteres
bestimmbare
Dicke hat, so daß auch hierdurch Abweichungen des Tiefenmaßes vom erwünschten Sollmaß
auftreten oder sogar noch vergrößert werden. Schließlich kommt es häufiger vor,
daß die Auflagefläche für den genannten Blendrahmen (also zum Beispiel die verputzte
Fläche) und die Auflagefläche für den Boden des Gerätekastens nicht einmal annähernd
zueinander parallel sind, so daß - außer den vorher erwähnten Überlegungen und Schwierigkeiten--
für den Elektroinstallateur auf der Baustelle noch zusätzliche Schwierigkeiten entstehen.
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Will er nämlich - was durchaus üblich ist - den Boden des Gerätekastens
unmittelbar oder über Schienen am Mauerwerk befestigen, so bedarf es bei der genannten
Schräglage von Aufnahmefläche und Putzfläche zueinander umständlicher Ausgleichsmaßnahmen
in Form von Unterlegungen oder dergleichen.
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Um diese genannten Schwierigkeiten, die in der Praxis dem Installateur
auf der Baustelle begegnen, zu beheben oder wenigstens zu mindern, sind bereits
zahlreiche Vorschläge gemacht worden. Was die reine Einbautiefe betrifft, so stellt
die Industrie hierfür Gerätekästen mit unterschiedlicher, häufig nur um zwei oder
jedenfalls nur wenige Zentimeter voneinander abweichender Einbautiefe zur Verfügung,
was aber den Nachteil hat, daß der Installateur rechtzeitig und richtig disponieren
muß, und was gleichzeitig für den Händler bzw. den Hersteller eine aufwendige Lagerhaltung
bedeutet. Zur Verringerung der Typenzahl hinsichtlich der Bauhöhe bzw. Einbautiefe
ist nun beispielsweise vorgeschlagen worden, den Gerätekasten in einer zum Boden
parallelen Ebene zu teilen und das Kastenoberteil am Kastenunterteil verschieblich
zu fixieren.
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Hierbei werden Führungsglieder vorgesehen, beispielswwise in Form
von in sich federnd ausgebildeten Zapfen sowie FUhrungskanäle; weiterhin sind aufwendige
Befestigungsmaßnahmen für den Blendralmen und für eine Geräteabdeckung und dergleIchen
mehr erforderlich. Außerdem lassen sich mehr oder weniger große Spalte zum Mauerwerk
der Nische bzw. zur Wandung nicht vermeiden, was mitunter sehr unerwünscht ist (DT-OS
2 506 699).
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Gemäß einem anderen Vorschlag ist es vorgesehen, daß die Seitenwände
des Gerätekastens aus mehreren parallel zum Kastenboden gelenkig miteinander verbundenen
Wandungsstreifen bestehen, wobei diese Wandungsstreifen je nach der erwünschten
Einbautiefe in unterschiedliche Stellungen gelenkt werden. Auch diese Bauausführung
ist in mancher Hinsicht aufwendig und es kommt nachteilig hinzu, daß die Steifigkeit
des Gerätekastens durch die Gelenkstellen beeinträchtigt wird. Außerdem sind hierbei
nur feste Bauhöhen einstellbar. Ein infolge von Naßabweichungen bei der Mauernische
erwünschter Tiefen- oder Schrägenausgleich ist durch diese Konstruktion nicht oder
jedenfalls nur sehr ungenügend gegeben (DT-OS 2 555 423).
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Speziell für den Ausgleich unterschiedlicher Putzstärken ist vorgeschlagen
worden, einen im Gerätekasten anzuordnenden Geräteträger, eine Geräteabdeckung und
den Blendrahmen auf vorgespannten, am Gehäuse befestigten Traglaschen aufliegen
zu lassen und mittels Spannelementen so zu befestigen, daß ein optisch korrekter
Sitz des Blendrahmens gewährleistet ist.
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Nicht ohne weiteres gegeben ist hierbei jedoch ein Ausgleich von Größenabweichungen
vom Tiefensollmaß der Nische, und auch die Bereitstellung einer unterschiedlichen
Einbautiefe - jedenfalls in einem gewissen Ausmaß - ist durch diesen bekannten Gerätekasten
nicht gegeben (DT-OS 2 524 377).
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Gerätekasten zu schaffen,
dessen Einbautiefe innerhalb eines Bereiches von etwa 2 oder 3 cm variabel ist,
und der außerdem auch in der Lage ist, Parallelitätsabweichungen zwischen der Tragwandung
(Nischenwandung) und der am Blendrahmen anliegenden Wandung auszugleichen, auch
wenn diese Abweichungen größere Ausmaße annehmen, wobei sowohl der Herstellungsaufwand
als auch insbesondere der am Aufstellungort erforderliche Montageaufwand möglichst
gering und einfach zu halten ist.
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Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
die Seitenwandungen mit wenigstens einem ringsum verlaufenden, im Sinne einer Tiefenänderung
elastisch verformbaren Wandungsbereich zum Ausgleich von unterschiedlichen Versenkungstiefen
und von Wandungsschrägen versehen werden. Dieser Ausgleich ist am Aufstellungsort
des Gerätekastens ohne zusätzlichen Montageaufwand durchzuführen und es kommt noch
der Vorteil hinzu, daß keine unerwünschten Spalte oder Lücken zwischen dem Inneren
des Gerätekastens und der Versenkungsnische bestehenbleiben.
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Dieser elastisch verformbare Wandungsbereich kann zwischen eben ausgebildeten
Seitenwandungsteilen angeordnet sein, besonders zweckmäßig ist es jedoch, ihn unmittelbar
zwischen eben ausgebildeten Seitenwandungsteilen und dem Blendrahmen vorzusehen,
weil dann die rechtwinklige Lage des Gerätekastenbodens zu den Seitenwandungen exakt
erhalten bleibt.
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Die Realisierung des elastisch verformbaren Wandungsbereiches kann
auf verschiedene Art erfolgen, beispielsweise kann er eine faltenbalgartige Formgebung
aufweisen, ebenso aber auch eine wellrohrartige Formgebung, oder er kann als einfach-
oder doppeltwirkende Rollmembran ausgebildet sein. Alle genannten Formgebungen sind
geeignet, den Erfindungsgedanken zu verwirklichen. Zweckmäßig ist es, den elastisch
verformbaren Wandungsbereich als separates Teil auszubilden und mit dem Gerätekasten
und dem Blendrahmen zu verbinden. Je nach Material und Werkzeugaufwand kann es aber
auch vorteilhaft sein, diesen verformbaren Wandungsbereich als Bestandteil des Gerätekastens
selbst auszubilden oder - stattdessen - ihn als Bestandteil des Blendrahmens zu
gestalten. Schließlich ist es auch möglich und technisch durchaus realisierbar,
den Gerätekasten selbst, seinen Blendrahmen und den elastisch verformbaren WandungsDereich
als ein insgesamt einstückiges Formteil auszubilden.
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Dieses einstückige Formteil kann beispielsweise aus Kunststoff bestehen,
wobei das Kunststoffmaterial im Bereich der elastisch verformbaren Wandungsteile
eine geringere Härte und damit einhergehend eine größere Biegeelastizität aufweist
als die übrigen Bereiche des Gerätekastens bzw. des Blendrahmens.
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Bei einer Ausbildung des verformbaren Wandungsbereiches als separates
Teil ist es gemäß einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens vorgesehen, dieses
Teil mit dem Gerätekasten und mit dessen Blendrahmen entweder lösbar oder unlösbar
zu verbinden, um die praktisch spaltlose Geschlossenheit des Gerätekastens zu gewährleisten.
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Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist in dem
Vorschlag zu sehen, den elastisch verformbaren Wandungsbereich aus Kunststoff, die
übrigen Gerätekastenbereiche bzw.
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den Blendrahmen hingegen aus Blech zu fertigen.
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Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen und
der nachfolgenden Beschreibung hierzu soll der Erfindungsgedanke veranschaulicht
werden.
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Es zeigen die Figuren 1 bis 6 nach oben beziehungsweise nach unten
hin abgebrochene Schnitte durch in Mauerwerksnischen eingelassene Gerätekästen mit
elastisch verformbaren Wandungsbereichen in unterschiedlicher Ausgestaltung und
Figur 7 eine Seitensicht auf einen Gerätekasten in gegenüber den vorher genannten
Darstellungen verkleinertem Maßstab.
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F i g u r 1 zeigt einen Schnitt durch ein Mauerwerk 11 mit einer darin
eingearbeiteten Nische 12. In dieser Nische 12 ist - ebenfalls im Schnitt dargestellt
- ein Gerätekasten 13 angeordnet, der einen Kastenboden 14, Seitenwandungsbereiche
15 und 16, einen faltenbalgartigen elastischen Wandungsbereich 17 sowie einen ringsum
verlaufenden Blendrahmen 18 aufweist. Dieser faltenbalgartige elastische Wandungsbereich
17 ermöglicht es, daß sowohl der Blendrahmen 18 als auch der Kastenboden 14 jeweils
an den ihnen zugeordneten Flächen des Mauerwerks 11 anliegen, auch dann, wenn der
senkrechte Abstand zwischen diesen beiden Flächen in einem gewissen AusmaB vom Sollmaß
abweichen oder wenn diese genannten Flächen nicht parallel zueinander verlaufen.
Im vorliegenden Falle sind sowohl der Kastenboden 14, die Seitenwandungsbereiche
15 und 16, der elastische Wandungsbereich 17 und der Blendrahmen 18 in einem einstückigen
Formteil, beispielsweise aus Kunststoff bestehend, zusammengefaßt.
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Die faltenbalgartigen Wandungsteile 17 weisen gegenüber den übrigen
Wandungsteilen eine etwas geringere Wandstärke auf und sind im übrigen, wenn das
Formteil aus Kunststoff hergestellt ist, infolge besonderer, bekannter Behandlungsverfahren
mit einer größeren Biegeelastizität ausgestattet als die übrigen Wandungsteile.
Infolgedessen ist es möglich, die Anpassung des Blendrahmens 18 und des Kastenbodens
14 an die zugeordneten Flächen am Mauerwerk 11 nicht nur innerhalb einer kleinen
Toleranzgrenze um das Abstandssollmaß vorzunehmen, sondern darüberhinaus - je nach
Anzahl der einzelnen Balgfalten und deren Ausbildung - eine um zwei oder gar mehr
Zentimeter tiefere (bzw. flachere) Mauerwerksnische noch ordnungsgemäß auszufüllen,
das heißt also, die Tiefe des Gerätekastens um bis zu mehrere Zentimeter zu verändern.
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F i g u r 2 stellt einen im Fufllftionsprinzip gleichen, jedoch hinsichtlich
der reinen Ausgestaltung vom vorherigen Ausführungsbeispiel abweichenden Gerätekasten
19 dar, und zwar in diesem Falle dessen unteren Gerätekasten-Bereich, der nach oben
hin abgebrochen ist. Auch hier ist in einem Mauerwerk 20
eine Nische
21 angeordnet, in die der Gerätekasten 19 eingelegt ist. Dieser Gerätekasten 19
enthält einen Kastenboden 22 mit daran angeformten Seitenwandungsbereichen 23, weiterhin
einen faltenbalgartigen elastischen Wandungsbereich 24 mit daran angeformten Wandungsbereichen
25 und 26 und schließlich einen im Querschnitt winkelförmig ausgebildeten Blendrahmen
27, dessen - in der Figur nach links weisender - Schenkelrahmen 28 gleichzeitig
einen Teil der umlaufenden Seitenwandungen bildet.
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Der ganze Gerätekasten 19 setzt sich also im wesentlichen aus drei
Teilen zusammen, die jedoch bereits herstellerseitig miteinander verbunden sein
können (beispielsweise durch Verschrauben, Vernieten, Kleben oder dergleichen) und
die sich dem Installateur an der Baustelle auch wiederum als einstückiger Gerätekasten
darbieten. Nicht dargestellt und erwähnt sind für solche Gerätekästen übliche weitere
Teile wie zum Beispiel Tragschienen, Geräteabdeckbleche, eine frontseitige Tür und
dergleichen. Derartige Teile können in üblicher und bekannter Weise mit dem jeweiligen
Gerätekasten verbunden sein. Die genannten Teile des Gerätekastens 19 gemäß Figur
2 können aus Blech oder aus Kunststoff bestehen. Stattdessen können aber auch Kunststoffteile
mit Blechteilen kombiniert werden. Die Materialwahl wird unter anderem beeinflußt
werden von bereits vorhandenen oder verwendbaren Werkzeugen, von den Anforderungen
an die fertigen Gerätekästen und im übrigen von betrieblichen Eigenheiten und Bearbeitungsmöglichkeiten
des Herstellers.
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F i g u r 3 stellt eine anders geartete Ausgestaltung eines elastisch
verformbaren Wandungsbereiches dar, und zwar in-Form einer einfachwirkenden Rollmembran
29. Diese Rollmembran 29 weist einen etwa U-förmigen Querschnitt auf und besteht
aus einem gummielastischen Werkstoff hoher Elastizität. Wie aus der Darstellung
zu entnehmen ist, ist das eine Schenkelende der Rollmembran 29 mit einem Kastenboden
30 bzw. mit den daran angeformten Seitenwandungsbereichen 31 auf geeignete Weise
verbunden
(beispielsweise durch Kleben oder Nieten oder dergleichen),
das andere Schenkelende hingegen ist mit angeformten Seitenwandungsbereichen 32
eines Blendrahmens 33 verbunden. Je nach Materialwahl und Bemessung der Rollmembran
29 kann durch eine derartige Gestaltung eine ganz erhebliche Veränderung der Gehäusetiefe
erzielt werden, allerdings ist die Steifigkeit des ganzen Gerätekastens nicht so
groß wie bei den vorher erläuterten Gestaltungen, was aber, ist der Gerätekasten
erst einmal montiert, letzten Endes ohne Belang ist.
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Das gleiche Funktionsprinzip weist die in der F i g u r 4 angedeutete
doppeltwirkende Rollmembran 34 eines Gerätekastens 35 auf. Allerdings ist diese
Rollmembran 54*C-förmig ausgebildet, aber auch hier sind die Endschenkel dieser
Rollmembran 34 mit Seitenwandungsbereichen 36 eines Kastenbodens 37 bzw.
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mit Seitenwandungsbereichen 38 eines Blendrahmens 39 in geeigneter
Weise verbunden. Zweckmäßig bei dieser Ausgestaltung ist es, daß - im Gegensatz
zur Gestaltung gemäß Figur 3 - die genannten Seitenwandungsbereiche 36 und 38 gleiche
Kastenabmessungen aufweisen. Beide Ausführungen mit Rollmembranen bieten darüberhinaus
den Vorteil, daß sie besonders platzsparend sind.
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In F i g u r 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgedanken
dargestellt. Es ist ein (nach unten hin abgebrochener) Gerätekasten 40 gezeigt,
dessen Kastenboden 41 daran angeformte Seitenwandungen 42 aufweist, und zwar enthalten
diese Seitenwandungen 42 einen wellrohrartigen, elastisch verformbaren Bereich 43,
an den sich schließlich wieder ein gerader Wandungsbereich 44 anschließt. Dieser
gerade Wandungsbereich 44 wird nun aufgenommen von einer Nut, die in einem winkelig
ausgebildeten Blendrahmen 45 enthalten ist. Dieser Gerätekasten 40 besteht also
im wesentlichen aus zwei Teilen, namlich dem eben genannten Blendrahmen 45 und dem
einstückigen Teil, welches den Kastenboden 41, die Seitenwandungen 42 und den elastisch
verformbaren Wandungsbereich 43 sowie den Wandungsbereich 44 enthält.
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* im Querschnitt
Ein weiteres Ausführungsbeispiel
zeigt schließlich die F i g u r 6. Hier ist bei einem Gerätekasten 46 ein elastisch
verformbarer Wandungsbereich der Seitenwandungen - mit 47 bezeichnet - Materialbestandteil
eines Blendrahmens 48 und bildet mit diesem ein einziges Teil. Der elastisch verformbare
Wandungsbereich 47 mündet an seiner dem Blendrahmen 48 entgegengesetzten Seite in
einem parallel zu Seitenwandungen 49 ausgebildeten geraden Wandungsteil 50, welches
in einer Nut der Seitenwandungen 49 eingefügt ist. Diese Seitenwandungen 49 sind
ihrerseits angeformt an einen Kastenboden 51, so daß also dieser Gerätekasten 46
im wesentlichen auch aus nur zwei Teilen besteht. Der in dieser Figur 6 gezeigte
Blendrahmen 48 weist an seinen äußeren Rahmenkonturen eine ringsum verlaufende Abkröpfung
52 auf, die sich um eine (nicht dargestellte) einzuschwenkende Tür legt, so daß
eventuelle Spalte zwischen Blendrahmen und der besagten Tür abgedeckt sind. Mit
dieser ahgedeuteten Abkröpfung 52 soll symbolisiert werden, daß aus den vorher beschriebenen
Figuren lediglich die erfindungswesentlichen Merkmale zu entnehmen sind, nicht hingegen
sonstige Ausgestaltungen an den Blendrahmen, an den Kastenböden oder dergleichen.
In oder an diesen Teilen angeordnete Abkantungen, Sicken, Ausnehmungen, Befestigungsmittel
usw. sind zur Vereinfachung der Darstellungen weggelassen worden. Auch die dargestellten
Größenverhältnisse, beispielsweise die Flankenmaße der faltenbalgartigen Wandungsbereiche
zur Gerätetiefe, die dargestellten Wandstärken und dergleichen können bei der tatsächlichen
Gestaltung in abweichenden Verhältnissen zueinander stehen.
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Einen gewissen Eindruck von veränderten Größenverhältnissen gegenüber
den vorher erläuterten Darstellungen vermittelt die F i g u r 7. Diese Darstellung
zeigt einen Gerätekasten 53 in einer Seitensicht, und zwar in gegenüber den Figuren
1 bis 6 verkleinertem Maßstab. Bei diesem Gerätekasten 53 schließt sich an einen
Blendrahmen 54, ein starrer Seitenwandungsbereich 55 an,
der seinerseits
übergeht in einen elastisch verformbaren Wandungsbereich 56. Hieran schließt sich
wieder ein starrer Seitenwandungsbereich 57 an, der an seinem in der Darstellung
nach links weisenden Ende durch einen Kastenboden 58 verschlossen ist. Es ist ersichtlich,
daß der elastisch verformbare Wandungsbereich 56 einen verhältnismäßig geringen
Anteil des gesamten Seitenwandungsbereiches einnimmt, im Gegensatz beispielsweise
zu den Darstellungen in den Figuren 5 und 6. Dieses Verhältnis kann jedoch in der
Praxis noch anders als gezeigt ausfallen. Besonders deutlich ist in dieser Figur
7 veranschaulicht, daß eine (nicht gezeigte) Aufnahmewandung für den Kastenboden
58 eine beachtliche Schräglage zu derjenigen Wandung einnehmen kann, an die der
Blendrahmen 54 anzulegen ist.
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Trotz einer solchen oder einer noch größeren Schräglage ist ein ordnungsgemäßer
Einbau eines Gerätekastens, der gemäß der Erfindung ausgebildet ist, möglich und
es kommt vorteilhaft hinzu, daß auch bei derartigen Schräglagen die in die Mauernische
ragenden Gerätekastenflächen staubdicht und gegebenenfalls sogar feuchtigkeitsdicht
bleiben, was bei bekannten, quergeteilten und ineinandergeschobenen Gerätekästen
der genannten Art nicht gegeben ist.
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Schließlich sei gesagt, daß auch von den dargestellten Ausführungsbeispielen
abweichende Ausgestaltungen des elastisch verformbaren Wandungsbereiches und dessen
Zusammenfügung mit den übrigen Wandungsteilen eines Gerätekastens denkbar und dem
Erfindungsgedanken unterordenbar sind. Beispielsweise kann man vorsehen, den elastisch
verformbaren Wandungsbereich aus Streckmetall oder aus einem streckmetallartig ausgebildeten
Kunststoff herzustellen. Eine derartige Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist
besonders platzsparend und an besondere Gegebenheiten sehr gut anpaßbar, sie hat
allerdings zunächst den Nachteil, nicht staub- und gegebenenfalls feuchtigkeitsdichte
Seitenwandungen zu bieten. Dieser Nachteil ist dadurch zu beheben, daß die so ausgebildeten
Wandungsbereiche nach erfolgter Montage mit vorzugsweise im Gerätekasteninneren
angeordneten folienartigen
oder plattenartigen Abdeckungen versehen
werden. Der hierfUr anfallende Mehraufwand auf der Montagestelle ist zwar etwas
größer als bei den vorher genannten Ausführungen, dafür wird aber der Vorteil besonders
ebener Wandungen im verformbaren Seitenwandungsbereich geboten.
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