DE280264C - - Google Patents

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DE280264C
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phosphorus
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/52Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01K1/54Means for absorbing or absorbing gas, or for preventing or removing efflorescence, e.g. by gettering
    • H01K1/56Means for absorbing or absorbing gas, or for preventing or removing efflorescence, e.g. by gettering characterised by the material of the getter
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/22Exhausting, degassing, filling, or cleaning vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 280264 KLASSE 21/. GRUPPE
PHILIPS METALLGLÜHLAMPENFABRIK A. G. in EINDHOVEN, Holland.
Verfahren zur Restentlüftung von elektrischen Glühlampen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1912 ab.
Den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet ein Verfahren zum Einbringen von Phosphor in die Birnen von Metallfadenlampen. Es ist bekannt, Phosphor zum Zwecke der Restentlüftung in der Glühlampe dadurch zu verwenden, daß man den Phosphor, im Ansatzrohr der Lampe anbringt und während des Evakuierens bzw. nach Erreichung eines möglichst hohen Vakuums Strom durch den Glühfaden der elektrischen Lampe hindurchleitet, worauf später das Phosphor enthaltende Stück des Ansatzrohres abgeschmolzen wird. Es ist auch ferner vorgeschlagen, um die Arbeitsweise zu vereinfachen, den Phosphor an geeigneter Stelle in der Birne anzubringen und dann die Birne definitiv zu schließen und die letzten Reste von Sauerstoff durch den Phosphor während des Gebrauchs bei brennender Lampe absorbieren zu lassen. Insbesondere ist z. B. vorgeschlagen, das Gestell mit den aufgehängten Metalldrähten so in eine Suspension von rotem Phosphor einzutauchen, daß sich etwas Phosphor an den Halterungen bzw. am Traggestell ansetzte. Diese Arbeitsweise bedingt aber immerhin insofern einen großen Aufwand an Menschenarbeit, als jedes einzelne soweit fertiggestellte Gestell mit dem Leuchtdraht ergriffen, eingetaucht und wieder weggestellt werden mußte. Diese immerhin nicht unbeträchtliche Arbeit vermeidet der Erfinder dadurch, daß er den Metalldraht, bevor er überhaupt, sei es als Bügeldraht, sei es in Form des fortlaufenden Fadens, in die Lampe kommt, bereits mit dem Phosphor ausstattet. Dieses geschieht am zweckmäßigsten dadurch, daß der Draht in einer Atmosphäre von Phosphordampf erhitzt wird, wobei sich auf der Oberfläche eine chemische Verbindung zwischen ' Phosphor und Wolfram bildet. Die Vereinigung des Phosphors mit dem Draht kann dadurch geschehen, daß durch Phosphoremulsion gezogener oder in eine solche Emulsion eingetauchter Draht in einer indifferenten Atmosphäre, beispielsweise von Wasserstoff und Stickstoff, geglüht wird. Es genügt aber auch, den Draht in glühendem Zustande Phosphordampf auszusetzen, indem man z. B. in einem mit. indifferenten Gasen gefüllten Rohr ein Schiffchen mit Phosphor in einiger Entfernung von dem Draht aufstellt und das Rohr zum Glühen erhitzt.
Die Erfinderin hat gefunden, daß sich hierbei der Phosphor mit der Oberfläche des Wolframfadens chemisch verbindet. Die auf der Oberfläche des Metallfadens befindliche Verbindung scheint bei niederer Temperatur zunächst der Formel WP2 und bei über 900 ° der Formel WP zu entsprechen. Auch diese Verbindung scheint, wenn auch sehr langsam, bei höherer Temperatur allmählich ihren Phosphor abzugeben. In dieser Weise werden in die Birne geringe Mengen Phosphor eingeführt, in einer Art, die die Fabrikation der Lampe, insbesondere das Wikkeln, in keiner Weise aufhält, und die eine große Gleichmäßigkeit des eingeführten Phosphorquantums verbürgt und gleichzeitig die Gefahr ausschließt, daß bei der Fabrikation der Phosphor eventuell verloren geht, ehe die Birne geschlossen werden kann. Obgleich die Quantitäten Phosphor, die in dieser Weise in die Birne gebracht werden, sehr gering sind, so
stellen sie, da es sich nur um die Restentlüftung der Birne handelt, gleichwohl einen außerordentlich großen Überschuß dar, so daß jede Sicherheit für die totale Entlüftung gegeben ist.
Ferner hat die Erfinderin festgestellt, daß man die Zeit des Auspumpens der Lampe erheblich verkürzen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Restentlüftung von elektrischen Glühlampen mittels Phosphor, dadurch gekennzeichnet, daß ein Leuchtdraht benutzt wird, dem durch Glühen in einer Phosphordampf enthaltenden Atmosphäre Phosphor einverleibt wurde.
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