DE280272C - - Google Patents

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DE280272C
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prism
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DENDAT280272D
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/02Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors
    • G02B23/04Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors for the purpose of beam splitting or combining, e.g. fitted with eyepieces for more than one observer

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- M 280272 KLASSE 42 h. GRUPPE
Firma CARL ZEISS in JENA.
Terrestrisches Fernrohr. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1912 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
— die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 28. August 1911 anerkannt.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf terrestrische Fernrohre, bei denen ein Teilungsprisma das vom Objektiv kommende Strahlenbüschelsystem in zwei Teilsysteme zerlegt und jedes von ihnen einem besonderen Okular zuführt, wobei das Teilungsprisma eine aus einem spiegelnden und einem lichtdurchlässigen Teil bestehende Teilungsfläche enthält. Nach der
■ Erfindung liegt das Teilungsprisma, das sich bisher bei solchen Fernrohren vor der Objektivbrennebene befand, hinter dem Umkehrsystem, so daß beiden Okularen dasselbe Umkehrsystem dient, und es besteht jene Teilungsfläche mindestens in einem ihrer Teile aus einer Mehrzahl ungefähr gleichmäßig verteilter Einzelteile, so daß bei jedem der Okulare die Helligkeit des dem Beobachter dargebotenen Bildes von der Lage der Augenpupille zur Mitte der zugehörigen Austrittspupille im wesentliehen unabhängig ist. Es ist zweckmäßig, das Teilungsprisma nahe hinter dem Umkehrsystem anzuordnen, um durch die Zerlegung der Teilungsfläche möglichst wenig Helligkeitsunterschiede in den Bildern zu bewirken.
Will man gleichzeitig zwei Personen eine Beobachtung ermöglichen, so läßt man zweckmäßig die Einblickachsen beider Okulare einen Winkel miteinander einschließen.
In Fig. ι der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel das optische System eines der Erfindung entsprechenden Fernrohrs im Grundriß dargestellt. Fig. 2 ist ein durch das Teilungsprisma längs der Teilungsfläche gelegter Schnitt. Hinter einem Objektiv α ist ein Kollektiv b und eine Umkehrlinse c angeordnet. Ein Teilungsprisma, das aus einem um 90 ° ablenkenden Pentagonalprisma d und einem mit diesem Prisma verkitteten Glaskeil e besteht, liegt unmittelbar hinter der Umkehrlinse, Dabei ist der Keil winkel so gewählt, daß die der Kittfläche gegenüberliegende Keilfläche der Eintrittsfläche des Prismas d parallel ist. Die Fläche d1 des Pentagonalprismas ist vollständig versilbert, während von der Fläche d2 dieses Prismas, auf die der Glaskeil e gekittet ist, nur eine Anzahl untereinander gleich breiter lotrechter Streifen versilbert sind, die durch unbelegte Streifen von derselben Breite voneinander getrennt sind, so daß sowohl der spiegelnde als der lichtdurchlässige Teil jener 5" Fläche d% je aus einer Mehrzahl von Einzelteilen besteht. Derjenige Teil des vom Objektiv kommenden Strahlenbüschelsystems, der auf die unbelegten Streifen der Fläche d% trifft, geht einem Okular f1, f2 zu, dessen Einblickachse mit der Eintrittsachse des Fernrohrs zusammenfällt, während derjenige Teil jenes Büschelsystems, der auf die versilberten Streifen trifft, zunächst der Fläche d1 des Prismas d und von dieser einem Okular g1, g2 zugeführt
wird, dessen Einblickachse auf der des anderen Okulars senkrecht steht.
In Fig. 3 ist noch ein zweites Beispiel für die Ausgestaltung der Teilungsfläche dargestellt, bei dem nur der spiegelnde Teil der Teilungsfläche aus einer Mehrzahl von Einzelteilen besteht. Der spiegelnde Belag setzt sich zusammen aus einer Anzahl untereinander gleich großer quadratischer Flächen, deren je
ίο zwei benachbarte voneinander gleichen Abstand haben und durch unbelegte Flächentei'chen getrennt sind, wöbe sämtliche dieser unbelegten Flächenteilchen untereinander zusammenhängen und ihre Summe ungefähr gleich der Summe der belegten Flächenteile ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Terrestrisches Fernrohr, bei dem mit Hilfe eines Teilungsprismas, das eine in ihrem einen Teil spiegelnde und in ihrem anderen Teil das Licht durchlassende Fläche enthält, das von dem Objektiv kommende Strahlenbüschelsystem in zwei Teilsysteme zerlegt und jedes dieser beiden Teilsysteme einem besonderen Okular zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Okularen dasselbe Umkehrsystem dient und mindestens einer der beiden Teile jener Teilungsfläche aus einer Mehrzahl ungefähr gleichmäßig verteilter Einzelteile besteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT280272D Active DE280272C (de)

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DE (1) DE280272C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746394C (de) * 1938-10-01 1944-12-23 Mikroskopisches Geraet

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746394C (de) * 1938-10-01 1944-12-23 Mikroskopisches Geraet

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